18.03.2025, 09:37 PM
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.03.2025, 10:19 PM von kahlo.)
(18.03.2025, 08:14 PM)kahlo schrieb: Diese Resonanz ist weder gewollt noch dient sie der Funktion. Die Energie soll nicht pendeln. Die Zündspule ist ein Transformator mit einem gesättigtem Eisenkern. Primär sollte nach dem Trennen des Kontaktes idealerweise gar kein Strom mehr fliessen. Der fliesst sekundär, bis der Kern entsättigt ist. Da der Stromfluss nicht "einfach so" zu stoppen ist, braucht es einen Kondensator für die erste Spannungsspitze. Und nur da. Danach fliesst der Strom auf der Sekundärseite, wenn primär nicht irgendwelche Kondensatoren dazwischenkommen und den Stromfluss übernehmen.
@Gucki: Wenn du meine Art der Simulation akzeptieren würdest, könnte ich mit diesen Plots zeigen, wie das mit einem 330n-Kondensator ohne meinen Diodenfirlefanz aussieht. Oben der Primärstrom durch die Spule, in der Mitte der Zündfunkenstrom und unten die Spannung am Mosfet/Primärspule.
Man sieht hier deutlich die Schwingungen und Umladungen. Wenn der Stromfluss durch den Schwingkreis negativ wird, hat es sogar ein Anstieg des Sekundärstroms zur Folge. Wegen der Dämpfung ist das nur bei der ersten Schwingung relevant. Im Gegenzug verlischt der Funken fast (oder ganz, je nach Simu), wenn der Stromfluss die Richtung wechselt.
Die tatsächlich relevanten Sachen werden durch die Schwingung verdeckt und zeigen sich erst, wenn man den Schwingkreis unterbricht wie in meiner aktuellen Schaltung. Dann sieht das so aus:
Hier wird der Strom primär nach dem ersten Spannungspeak auf 0 gebracht und sämtliche Energie im Kern gleichmässig auf die Sekundärseite gebracht. Dabei hält sich die Primärspannung bei etwas über 60V, bis der Kern entsättigt ist.