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Hochtöner Vergleich + 25mm Kalotte
#1
irgendwie kann ich es nicht lassen... und habe wieder paar Lautsprecher auf ali bestellt.
weil: sehen einfach "gut" aus (so, wie ich es auch bauen würde) und sind nicht teuer. Also Test.

Hochtöner - weil ich mit dem vorhandenen Zeugs unzufrieden bin und zwar speziell im Hochtonbereich;
also versucht: Bändchen und eine schöne , klassisch einfach gebaute Kalotte.

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#2
...nach der üblichen Wartezeit kamen dann die Test-Kandidaten unbeschädigt an:

kurzer Test mit dem Sinus-Generator + Mic zeigt: jo, Bändchen haben relativ hohen Schalldruck, sind relativ linear , fallen aber anscheinend ab 16kHz etwa schon ab.
Die NE80 , 80mm Durchmesser, Kalotte hat deutlich mehr Schalldruck (erstaunlich !) und geht bis 25kHz....etwa.

also mit Arta mal messen....ein Drama...
DRAMA -> ( der PC mit XP ist ja weg, der "neue" mit Win7 geht nicht so richtig, da hab ich Linux druf , MX18, das geht zumindest ordentlich. 
nur: Arta ist ja nur für windoof , also läuft es im Wine Emulator. Aber eben mit der ganzen <kacke dazwischen: USB sound-> system > pulseaudio (DRECK) > mixer > wine > WDM driver emu > sound in/out > Arta ; das is nix...brauchbares. Zeigt sich halt, wenn man mal versucht, eine korrekte Messung zu machen und die dann zu wiederholen. tja....
also WINdoof auf den Labtop....da war WIN10 drauf, das nach ca 1 Jahr den Labbi soweit zugemüllt hat und mit irgendwelchen background apps derart belastet, dass zb das simple Öffnen eines Fotos (.jpg)  55 sek dauert !
unbrauchbarer Müll, das Zeugs.
also (lange) gesucht - und ne nette "Hacker-Version" gefunden: Win10pro zero G . Holt sich beim install auch gleich eine (offenbar legale !!!) serial von irgendwo selbst, das is doch mal nett.
   

und der Mist mit dem dauernden Hintergrund-Prozess-Müll ist weitgehend weg. Den letzten Rest Defender hab ich dann selbst noch deaktiviert. so...
jetzt ist es ein nahezu brauchbares System, also Arta drauf....und festgestellt, nein der mixer macht hier auch Mist. Aber es gibt ja Asio4all, was auf Linux (noch?) nicht geht, dann kann der Labbi endlich wirklich messen. puuuhhhh..... )

mal die 25mm Kalotte, NE80:
   

holla, die Waldfee....sowas vergleichen wir doch mal mit einem 20x so teuren Hi-End Hochtöner, dem OW1 : (Nahfeld, selber Abstand, ca 30mm vor der Kalotte )
   
grün: OW1 , orange : NE80

also verstecken muss sich der 6 eu Hochtöner vor dem 100 eu Ding sicher nicht, zumal er auch noch ca 7 dB (!!!) lauter ist. echt erstaunlich.
in der Messung ist er rund 9 dB lauter, aber korrekt bewertet: der NE80 hat 4,8 Ohm, der OW1 5,9 Ohm. Daher ist der "echte " Wirkungsgrad etwa 2 dB geringer.

noch der Vergleich mit dem schmalen Bändchen:
   
gü: AL28 Bändchen

das Bändchen schlägt sich von 4...15kHz recht gut, laut. kommt aber an die kleine Kalotte nicht ganz ran.
Die Version des Bändchen mit Schallführung und rundem Rand kann ich gerade nicht zeigen, weil die schon in der Front mit dem BG20 eingebaut ist und da erstmal ganz brauchbar klingt. (Schalldruck passt so etwa .)

noch der Vergleich zu einem klassischen Greencone , Saba Breitband :

   
....sagt eigentlich genug.  Tongue
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#3
überrascht
Danke für den Test, Alfsch!
Das sind ja echt interessante Chassis!

Ich wollte eigentlich im aktuellen Projekt meine alten Utopia-HTs verbauen, aber jetzt denke ich doch nochmal drüber nach...Bändchen wollte ich eh immer schon mal probieren...
 
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#4
jooo, wie es wirklich "klingt" , kann ich (noch) nicht sagen; nur das Bändchen mit Schallführung habe ich bisher zum BG20 dazu gebastelt und es macht sich aufs erste Anhören zumindest nicht schlecht. (und der Pegel-Abfall oberhalb 16kHz stört mich ja kaum, da ich > 15kHz sowieso nur noch Presslufthammer-Pegel hören kann.)

Die Kalotte scheint der Hammer zu sein, nur habe ich bisher nix wirklich passendes als Bass/Mittelton , das vom Pegel bzw Linearität auch nur annähernd ran kommt.
Wie das Ding klingt, wird sich erst dann beurteilen lassen...  Confused
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#5
Danke für den Test, hat ja doch eniges an Aufwand gebraucht. Smile
 
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#6
Ja, Pulseaudio habe ich auch schon oft verflucht. Wenn man sich von vornherein auf eine langwieriegere Session einstellt, ist das aber zu wuppen. Oft habe ich erstmal auf ALSA "downgegraded", mit Erstellung von alsa.conf und dem ganzen Rödel um am Schluß doch wieder bei Pulseaudio zu landen. Wobei dann in ARTA der pulseaudio-treiber funktionierte. Audio scheint auf allen Systemen eine elende Hühnerei zu sein, vor allem, wenn es mal schnell gehen soll.

ich hänge hier mal einen aktuellen screenshot von ARTA/Soundkarteneinstellungen an. In diesem Falle ARTA/wine unter LMDE4


Angehängte Dateien Thumbnail(s)
   
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#7
#volti     jo, so hatte ich es auch eingestellt;  nur: es filtert alles oberhalb 14kHz etwa weg. Weil der Weg des audio eher holprig ist: von dem sound-input über die USB-Verwaltung zu einem ALSA device, dann zu -> pulseaudio (server) mit mixer plugin , dann zu Wine-windoof-WDM-audio (mixer) und dort zum Ziel-Programm. oje.
Das dickste Problem daran ist: die Mixer laufen auf einer bestimmten sample-rate, die nicht live geändert werden kann; dabei extrem doof: selbst wenn in nd out auf 48kHz sind, wird ein re-sampling gemacht. Ganz klasse: also von 48k auf 44.1k , mixer, dann wieder auf 48k . Seehr schlau.
Immerhin kann man irgnendwie dran rumdrehen: >> Pulseaudiokonfiguration nicht mehr an der »/etc/pulse/default.pa« sondern der »/etc/pulse/system.pa« vornehmen.
habe default auf 48kHz gestellt; zumindest bis etwa 17kHz kann man dann "messen", immerhin.  Rolleyes

Auf windoof kann das Zeugs mit ASIO etwas "umgangen" werden, deswegen geht zb die EMU0202 dort dann recht ordentlich. (wie wir ja festgestellt hatten.)

Noch ne Messung des Bändchens in der Schallwand , auch Nahfeld, ca 30mm Abstand: gü ( + NE80 Kalotte : orange)
   

und so etwa sieht das mit BG20+Bändchen in der Schallwand aus, auf etwa 40cm Abstand:
   

und mit 1/1 Glättung:
   
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#8
Ich find den NE80 fast interessanter als das Bändchen. Und die ARTA Erfahrungen unter Linux noch mehr - damit hab ich mich seit dem Umstieg noch nicht auseinander gesetzt. Kommt damit auf die Todo-Liste.

Frequenz ist bei mir aber sowieso auf 48kHz eingestellt, da es sonst mit der Valve Index Probleme gibt. Der Receiver für die Lautsprecher kanns, wenns bei ARTA auch noch hilft bin ich zufrieden. Sonst find ich PulseAudio eigentlich recht stabil.

Reload der Konfig geht über pulseaudio -k, aber meistens mögen das die Programme nicht und müssen neu gestartet werden. Also zumindest bei den VR Games ist das leider so.
 
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#9
(22.05.2020, 01:47 PM)alfsch schrieb: #volti     jo, so hatte ich es auch eingestellt;  nur: es filtert alles oberhalb 14kHz etwa weg. Weil der
Ich meine mich zu erinnern dass ich vor einiger Zeit ein 20kHz-brick-wall-filter mit pulse audio feststellen mußte - keine Ahnung ob das heute noch zu trifft. Diese Dinge habe ich seit längerim nicht im Blick gehabt.
...mit der Lizenz zum Löten!
 
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#10
(26.05.2020, 10:02 PM)voltwide schrieb:
(22.05.2020, 01:47 PM)alfsch schrieb: #volti     jo, so hatte ich es auch eingestellt;  nur: es filtert alles oberhalb 14kHz etwa weg. Weil der
Ich meine mich zu erinnern dass ich vor einiger Zeit ein 20kHz-brick-wall-filter mit pulse audio feststellen mußte - keine Ahnung ob das heute noch zu trifft. Diese Dinge habe ich seit längerim nicht im Blick gehabt.

jepp, das ist eben dieses re-sampling , was sinnfrei auch aktiv ist, wenn 48k input auf 48k output laufen.
evtl kann man es ja abschalten - ich hab nur k.a. wie...  Rolleyes
so ist es wohl messtechnisch gesehen unbrauchbar, für Frequenzen > 14kHz oder so.
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#11
Jetzt bin ich neugierig geworden und hab den kleinen AMT bestellt. Mal sehen was der so kann...
 
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#12
Habe leider vergeblich gesucht;
Win10pro zero G  = wo versteckt sich das?
Smile
 
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#13
(28.06.2020, 09:01 AM)SEBOJ schrieb: Habe leider vergeblich gesucht;
Win10pro zero G  = wo versteckt sich das?
Smile

tjaaaa.... a: ich könnte es irgendwo hochladen...

b: evtl da:
https://infopedia24.com/windows-10-zero-...-iso-file/

c: torrent (so hatte ich es geladen) 4.0 GB 

.zip   win10-torr.zip (Größe: 20,99 KB / Downloads: 21)

Wink

[Bild: hqdefault.jpg]

hier gibts ne Version mit diversen Programmen schon drin....aber denn auch 6GB.
https://1337x.to/torrent/4068588/Windows...19-FileCR/

- ging aber nicht für mein Labbi, weil der frisst es nicht vom USB stick, nur von DVD .
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#14
Ich habe b: gewählt und;
völlig verdrängt wie nervig die Umsetzung des Gedankens, schnell mal neu installieren ist.

Usb-Stick will bei mir auch (noch) nicht. ;fight

Die 6 GB *.iso mit Universal-USB-Installer-1.9.9.0 auf eine NTFS formartierte 2,5" Platte kopiert startet nun endlich Rolleyes 


Im Moment nudelt sich Zero auf einen "alten" Quad Q6600, 2,40 GHz, Sockel 775 mit 6Gb Ram ~ ich bin gespannt.
 
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#15
und ?
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#16
Weil das Zeug gerade aufgebaut war eine kurze Messung der AMTs, einmal "rechts" und einmal "links" (willkürliche Nummerierung):

   
   

Naaaaja  Rolleyes Tongue

Um Fehler auszuschließen hab ich ein paar mal Rechts/links hin- und hergebaut, aber es kam jedes mal das selbe raus.
Von da her denke ich die sind wirklich so verschieden.
 
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#17
hm...
habs grad ganz schnell auch versucht: speaker liegt frei aufm Tisch, mic ca 4 cm darüber:

   

hast du die Teile irgendwo eingebaut?

ed wenn schon, dann die NE80 Kalotten gleich auch noch...

   
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#18
Nein, eingespannt in einem Stativ ca. 30cm hoch, Mikro auch, mit Schaumstoff unterfüttert. Vielleicht 3 cm Abstand zum Mikro.

Der hier ists:

https://de.aliexpress.com/item/32950413916.html

(Edit: Liegend aufm Tisch ist da viel geschickter, glaub ich...du nutzt die Grenzfläche aus, um ein längeres reflektionsfreies Zeitfenster zu haben, oder? Dafür schauts mehr aus als wäre der Töner in einer unendlichen Schallwand....hm...)

Edit: Liegend aufm Tisch, Mikro wieder ~3cm drüber...diesmal als Overlay. Den blauen hab ich aber zwischenzeitlich aus Neugierde zerlegt und wieder zusammengebaut, kann sein dass sich der jetzt gegen die letzte Messung ein wenig verschoben hat...)

   
 
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#19
ah, ok. ist ja auch ein ganz anderes Teil...
+
jo, ein flaches Teil einfach aufm Tisch vermeidet die erste Reflexion (..vom Tisch...); kann man auch noch schön in dicken Wollpulli drapieren, um die Kanteneffekte zu reduzieren  Wink
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#20
ich vermute, bei den "Bändchen", bzw dieser Art Magnetostaten, ist ein grosses Problem die Einspannung und die Bedämpfung der Membran durch eine Art Vlies auf der Rückseite, weil die sich ergebenden Resonanzen von geringsten Toleranzen beeinflusst werden.

wobei...der agegebene "soll" Frequenzgang -- mit deiner Messung irgendwie --- eher wenig zu tun hat.  Rolleyes

   
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