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Highside-Switch "glitchfrei" schalten.
#1
Gibt es eine mögliche Lösung, einen HS-Switch "glitchfrei" zu schalten?

[Bild: 100_hs_switch.png]

Hier zeigt sich leider immer einen Stromimpuls beim umschalten, ist das nur in der Simulation so?

Hierbei ist am Ausgang normal immer eine Batterie angeschlossen, eingangsseitig nur, wenn das Ladegerät angeschlossen ist. Weggeschaltet werden soll hier die Primärkapazität und dessen Leckstrom.

misstrau

Alternativ könnte man C2 auf per LS-switch wegknipsen, ergibt halt erhöhten "ESR", oder man nimmt andere Caps mit wesentlich weniger Leckstrom (Hybrid anstatt Solid Polymer)
 
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#2
Logisch gibt das immer nen glitch - schließlich wollen die MOSFET-internen Kapazitäten umgeladen werden - die ja bekanntlich mit sinkendme Rdson wachsen.

Erschwerend kommt dazu, dass das gate hier mit einer Quellimpedanz von 5kOhm geschaltet wird - das ergibt langsames Schalten und von daher unnötig breite glitches.

Davon einmal abgesehen - was stört Dich an den glitches?
...mit der Lizenz zum Löten!
 
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#3
Mich stört, dass der Strom aus einer Quelle kommt und in die andere reingeht. Das ganze beliebig je nach Quellimpedanz.

Mit 100mR Quellimpedanz komme ich so auf <30A:

[Bild: 9_hs_switch2.png]

Warum wird bei kleinerer Quellimpedanz mehr Leistung "herumgewuppt"?

Eine Verkleinerung von R10 bringt hier keinen Gewinn und ist entsprechend der gewünschten GS-Spannung zu wählen.



 
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#4
Dir ist klar, dass die gate-Abschaltimpedanz hier 11kOhm beträgt?

Plotte doch mal die gate-source-spannung mit rein!
...mit der Lizenz zum Löten!
 
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#5
Was soll das denn werden ? Ein Diodenventil mit minimaler Durchlassspannung?
...mit der Lizenz zum Löten!
 
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#6
Die Simulation einer Batterie ist nicht trivial.
Eine Spannungsquelle mit Ri=100mR nimmt natürlich bei 3V Spannungsgefälle auch mal 30A auf - was die reale Batterie kaum tun wird.

Also mal Butter bei de Fische - was solls denn nun werden.
Und noch eins: Hi-side schalten mit NMOS geht garnicht!
...mit der Lizenz zum Löten!
 
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#7
Wo siehst du da einen NMOS? überrascht

Der Schalter soll die Batterie/System (rechts) vom Kondensator C2 (links) trennen, damit dessen Leckstrom nicht in die Energiebilanz mit eingeht. Polymer hat doch recht hohe Leckströme. Links neben dem Kondensator ist der Ausgang des Ladecontrollers (Vollbrücke), der Pfad im Normalfall also hochohmig getrennt. C2 ist hierbei der Bulk-Cap.

Man könnte den Schalter natürlich auch mit dem ENABLE-Signal des Ladecontrollers nutzen.

Ruhestrombedarf des gesamten Systems derzeit zyklisch 18-30uA. (Da passen 300-600uA einfach nicht)
 
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#8
Aja, verstehe. Mal überlegen....

Einfache Si-Diode hat vmtl zuviel Flußverlust - letztendlich geht es also um eine MOSFET-Diode.
...mit der Lizenz zum Löten!
 
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#9
Zitat:Original geschrieben von voltwide

Plotte doch mal die gate-source-spannung mit rein!

On:

[Bild: 6_hs_switch_on_var_RG.png]

Off:
[Bild: 196_hs_switch_off_var_RG.png]

Level:
[Bild: 36_hs_switch_level_var_RG.png]

Die Anwendung:

[Bild: 152_hs_switch_schematic.png]

Um diese Caps geht es:
[Bild: 48_Polymer.png]
 
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#10
Der Stromimpuls aus Vin beim "einstecken" lädt C2, so lange bis der FET zu macht. Ab dann laden Vin und Vout gemeinsam in C2 rein.


Das beim ausschalten passiert weil du mit Vin C2 leerziehst und gleichzeitig über den eingeschalteten M2 gegen Vout arbeitest.....wenn du gegen die Speisung von Vout die Spannung Vin niedrig genug gezogen hast, geht der FET auf...

Das ist kein "absteckvorgang", sondern Vin wird zur aktiven Senke...oder übersehe ich was essentielles....

Edit: Nach dem ersten Einsteckvorgang von Vin ist der FET zu und wird auch nicht mehr aufgehen...weil Vin nicht absinkt, so lange der FET zu ist. Das ist eine "Selbsthaltung"

Edit2: Ich würd das mit sowas erschlagen:
http://www.ti.com/lit/ds/symlink/lm5050-1.pdf
 
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#11
Zitat:Original geschrieben von E_Tobi

Das ist kein "absteckvorgang", sondern Vin wird zur aktiven Senke...oder übersehe ich was essentielles....

Ja, kam mir auch schon in den Sinn.

Danke für den Tip, ich schau mir das Teil mal an.
 
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#12
Dies hier könnte gehen
[Bild: 47_01.png]

Kann man entsprechend gespiegelt auch für HiSide bauen, in dem Fall empfiehlt sich TL061 wg des pos comm mode Bereiches.

Allerdings weiß ich wirklich nicht was das Ganze soll.
Willst Du denn im 10kHz-Takt Deinen step-up ein- und ausschalten?
Oder wieso meinst Du, dass so einzelner Umschaltimpuls gleich Deine Batterie entlädt?
...mit der Lizenz zum Löten!
 
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#13
Natürlich nicht. Wenn der Ladecontrollers nicht versorgt ist, soll der Bulkcap von der Batterie getrennt sein um ~600uA zu sparen.
 
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#14
In dem Falle sollte Deine ursprüngliche Schaltung genügen.
...mit der Lizenz zum Löten!
 
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#15
Super, danke. Smile

Zitat:Original geschrieben von E_Tobi
Edit2: Ich würd das mit sowas erschlagen:
http://www.ti.com/lit/ds/symlink/lm5050-1.pdf

Fällt leider aus da zu hoher Ruhestrom.

Der hier wäre noch die eierlegende:

http://www.ti.com/lit/ds/symlink/tps25942l.pdf

 
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#16
Zitat:Original geschrieben von christianw.

Natürlich nicht. Wenn der Ladecontrollers nicht versorgt ist, soll der Bulkcap von der Batterie getrennt sein um ~600uA zu sparen.

Ok, offenbar fällt er dann in so einen selbsthaltenden Zwischenzustand.
Wenn aber Dein LadeRegler an irgendeiner Stelle so etwas wie "power-good" liefern kann, könntest Du damit den npn-Transistor "enablen".
...mit der Lizenz zum Löten!
 
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#17
Ja, so sollte es funktionieren:

[Bild: 33_hs_switch_final.png]
 
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#18
Jau, soweit die Theorie! Big Grin
...mit der Lizenz zum Löten!
 
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#19
Funktioniert. Smile
 
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#20
Nicht. Big Grin

Edit: Abgesehen davon, dass man sich ohne Basiswiderstand den Transistor zerschießt, funktioniert die Schaltung mit Basiswiderstand nicht und schaltet den PMOS nicht durch. Ersetzt man den Transistor mit einem NMOS und verkleinert die 20k auf 10k (wegen Ugsmaklappe, funktioniert die Schaltung einwandfrei. misstrau

An anderer Stelle funktioniert das mit dem Transistor, da ist die Einbaurichtung des PMOS inkl. Pull-up aber gespiegelt.
 
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