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Current Drive
#1
Hallo,

im alten Forum hat jemand mal gesagt, dass man jeden normalen Verstärker in ein current drive System umändern kann durch äußere Beschaltung, wenn ich mich recht erinnere und dabei den voltage Drive im Baß erhalten kann.

Da current drive nur im oberen Frequenzbereich Vorteile hat.

Würde gerne mehr darüber erfahren und das mal gehörmässig testen.

Kann man das wo nachlesen?

Gruß, Dragan
 
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#2
Nen Link kann ich nicht bieten, aber Suchhilfe.

Defakto sind handelsübliche Verstärker über den Feedbackpfad spannungsgekoppelt/geregelt -> real eine Spannungsquelle, wobei der Strom letztlich vom (dynamischen) Innenwiderstand des Verstärkers in Reihe zum Lastwiderstand (da komplexe Last, eher Impedanz), bestimmt wird. - Spannungsgesteuert, 'Voltagemode/drive'

Ergo, ist das beim 'Currentmode/drive' vertauscht, also wird die Regelschleife nicht über ein Spannungsfeedback geregelt, sondern über den fliessenden Strom durch die Impedanz....
Ein 'einfacher' Umbau ist so nicht wirklich praktikabel, da direkt in die Rückkopplung der Endstufe eingegriffen werden muss.
Dh. praktisch das ganze Geröddel komplett neu berechnen (Übertragungsbereich (Bandbreite), Phasenreserve, etc.) und zudem min nen Shunt zur Stromerfassung in den Kreis muss.

Wenn jemanden schon nen kalten Schauer über den Rücken läuft, wenn er über die Kontaktwiderstände von Ausgangsrelais nachdenkt, sollte nicht an eine Stromquelle als Endstufe nachdenken ... Tongue
"Ich hab Millionen von Ideen und alle enden mit Sicherheit tödlich."
 
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#3
Generell kann man mit Stromsteuerung den Impedanzanstieg oberhalb 1kHz kompensieren - soweit er im LS vorhanden ist.

Das betrifft vor allem herkömmliche 12" Gitarrenlautsprecher.
Da bringt die Stromsteuerung eine deutlich bessere Höhenwidergabe, das habe ich selbst schon ausprobiert.

Mit der Stromsteuerung fällt allerdings die Bedämpfung der Eigenresonanz, was zu einer mehr oder weniger ausgeprägten Überhöhung im Bassbereich führt - je nach Gütefaktor des LS.

Bei DIYaudio.com findet sich dazu einiges, so dass ich keine Lust verspüre, diese olle Kamelle hier zum x-ten male auf zu wärmen.
...mit der Lizenz zum Löten!
 
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#4
Märileinen der zum Thema current drive
http://www.current-drive.info/9

dass man einen einfachen Widerstand in Reihe zum Lautsprecher schalten kann um den current drive mode zu erreichen.

Wie sollte dieser denn dimensioniert sein? Ich teste mal das Vorschalten relativ kleiner Widerstände von 0,47 bis 2,2 ohm und korrigiere mit dem DSP die Frequenzgangveränderung.

Meine Lautsprecher (einwege-system hängt direkt am Verstärker) klangen auch besser mit einem relativ dünnen Flachkabel.

Die Verbesserung die ich im Hochton hören konnte, könnte am relativ geringen Kabelquerschnitt von 1mm quadrat gelegen haben. Ist einen Test wert.

 
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#5
Ah o.k.,

habe jetzt entdeckt das ich im alten Forum suchen kann. Nix für ungut.

https://stromrichter.org/d-amp/include.p...&entries=0

da stöbere ich dann mal weiter
 
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