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Klotz Nano Bass 1000 2*RFC L18P200N
#81
Zitat:Original geschrieben von 3eepoint

Heart Heart Heart Heart Heart Heart Heart Heart

Dem schließe ich mich an.....

Heart Heart Heart Heart Heart Heart Heart Heart
 
#82
Onkel_S: uiiii.... das sieht ja rattenscharf aus

---------

3eepoint: ich hab noch nicht ganz verstanden, wo denn der Wirkungsgrad genau verdunstet. Im Antrieb oder bei der Ankopplung der Membran an die Luft?

Deine Rechnung hatte ja suggeriert, dass der Antrieb Schuld ist. Aber ist das wirklich der Fall?

Wenn die Ankopplung Ursache sein sollte, so sollten wir uns nicht über Spulen und Magnete unterhalten... misstrau

.....es wird wohl Zeit, dass ich mir Deine Rechnung mal ganz genau angucke... misstrau
 
#83
Hmmmm........ grundsetzlich liegt das Problem an der Ankopplung. Sieht man ja bei Hörnern. Meine idee wäre einen eventuell noch stärkeren Antrieb zu nehmen und damit gegen zu steuern.

Also, schuld ist definitiv die Ankopplung.

Mal abgesehen von wie-auch-imer gearteten Hörnern ist mir da nichts bekann was dem entgegenwirkt.
 
#84
Danke Danke!

[Bild: 500_1365598150_Nanobass_rolle.jpg]

[Bild: 500_1365598183_Nanobass_struktur.jpg]
Ein Hoch auf die Pulsweitenmodulation!
 
#85
@3eepoint

Wenn die Verluste in der Ankopplung entstehen, wieso wird dann der Antrieb heiß? misstrau
 
#86
Wunderschön Heart
 
#87
Noch ne Frage:

wenn die Verluste in der Ankopplung entstehen, wieso haben dann nicht alle Speaker mit gleichgroßer Membran einen ähnlichen Wirkungsgrad?
 
#88
Zitat:Original geschrieben von Rumgucker

Wenn die Verluste in der Ankopplung entstehen, wieso wird dann der Antrieb heiß? misstrau

Du musst dir einen Speaker wie ein Netzteil mit Last vorstellen, damit ein Netzteil optimale Leistung bringt muss de Ri des selbigen möglichst gering sein und der Rl möglichst groß, damit an ihm die meiste Spannung abfällt.

Beim Speaker ist es nun so das das Ri zu Rl verhältnis nicht stimmt, Ri ist fast 100 mal größer als Rl, demzufolge bleibt an ihm die meißte Spannung hängen.

Es ist also eine Fehlanpassung der Impedanz die die Sache so verteufelt.

Das nicht alle speaker der selben größe den selben Wirkungsgrad haben hat 2 Faktorn (denke ich zumindest)

1. Magnetstärke

ein schwacher Magnet vergrößert die Fehlanpassung noch weiter

2. Membranmasse

Eine schwere Membrane braucht mehr Energie um bewegt zu werden, das ist also etwas was unabhängig von der Ankopplung effizienz klaut.
 
#89
Ich glaub Dir Dein Beispiel mit RL und Ri nicht.... misstrau

Beim Horn wirkt eine große Luftsäule auf eine relativ kleine Membran. RL ist also noch kleiner als bei normaler Ankopplung, Ri ist aber - wie immer bei Lautsprechern - unverändert groß.

Trotzdem entstehen geringere Verluste.


 
#90
Rl ist abhängig von der Membranfläche, die wird durch ein Horn auf teilweise das 3fache gesteigert, während die Luftmasse den Ri nur um Bruchteile steigert

Damit diese Ankopplung funktioniert muss das Horn diverse Anforderungen (Länge, Hornhals, öffnungsfunktion ect.) erfüllen.
 
#91
[Bild: 500_1365614560_nanobass_bier.jpg]

Klingt schon, der Kleine.
Sehr tiefgründig. lachend
Heart
Ein Hoch auf die Pulsweitenmodulation!
 
#92
Hast Du das Bier getrunken, oder ist es aufgrund der Schwingungen vaporisiert worden? misstrau Wink
 
#93
Zitat:Original geschrieben von 3eepoint
Rl ist abhängig von der Membranfläche, die wird durch ein Horn auf teilweise das 3fache gesteigert, während die Luftmasse den Ri nur um Bruchteile steigert
Ich mag Dein Gleichnis mit RL und Ri nicht. Ich weiß nicht, ob das zulässig ist. In meiner Vorstellung müsste RL sinken, wenn man eine größere Last dranhängt, was ja beim Horn der Fall ist.

--------------

Wie auch immer.... ich bin nicht überzeugt. Ich halte es für nicht geklärt, wo nun die Verluste wirklich auftauchen.

Wenn sie in der Luftankopplung der Membran auftauchen, so muss die Luft vor einem Disco-Lautsprecher warm sein. Stell Dir mal vor, dass da ein paar 2kW-Heizlüfter stehen. Das muss man spüren. Da wird aber nichts warm. Also halte ich Deine Vermutung für unrichtig.

Warm werden tatsächlich die Magnete eines Speakers. Da kocht die Kiste. Also treten die Verluste definitiv im Antrieb auf!

So logisch das auch erscheint - es erklärt aber nicht, warum ein anders geformter Schallaustritt in Hornform die Verluste vermindert. Da muss man IMHO weiter nachdenken.....

Der Trichter bewirkt eine Druckanapassung. Eine Chassismembran mit einem dicken Trichter davor muss sich nur minimal bewegen. Aber das muss sehr kraftvoll geschehen. Wie bei einer Luftpumpe.

Ich vermute, dass das nur Speziallautsprecher (kleine Membran, hohe Kraft, kleiner Linearbereich) schaffen. Und diese kann man wegen der geringen linearen Membranauslenkung mit einem wesentlich stärkereren (aber inhomogeneren) Magnetfeld ausstatten. Das ist der ganze Trick, warum die 30% erreichen.


Diese ominösen "Ankopplungsverluste" halte ich für ein Märchen, das mit einer einfachen Temperaturmessung belegt werden könnte. Ein paar Grad wirds ja wohl wärmer werden vor der Membran, wenn man hinten ein paar hundert Watt reinsteckt... Wink Ist aber nicht (außer die paar Watt, die durch die Staubschutzkappe durchsickern).
 
#94
https://de.wikipedia.org/wiki/Adiabatisc...%A4nderung

klappe
 
#95
Folgerichtig bleibt mein Vorwurf an die Lautsprecherbastler unverändert bestehen: die kriegen einfach nichts auf die Reihe.

Warum schaffen die keinen langhubigen UND linearen Antrieb hoher Effektivität?

Müssen die vielleicht mal ihr Magnetfeld ganz anders formen? Ist es nicht zur Zeit so, dass die Spule nur ganz wenige Magnetlinien kreuzt? Ist es so schwer, die Spule in ein homogenes Magnetfeld über die komplette Spulenlänge zu tauchen?

Irgendwas stimmt da doch nicht.

Wenn es aber wirklich nicht gelingen sollte, einen Langhuber MIT guter Effektivität zu entwickeln... ja dann muss es eben ein Kurzhuber mit Horn oder Monstermembran werden. Wie kahlo schon sagte: viel Membran hilft viel.
 
#96
Hmmm, also wenn ich das Horn bzw. die Funktion des Horns richtig verstehe, entsteht durch die exponentielle Aufweitung des Hornverlaufs eine Ankopplung an ein größeres Luftvolumen. Der Hornverlauf ist tricky, d.h. recht genau einzuhalten, sonst funktioniert es nicht richtig.

Die Chassis für ein Horn müssen bestimmte Parameter erfüllen, richtig.
Man kann nicht jeden X-beliebigen LS in ein Horn bauen, die Gesamtgüte Qts sollte dafür unter 0,3 liegen.

Geht 3ee damit konform? misstrau
 
#97
Zitat:Original geschrieben von christianw.

https://de.wikipedia.org/wiki/Adiabatisc...%A4nderung

klappe

Genau:

"Die Kompression der Luft in einer Luftpumpe ist eine adiabatische Zustandsänderung. Wenn die Kompression mit genügend hoher Geschwindigkeit durchgeführt wird, ist eine deutliche Temperaturerhöhung spürbar."

WENN das also der Fall wäre, so würde mans direkt in der Luft vor der Membran messen können.
 
#98
Zitat:Original geschrieben von Moki
Hmmm, also wenn ich das Horn bzw. die Funktion des Horns richtig verstehe, entsteht durch die exponentielle Aufweitung des Hornverlaufs eine Ankopplung an ein größeres Luftvolumen.

Ein Horn ist ein Druckkonverter. An der Öffnung herrschen geringe Drücke. Und am Mundstück herrschen hohe Drücke.

Der Lautsprecher am Mundstück muss stark und klein sein.

 
#99
Verwechsel das nicht.

Ein Schlauch definierten Durchmessers hat bei definierter Strömungsgeschwindigkeit Druck X.

Erhöht sich der Durchmesser, sinkt die Strömungsgeschwindigkeit und der Druck steigt. Erniedrigt sich der Durchmesser, steigt die Strömunfgsgeschwindigkeit und der Druck fällt.

Das wird gerne verwechselt, weil ein Schlauch mit per Daumen zugedrückter Öffnung ja weiter "spritzt". -> Muss mehr Druck sein... Ist aber anders.
 
Ob das nun zu 100% abstrahierbar ist, weiss ich nicht.