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OTL mal ganz anders?
#1
...angeregt durch einen anderen Thread...

Übliche transformatorenfreie Röhrenamps sind bescheuert. Man steckt haufenweise Röhren parallel um sich so mühsam an die benötigten hohen Lautsprecherströme heranzutasten.

Die Funker kennen aber ein viel eleganteres Verfahren, um die paar Ohm ihrer Antennen an die bei denen ebenso hochohmigen Röhren anzupassen.

Dass das nicht nur bei HF sondern auch bei beispielsweise 50Hz einwandfrei funktioniert, sei hier gezeigt:

[Bild: 1_direct_speak1.png]

L1 sieht nach einer "Drossel" im Anodenkreis aus. Aber eine Drossel würde die Impedanzanpassung nicht herbeiführen. Und C1 ist vordringlich auch kein "Koppelkondensator". Wink

Man kann also mit Fug und Recht sagen, dass man sehr wohl auch eine einzige Röhre ohne AÜ zum Antrieb eines Lautsprechers nutzen kann, wenn ein paar Randbedingungen eingehalten werden. Diese Randbedingungen würde ich gerne aufweichen, was IMHO besonders gut im Bassbereich gelingen sollte.

... das mal so als erstes brainstorming... misstrau
 
#2
Zulässiger Katodenstrom der EL34 ist 150mA. Bei Sinusspannungen dann etwas über 200mA peak. Ich schätze, dass man mit 8..10 parallel geschalteten EL34 hinkommt misstrau .
 
#3
In der von mir gezeigten Schaltung wird nur eine EL34 verwendet und dessen maximaler Anodenspitzenstrom beträgt 153mA (Katodenspitzenstrom 200mA).

...sonst hätte ich den Thread nicht aufgemacht.... Rolleyes
 
#4
http://transcendentsound.com/Transcenden...d_OTL.html
 
#5
Also irgendwie klemmt das hier noch.... misstrau

@audiosix: das ist ein konventioneller OTL (viele Funzeln parallel). Ich will jedoch mit einer einzigen Röhre einen Speaker direkt antreiben. Und zwar genauso wie ich das in der Einleitung gezeigt hab.

-------------

Die Simulation in dem ersten Beitrag zeigt etwas Spannendes: sie zeigt eine Impedanztransformation. In der Röhre fließen nur max. 150mA, im Speaker jedoch weit über 1A. Und das erreiche ich ganz ohne AÜ und auch ohne mehrere Röhren parallel zu schalten.
 
#6
Ich bastel das mal hier hin.
Guckis Anregung:

[Bild: 1_speaker_spike2.png]


Das ist ein Gucki-Single-Frequency-Impedance-Converter (GSFIC):

[Bild: gucki_fake.png]

Der leider die Impedanz nicht sofort wandelt klappe :

[Bild: gucki_fake_01.png]

Bumm! Spratzel...
 
#7
Nix *bumm spratzel*. Eher das Wunder der Resonanz. Ich kopier mal meinen dortigen Antworttext ebenso hierher.

Zitat:Original geschrieben von Rumgucker

Genau. Das hatte mich zu dem OTL-Thread angeregt.

Die Funker haben es hauptsächlich mit einer Frequenz zu tun. Da gehen solche Schaltungen natürlich perfekt.

Im Musikbereich gehts dagegen um viele Oktaven. Erstmal schlecht.

ABER...

Im Bassbereich geht es keineswegs um "viele Oktaven". Ich vermute, dass man durch trickreiche Bedämpfung und mehrere Resonanzkreise den Bereich von 20 bis 500 Hz ohne AÜs abdecken kann. Das ist genau auch der Bereich, der AÜ so groß und teuer macht.

Übrig bliebe dann nur ein kleiner Übetrager für die Mitten und Höhen.

Das ist die Grundidee....

 
#8
Zitat:Original geschrieben von Rumgucker

Also irgendwie klemmt das hier noch.... misstrau

@audiosix: das ist ein konventioneller OTL (viele Funzeln parallel). Ich will jedoch mit einer einzigen Röhre einen Speaker direkt antreiben. Und zwar genauso wie ich das in der Einleitung gezeigt hab.

-------------

Die Simulation in dem ersten Beitrag zeigt etwas Spannendes: sie zeigt eine Impedanztransformation. In der Röhre fließen nur max. 150mA, im Speaker jedoch weit über 1A. Und das erreiche ich ganz ohne AÜ und auch ohne mehrere Röhren parallel zu schalten.

Die vier 11-Watt Funzeln kann man durch eine Grosse ersetzen.

Finde deinen Ansatz jedoch interessant, mal sehen was dabei rauskommt.
 
#9
Zitat:Original geschrieben von audiosix
Die vier 11-Watt Funzeln kann man durch eine Grosse ersetzen.
Trotzdem kommen da nur 1,5 Watt oder so raus.

Zitat:Original geschrieben von audiosix
Finde deinen Ansatz jedoch interessant, mal sehen was dabei rauskommt.
Mein "Ansatz" soll wie ein AÜ funktionieren. Also volle Leistung ohne Röhrenstrapazen.

So recht weiß ich auch noch nicht weiter. Erstmal sollten wir Ideen sammeln, wie wir mehrere Resonanzkreise so miteinander verkoppeln (Orgelpfeifenprinzip), dass zum Schluss der Speaker immer von mindestens einer Pfeife ...ähem... von einem Resonanzkreis angetrieben wird.
 
#10
Zitat:Original geschrieben von Rumgucker
Nix *bumm spratzel*. Eher das Wunder der Resonanz.
Hast du dir das Bild angesehen misstrau :

[Bild: gucki_fake_01.png]
 
#11
Hier schon drei Orgelpfeifen:

[Bild: 1_direct_speak2.png]

Ich könnte mir vorstellen, dass man eine (winzige) "Drossel" mit mehreren Anzapfungen versieht, die dann mit Kapazitäten abgeschlossen werden. Hätte auch den Vorteil, dass ich jede einzelne Frequenz anpassen kann. Ideal zur Anpassung der Bass-Lautsprecher.
 
#12
Zitat:Original geschrieben von kahlo
Zitat:Original geschrieben von Rumgucker
Nix *bumm spratzel*. Eher das Wunder der Resonanz.
Hast du dir das Bild angesehen misstrau :

Ja... dass ein Resonanzkreis erstmal in Schwung kommen muss, das ist halt so. Mach R1 größer.
 
#13
Wenn beim Bass erstmal der Katodenbelag abspratzelt, bis das Audiosignal schwungvoll am Lautsprecher liegt...

misstrau ;fight
 
#14
Offenbar willst Du eine Transformation mithilfe eines Resonanzkreises erreichen. Prinzipiell glaube ich dass das funktionieren kann. Die größte Einschränkdung dabei wird sein,
über welchen Frequenzbereich das dann noch vernünftig funktioniert-
1 Oktave oder 1/3 Oktave oder oder...

Die angezapfte Drossel ist imho ein Denkfehler, da hierbei die Spulen miteinander verkoppelt sind. Einen Filter mit mehreren verschiedenen Resonanzen erhält man aber mit entkoppelten Einzelspulen.
...mit der Lizenz zum Löten!
 
#15
Zitat:Original geschrieben von voltwide
Offenbar willst Du eine Transformation mithilfe eines Resonanzkreises erreichen. Prinzipiell glaube ich dass das funktionieren kann. Die größte Einschränkdung dabei wird sein,
über welchen Frequenzbereich das dann noch vernünftig funktioniert-
1 Oktave oder 1/3 Oktave oder oder...
..sehe ich auch so.

Zitat:Original geschrieben von voltwide
Die angezapfte Drossel ist imho ein Denkfehler, da hierbei die Spulen miteinander verkoppelt sind. Einen Filter mit mehreren verschiedenen Resonanzen erhält man aber mit entkoppelten Einzelspulen.
Korrekt. Zeigte auch die Simul.


Zitat:Original geschrieben von kahlo
Wenn beim Bass erstmal der Katodenbelag abspratzelt, bis das Audiosignal schwungvoll am Lautsprecher liegt...
Ruhig, Brauner. Rolleyes

Wir wissen ja noch nicht mal, wie so eine Orgelpfeifenbatterie gestaltet sein muss. Also können wir auch noch nicht viel über deren Impedanz sagen.
 
#16
Mal ne blöde Frage, wo soll die Reise hingehen? Rein akademisches Interesse oder soll es auch praktisch relevant werden? Der absehbare Aufwand wird kostenmäßig die Grenze eine (Spar-) Übertragers nicht unterschreiten. Bislang kann ich nicht ansatzweise erkennen, dass Aufwand und Nutzen je in den grünen Bereich kommen könnten. Mit einem glatten Frequenzgang kann man wohl auch nicht rechnen. Eine Trennung zwischen Tiefton und höheren Frequenzen ist zwingend.

Wo genau soll der Vorteil beim jetzigen Ansatz mit vielen Drosseln und Kondensatoren liegen?

Schon mal an PWM gedacht?
 
#17
PWM erspart ja bei Röhren nicht den großen Trafo. Der muss lange Zeiten unsymmetrische Signale übertragen können, ohne zu sättigen.

Ich hab den ganzen Thread unter ein Fragezeichen gestellt und ihn bei Diskussionen abgelegt. Keine Ahnung, wohin die Reise geht. Vermutlich führts ins Nichts. Na und? Dümmer wird man dadurch auch nicht.
 
#18
Hey,die Idee vom roehrling war nicht so schlecht.....

Idee: Step Down mit ner EL34 von 300 Volt und unten ne Diode.Ausgekoppelt mit ner Spule und Kondensator.

Oder wie beim cheap,nur mit 2 Roehren(und hilfsspannung fuer die Gitter).
Ich hatte gemessen,das der cheap sich wie ein normaler Step down verhaelt,damit muesste es doch mit ner angezapften drossel zur Stromsteigerung funktionieren,oder?
Die Drossel sieht ja nur PWM,kein NF.
Nur schnell noch....ohh.....hmm.....shit......na egal!
Nicht alles was funktioniert sollte es auch.
 
#19
Wir haben hier nen Thread "D-Amp mit Röhren ?". Da gibts allerlei Ansätze.

Aber nochmal zur PWM. Stellt Euch mal eine NF von 20Hz vor. Für ne 500 kHz-PWM bedeutet das, dass sie 25ms (also 50.000 Perioden!) asymmetrisch in die eine und dann 25ms asymmetrisch in die andere Richtung gestaltet muss, ohne den Trafo zu sättigen.

Man braucht also einen Trafo, der 20Hz sättigungsfrei überträgt UND zusätzlich noch die 500 kHz.

Kennt Ihr einen Trafo der das kann? Ich nicht.

Ich bin daher im o.a. Thread nen ganz anderen Weg gegangen. Ich hab ne 500kHz symmetrische Schwingung erzeugt und per HF-Trafo überragen. Die eigentliche NF wurde erst sekundärseitig aufmoduliert.
 
#20
Nix trafo,nur drossel!
Bei nem Step down regler haste ja ueber Stunden jede erdenkliche Pulsbreite.
Da saettigt nix und klein ist auch noch...

oder reden wir nun aneinander vorbei?
Nur schnell noch....ohh.....hmm.....shit......na egal!
Nicht alles was funktioniert sollte es auch.