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Endstufenschwingen
#61
Wenn Du ihn auf Porzellan-Isolatoren setzt, kannst
Du vielleicht auch noch etwas höher gehen mit der Temperatur Big Grin
...mit der Lizenz zum Löten!
 
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#62
Irgendwas geht hier gerade schief.... misstrau
 
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#63
Zitat:Original geschrieben von Captain-Chaos

Zitat:...... der fühlt sich auch bei 500°C noch ganz wohl....

Stimmt, erst ab 660°C wirds brenzlig Smile

dann darf man aber nicht mehr Kühlkörper zu ihm sagen, besser dann Kühlflüssigkeit....
obwohl die Kühlung dann erst wirklich richtig effektiv wird...

Wie groß ist eigentlich die Wärmekapazität von Alu-Dampf ? klappe
 
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#64
Die Endstufe ist fertig Smile

[Bild: 13_end0.jpg]

..und im Betrieb:

[Bild: 13_end1.jpg]

Probe gehört habe ich sie auch schon und sie klingt sehr viel versprechend, morgen werde ich ein wenig mehr Watt in die Leitung schicken. Das geht heute nicht mehr, auch wenns noch so juckt, es ist hier leider sehr hellhörig.
 
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#65
Schick.


Was glüht denn da, sind das die 600°-FETs? Tongue
 
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#66
Seit 10 Uhr bin ich nun am stöpseln und hören.

Mein Equipment besteht aus zwei paar Lautsprechern, ein Breitbänder von Tangband (W4-1337) mit Basshornunterstützung und eine Audax 2-Wegebox mit Bassreglexunterstützung. An Endstufen besitze ich noch ein paar Monos, die ohne überallesgegenkopplung arbeitet und eine Kompoundstufe im Ausgang hat.

Wenn man leise hört, so dass man sich noch problemlos unterhalten kann, sind an beiden Lautsprechern kaum Unterschiede auszumachen. Lediglich der Bass scheint etwas präziser an dem Neuen, ich habe ihn K1 getauft, aber vielleicht liegt es auch nur daran, weil ich ihn schon laut gehört habe. Das müsste bei Gelegenheit ein Bekannter von mir heraus hören können, der schafft es tatsächlich mp3 bis 128MB zu entlarven(aber auch nur bei entsprechend guten Aufnahmen)!
Ich schaffe das nur bis 64MB misstrau
Etwas lauter, so dass man die Stimme etwas anheben muss, um sich zu unterhalten, gefallen mir meine Monos besser an dem Breitbänder, was wohl an den Verzerrungen liegt, die die Monos produzieren. Der Klang wirkt etwas frischer als der K1, man hat das Gefühl, als wäre die Bühne einen Tick größer. Allerdings deutet sich jetzt schon die Basspräzision des stark gegengekoppelten K1 an. An meinen Audax-Boxen kann ich mich gar nicht entscheiden, was mir besser gefällt. Was den K1 auszeichnet, ist seine enorme Gelassenheit und es braucht etwas Musikmaterial, um sich daran zu gewöhnen.
Die Lautstärke ist jetzt laut genug, um auch meine Nachbarn in den Genuss meiner Musiksammlung zu bringen. Eigentlich genau richtig Smile
Jetzt kehrt sich alles um, der K1 macht jetzt erst richtig Spaß. Die Monos klingen dagegen immer etwas harsch, besonders bei Rockmusik. An den Bässen kann man das stark gegengekoppelte Prinzip des K1 am Besten hören. Gerade das Basshorn klingt jetzt wie es klingen sollte, pulvertrocken und präzise.

All die Unterschiede sind natürlich marginal, am deutlichsten am Bass auszumachen. Der K1 rauscht auch etwas mehr, allerdings muss man schon das Ohr gegen den Hochtöner drücken, um das wahrzunehmen.

Jetzt das ärgerliche.
Der K1 brummt ganz leicht, nicht dass man es im Sessel hören könnte, aber es nervt schon. Mein erster Verdacht erwies sich dann auch als der Richtige. Wenn ich der Symmetrierer ausschalte ist es immer noch da, erst wenn ich ihn ablöte herrscht Stille. Ich nehme mal an, dass es sich um Einstreuungen handelt.

Die Verkabelung ist auf der Skizze zu sehen. Sollte ich vielleicht die Masse des Symmetrierers über das Abschirmkabel zu den Endstufen herstellen und dafür die Netzteilmasse weglassen?
[Bild: 13_erdung.jpg]
 
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#67
Zitat:Original geschrieben von Captain-Chaos

Sollte ich vielleicht die Masse des Symmetrierers über das Abschirmkabel zu den Endstufen herstellen und dafür die Netzteilmasse weglassen?

Edit: Bild aus Zitat rausgelöscht

Das ist oft eine gute Variante. Aber nur wenn die Symetrierampplatine von weitgehend brummfreien stabilisierten Versorgungen gespeist wird, sonst schickst nicht vernachlässigbare Netzteilbrummstroeme ueber deinen Masseschirm...

Wie machst du es momentan? Womöglich Verbindung der Signalmasse des Symetrieramps zur Signalmasse des Leistungsverstärkers über den Umweg durch den Netzteilsternpunkt? Sozusagen um die Elkoladestromspitzen zuverlässig in den Signalweg einzuschleifen? ...it's a sin..
 
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#68
Deine Angaben erscheinen mir nicht präzise genug, um eine klare
Antwort zu finden. Wie schaltest Du den Symmetrierer aus?
Und wo genau trennst Du ab, wonach Ruhe einkehrt?
Ansonsten
-Eingangskabel abziehen
--Brummen wird lauter: Eingang kurzschließen
---Brummen ist leiser, aber nicht weg:
Das Problem liegt wohl im Symmetrierer selbst.
--Brummen ändert sich nicht
Das Problem liegt wohl im Symmetrierer selbst.
--Brummen ist weg
Wahrscheinlich Erdschleifenproblem, verursacht durch
Doppel- oder Mehrfacherdung.
z.B. schutzgeerdete Endstufe wird verbunden
-mit schutzgeerdetem Desktop-PC
-MultimediaCenter, schutzgeerdet via Kabelanschluß
etc ppp.
...mit der Lizenz zum Löten!
 
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#69
Zitat:Wie machst du es momentan?
Eigentlich wie auf der Skizze. Der Symmetrierer bekommt seine Stromversorgung von der großen Elkoplatine, das sind gut +/-20Volt. Über 7XL15-Regler wird ein Doppelopamp pro Seite mit geregelter Spannung versorgt. Da das Netzteil des Symmetrierers schon an Masse verbunden ist, habe ich die Abschirmung des Koaxkabels nur an der Seite des Symmetrierers geerdet. Die Abschirmung geht bis kurz vor den Eingängen der Endstufen, wird jedoch nicht angeschlossen, nur jeweils das Eingangssignal wird verbunden.


Zitat:Wie schaltest Du den Symmetrierer aus?
Indem ich den Stecker ziehe Big Grin (Unterbrechung der Spannungsversorgung des Symmetrierers)


Zitat:Und wo genau trennst Du ab
An den Eingängen zur Endstufe, danach ist Ruhe. Wie ich schon sagte:


Zitat:Ich nehme mal an, dass es sich um Einstreuungen handelt.
Somit sollte der Symmetrierer oder die Verbindung zur Endstufe der Schuldige sein. Eine Massenschleife sehe ich nicht, auch nicht über die Schutzerde. ;think

Die beiden Trafos werden sogar jeweils mit der Phase an den innen liegenden Windungen mit der Netzspannung versorgt, um Einstreuungen in das Gehäuse zu vermeiden.
 
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#70
Hm, klingt nach einen problematischen Setup.
Wenn du eine verbrummte Versogrungsspannung zur Symmetrierplatine führst wird vermutlich auch die von dir vorgeschlagenen Methode mit der Masseanbindung über den Signalschirm brummen.
Du könntest diese Methode trotzdem versuchen und zusätzlich ein sehr dickes niedrohmiges Massekabel parallel zu deiner Signalleitung zwischen zwischen Symmetrierer und Leistungsamp zu legen...
 
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#71
Ist das Teil hübsch.... Heart
 
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#72
Das Gehäuse habe ich bei Ebay ersteigert, da hatte jemand ursprünglich vor ein paar 1000Wwatt Thel-Module einzubauen, aber dann die Lust verloren. Ich habe nur noch die Bohrungen gesetzt und den Innenraum schwarz lackiert. Vor allem mit den orangen LEDs im Gehäuse kommt behagliche Atmosphäre auf.
Mit etwas Phantasie ist man geneigt ein paar Bratwürste auf den Rost zu legen Big Grin

Dem Brummen widme ich mich nachher, der Klotz von Endstufe liegt etwas unhandlich in meinem Regal und ich habe noch nicht genug Kaffee intus, um diesen Kraftakt zu bewältigen.
 
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#73
Das Brummen ist immer noch da Angry

Ich habe gerade gelesen, dass man für eine symmetrische Verbindung spezielle Kabel verwenden muss, bei dem die signalführenden Adern verdrillt sind.

Ich befürchte, ich muss dem Symmetrierer in meine Vorstufe bauen und auf XLR umstellen.

Schon seltsam, in der Studiotechnik verwendet man symmetrische Verbindungen, um u.a. Brummen zu vermeiden. misstrau
 
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#74
Ich habs lachend

Es liegt an der schlampigen Verlegung des Netzkabels von der Kaltgerätebuchse zu den Trafos, es ist doch erstaunlich was ein einfaches verdrillen des Netzkabels zu den Trafos bringt.

Das Brummen ist jetzt kaum noch wahrnehmbar.
 
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#75
Nicht nur symmetrische Verbindungen sondern auch galvanische Trennung durch Ein- bzw. Ausgangsübertrager. Da fallen Erdschleifen weg.

 
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#76
Dann hast Du schon mal die erste Hälfte des Problems, nämlich den Sender,
gefunden. Die zweite Hälfte ist das Auffinden der Empfangsschleife, da muß
es irgendein loop eingangsseitig geben, andernfalls würde Deine Netzkabelschleife ungehört verhallen.
...mit der Lizenz zum Löten!
 
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#77
überrascht Eine Schleife, natürlich!

Von dem Symmetrierer gehen pro Seite zwei dünne Koaxialkabel zu den Endstufen, das heißt separate Abschirmungen für Plus und Minus.

Die Abschirmung ist die Schleife Rolleyes
 
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#78
..dann mach EINEN schirm an einem ende weg - und gut is Rolleyes

und verdrill die 2 koax ein wenig , fängt weniger feld ein Wink
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#79
Zitat:..dann mach EINEN schirm an einem ende weg - und gut is
Nabend alfsch,
die Variante hatte ich auch schon, bringt nichts.

Zitat:und verdrill die 2 koax ein wenig , fängt weniger feld ein
Das hatte ich noch nicht, aber ich werde mir eh morgen amtliches Mikrofonkabel besorgen. Da sind die Signalkabel innen verdrillt und es gibt nur eine Abschirmung Smile

Jetzt lass ich nicht mehr locker.
 
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#80
na. überleg mal: wenn zwischen den 2 schirmen x mV brumm eingestreut werden, wieviel sinds dann in die 2 innenleiter der koaxkabel ? Wink

anders gesagt: ne symmetrische (= differentielle) verbindung hat dann beste stör-freiheit, wenn KEIN signal ZWISCHEN den +/- leitungen existiert -> dicht zusammen + verdrillen = pflicht Wink
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