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Bentoptimator
#1
Nachdem wir nun den Trioptimator für Class-A-Trioden und Pentoptimator für Class-Pentoden und den Bioptimator für Class-B-Trioden entwickelt haben, wollen wir nun den

Class-B-Pentoden-Optimator, kurz "Bentoptimator" entwickeln. lachend
 
#2
Hier erstmal der Bioptimator (für Trioden):

[Bild: 1_tubeamp96.png]
 
#3
Das weiche P ist doch wie eine Einladung an unsere südostdeutschen Mitleser lachend .
 
#4
Hilf mir bitte nochmal auf die Sprünge, kahlo. Du wolltest also jeden g2-Strom einzeln kompensieren? misstrau
 
#5
Ja, pro Pentode einen G2-Widerstand zu Ub, einen Stabi, und je einen Bypasswiderstand von der Katode nach Masse. Wobei G2-Widerstand genau so gross ist wie der Bypasswiderstand.

[SUP](Kann natürlich alles Quatsch sein, da ich grad nicht simuliere... sondern 3/4 meiner Kreativität meinem Arbeitgeber zur Verfügung stelle... aber kreative Abwechsung steigert die Produktivität)[/SUP]
 
#6
Ich muss mich erstmal wieder in den Bioptimator reindenken. Das Teil sieht schon irgendwie ziemlich abgefahren aus.

.....

Erstes Ziel war auch hier die Brummfreiheit. Dazu haben wir einfach zwei Stromspiegel konstruiert, die den (Wechsel)-Strom einer Röhre in den Strom der anderen Röhre rüberspiegelten. Wenn der eine Katodenstrom brummte, so brummte auch der andere und in der Summe brummte nichts.

Durch die gegenphasig eingekoppelte NF störten wir dieses Gleichgewicht, womit in einer Röhre der NF-Strom anstieg und gleichzeitig in der anderen Röhre sank. Die Phasendrehung stammte als vom Trafo.

Der Ruhestrom eines jeden Zweiges konnte willkürlich mit R1 und R2 eingestellt werden. Vom reinen A- bis zum reinen B-Betrieb. Die Präzision kam durch die starke Gegenkopplung der MOS und die hochwertigen Röhren.

......

Nun denken wir uns "taube Nüsse" als Röhren. Also Pentoden, die auch dringend als Pentoden betrieben werden müssen, damit wir auf passable Leistungsverstärkungen kommen. Ok. Im Gegensatz zum Pentoptimator haben wir hier zwei getrennte Katoden, müssten also formell zwei unabhängige g2-Versorgungen bereitstellen.

Nun kommst Du daher und willst den g2-Strom

1. linearisieren (in Verbindung mit dem Stabi)

2. danach mit einem simplen Widerstand kompensieren

Ok.... dann sollten wir erstmal checken, ob Dein Trick wirklich zu einer Linearisierung des g2+Stabi-Stromes führt.
 
#7
Ok. Da stimmt was mit der Phasenlage noch nicht.

Wenn die Katodenspannung steigt, so sinkt der Strom durch den g2-Widerstand. Also müsste auch unser Kompensationsstrom sinken. Das tut er aber nicht, wenn ich den Bypass-R parallel zur Stromquelle setze.
 
#8
Ich könnte ne g2-Bootstrap-Schaltung oder eine Konstantstromquelle als Ersatz für den g2-Widerstand anbieten.
 
#9
Mmh, stimmt, Phase ist genau falsch... Mit Konstantstromquellen anstatt der G2-Widerstände wären die Röhren aber schwer umzingelt klappe .
 
#10
So sind die "Röhrenkenner". Erst erfinden sie die Pentoden. Und wir müssen dann die Sache ausbaden... motz
 
#11
In jedem Fall ist Deine Idee, dem g2 einen Stabi zur Stromübernahme parallel zu schalten, ziemlich ruhmreich.

hail
 
#12
Ahja.... hier war noch ne Baustelle. Mal gucken, ob wir heute weiterkommen.
 
#13
Hab eben mal mit ner B-Endstufe rumgespielt. Brutale Klirrmaschine. überrascht

Der Bentoptimator hat schon seine Berechtigung.... Rolleyes
 
#14
Versuchen wir es nochmal.....

Ich stelle mir einen Widerstand von +HV hin zum g2 vor.

Wenn ich zwischen g2 und k einen sehr, sehr großen Kondensator schalte, so wird sich die Spannung zwischen k und g2 bei NF nicht ändern. Genausogut kann ich auch ne Zenerdiode, ne Glimmfunzel oder nen Varistor nehmen.

Damit liegt am unteren g2-Vorwiderstandsanschluss wechselstrommäßig (fast ungeschwächt) die Katodenspannung.

Der Wechselstrom im g2-Vorwiderstand wird also ausschließlich durch die Katodenwechselspannung begründet. Steigt die Katodenspannung, so sinkt der g2-Vorwiderstandsstrom streng proportional.
 
#15
Zitat:Original geschrieben von Rumgucker
Wenn ich zwischen g2 und k einen sehr, sehr großen Kondensator schalte, so wird sich die Spannung zwischen k und g2 bei NF nicht ändern. Genausogut kann ich auch ne Zenerdiode, ne Glimmfunzel oder nen Varistor nehmen
Eine Glimmfunzel und ein kleiner Kondensator parallel erscheint mir als die beste Løsung. Der Glimmstabi arbeitet bis hinab zu sehr niedrigen Frequenzen (Gleichstrom), hat aber Probleme bei höheren Frequenzen. Da übernimmt dann der Kondensator (100n sollten reichen).

Z-Dioden gibt es kaum in der nötigen Leistungsklasse...
 
#16
Ich hab eine vorteilhafte Abart des Pentoptimators gefunden:

[Bild: 1_rl12p35_20.png]

...vielleicht hilft uns das, den Bentoptimator voranzubringen....

--------------

Mein Problem ist zur Zeit der g2-Strom. Obwohl beide g-k-Strecken gegenphasig angesteuert werden, laufen die beiden g2-Ströme gleichphasig. Das kann nicht gut sein. Wir drehen der rechten Röhre so die Gummel ab. Bei kleinen Aussteuerungen ist das kaum zu merken. Bei großen störts.
 
#17
Ach verflixt... sorry.. habs gar nicht erklärt, warum die vorige Schaltung vorteilhaft ist.

Der Querkondensator hält die beiden g2-Ströme in der Summe konstant. Der g2-Gesamt-Strom von 13mA pendelt um lediglich 600uA. Wenn ein g2 mehr Strom zieht, entzieht es dem anderen g2 Strom. Dadurch entsteht eine hohe Steilheit der Schaltung, höher als mit Abblockkondensator. Daher komme ich auch mit geringen Steuerspannungen aus.
 
#18
So... ich hab die Kurve gekriegt. Ich simulier es gleich mal...
 
#19
Mist. Schon wieder aus der Kurve geflogen und in die Reifen geknallt motz
 
#20
Gabs verletzte ? .... bei den Reifen ? lachend
"Ich hab Millionen von Ideen und alle enden mit Sicherheit tödlich."