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bräuchte Hilfe für Fehlersuche/Feintunnig
#1
Hallo Leute, ich bin neu hier,
und könnte mal ein bisschen Hilfe gebrauchen... Die Situation is folgende,
ich hab schon seit ewigen Zeiten diesen "Showsub" hier:

http://www.ilmag.de/html/body_showsub.html
(selbst gezimmert)
in Kombination mit folgendem AMP:

http://sound.westhost.com/project68.htm
(auch selbst selbst gebaut)
(Double Output Stage; mit +-70V an 4Ohm => ~500W)

gefällt mir sehr gut macht schönen Druck auf Partys.
Nun ja seit 2 Jahren etwa bin ich glücklicher Besitzer eines zweiten Showsub's,
aber leider ohne Amp um ihn anzutreiben ...
seit 1 1/2 Jahren frigell ich nun schon an dem D-Amp der es mal werden soll,
aber so richtig komm ich nicht zu Potte... darum nun mein Hilfeersuchen an euch.

==================================================

Ich stell mal die Schaltung hier rein und versuche n bisschen was dazu zu sagen:
https://stromrichter.org/d-amp/content/i...rStage.JPG

Da es nur ein für ein Subwoofer ist, sollte ein Frequenzgang bis 300Hz ja schon mehr als ausreichen, um mir das Leben leichter zu machen und HF-Probleme zu vermeiden dachte ich ne Trägerfrequenz bei 30kHz rum dürfte schon genügen.
Und wenns geht wollte ich in den Gleichen Leistungsbereich rein wie mein erster AMP: 500W an 4Ohm. Die Sache sollte wenn möglich nicht soo viel kosten weil ich nur ein "armer Student" bin ...

Die Schaltung ist so bereits aufgebaut und Funktioniert - unter gewissen Testbedingungen;
(ich bin in der Glücklichen Lage mir an der Uni Leiterplatten für Lau ätzen lassen zu können ...)

bei kleinen Pegeln funst das Ding schon recht gut (Supply nur +-20V und an 8Ohm so ca. halb ausgesteuert würde ich sagen), nur wenn man dann auf dreht, wird es echt hässlich.
Man hört dann so ein Schnarzen oder etwas in der Art ? schon fast so laut wie das Signal an sich.
Total die Verzerrung und ich weiß nicht sicher woher

meine Vermutungen gehen in Richtung Netzteil und/oder Ausgangsfilter (beides derzeit nur improvisiert)
Aber nun erstmal das Herzstück ich nenne es Power Stage man könnte vllt auch Hauptplatine sagen ^^
extern aufgebaut noch 2 Potentialfreie Hilfsnetzteile mit +-8V an einem der beiden mit auf gelötet ein Dreiecksgenerator mit ca. 33kHz

ich würde mich über eure Hilfe/Tipps, Anregungen und Fragen freuen!
 
#2
Willkommen unter uns!
Ich würde zu ersteinmal mit einem Oszi Dreieck, PWM vor und nach der Endstufe, auch nach dem Tiefpass betrachten. Mach doch mal ein paar Fotos davon Wink...

(So bin ich mit meinem Amp umgegangen)
Ein Hoch auf die Pulsweitenmodulation!
 
#3
Hallo kischo. Auch von mir ein herzliches Willkommen. Smile

Ich hab mich gleich auf Dein Schaltbild gestürzt. Oha überrascht . Da hat aber einer Ahnung Heart . Ein diskreter IR2110 sozusagen.

Ich denke auch, dass Du mal mit dem Oszi ein wenig rummessen solltest (und uns zeigen). Die Schaltung ist jedenfalls klasse.

Hast Du sie eigentlich mal simuliert? misstrau
 
#4
Ja, guter Tipp,
hier mal das Dreieck:
https://stromrichter.org/d-amp/content/i...reieck.JPG
sieht ja gar nicht so schlecht aus dachte ich...

mal ne andere Zeitbasis:
https://stromrichter.org/d-amp/content/i...eieck2.JPG
hier sieht man das nicht alle Peaks gleich hoch sind,
ist das ein Problem? Da is wohl irgendwoher noch ne Schwingung mit 3kHz oder so eingekoppelt...

und hier einer der möcglichen Übeltäter:
https://stromrichter.org/d-amp/content/i...eieck3.JPG
so "zerstört" ist mein Dreieck wenn ich nicht nur die Hilfsnetzteile sonder auch die Hauptversorgungsspannung anlege und die MosFets was zu tum bekommen.
genau beim Nulldurchgang wenn die FETs schalten wird es Böse...

Was ist das Problem, hab ich da echt so nen starkes Magnetfeld?

Bilder vom Aufbau kommen auch bald...
 
#5
Hmmm....

Querströme?
 
#6
Moin...

Das Problem mit dem Dreieck ... da schwingt was in der Versorgung des Integrators. Benötigst du wirklich ein so hohes Dreieck ?
Eventuell mal den Integrator anpassen, damit die Amplitude kleiner wird (200-300mVpp fürn Anfang)... ist die Überlagerung noch da ?

Die Scharten im Dreick mit der Endstufe...wie und wo ist die Masse vom Tastkopf angeschlossen ?
Ist es "die lange Leitung" (2-5cm) mit Krokoklemme ? Dann nutzt man diese "Spule" um die Querströme der Endstufe mit zumessen Rolleyes

Kroko-Kabel ab und bissel Silberdraht/Kupferdraht um die blanke Massefläche am Tastkopf wickeln und ein Ende bis zur Tastkopfspitze stehen lassen. Muss man zwar nach "naheliegenden" Messpunkten suchen, fängt sich aber weniger ein.
Damit gehen die Querstöme nicht weg, aber sie stören beim Messen nicht mehr so stark.
"Ich hab Millionen von Ideen und alle enden mit Sicherheit tödlich."
 
#7
Danke!
Zitat:Original geschrieben von Rumgucker
Da hat aber einer Ahnung... Die Schaltung ist jedenfalls klasse.
is halt mein Hobby ... mit Chipps kenn ich mich noch nicht soo doll aus,
aber meiner Vorlesung Schlatungstechnik bin ich ca 2-3 Semester Voraus ... Big Grin

Nein, leider hab ich die Schaltung noch nicht simuliert, P-Spice zickt bei mir rum unter vista und mein Desktop (mit XP) bei Elterns erreich ich halt nur am We, da Löte ich dann eher als was zu simulieren ... ;-)

Querströme?
Sollten es eigentlich nicht sein, die Totzeit hat nen Sicheheisfaktor von 5 bis 20 oder sowas...
Gibs da ne sinnige Methode Querströne zu detektieren?
Ich hab so 100 oder 10Ohm zwischen die Fets gebracht und dann darüber mit dem Oszi gemessen, is schon n kurzer kleiner Peak, aber der blieb mit den Totzeiten recht unverändert, ich schätze mal das die ober schaltünghälfte ne Kapazität gegen Masse bildet und umgeladen werden muß... oder ich hab n mittelschweres Problem ... oO

OK hier der Schaltplan der Hilfsnetzteiele und des Dreieckgenerators:
https://stromrichter.org/d-amp/content/i...reieck.jpg

und jetz n Paar Bilder vom Aufbau:
Meine "Arbeitsplatte:
https://stromrichter.org/d-amp/content/i...rsicht.JPG

Der Amp:
https://stromrichter.org/d-amp/content/i...rsicht.JPG
(unten lings der vorübergehende Netztrafo)
(oben lings die Spulen vom LC ausgans TP - ich weiß, etwas sehr provisorisch)

nochmal detailierter, und mit weiteren Kondensatoren an der Versorgung:
https://stromrichter.org/d-amp/content/i...iliert.JPG

und nochmal ganz nah das Kabel über welches das Dreieckssignal auf die Platine kommt(das Rote):
https://stromrichter.org/d-amp/content/i...skabel.JPG
Die grauen Kabel sind die Hilfsspannungen mit masse in der mitte, ist die aufgespannte "Leiterschleife" von dem Dreieckssignal und seiner Masse zu groß?

Noch 1-2 Worte zum Netzteil:
Travo den ich grade noch da hatte ca 100VA 15-0-15 (später 500VA 50-0-50)
dann Brückengeleichrichter und etwas über 10.000µF Elkos - solle Reichen, nur zu langsam motz
und ca 45µF Folien-Kondensatoren - ist das zu wenig? Die mist Dinger sind so teuer ...

so viel Spas mit den Bildern!
 
#8
Asso, nen Schaltbild vom Dreieckgenerator wäre noch ganz nett ...

BTW:
Überschnitten ....
"Ich hab Millionen von Ideen und alle enden mit Sicherheit tödlich."
 
#9
Was für Mosfets sitzen in der Endstufe ?
Interessant ist die Verdrahtung der Endstufe, gut bei 30kHz sollten nicht so viele Probleme auftreten, aber ein Blick auf die Stromführung hilft uns.
"Ich hab Millionen von Ideen und alle enden mit Sicherheit tödlich."
 
#10
JA der link war nich perfekt, mit dem Bilderhochladen muß ich noch n bissel üben...
Hab dan link ober korriegiert und eingesehen das größere Bilder besser über link eingestellt werden sollten ...
zu nicherheit noch mal der Dreiecks-Generator mit Hilfs-NTs:
https://stromrichter.org/d-amp/content/i...reieck.jpg
 
#11
Blick auf die Stromführung?
du meinst also das Board, damit hab ich mir rech viel mühe gegeben:
[Bild: 789_BoardPowerStage.jpg]
 
#12
Hups.

Haben wir kischo vergessen? misstrau
 
#13
macht nix,
ich bin gard eh wieder von meiner bastelmania geheilt...
Es gab hier einen kleinen Unfall:
Ein Masseende vonn der Messleitung war da wo es hätte nicht sein sollen... Angry
nunja jezt sind erstmal n paar Teile kaputt:
ein 7908T ausm Hilfsnezteil is abgeraucht und mindestens einer der Entdstufen Fets auch... motz
achja und eines meiner Kokokabel sieht nun so aus:
https://stromrichter.org/d-amp/content/i...okabel.JPG
mann hat das gedampft - einglück is der Rauchmelder erst im Flur ... klappe

Ich könnte jetz von euch ne menge Motivation gebrauchen...
oder mal ne Schätzung wie viel Zeit und Geld das Projekt noch so brauchen wird.
ich bin nämlich am überlegen einfach den: http://sound.westhost.com/project68.htm
noch nen 2. mal nachzubauen und gut ... oO-kein D-Amp, gleich gibs Schimpfe überrascht

Nundenn, jezt gehts erst weiter wenn ne neu Bestellung bestellt und geliefert wurde.

aber vllt habt ihr ja noch n paar vorschläge wass ich alles auch noch brauche... ;deal2
also gehts jetz erstmal ne weile nur mit Theorie weiter ...
wie is n das jetzt mit dem Netzteil reichen 40µF (Folienkondensatoren)?
Wenn ich die Querströme elliminiert hab?

achso 2 aufnahmen konnte ich vor dem Problemfall noch machen, stell ich nachher online...

BTW: das sind meine langen Messleitungen:
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=444...d3c94cbe07
Reichelt: KBI 100
 
#14
Zitat:Original geschrieben von kischo

achja und eines meiner Kokokabel sieht nun so aus:

sei froh, daß Du solchen Schrott als Meßleitung hattest. Diese verkupferten Eisendrähte haben soviel Widerstand, daß sie durchaus als Strombegrenzer verwendet werden können. Halt mal einen Magneten an das Kabel, dann weißt Du, was ich meine...

Aber mach Dir nichts draus, mir ist gestern mein V1 abgeraucht, zumindest die Akkus davon sind in Rauch aufgeggangen, als ich versucht habe, die Nennkapazität einzuladen. Erstaunlich, daß das nicht alles lichterloh in Flammen stand.
Das meiste konnte ich retten und hab gleich die Nachfolgevariante aufgebaut, den V2. Der tut nun, mit schnöden NC-Sinterzellen und verbessertem Design. Auch gut... Aus Fehlern lernt man eben.

 
#15
V2 ?

http://www.metacafe.com/watch/243002/ger..._failures/
    Don't worry about getting older.  You're still gonna do dump stuff...only slower
 
#16
so, heir noch wie versprochen die 2 Aufnahmen:
Das is das Dreieck und Ch2 is die -8V-Schiene dazu.
man sieht in der Versorgung zwar kleine Peaks aber diese erwatete welle die man an den Spitzen des Dreieks erahnt is nicht da - komisch misstrau
http://www.d-amp.org/popup.php?img=https...eieck4.jpg
naja es müßen wohl auch hier noch n paar µF dazu auf jede Seite...

so, das 2. Bild:
http://www.d-amp.org/popup.php?img=https...eieck5.jpg
hier is die Haup-Versorgungsspannung mit an.
man beachte: der Messbereich Ch2 is verändert - der ausschlag ist 5 mal größer!
 
#17
Ach ... da ist etwas mehr im argen...

Tipp:
Guck dich erstmal hier ein wenig um, die "Einstiegsprobleme" hat auch Redegle .
Am Besten liest du dir das mal durch...viel ist abhängig vom Layout !
Dein LC-Filter ist zB. verdammt weit weg ... deine "Strippen"dort hin strahlen rum (auch bei 30kHz). Zudem schminkt dir mal die UKW-Ferritstabdrossel als L im Filter ab, die haben hohe Kapazitäten und sind für 400W @ 4 Ohm viel zu klein.
Überlegen würde ich mir auch die 30kHz Modulation, die lassen das LC-Filter auf die Grösse des Netztrafos wachsen ... Rolleyes

"Ich hab Millionen von Ideen und alle enden mit Sicherheit tödlich."
 
#18
OK, bin am lesen - wird dauern is echt viel...

So, das heißt für mich: zurück ans Reißbrett:
---------------------------------------------
wer ist noch halles dafür die Trägerfrequenz zugunsten des Ausgangsfilters raufzusetzen?
kann jemand abschätzen ab wann mein(e) Schaltung/Layout das nicht mehr mitmacht?

Wegen den Filterspulen, derzeit sind es die:
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=2;G...d3c94cbe07
also 3x33µH in Reihe und dazu ca 3µF
aber das ist rein provisorisch, ich dachte später an nen Topfkern mit kleinem Luftspalt und wollte mir dann was wickeln...

Was meint ihr zur Wahl der FETs - IRF640N ?
das waren die erst Besten über die ich im Sortiment von Reichelt gestolpert bin (mit meiner Preisvorstellung).
 
#19
Der 640N ist nen kompletter Griff ins Klo Big Grin

Guck mal hier http://d-amp.org/include.php?path=forum/...readid=308
d haben wir ne Liste angefangen, mit Fets die ganz gut gehen.
Letztlich kommts immer drauf an, wie gut sich der Fet schalten lässt ... einige Typen wirken über ihre "Miller" Kapazität (Drain-Gate) sehr stark auf den Treiber ein ... sie lassen sich nicht wirklich kontrollieren. Rolleyes
"Ich hab Millionen von Ideen und alle enden mit Sicherheit tödlich."
 
#20
OK, also muß ich eh erst nochmal alles überdenken / überarbeiten ...
dann wohl erher erst nach der Prüfung am Montag. Cry

dann erstmal ne einfache Frage - hoffe ich:

Querströme hängen doch i.d.R. von den Totzeiten ab oder?
Können die auch auftreten bei schlechter Fet-Wahl?
Stichwort: Miller-C... misstrau