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EL34 amp
#21
Was haltet Ihr von der Möglichkeit, die Katode der EL34 direkt an den LS zu koppeln und an der Anode einen AÜ zu benutzen (Split-Load) ?

Simulation hier:
http://www.moehrenbude.de/Moehre/modules...age&pid=68

Schaltung ist zur Abwechslung mal ohne Trioptimator.

Die dortige Endstufe ist zwischen Triode- / Pentode umschalt- bzw umsimulierbar (G2 wahlweise an Ub oder Ua beschriften). Der dortige 2-stufige ECC83 Treiber ist bei Vollast (Knapp 8Watt Sinus) unter 0,0x % K und hat gute Aussteurungsreserven.
Die Endstufe ist nur lokal gegengekoppelt (ca. 50% GK) - hat aber trotzdem einen recht schlechten Klirrf. Wert. Mit dem neuen EL34 Model wird der K scheinbar noch schlechter, das hatte ich schon mal kurz probiert. Den Dämpfungsfaktor der Endstufe habe ich nicht simuliert.
Die AÜ Werte für die prim./sek. Induktivitäten, serielle R und Parallelkapazitäten habe ich bei Gerd's "53.31" Datenblatt abgeguckt. Den "K" Faktor habe ich dort jedoch ohne Bezug mit 0,9999 eingesetzt.

LG Mario
 
#22
über den Verstärker selbst habe ich mir noch keine Meinung gebildet. Was mir auffällt, ist der starke Klirr. Ich erkenne keine Vorteile gegenüber einer Standardschaltung.

Mario, du bist doch einer von denen, die mich normalerweise mit riesigen Bildschirmshots zur Weissglut treiben. Warum tust du uns jetzt das hier an?
[Bild: Mario_NT01.png].

Womit ich beim Netzteil bin. Ich hoffe, dass du mir die folgende Meckerei verzeihst überrascht ;fight

1. Du preist das NT in der Beschreibung als mit "4 Gyratoren aufgebaut" an. Es sind aber keine Gyratoren drin. Gyratoren sollen Induktivitäten (begrenzt) ersetzen. Deine Schaltung um die Transistoren ersetzt große Kondensatoren.

2. Noch dazu sind in dem NT trotzdem jede Menge große Kondensatoren drin. Das ist zumindest unelegant. Das letzte dicke CRC-Glied ist wohl notwendig, um das NT an der Induktivität des AÜ stabil zu halten?

3. Ich hasse Snubber an Gleichrichtern misstrau Rolleyes motz . Falls es da Probleme gibt, sollte vielleicht die Wahl der Dioden überdacht werden.

Mein Fazit - zu umfangreich für das Ergebnis.

Grüße,
Kahlo.

PS: hat das schon mal jemand aufgebaut?
 
#23
Sehe ich auch so, die Bezeichnung "Gyrator" ist hier falsch.
Ein bisschen Voodoo:
Die Audio-Leute betrachten das von der Netzseite aus.
Collectorseitig ist der Emitterfolger hochohmig
und das soll eine Drossel ja auch sein. Deshalb ist es
deren Meinung nach ein Drosselersatz und dieser wird als
"Gyrator" bezeichnet.
Man hat festgestellt, dass Netzgleichrichterdioden viel zu
langsam sind um die 50Hz gleichzurichten. Deshalb werden
jetzt die schnellsten verfügbaren Dioden verwendet.
Wenn die Dioden anfangen zu leiten oder aufhören zu leiten,
gibt das u.U. HF-Störungen die durch die Parallelkondensatoren
beseitigt werden sollen. Wink

PS: Siehe auch Beitrag #39
 
#24
Zitat:Original geschrieben von benndoma

Was haltet Ihr von der Möglichkeit, die Katode der EL34 direkt an den LS zu koppeln und an der Anode einen AÜ zu benutzen (Split-Load) ?
...

Viel, aber das g2 sollte man auch mal nach Katode verblocken,
oder?!

Darius

PS: Wenn der Page die Koffer und der Gast die Aktentasche trägt,
ist das dann auch "Split-Load"? Wink
 
#25
Zitat:Original geschrieben von oldeurope
Man hat festgestellt, dass Netzgleichrichterdioden viel zu
langsam sind um die 50Hz gleichzurichten. Deshalb werden
jetzt die schnellsten verfügbaren Dioden verwendet.
Wenn die Dioden anfangen zu leiten oder aufhören zu leiten,
gibt das u.U. HF-Störungen die durch die Parallelkondensatoren
beseitigt werden sollen. Wink

Ironisch gemeint? misstrau

Ich kenn das so, dass die alten Dioden erhebliche Verzögerungen hatten. Die Diode sperrte bzw. leitete also zeitverzögert wodurch beim Einschalten eine zu dem Zeitpunkt schon signifikante Anoden-Katodenspannung schlagartig zusammenbrach und der Strom hochschnellte bzw. beim Ausschalten sprang die Spannung über die Diode schlagartig hoch, während der inverse Strom zusammenbrach.

In alten Radios wurden die daraus entstehenden Funkstörungen als "abstimmbarer Brumm" bezeichnet.

Eine schnelle moderne Diode dagegen zeigt diese Effekte viel weniger und braucht deswegen auch keine Parallelkondensatoren.
 
#26
Zitat:Original geschrieben von oldeurope
PS: Wenn der Page die Koffer und der Gast die Aktentasche trägt,
ist das dann auch "Split-Load"? Wink

Wohl eher das "Master-Slave-Prinzip". Als dann noch obendrein das Zimmermädchen mit ihren Sandalen beim Tragen mithalf, wurde das schwer schleppende Trio "Master-Slave-Flipflop" genannt.
 
#27
Zitat:Original geschrieben von Rumgucker

...

Eine schnelle moderne Diode dagegen zeigt diese Effekte viel weniger und braucht deswegen auch keine Parallelkondensatoren.

Die schnelle Diode braucht die Kondensatoren, siehe Marios Schaltung.
 
#28
Zitat:Original geschrieben von oldeurope
Die schnelle Diode braucht die Kondensatoren, siehe Marios Schaltung.
Mario braucht die Kondensatoren. Aber ob wirklich die Schaltung diese Kondensatoren braucht? Wink
 
#29
Dachte nur, das diese Split Load Schaltung vielleicht eine Anregung zum Einsatz der 3 Gitter bei der EL34 sein kann.

@Darius: G2 nach Katode verblocken = Kurzschluss für Wechselstrom !!!
Egal, ob bei Triden- oder Pentodenbetrieb.

Um das Netzteil ging es mir überhaupt nicht - aber egal, da muss ich jetzt wohl durch:

Habe mit der von mir fälschlicherweise "Gyrator" genannten Schaltung R+C+Tr. sehr gute Erfahrungen gemacht - eine sehr starke Siebwirkung, ich schätze mal -30...-40dB pro Transistor, je nach Laststrom und Verstärkungsfaktor des Transis.
Wenn jemand das Geld für entsprechende DC-Drosseln ausgeben möchte und die 4 magnetischen Achsen dann im 3-dimensionalen Raum anordnen will - bitteschön. Mit 4x Sand geht's auch, brummt nicht und hat kein Magnetfeld. Ein stabilisiertes Netzteil mit Differenzamp. bzw. OPV währe auch noch eine Option, aber die Anodenspannung muss nicht 100%-ig konstant sein, DAS währe aus meiner Sicht zu viel Aufwand.

Der Aufwand für die Siebung mit 2x2 Transistoren ist aus meiner Sicht mindestens nötig, da Klasse A und die ist sehr brummempfindlich. Getrennte Siebglieder für jeden Kanal macht auch Sinn, besonders bei Klasse A. Die CRC Glieder am Ausgang des Netzteils dienen sicherlich auch zur Entkopplung aber hauptsächlich der nochmaligen, besonders breitbandigen Siebung.
Aber: Was bezeichnet man denn als "großen" Kondensator ?
Die 47µ/350V sind ca. 6mm dick und 30mm lang, das gilt bei mir noch als Winzling - zumal spottbillig.....

Exakt diese Verstärker und Netzteil Schaltung wurde noch nicht praktisch erprobt, aber bereits häufig sehr ähnliche Schaltungen.

Das mit dem Split Load ist ja ein alter (und gut bewährter) Hut und das gibts ja auch bei QUAD (mit geteilter Primärwicklung) und natürlich beim PPP Prinzip.

Der simulierte Klirrfaktor:

0,11% bei 125mW
0,55% bei 1Watt
1% bei 4Watt
3% bei 6Watt

(Alles Sinusleistung) ist die Bezeichnung HiFi wert - zumindest in der Röhrenwelt. Bei 1Watt ist der Klirrfaktor ca. 0,5%, wobei K2 und K3 etwa den gleichen Pegel aufweisen. Bisschen K2 bei Eintakt Klasse A sei erlaubt, der Amp. soll ja auch eine Seele haben, zumindest bei höheren Lautstärken. Man bedenke hierbei auch - es gibt hier (noch?) kein globales Feddback, das kann man immer noch anlegen, wenn mann es denn braucht um einen Röhrenamp mit K=0,x % bei Vollast zu haben...

LG Mario
 
#30
Hi Mario,

für einen Stereo Eintakt-A-Verstærker braucht deine Version 20 Hochvolt-Elektrolytkondensatoren. Der Trioptimator braucht genau 3 (wobei einer eventuell überflüssig ist). Das ist ein Grund, warum ich diese Topologie interessant finde. Es soll einfach und gut werden, nicht kompliziert und gut.

Grüsse,
Kahlo.
 
#31
Zitat:Original geschrieben von benndoma

@Darius: G2 nach Katode verblocken = Kurzschluss für Wechselstrom !!!
Egal, ob bei Triden- oder Pentodenbetrieb.
...
LG Mario

Pentodenbetrieb bitte,
g3=k und g2 nach Katode verblocken.
Sollte doch zu schaffen sein, oder? Rolleyes
 
#32
Hier mal ein Beispiel für eine Triode in Gyratorschaltung.
 
#33
Ooch iss ja langweilig, wenn G2 an K geblockt sein soll und G3 an K liegt, dann gibt es doch nicht so viele Möglichkeiten:

1. Katodenfolger/Anodenschaltung
2. Katodenschaltung
3. Gitterbasisschaltung (ggf. mit Trioptimator)

Optimale Verhältnisse erreicht man meiner Meinung mit Split Load und 3-geteilter Primärwicklung, so das K, G2 und A jeweils eine eigene, von den anderen isolierte Primärwicklung haben. Die Impedanzen der drei Wicklungen werden so aufeinander abgestimmt, das der verzerrungsärmste Arbeitspunkt beim verwendeten Röhrentyp erreicht wird. Die Versorgungsspannungen für Anode und G2 können hierbei unterschiedlich groß gewählt werden.

LG Mario
 
#34
Zitat:Original geschrieben von benndoma

Ooch iss ja langweilig, wenn G2 an K geblockt sein soll und G3 an K liegt, dann gibt es doch nicht so viele Möglichkeiten:

1. Katodenfolger/Anodenschaltung
2. Katodenschaltung
3. Gitterbasisschaltung (ggf. mit Trioptimator)

Optimale Verhältnisse erreicht man meiner Meinung mit Split Load und 3-geteilter Primärwicklung, so das K, G2 und A jeweils eine eigene, von den anderen isolierte Primärwicklung haben. Die Impedanzen der drei Wicklungen werden so aufeinander abgestimmt, das der verzerrungsärmste Arbeitspunkt beim verwendeten Röhrentyp erreicht wird. Die Versorgungsspannungen für Anode und G2 können hierbei unterschiedlich groß gewählt werden.

LG Mario

Was ist denn da langweilig?
http://www.moehrenbude.de/Moehre/modules...age&pid=68
Mach doch einfach mal. Oder verstehst Du nicht was gemeint ist? überrascht
 
#35
Antwort auf #31:

simulier' das doch mal selbst und miss den Wechselstrom am G2 Gitterstopper, dann wirds dir klar, wieso das ein Kurzschluss für die NF ist. Von der Katode über "deinen" Abblock-C und den G2 Stopper zu +Ub und über Lade-C nach Masse. Dann liegt der Gitterstopper für Wechselstrom parallel zum Lautsprecher.

Ist der Abblock C klein genug und du verbindest damit G2 und K und hat der Gitterstopper etwas Induktivität, dann hast du ggf. einen UKW Sender.

Beim Split Load ist die Katode heiß (signalführend) und darf deswegen nicht abgeblockt werden. Auch nicht nach G2, dieses liegt über den Lade C vom Netzteil (bzw. den Sieb-C der Gitter2 Versorgung) für Wechselstrom auf Masse oder in Pseudo Triodenschaltung an der Anode, beides währe Quark.

LG Mario
 
#36
....du hast C14 + C5 nicht zufällig übersehen ?

LG Mario
 
#37
Himmel, Du sollst g2 nach K verblocken und nicht die NF kurzschliessen.

Bis Morgen ...
 
#38
Also die Idee, g2 und k zu blocken, finde ich erstmal interessant.
 
#39
Zitat:Original geschrieben von Rumgucker

Also die Idee, g2 und k zu blocken, finde ich erstmal interessant.

das macht man eigentlich auch so, wenn man es richtig macht. Gegen Masse blocken ist eben einfach bequemer, der Block gegen die katode hält Ug2 relativ konstant, unabhängig von der Aussteuerung. Noch besser ist die Stabilisierung gegen Katodenpotential.
 
#40
Ich nix verstahn! überrascht überrascht überrascht

Vielleicht ein Missverständnis misstrau ? Ich hatte mich unsauber ausgedrückt, weil Darius ja schon besser formuliert hatte.

Mein Einwurf hätte heißen müssen:

Zitat:Also die Idee, g2 nach k zu blocken, finde ich erstmal interessant