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RCL - Messung
So um 1910 herum hat sich ein Fritz Schumacher über Hamburg hergemacht:

http://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Schumacher

Von da ab sehen wir überall rötliche Backsteinbauten. Besonders im Spätherbst treibt das die Selbstmordrate auf schwindelerregende Höhen. Aber seit 100 Jahren wird uns eingeredet, dass das klasse aussieht und schön ist.

Du musst also meine grauen Gehäuse-Backsteine als Revolution verstehen. Zumindest für hanseatische Verhältnisse. Gegen meinen Mut zum funktionalen Design in peppigen Grautönen war das Bauhaus ne Schlafpillenveranstaltung. Wink
 
Idee....

damit das Analogrechnergehäuse nicht ganz so leer ist, bau ich da auch gleich noch ein Großdisplay mit ein. Zur Zeit erstmal mit Frequenzzähler-PIC bestückt. Später vielleicht auch mal mit anderer Software.

Dann kann ich zumindest das große Gehäuse rechtfertigen. Dann kriegt es allerdings auch nen Netzschalter.
 
Ne.. irgendwie ist das alles Schrott.

Die "Programmierung" des Analogrechners mit Widerständen, Spulen und Kondensatoren muss schnell und einfach von der Hand gehen.

Systeme wie Bananenstecker scheiden aus, weil man ja dann erstmal die Bauteile mit den Stecksystemen verbinden muss.

Schraubklemmen sind lästig und verschleißen auch schnell.

Überzeugender finde ich die Klemmtechnik:

[Bild: 1_f_gen50.JPG]

Super wärs ja, wenn diese Klemmtechnik gleich auf einer Modulplatine wär, die flach von hinten mit der Frontwand verschraubt wird, während die Klemmtechnik nach vorne durch die Frontplatte durchschaut (Hebelchen Richtung Boden).

Auf diese Weise könnte ich mehrere Module in einem großen Gehäuse zusammenfassen. Bei einer Modulerweiterung reiße ich die alte Frontfolie ab, entferne alle Module. Fertige die neuen Ausbrüche, montier wieder alles und kleb ne neue Folie drauf.

Ja... ich denke, dass das in die richtige Richtung geht.
 
Es geht voran. Cool

/Edit: Frontfolienbeginn....
 
Zitat:Original geschrieben von alfsch
ein l-c-r messdings an der soundkarte....kann auch esr
http://www.scheidig.de/Deutsch/Download/LcMeas/info.htm
Big Grin

Was meint Ihr? Soll ich das Tool sicherheitshalber noch testen, bevor ich mit meiner Keksdose loslege? misstrau

Oder hats schon mal einer von Euch getestet?
 
Wenn es an der Soundkarte läuft, ist die Signalfrequenz auf 20kHz beschränkt. Das ist doch schon eine gravierende Einschränkung.
...mit der Lizenz zum Löten!
 
Der Hameg misst auch nicht hektischer. Und kann trotzdem mit netten Messbereichen aufwarten.

Zitat:Original geschrieben von alfsch
ed HM8018
http://www.reichelt.de/index.html?;ACTIO...Manuel.pdf
[Bild: 18_hm8018a.png]
[Bild: 18_hm8018b.png]
 
Mhh, stimmt auch wieder überrascht
...mit der Lizenz zum Löten!
 
Hab eben mal den Line-In und Line-Out der Soundkarte gemessen. Da kommen locker 4Vss raus und empfangen tut das Teil noch wenige Millivolt problemlos.

Also rein pegelmäßig sollte es reichen.
 
1. Messen wollen,
2. Computer hochfahren,
3. Kaffee trinken,
4. was wollte ich gleich?
5. Programm starten,
6. was messen.

In 5 Jahren an die CMOS-Batterie denken Wink
Hoffentlich geht nix kaputt! EGA-Bildschirme sind rar.
 
DU hast mit den PC-gestützten Messtools angefangen. Dein Oszi inkl. Generator. .

DU bist also dafür verantwortlich, dass ich mir einen PC für den Elektroniktisch zusammengebaut hab (in grauer Keksdose mit alten Siemens 15" LCD-Monitor mit 1024x768 aber immerhin schnurloser Maus und Tastatur).

Bisher hatte der Rechner nicht viel zu tun.

Farbige Oszi-Snaps als Ersatz fürs Abfotografieren vom monochromen Oszi-Schirm.... naja...
Neuen Funktionsgenerator steuern.
Logikanalysator steuern (bisher noch kein einziges Mal gebraucht).

Also ist es eigentlich nur naheliegend, dass ich ihn besser auszulasten versuche und zumindest für jeden seiner vielen kleinen lustigen Buchsen irgendeine Verwendung finde.
 
...und der gute Hardy Scheidig hat auch nicht gepennt...
und noch eins draufgesetzt:
Zitat:TickyVNA (LcMeas2) Vector Network Analyzer zum Messen von Frequenzgang und Impedanz mit der Soundkarte
Zitat:Auto-RLC: Der Messalgorithmus versucht selbständig herauszufinden, welche Komponenten wie zusammengeschaltet sind.
Serienschaltung L und R (Ls-Rs)
Serienschaltung C und R (Cs-Rs)
Parallelschaltung L und R (Lp-Rp)
Parallelschaltung C und R (Cp-Rp)
L,C(s,p)-R(s,p)
Dem Messalgorithmus wird Komponentenzusammenschaltung vorgegeben, so dass nur die entsprechenden Werte zu bestimmen sind.
Simple Auto-LC: Skalare (betragsmäßige) Bestimmung der Blindkomponente. Der Messalgorithmus versucht selbständig festzustellen,ob eine Induktivität oder Kapazität angeschlossen ist.

http://www.scheidig.de/Deutsch/Download/...Meas2.html

das sollten wir mal antesten Tongue
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Ich habe so ein kleines automatisches LCR-Meter der Fa Peaktech.
Geht runter bis 10uH
ist ein PIC drin
...mit der Lizenz zum Löten!
 
Das Tool von scheidig.de meint (trotz mehrfacher gewissenhaftester und auch offensichtlich erfolgreicher Kalibrierung), dass ein Kurzschluss zwar ein Kurzschluss ist, dass aber Alfschs Kondensator einen Rs zwischen zweihundert Ohm (nicht Milliohm) und vierzig Ohm hat (die Messwerte schwanken erheblich). Sind ja nur drei Dekaden Fehler.

Na gut...

... dann weiß ich ja wo ich stehe.

Meine Messbrücke ist kein Vergleich zur Soundkarten-Würfelmaschine.
 
Zitat:Original geschrieben von voltwide
Ich habe so ein kleines automatisches LCR-Meter der Fa Peaktech.
Geht runter bis 10uH
ist ein PIC drin

Der erscheint mir auch vorteilhafter als der Atmel-Krempel. Der PIC hat den Komparator mit rausgeführtem Ausgang gleich mit an Bord. Zwar nicht besonders schnell, aber müsste reichen.
 
Zitat:Original geschrieben von alfsch

...und der gute Hardy Scheidig hat auch nicht gepennt...
und noch eins draufgesetzt:
das sollten wir mal antesten Tongue

Bei seinen Nachbesserungen und Erweiterungen hat er offensichtlich die Qualitätssicherung übersehen.

Die Software fühlt sich ganz schlimm an. Frequenzeinstellung von Hand ist zum Beispiel Quatsch... die Software entscheidet, wie sie misst. Ich vermute, dass da Fehler reingerutscht sind, als er die Doppeltöne rausgeworfen hat.

Obwohl die Werte für Phase und Amplitude ganz ruhig stehen, springen seine Rs-Anzeigen wie blöd hin- und her. Er misst bei wenigen hundert Hertz und hat fast 90° Phasenverschiebung. Bei den Phasenverschiebungen kann man nicht erfolgreich auf Rs rückrechnen. Das ist hoffnungslos.

Kurzum: grauenvoll.

An Vierpolmessungen kann man sich damit nicht trauen.
 
upps... Rolleyes
schade....für Scheidig misstrau


wäre ja auch irgendwie unsportlich gewesen Wink
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Es sieht nach sechs Grobbereichen aus:

Rs = 0 - 1 mOhm
Rs = 0 - 10 mOhm
Rs = 0 - 100 mOhm
Rs = 0 - 1 Ohm
Rs = 0 - 10 Ohm
Rs = 0 - 100 Ohm

Robuste, blitzschnelle, idiotensichere und abgleichfreie Rs-Messungen beliebiger Kapazitäten auch in der Schaltung und ohne Kompromisse und Softwaretüddelüt.
 
Zitat:Original geschrieben von alfsch
schade....für Scheidig misstrau

Dein Motorkondensator ist Schuld. Das ist das ideale Prüfinstrument.
 
jo...is echt ein harter brocken Tongue

ich kam ja auf dessen "werte" bei den versuchen mit meinem "mosfet-tester" - der schwarze knödel konnte die strom-spikes besser abfangen, als alles andere, was ich versucht habe, zb WIMA MKP folien und SMD ker. caps parallel
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