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Active Miller Clamping
#1
Der Hr. Miller ist ja eins der grössten Sorgenkinder beim Schalten in Brücken.
Zum Glück ist es nichts neues, daher gibts wunderbare Möglichkeiten das ganze in den Griff zu bekommen.

Guckst Du :
http://www.controleng.com/article/CA6427682.html

Sollte man sich mal simulationstechnisch zu gemühte führen Rolleyes
"Ich hab Millionen von Ideen und alle enden mit Sicherheit tödlich."
 
#2
Wirklich gute Zusammenfassung überrascht
 
#3
Bin beim stöbern in den Whitepapers von Avago drüber gestolpert, nur wollte ich nicht den Skriptlink, der das automatische Laden des PDFs aktiviert, hier rein setzen.
Daher der Link zu dem Magazin.

Das Konzept ist ja nicht neu, hat alfsch ja schon öfters drauf hingewiesen, das es günstig ist, dass Gate mit "Gewalt" zu zu halten. Aber wie Du schon schriebs, ne schöne Zusammenfassung.

Mich hat seinerzeit die "aufwändige" Beschaltung des Gates beim "Schokoriegel" (Crest-Amp) Plan etwas irritiert, nun weiss ich was die da machen.
Ich habe mich aber erstmal für die andere, kostenintensive Variante entschieden, Auflösung folgt sobald hier alles läuft. Wink
"Ich hab Millionen von Ideen und alle enden mit Sicherheit tödlich."
 
#4
Zitat:Original geschrieben von Basstler
Ich habe mich aber erstmal für die andere, kostenintensive Variante entschieden, Auflösung folgt sobald hier alles läuft. Wink

Scheint noch nicht alles zu laufen..... gestern Nachmittag hatten wir hier nen halbsekündigen Spannungsausfall. Rolleyes
 
#5
motz

Confused

BTW:
Ich bins nicht, das sind die gewesen
http://www.meyerwerft.de/page.asp?lang=d...0&did=1543

Wink
"Ich hab Millionen von Ideen und alle enden mit Sicherheit tödlich."
 
#6
Wir kriegen unseren Strom nicht von Meyer sondern von Vattenfall.
 
#7
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,446546,00.html
"Ich hab Millionen von Ideen und alle enden mit Sicherheit tödlich."
 
#8
Wir kriegen auch keine Hochspannung. Wir kriegen nur Dosenstrom... Rolleyes
 
#9
Bin überrascht....
http://www.dosenstrom.org/geschichte.htm überrascht
"Ich hab Millionen von Ideen und alle enden mit Sicherheit tödlich."
 
#10
Das haut mich allerdings auch um.... überrascht überrascht überrascht
 
#11
Kann man MOS nicht auch mit ner Ladungspumpe definiert schalten? Ich stelle mir einfach einen wohldefiniert geladen Kondensator vor, den ich auf das Gate entlade. Kann ich dann nicht sehr gut eine "Überladung" des Gates vermeiden?
 
#12
Ladungspumpe als Versorhgung würde grundsätzlich funktionieren, die statische Leistung ist gering, wird nur viel Dynamik abgefordert.

Das Problem ist die Millerkapazität zwischen Gate und Drain.
Die pumpt aufgrund der Spannungsänderungen Energie ins Gate, gerade dann wenn ungünstig ist.

Phase-Accurates Ansatz wäre nicht ganz uninteressant, nur was wird das für ein Aufwand wenn man am Gate ne geregelte Spannungsquelle mit hoher Dynamik (muss Ströme liefern könne) und zwei Quadrantenbetrieb (!!) designt ?
Erstmal die Regelung, die muss in wenigen ns ausregeln, Albtraum.
Dann die Fähigkeit zum "sinken", sprich nicht nur Strom liefern, auch aufnehmen...ist anspruchvoll.

Da bleib ich lieber beim hart Schalten.
Und da die Kosten in meinem Fall keine Rollen spielen (ist ja Hobby) wird das ganze noch mit ner negativen Spannung hoch gepuscht.
Will sagen, Gate wird nicht auf 0 V (relativ zu Source) sondern auf -5V gezogen. Da muss der Miller schon etwas gegenhalten. Zumal die Treiber aus den vollen schöpfen können, da liegen >20 Keramik-Kondensatoren mit zusammen mehr als 180µF rum. Dank putziger bedrahtet und SMD Mischbestückung (sieht witzig aus, mache mal Bilder) sitzen die auch da, wo sie gebraucht werden, nahezu induktionsfrei.
Zu allem Überfluss packe ich den Treibern noch Kühlkörperchen aufs Dil 8 Dach, damit die mir nicht verbrennen.

Meine Angst liegt nun nur noch bei den Strömen, di/dt wird derb werden, daher viel Ferritperlen an die Power-Halbleiter.
Desweitern probier ich nochmal die komplette Invers-Dioden Bestattung, als Schottky in reihe zum Fet und das ganze überbrückt mit ner Infineon SiC Diode, diesmal mit mehr Hirn verdrahtet.

Nu isses raus... Rolleyes
"Ich hab Millionen von Ideen und alle enden mit Sicherheit tödlich."
 
#13
Zitat:Original geschrieben von Basstler
Das Problem ist die Millerkapazität zwischen Gate und Drain.
Die pumpt aufgrund der Spannungsänderungen Energie ins Gate, gerade dann wenn ungünstig ist.

Um die gehts mir ja.

Stell Dir einen wohlberechneten und hochwertigen Kondensator von beispielsweise 1nF vor, den ich mit 5.274711V aufgeladen hab. Und zwar IMMER. Unabhängig von Temperatur, Witterungsverhältnissen oder Sommerzeit.

Sobald ich diesen Kondensator (verlust-konstant!) aufs Gate entlade, schaltet der MOS ein. Und zwar "grenzwertig". Nicht zu wenig. Und nicht zu stark. Und das tut er immer genau so.

Und das liegt daran, dass die Ladung der Millerkapazität konstant ist, an konstanter Betriebsspannung.

Zumindest werfe ich diese These mal in den Raum.... Wink
 
#14
Zitat:Sobald ich diesen Kondensator (verlust-konstant!) aufs Gate entlade
tja, gucki : problem liegt nicht beim schalten an sich, sondern beim "sobald" !
wenn du nen fetten treiber nimmst, der einige A ins gate jagt, schaltet der fet in wenigen ns ein bzw aus. die frage is eben, wann das passieren soll: hat der andere fet schon abgeschaltet/hat dessen backdiode schon ladung, is er noch an, gibts eh nen fetten shoot...und dummerweise driften einige parameter eben auch noch mit der temperatur der bauelemente, was eben genau dann, wenn du heftig schnell schalten willst, üble auswirkungen hat... ;deal2
Zitat:Und das tut er immer genau so.
nee, leider nicht: je nach zustand des d-amp, hoher strom/kein strom im output, is die miller-charge auch noch verschieden, da eben volle spg am fet liegt, oder gar keine bzw sogar reverse, was es dann spannender macht... Wink
    Don't worry about getting older.  You're still gonna do dump stuff...only slower
 
#15
Bei Treibern mit zu hohem Innenwiderstand habe ich die Erfahrung
gemacht, dass es gut ist wenn man einen Kondensator zwischen
Gate und Source legt.

Gruss Darius Smile
 
#16
Zitat:Original geschrieben von alfsch
nee, leider nicht: je nach zustand...

Mist! Rolleyes
 
#17
Zitat:Original geschrieben von oldeurope
Bei Treibern mit zu hohem Innenwiderstand habe ich die Erfahrung
gemacht, dass es gut ist wenn man einen Kondensator zwischen
Gate und Source legt.

Ne Spule in Reihe oder parallel zum Gate hätte ich noch eingesehen... aber eine Kapazität parallel dazu? misstrau
 
#18
Guck dir nochmal den Link oben an, die Kapazität bildet einen kapazitiven Spannungsteiler zur Miller-Kapazität.
"Ich hab Millionen von Ideen und alle enden mit Sicherheit tödlich."
 
#19
Den Dosenstrom-Link? klappe
 
#20
Zitat:Original # 18 geschrieben von Basstler

Guck dir nochmal den Link oben an, die Kapazität bildet einen kapazitiven Spannungsteiler zur Miller-Kapazität.

Ja, genau so ist es. Smile

D.