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class-D test amp
#1
hab den treiber jetzt mal getauscht und siehe da es funnst, was da jetzt war kein plan alles noch mal kontruliert aber nicht geändert.
Hab nur so ein recht hohes piepen drinn wenn ich den einen fet berüre sonst bis aufs offset ruhe.
Über das thema mit dem überschwingen an den gates wurde bestimmt schon mal geschrieben, find das nur auf die schnelle nicht. Wurde da ein lösung zu gefunden wie man das überschwingen beim ein und ausschalten der fets verringern kann (gemeint ist direkt die gatespannung)?
 
#2
[P]treiber jetzt mal getauscht und siehe da es funnst[/P]
tja... Wink

[P]überschwingen an den gates[/P]
gibts net ;deal2
entweder du misst mist (oszi...spitze 1:10 kompensiert? erdung direkt bei der spitze zum source des fet)
oder du hast induktive spikes...die kommen vom strom...d-s, bzw shoot
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#3
beim versuch das "schwingen" bildlich fest zu halten war es nicht mehr vorhanden misstrau

werde später noch versuchen das feedback mit ein zu bauen, mal gespannt ob das hin haut!?

hab ich eine "starke" erwärmung der dioden zu erwarten? (die paralell zu den fets) so das die mit auf ein kühlkörper müssen?
läuft zur zeit nämlich noch alles ohne KK ist zwar bissel gewagt aber klapt ja

edit:feedback eingebaut aber kein hörbaren unterschied
 
#4
Welche Schaltung ist das jetzt überhaupt ???
Falls es die Halbbrücke ist, der Feedbackkreis ist noch nicht optimal, aber fiepen gibts ansich nicht, nur ein leichten Rauschteppich.
Aber wie gesagt, so eine hochgetaktete Gegentakt-Stufe ist layoutmässig echt kritisch.

Das Verschwinden der Schwingung spricht für die Kompansation, 1nF Keramik brings schon ganz gut.
"Ich hab Millionen von Ideen und alle enden mit Sicherheit tödlich."
 
#5
der ir2110 ist so als halbbrücke aufgebaut wie du das in deine doku hast.
Bei der ansteuerung hab ich mich an die pläne von PSCP gehalten.
Das piepen ist eine einkopplung von den dreieckgenerator jenach dem wie nah ich mit der hand an dem generator bin je stärker öder schwächer ist das einkoppeln.
Das gewisse grundrauschen hab ich nicht so richtig bzw. nur ein bisschen weil ich das offset noch nicht so richtig eingestellt bekomme, weil der inverter von der deathtime das offset im betrieb ein wenig ändert jenach dem wie warm er ist. Wenn ich den dann kühle veringert sich das offset wieder.

Der inverter und der treiber bekommen aber gleich erst noch mal einen kleinen KK oben drauf und dann mal im laufenden betrieb noch mal einstellen.
Mal schauen was es bringt

edit: als fets hab ich die von dir als ungeeignet bezeichneten IRF640N drinn mit 8,2ohm gatewiderstand, dioden sind mur1520
 
#6
folgendens problem ist aufgetreten
und zwar ab einer gewissen aussteuerung fängt die D-S spannung an beiden fets an zu "schwingen". Soll heißen das wärend der sperphase die spannung an D-S nicht konstand ist sondern sich in einen "sinus" verwandelt, wobei die gatespannung (steuerspan. aus treiber) sauber bleibt. Auch direkt an G-S alles so wie es soll. Das "schwingen" wird je nach aussteuerung mehr oder weniger.
Ist der ausgangsfilter eventuell zu nah an den fets? Weil es scheint ja eindeutig an dem lastkreis zu liegen da die steuerung ja kein bischen schwingt.
Oder woran kann das liegen?
Hört sich sons nämlich recht gut an das teil trotz des nur 12dB filters
 
#7
Kommt mir bekannt vor, genau das ist das problem mit den IRF640N....
Dieses unkontrollierte Schwingen, warscheinlich bleibt der nicht "zu".
Also du hast ne Halbbrücke und die Modulation mit ca 60kHz.
Gibts bei dir Dioden über den Gate-Widerständen ?
Wie "weit" ist der Treiber von den Fets weg ? sollten nicht mehr als 10mm sein ! eher weniger....
Das Filter kann schon in der nähe sein, ist eher besser, da das "starke" Rechteck, was die Brücke erzeugt je nach Flankensteilheit, fiese Oberschwingungen erzeugt. Also als bald wie möglich in den Filter damit.
Wie haste den DS gemessen ? Tastkopf 1:10 ? bei 1:1 gibts öfters mal einen Sinus anstatt Rechteck.
Ansich sollte, vorrausgesetzt die Fets öffnen und schliessen richtig, auch DS dem folgen, entweder die Impedanz zwischen Treiber und Gate ist zu hoch (zu langer weg) oder es ist ein Messfehler. Wie siehts mit der Wärme an den Fets aus ? Werden die sehr heiss ?
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#8
den irf640n hab ich schon gegen den irf530n getauscht von den jetzt auch die bilder sind, phänomen ist aber das gleiche es kratzt ziemlich.
Ja es ist eine halbbrücke mit zur zeit +-25V, modulation mit ca.297kHz.
Die gatewiderstände (8,2ohm) sind ohne dioden.
D-S strecke hab ich mit 1:10 gemessen.
Erwärmund der fets? naja nach mehreen minuten wird das 60X60mm alublech handwarm
Gatespan. direkt am fet gemessen
http://d-amp.org/popup.php?img=https://s...0_Gatespan.
200_Gatespan.
D-S span. direkt am fet mit 1:10 gemessen
http://d-amp.org/popup.php?img=https://s...%20strecke
200_D-S strecke
Übersicht treiber und fet (das vordere sind die dioden)
http://d-amp.org/popup.php?img=https://s...00_treiber
200_treiber

hab mir auch noch mal ein paar fets rausgesucht, hat die schon mal einer ausprobiert? Oder sind die IRFxx typen alle nix
IRF1310N 36mOhm 100V 42A tr 56ns
IRF3415 42mOhm 150V 43A tr 55ns
IRF3710 23mOhm 100V 57A tr 58ns
IRF540N 40mOhm 100V 33A tr 57ns

IRFP3710 25mOhm 100V 57A tr 59ns
IRL640 180mOhm 200V 17A tr 83ns

achso der filter ist direkt an den fets. Allerding kommt wenn das schwingen an fängt auch aus der spule etwas musik, ich vermute mal das der kern mitschwingt oder so.
 
#9
#dragon , die tr is schon ganz nett, nur das eigentliche problem is die trr !! = freiwerden der back-diode...
und vor allem !!!! die energie zum "entladen" der diode Qrr
zb mies:
irf640n trr 170ns Qrr 1000nc
irf3415 260ns

besser:
irf540n 115ns 505nc
irfb4227 100ns 430nc

klasse:
irf6643 67ns 190nc
PHP18NQ11T 55ns 135nc

die back diode wird vor allem bei höherer aussteuerung aktiv:
dann knallt der energie-schuss zum entladen durch die fets...
vergleich zb 640n // php18.. etwa 10 : 1 unterschied!!!
daaas macht dann den bock fett... Wink
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#10
versteh ich da was falsch oder ist trr und Qrr nicht von der internen diode??
Dafür ist doch die extern diode oder nicht

oder ist trr/Qrr die käpazität der fet schichten
 
#11
ja, is die body diode.
die externe mildert den effekt...weg isser aber nicht!
nur mit serien-diode siehe: mein post...irgendwo, glaub unter 2110-treiber-thema
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#12
@alfsch
hab dein post zwar gefunden aber nicht das mit den seriendioden (oder übersehen?) sind die dioden in reihe zu den fets? oder meinst du die die in sperrichtung an der G-S trecke sind?

Das trr und Qrr wesentlicht mit dem erfolg eines fets zu tun haben mag ja sein aber da muss noch was anders sein.
Hab die IRF530N (trr 100ns Qrr 310nC) drinn gehabt und die verhalten sich genau wie die IRF640N. Obwohl die 530 ja wesentlich besser sind tritt der effekt bei exakt gleichen pegel auf.

ansonsen ein versuch wären noch diese hier wert
IRFI530N trr 130ns Qrr 650nC
IRFP140N trr112ns Qrr 400nC
IRFR120N trr 99ns Qrr 390nC
IRFR3910 trr 130ns Qrr 650nC
 
#13
zum völligen entkoppeln der body-d:
[Bild: 18_fetdio.png]

was das verursacht...ei, meine glaskugel is kaputt überrascht
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#14
Ehm, das vorletzte Bild sagt viel.
Wenn DS so aussieht OHNE Eingangssignal, schwingen die Fets. Man sieht gut, wie die fallende Flanke hin und her flattert (unscharf), daher kommt warscheinlich auch das Fiepen.
Andere Fets probieren, falls es nicht hilft...grübbel....
Doch einen hab ich noch, nicht zu verachten, die Montage der Fets.
Wenn Du mal wieder bei deinen Elektronik-Dealer bist, besorgt dir, wenn auch teuer (1,-) keramische Isolierscheiben. Die sind aus Aluminium Oxid (sehr gut wärmeleitend), 1,5mm dick (geringe Kapazität gegen Kühlkörper).
[Bild: 00007a4d.jpg]

Gibt zB. bei Segor.de

Erstmal fällt mir nicht mehr ein, das Gate sieht gut aus....
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#15
das bild von der D-S strecke war unter last, und zwar da wo es anfänngt massiv zu kratzen. Ohne ansteuerung hab ich nur ein kleines "einschwingen" bei steigender und fallender flanke.

Das piepen ist da das offset jetzt fast null ist weg, nur noch das gewisse grundrauschen aber sehr leise.
 
#16
Na hörht sich schon gut an. Was für ein Netzteil ist da dran ? Was geregeltes ? könnte ja die Regelung sein...die da fiept, daher hörbar beim unsauberen Offset.

Hem, kratzen....kann mir grad nix vorstellen würde da mal am Komparator Eingang die Signale ansehen.
Und viel Last war da bestimmt nicht, das sind ja max 5% Aussteuerung, hab selbst bei 85% Modulation ein sauberes Ausgangssignal (sofern optisch am Oszi bewertbar).
Ich bleibe bei den Fets, hab die ganz ganz schnell wieder ausgebaut (IRF640N), da es a) massive EMV Probleme gab, b) die Teile unkontrolliebar schwingten und c) es irgentwie sch***** klang, vielleicht meinst du das mit "kratzen".
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#17
Das netzteil ist ein 100VA 2x17V~ trafo mit 2x10mF drann, ungeregent versteht sich.

Als "kratzten" hab ich die verzerrungen der musik bezeichnet, weil ich das bis jetzt noch alles mit Lautsprecher getestet hab konnte man das gut hören. Naja gut wars nicht mehr lachend

Als fets hatte ich bis jetzt IRF640N/IRF530N und IRFP150N drinn, taugen tuen die alles nix. Fange alle bei etwa dem gleichen pegel an zu "schwingen".

Werde wohl morgen noch mal was bestellen und dann mal schauen ob die fets was taugen und ich wollte die body diode mal kommplett "ausschalten". Obs was bringt? Ich werds schreiben^^
 
#18
Ehm, warte mal.
Hast du irgendwelche Kondis in der unmittelbaren Nähe der Halbbrücke ? An +- Ub ?
Da sollte schon was sein, am besten LowESR Elkos um die 1000µF und dazu noch 1µF Folie (MKT/MKP oder am besten FKP) beseitigst nicht das Kratzen, macht aber die Stufe etwas stabiler. Wenn die Ströme lange Wege gehen müssen, bei 250kHz, gibts da unschöne Sachen (Spannungsüberhöhungen, schwingen, Einstreuungen durch EM-Störungen, etc.).
Falls möglich, würde ich mal einen konstanten Sinus mit 1kHz draufgeben und mit 2-Kanal Oszi die Komparator Eingänge beobachten, irgendwo muss diese starke Verzerrung ja herkommen. Entweder ist da ein OP am Ende oder der Komparator macht schwachfug.
Die Endstufe selber, würde ich erstmal ausklammern (als Fehlerquelle).
Ganz nützlich wäre mal konstanten Sinus rein und am Ausgang parallel an einem Last R das Signal ansehen und langsam mal erhöhen, um zu sehen, ab wann er verzerrt bzw. wie die Verzerrung aussieht.
"Ich hab Millionen von Ideen und alle enden mit Sicherheit tödlich."
 
#19
Dierekt an den fets ist nur ein 33nF von + nach - der versorgung sonst noch nichts. Mach ich dann aber noch mal

Das mit dem sinus rein ist eine gut idee, aber ich hab leider noch kein funktionsgenerator *schäm*.

Hab mir die Comparatoreingänge so mal angeschaut
audio in vom comparator (ohne einganssignal) 100mV/div
http://d-amp.org/popup.php?img=https://s...rator%20in
200_Comparator in
http://d-amp.org/popup.php?img=https://s...ator%20in2
200_Comparator in2
Die peaks sind eindeutig von dreieck, hat die gleiche frequenz.
Könnte somit das gewisse grundrauschen sein.
An den peaks ändert sich aber nichts,ob da ein einganssignal anliegt oder nicht die peaks "setzen" sich dann halt nur auf das signal drauf (blöd erklärt aber ich hoff du weiß wie ich das mein).
Das dreieck am andern eingang bleibt hingegen ohne störungen.

Werde gleich noch mal das eingangs und ausgangssignal anschauen, mal schauen ob ich da ohne sinus am eingang was erkenne

 
#20
Kann es sein das diese verzerrungen auch dur verwendung falscher materialien für den ausgangsfilter entstehen?
Weil so richtig ähneln tuen sich ein und ausganssignal nicht! Auch wenn ich das jetzt nur mit musik am eingang getestet hab ist das was raus kommt doch recht unterschiedlich!