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was wird gebraucht ?
#1
moin !

ich wollte von euch wissen, was ein Netzteil Für D-Amps leisten muss ?

Ich habe mir hier einen Prototypen eines schaltnetzteils gebaut, welches aus Boardspannung (12-13.8V) +-25V erzeugt.
bisher haut das ding schon 120 W raus, mehr ist auch noch drin ( Trafo bis 350W), ich muss mir aber erst ne neue platine ätzen, auf welcher ich effektiver kühlen kann sowie ein wenig was an der Controllerbeschaltung ändern ^^

eigentlich wollt ich zuerst analoge amps in den car-verstärker reinhaun, aber irgendwie klingt die D-Amp technik interessant... die höhere leistung, der wohl bessere klang sowie der geringere platz und kühlungsvorteil... Big Grin

wie wichtig ist hier bei einem NT die spannungskonstanz ? ich meine damit 2 Sachen:
x die Elkos, die das ganze glätten sowie die induktivität, die HF verhindern soll....sind da kleine Schwingungen ok ?
x ob die ausgangsspannung etwas absinken darf ? z.B. bei 120W anstelle 25V 22V ?

ansonnsten, werden auch noch andere Spannungen benötigt ? Wie stark müssten diese belastbar sein ?

ich bin schüler, habe nur mäßige erfahrung...also wenns geht bitte ausfühlich erklären Smile
Und in die D-Amp technik bin ich noch nciht eingearbeitet, also bitte nicht sagen "kannst nicht lesen, das steht doch daundda...)



Netten Gruß, Euro


P.S.: Sollte wer interessiert sein würde ich das SMPS auch zum Nachbau zur verfügung stellen, nachdem es 100% fertig ist
 
#2
Der SODFA oder ein anderer Hysteresewandler kann nur bis ca. 2/3 ausgesteuert werden. Rumguckers SIMPLA oder andere mit Festfrequenz schon etwas mehr, aber der kurze PWM-Impuls darf auch nicht beliebig kurz werden. Bleiben also von der Betriebsspannung nur etwa 60..75%. Damit kannst du rechnen wie beim Analogverstärker, nur dass der mehr Strom bräuchte. Also für den Lautsprecher: Ueff = Ub/(2 * wurzel(2) ) bei Halbbrücke bzw. = Ub / wurzel(2) bei Vollbrücke.
Bei dir kommen also mit Vollbrückenamps an 4 Ohm gut 112W (Ueff^2/RL) raus, passt also zur momentanen Leistung. Oder 2 * 8 Ohm knapp 60W.

Spannungskonstanz spielt keine große Rolle, bei weniger Spannung kommt eben nur entsprechend weniger Leistung raus (siehe Rechnung oben).
Glätten: Bei Halbbrücken-Amp brauchst du sehr große Elkos wegen der NF-Belastung und der zusätzlichen Umladung (die macht den Wirkungsgrad). Bei Vollbrücken können die Elkos viel kleiner sein (sie müssen nur deine Schaltfrequenz glätten) dafür aber besonders niederohmig (HF-schaltfest).
Andere Spannungen muss das NT nicht liefern, fürs Radio gibt's ja noch die 12V.

 
#3
Stell doch mal dein Netzteil ein, die Leute hier werden mit Freude mal draufgucken. Unterscheidet sich ja nich soo viel vom D-Amp. klappe
Da ich auch in Richtung Auto überlege, interessiert es mich besonders. Meine ab Werk verbauten D-Amps rauschen wie die Pest. Naja...Bose... misstrau

Esi
 
#4
Naja.... als ich will das etwas ergänzen:

wir haben es bei Schaltverstärkern mit realen Halbleitern zu tun. Die haben eine höchtzulässige Spannungfestigkeit, die oftmals erschreckend gering ist. Aus Leistungs- und aus den von Tills angeführten sonstigen Gründen ist es erforderlich, an diese Grenzen heranzugehen.

Gerade bei den Bässen wird viel Leistung benötigt. In diesen Zeiten zieht der D-Amp für längere Zeiten erhöhten Strom. Wenn dabei das Netzteil zusammenbricht, hört man Verzerrungen und Intermodulationen. Der D-Amp kann sogar instabil werden.

Der einzige, der von uns allen hier bisher SN konstruiert hat, ist Beobachter. Ich vermute allerdings, daß er von den SN-Regelungen nicht soviel Ahnung hatte, weswegen er uns gerne mit vielen und blumigen Worten erklärt hat, warum eine Regelung eigentlich gar keinen Sinn machen würde. Daß Tillg sich dieser "Argumentation" anschließt, verwundert mich schon etwas.

Objektiv ist das Gegenteil der Fall: "wer harte Bässe hören will, braucht ein hartes Netzteil". Diese Faustregel gilt bei allen Verstärker-Typen gleichermaßen.

Ich denke, daß wir uns in den nächsten Monaten noch die SN-Grundlagen heranarbeiten werden. Ähnlich seriös und gewissenhaft, wie es sich zur Zeit bei der Aufarbeitung der SODFA-Hinterlassenschaften abzeichnet. Auch da wurde uns offensichtlich viel vom Pferd erzählt.

Hilfreich wäre es natürlich, wenn wir einen hätten, der zumindest von der hohen Kunst der Übertragerbaus einigermaßen Ahnung hat. Denn das ist das Herz des SN. Und das ist auch der größte Unterschied zum D-Amp, der keinen Übrtrager kennt.
 
#5
Zitat:Original geschrieben von Rumgucker

Hilfreich wäre es natürlich, wenn wir einen hätten, der zumindest von der hohen Kunst der Übertragerbaus einigermaßen Ahnung hat. Denn das ist das Herz des SN. Und das ist auch der größte Unterschied zum D-Amp, der keinen Übrtrager kennt.

Da bin ich gerade gegenteiliger Meinung. Worin sollte die "Hohe Kunst" bestehen?

Berechnungen gibts hier:

http://schmidt-walter.fbe.fh-darmstadt.d.../smps.html

Und um sich erstmal in das Thema einzulesen:

http://sound.westhost.com/project89.htm

Oder, für die eingefleischten Deutschen:

http://www.gb97816.homepage.t-online.de/

Hier "Literatur" anklicken > 1,1 kW SNT
 
#6
Sehr gut lenz!!!!
 
#7
Ach ja, und ums nicht ganz zu unterschlagen, wenn auch noch beim Feind abgelegt; Beobachters Vorschlag:

http://www.hifi-forum.de/index.php?actio...hread=2267
 
#8
Übrigens.
Ich habe z.Zt. dieses hier in Gebrauch:

http://www.a-and-t-labs.com/K6_Sw_Amp/Supplyboard.jpg
 
#9
Ooooooch....

Schick mir mal Deine Folie rüber. Wenn man erstmal damit angefangen hat, die Luftpolster-Beutel einzeln zu knacken, dann wird das ne richtige Sucht.

Jedenfalls hier hab ich alle "abgearbeitet" und brauch dringend neuen Stoff... hehehehe.
 
#10
ok, hier mal was zum lachen *gg* :

https://stromrichter.org/d-amp/content/i...DC_PROTO_1

das ist der aktuelle prototyp

gibt noch ein wenig dran zu tun...

das größte problem bei der entwicklung ist im moment das ich keine gescheite 12V-versorgung habe....ein älteres ATX-NT hat bei 120W am ausgang nur noch gut 9V anstatt der 11.23V ohne last....

das verwendete poti vermeidet ebenfalls den aufstieg in höhere leistungen, es lässt mich keine freqs weit unter 100 Khz einstellen....der trafo wurde mir auf 50KHZ berechnet. In die schaltung oben ein anderes poti reinzulöten lohnt aber eh nicht, die kühlung der Fets und dioden ist gut ausgereizt... ^^

in 1-2 Wochen werde ich ein neues layout zur verfügung haben, das kühlung und ansteuerung verbessert, sowie auch kleiner ausfällt....woher ich 12V / 13.8V nehme weis ich jedoch nicht...hat hier jemand vll. ne idee ? (nur kosten darfs nix Wink)

P.S.: Schonmal zur vorinfo:
Die schaltung ähnelt der von sound.westhost. Allerdings ist sie wirklich nur ähnlich, vor allem wurden Bauteile verwendet, die man in deutschland bei reichelt günstig erhalten kann (den trafo bei schuricht). Und das netzteil ist natürlich geregelt, liefert also eine konstante (bzw. nicht zu hohe Wink ) ausgangsspannung
 
#11
Hat jemand den Schaltplan von Beobachter gespeichert? Bei ImageShack ist er nicht mehr. Das Layout scheint er nie gepostet zu haben!?

Lutz
 
#12
Zitat:woher ich 12V / 13.8V nehme weis ich jedoch nicht...hat hier jemand vll. ne idee ? (nur kosten darfs nix Wink )
Das Günstigste wird eine kleine Autobatterie sein.
Aber Vorsicht: sie hat keine Strombegrenzung! Das kann schnell Rauchwolken machen. Also erst verwenden, wenn alles sicher läuft, zum finalen Test. Und Sicherung trotzdem nicht vergessen.
 
#13
Du meinst sicher das:
https://stromrichter.org/d-amp/content/i...ms75pl.jpg
 
#14
Ich hab mir den hier zitierten Thread noch mal angeschaut. Beobachter schreibt da an einer Stelle:

Zitat:Wenn man aber überall, wo Netzspannung anliegt, mindestens so viel Abstand läßt, wie zwischen den Beinchen der Schalttransistoren, dürfte kaum etwas passieren.
Das ist ein gefährlicher Trugschluss. Diese Beinchen gehören zu einem gemeinsamen Schaltungsabschnitt, im allgemeinen der Primärseite des SNT. Wo man aber die Netzseite von der Benutzerseite, den Ausgangsspannungen trennt, sollte man die entsprechenden Sicherheitsvorschriften (Schutzklassen) kennen und einhalten. Vergleiche dazu auch Echalons Antwort in diesem Thread.

Für SNTs in Autos ist das natürlich nicht von Belang. Aber bezüglich Netzspannung und DIY möchte ich hier mal auf die Gefahren hingewiesen haben.
 
#15
Ich schließ mich Tillg vollumfänglich an!

Wir haben 30 angemeldete Volluser. Das ist echt zu wenig, um jetzt schon Starkstromexperimente zu machen. Rolleyes

Wartet damit ab, bis dieses Forum 300 eingetragene User hat, ja? Wink
 
#16
Zitat:Original geschrieben von Rumgucker

Wartet damit ab, bis dieses Forum 300 eingetragene User hat, ja? Wink

Dann haben wir aber auch mindestens 100 verschiedene Meinungen. motz motz
 
#17
Mehr! Die meisten User äußern an einem einzigen Tag mehrere komplett gegensätzliche Meinungen. Wink

...ist eher ein strömungstechnisches Problem, das mit dem Mantel lachend
 
#18
Den "Mantel" versteh ich jetzt nicht. motz
 
#19
Zitat:Original geschrieben von tillg

Zitat:woher ich 12V / 13.8V nehme weis ich jedoch nicht...hat hier jemand vll. ne idee ? (nur kosten darfs nix Wink )
Das Günstigste wird eine kleine Autobatterie sein.
Aber Vorsicht: sie hat keine Strombegrenzung! Das kann schnell Rauchwolken machen. Also erst verwenden, wenn alles sicher läuft, zum finalen Test. Und Sicherung trotzdem nicht vergessen.

problem dabei ist nur, das der finale test ja acuh neuland wäre....

das verhalten bis 120W kann ich hier so simulieren. Wie es aber in höheren bereichen aussieht weis ich nicht ^^ (stichwort kernsättigung)

wenn ich mir jetzt ne autobatt z.B. bei reichelt bestelle, wie bekomme ich die am besten recht flott aufgeladen ?
 
#20
@Lenz

Ich hatte im Brösel-Forum oftmals beobachtet, daß manche Leute "ihr Mäntelchen nach dem Wind hängen".

Was passiert, wenn man das nicht tut, haben wir ja alle erlebt. Das war schließlich der Grund, warum dieses Forum entstand.

Ich hoffe, daß dieses Forum (weiterhin) mit kantigen,sperrigen und eckigen Usern bestückt bleibt. Und ich hoffe, daß dieses Forum niemals "stromlinienförmig" wird.