21.03.2025, 10:00 PM
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 21.03.2025, 10:09 PM von alfsch.)
(21.03.2025, 08:49 PM)kahlo schrieb: Ok, dann kommen wir langsam auf einen gemeinsamen Nenner. Worüber wir hoffentlich inzwischen einer Meinung sind:
- Der "Zündfunken" besteht aus einem Lichtbogen und einer Glimmentladung.
- Der Lichtbogen ist nur sehr kurz.
- Die Glimmentladung existiert, solange wir primär (und laut Gucki auch sekundär) ein Spannungsplateau sehen.
- Die Energie kommt aus der Spule und ihrem Kern.
Ich fühl mich langsam besser. Mit einer nur zufällig funktionierenden Zündung ist der Fahrspass getrübt.
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Der übliche Kerzenstecker hat 1kOhm Widerstand. Es gibt auch welche mit 0 Ohm, den benutzen Leute mit Problemen der Zündung, ohne Rücksicht auf Funkstörungen.
Weitgehend korrekt, nur dass es keine Glimmentladung ist, sondern ein Lichtbogen , nur eben durch den Widerstand der Spule (10k -oder?) und evtl durch Entstörwiderstände strombegrenzt.
Übrigens genau der Zustand, mit dem ich mich (gefühlt) ewig in der Firma beschäftigen "durfte" , braucht man für Plasma-düsen, die zur Oberflächen-Behandlung sind.
Also nicht wie Plasma-Schneider...sondern ein möglichst kaltes Plasma produzieren, bei ca 50mm Bogenlänge und etwa 1..4A ...

btw der Unterschied Glimmentladung vs Lichtbogen ist eigentlich mehr oder weniger klar : bei Glimmentladung hat die Entladung einen (pos.) Widerstand, sobald die Entladung so stark wird, dass der Innenwiderstand negativ wird, nennt es sich Lichtbogen.
..siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/Glimmentladung
![[Bild: 220px-Lichtbogenui.svg.png]](https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/11/Lichtbogenui.svg/220px-Lichtbogenui.svg.png)
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