Es liegen drei Spannungen an den Elektroden:
Nur rund 15% der Elektronen schafft es in unser Labor zwischen Anode und Gitter. Um die geht es uns.
*****************
Das elektrische Feld in unserem Labor zwischen Anode und Gitter ist variabel.
Wenn Uag = 0V, so erreichen alle Elektronen die Anode. Bei Uag = -0.4V jedoch schafft es fast kein Elektron mehr, das Feld zu überwinden und die Anode zu erreichen.
Wo landen die Elektronen, wenn sie die Anode nicht mehr erreichen können? Auf dem Gitter offensichtlich nicht, denn der Gitterstrom verändert sich nur minimal.
Das Gitter wirkt also nicht "anziehend" für die Elektronen, nur weil die Anode negativer als das Gitter ist.
Wenn weder Anodenstrom noch (mehr) Gitterstrom fließt, so verbleibt als einzige Erklärung der Anodenstromlosigkeit nur, dass die Anode die Elektronen abstößt. Die Elektronen sammeln sich im Raum zwischen Anode und Gitter.
Der Ladungsüberschuss durch den abstoßenden Pressdruck der Anode wird allerdings irgendwann so groß, dass schließlich doch ein kleiner Teil der Elektronen über das Gitter abfließt und dadurch den Gitterstrom etwas erhöht.
- Die Spannung zwischen Gitter und Katode "Ugk" ist konstant 0V.
- Die Spannung zwischen Anode und Gitter "Uag" ist variabel.
- Die Spannung zwischen Anode und Katode. Es gilt: Uak = Uag + Ugk bzw. Uag = Uak.
Nur rund 15% der Elektronen schafft es in unser Labor zwischen Anode und Gitter. Um die geht es uns.
*****************
Das elektrische Feld in unserem Labor zwischen Anode und Gitter ist variabel.
Wenn Uag = 0V, so erreichen alle Elektronen die Anode. Bei Uag = -0.4V jedoch schafft es fast kein Elektron mehr, das Feld zu überwinden und die Anode zu erreichen.
Wo landen die Elektronen, wenn sie die Anode nicht mehr erreichen können? Auf dem Gitter offensichtlich nicht, denn der Gitterstrom verändert sich nur minimal.
Das Gitter wirkt also nicht "anziehend" für die Elektronen, nur weil die Anode negativer als das Gitter ist.
Wenn weder Anodenstrom noch (mehr) Gitterstrom fließt, so verbleibt als einzige Erklärung der Anodenstromlosigkeit nur, dass die Anode die Elektronen abstößt. Die Elektronen sammeln sich im Raum zwischen Anode und Gitter.
Der Ladungsüberschuss durch den abstoßenden Pressdruck der Anode wird allerdings irgendwann so groß, dass schließlich doch ein kleiner Teil der Elektronen über das Gitter abfließt und dadurch den Gitterstrom etwas erhöht.