07.08.2013, 03:53 PM
Zitat:Original geschrieben von phase_accurate
Dein Musikgeschmack ist ähnlich wie meiner - nur spiele ich nicht ganz so teure Bässe wie Du.
Meine letzte Anschaffung war ein Ibanez BTB7. Meine zweitletzte war ein bundloser ERB von Listerud Norwegen.
Warum die meisten geschraubten Hälse subjektiv mehr Attack haben, weiss ich nicht, hat aber definitiv etwas mit Schwingungslehre zu tun. Die höhere Enerige beim Attack fehlt dann aber beim Sustain, wo der durchgehende Hals wieder auftrumpft. Aber vielleicht müsste man es anders anschauen und es verhält sich so, dass beide an sich den gleichen Attack haben und dem geschraubten Hals beim Sustain etwas fehlt (Der Uebergang bringt ja schliesslich mechanische Reibungsverluste), was als stärkerer Attak empfunden wird (spoeziell wenn man etwas aufdreht).
Wie Du siehst, ist es nicht immer so einfach zu beurteilen, was man genau hört und was effektiv dahinter steckt. Sehr schnell kann man getäuscht werden. Ein Mangel auf der einen Seite wird subjektiv sehr schnell als plus auf der Anderen empfunden.
Ja das ist mir absolut klar =)
Zitat:Nehmen wir als Beispiel zwei Speaker, einer ist geschlossen, hat eine Grenzfrequenz von 20 Hz und eine Rersonanzgüte von 0,5. Der andere ist eine fehlabgestimmte Reflexbos mit einer Grenzfrequenz von 80 Hz und einer deutlichen Resonanzüberhöhung etwas darüber. Wenn wir nun eine sehr gut aufgenommenen Pauke mit Resonanzfell und ohne Dämpfung mit Kissen und dgl abspielen, wird man sicher mehrere Personen finden, welche die zweite Box als "schneller" empfinden, obschon das Gegenteil der Fall ist.
Wenn das Instrument aus schwereren und härteren Hölzern besteht, wird es immer mehr Attack, mehr Sustain und einen oberwellenreicheren Sound haben. Fodera und Alembic sind hier gute Beispiele.
Genau, kommt auch drauf an was man mag, mein Fodera hat wahrscheinlich "genau so viel Attack" wie ein geschraubter, aber auf jeden Fall mehr als genug =)
Schwer ist der nicht, aber das holz ist hart und die konstruktion steif.
Ich kaufe keine Bässe mehr, die Dinger gehüren zum absolut besten was ich jein der Hand hatte, besser wirds nicht mehr.
Ich denke es ist nicht nur die Box, sondern muss noch etwas anderes sein.
Vielleicht am ehesten der Zusammenhang Röhre/Dämpfung/Box
und das selbe mit Transe/Dämpfung/Box.
Zitat:Original geschrieben von phase_accurate
Neben der Eigenschaft, weicher in die Sättigung zu gehen (was zu einem subjektiv/psychoakustisch höheren Headroom führt) als ein Transistoramp, hat ein Röhrenverstärker meistens noch einen höheren Innenwiderstand, was dazu führt, dass ein angeschlossener Speaker weniger straff "an der Leine geführt" wird. Letzteres führt zu Ueberhöhungen im Frequenzgang und führt ebenfalls zu einem wuchtigeren Sound, und gleichzeitig auch zu einem subjektiv "langsameren" ansprechen.
Die Transe hat wohl eine viel bessere Dämpfung.
Die Amps sind übrigens, 200W Röhre 6xEL34, ca. 520V auf G2, sehr sauber, klar und voll, aber auch nahe am limit der Röhre.
Der ist nicht so aggressiv wie ein HIWATT.
Eher wie ein Fender BAssman aber noch sauberer und angenehmer.
Der Mosfet hat etwa 1200W.
Die Röhre ist schon weniger stark, bringt aber den volleren Sound der Mosfet ist zwar sau laut, aber eben auch irgend wie etwas dünn im Vergleich.
LG BND