20.07.2005, 11:16 AM
Zitat:Na hallo, bisher hat noch keiner hier gegen 0,5dB Frequenzgangabweichung was auszusetzen gehabt. !
Na hallo, vielleicht kann dich Anselm Goertz überzeugen.Wenn Du es benötigst kann ich auch weitere Quellen liefern.
http://www.anselmgoertz.de/Page10383/Ans...ga00et.pdf
Was mich angeht, guckst du hier:
http://include.php?path=forum/showthread...postid=241
Zitat:Was hast du denn für Superboxen die bis 20kHz so linear übertragenIch arbeite seit zwei Jahren mit dem digitalen Audiokontroller Pro C28 von K+H.
http://www.klein-hummel.de/html/studio/s...ndex_g.htm
Mit diesem Gerät stelle ich unter anderem die LS-Paargleichheit ein.Eine Abweichung eines LS von +0.3dB bei z.B. 1-4Khz verschiebt deutlich die Stereobühne einseitig nach Vorne.(Pairmatching in dieser Größenordnung ist in der Studiotechnik absolut üblich)
Zitat:..., und wie hast du deinen Hörraum ausgestattet? Ein Sofakissen an der falschen stelle, und deine 0,5dB sind im EimerIm allgemeinen sitzt man vor dem LS im nicht interferenten Bereich (Bereich der ersten Wellenfront).Außerhalb dieses Bereiches wird der Klangeindruck/Frequenzgang sehr stark vom Raum beeinflußt.Da können Pegelunterschiede von bis zu 20dB auftreten.Das sollte uns aber nicht Glauben lassen das 0.5dB Pegeldiff. zwischen den Lautsprechern keinen nennenswerten Einfluß haben.Der Raum beeinflußt sehr stark das Diffusfeld und bedarf einer gesonderten Betrachtung.Aber das ist hier wohl nicht das Thema.
Zitat:Und warum sollte ein D-Amp 0,1Ohm Ausgangswiderstand haben? Ein Hysteresewandler ist nach der Theorie, die wir im HiFi-Forum schon durchgekaut haben, absolut niederohmigAn dieser Stelle muß ich passen.Ich las es irgendwann (RDSon + Leiterbahn + Kabel + Ausgangfilter).Deshalb schrieb ich auch "angenommen" .Wieviel ist den "absolut niederohmig"? Dann könnte ich mal simulieren.
Zitat:Und ein SODFA soll, nach Beobachters Aussage die er uns allerdings noch nicht bewiesen hat, durch die Komparatormitkopplung noch viel niederohmiger werdenDu sagst es.
Mein kleiner Beitrag sollte aufzeigen,das der Dämpfungsfaktor und die Phasenreserve bei der Entwicklung von Amps auch deshalb so große Bedeutung hat ,weil dadurch der Amp seine Klangeigenschaften, unabhängig von der Impedanz des angeschlossenen LS ,nahezu beibehält.
Schließlich werden die Amps in den Räumen der Fachzeitschriften ja nicht an Dummys getestet.
Auf der anderen Seite bietet dieses Feld viele Möglichkeiten den Klang zu beeinflussen und sich den Sound maßzuschneidern.
Zitat:Mit deinem letzten Diagramm kann ich nichts anfangen, was hast du da gemessen (/simuliert)?Dein R/C Glied soll den Anstieg des Innenwiderstandes kompensieren.Ist LE des Hochtöners viel kleiner (z.B. 0.004mH anstatt 0.04mH ) schaltest du die 8 Ohm parallel zur Last .Bei einem RE von 6 Ohm halbiert sich beinahe der Gesamtwiderstand.
Richtig?
Tillg ,grundsätzlich funktioniert es wohl mit dem Ausgangsfilter und dem R/C-Glied.
Ich wollte nur auf die nicht zu vernachlässigenden Wechselwirkungen hinweisen die immer kleiner werden desto geringer der wirksame Ausgangswiderstand des Amps ist.Deshalb auch der Vergleich mit den Röhrenamps.Eine universelle Auslegung des Ausgangsfilters scheint mir deshalb nicht möglich.
Es wurde auch viel diskutiert über die berichteten Klangeigenschaften eines D-Amp.Aus einem Artikel des Herrn Reith kann man meiner Meinung nach entnehmen ,das der klangliche Unterschied zwischen einer guten Röhre und einem D-Amp kleiner ist als zwischen D-Amp und einem Analogi.
http://www.audiomap.de/forum/index.php/a...7805/page/
Meine Ausführungen haben bestimmt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit.Bitte macht mich schlau wenn etwas falsch ist.
Gruß
Mike