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		<title><![CDATA[Stromrichter - Foren Box]]></title>
		<link>https://stromrichter.org/</link>
		<description><![CDATA[Stromrichter - https://stromrichter.org]]></description>
		<pubDate>Sat, 23 May 2026 04:30:04 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Lautsprecherboxen aus Styro-Schaum]]></title>
			<link>https://stromrichter.org/showthread.php?tid=3642</link>
			<pubDate>Sun, 06 Apr 2014 20:48:26 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://stromrichter.org/showthread.php?tid=3642</guid>
			<description><![CDATA[Die Idee, Ls-Boxen aus Hartschaum zu bauen, treibt mich schon länger um.<br />
Das wird inzwischen auch von einigen Leuten praktiziert: <a href="http://www.diyaudio.com/forums/full-range/223313-foam-core-board-speaker-enclosures-8.html" target="_blank">http://www.diyaudio.com/forums/full-rang...res-8.html</a><br />
<br />
Hat hier jemand Erfahrungen damit?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Idee, Ls-Boxen aus Hartschaum zu bauen, treibt mich schon länger um.<br />
Das wird inzwischen auch von einigen Leuten praktiziert: <a href="http://www.diyaudio.com/forums/full-range/223313-foam-core-board-speaker-enclosures-8.html" target="_blank">http://www.diyaudio.com/forums/full-rang...res-8.html</a><br />
<br />
Hat hier jemand Erfahrungen damit?]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[cheap, quick'n'dirty]]></title>
			<link>https://stromrichter.org/showthread.php?tid=3559</link>
			<pubDate>Fri, 25 Oct 2013 10:20:55 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://stromrichter.org/showthread.php?tid=3559</guid>
			<description><![CDATA[Nach dem Wir jetzt 2644 Posts und etliche Messungen darauf verwendet haben um festzustellen, dass:<br />
<br />
[*]Man mechanische Größen am LS dynamisch messen kann - der Zusammenhang zum Schalldruck aber fraglich ist<br />
[*]Gängige Modelle von Lautsprechern nachprüfbar sind<br />
[*]Sich der Behringer DEQ so verhält wie er vorgibt<br />
[*]Minimalphasige Systeme wohl nur mit minimalphasigen Filtern automatisch auch in der Phase entzerrt werden<br />
[*]Akustische Messungen schwierig sind, aber sich mein noch total unausgegorenes Tool irgendwie verhält wie HOLM<br />
[*]keiner mitrudern wollte<br />
<br />
Will ich mal folgendes vorschlagen. Wir bauen erst die Box, dann wollen wir messen. Also erstmal ein Kasten mit Lautsprecher drin. Der Rest kommt dann.<br />
<br />
Einzige Vorgaben:<br />
[*]Keine unnötigen Resonatoren.<br />
[*]Gegebene Messmethoden &amp; Modelle werden erstmal als richtig betrachtet<br />
<br />
Vorschlag für Treiber:<br />
<a href="http://www.hobbyhifiladen.de/Lautsprecherchassis/Mivoc/Mivoc-AW-2000-Tieftoener::429.html" target="_blank">TT: AW2000</a> <br />
<a href="http://www.hobbyhifiladen.de/Lautsprecherchassis/Tang-Band/Breitbaender/Tang-Band-W4-655-Breitbaender::351.html" target="_blank">BB: W4-655</a> <br />
<br />
Hat jemand außer mir Interesse?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Nach dem Wir jetzt 2644 Posts und etliche Messungen darauf verwendet haben um festzustellen, dass:<br />
<br />
[*]Man mechanische Größen am LS dynamisch messen kann - der Zusammenhang zum Schalldruck aber fraglich ist<br />
[*]Gängige Modelle von Lautsprechern nachprüfbar sind<br />
[*]Sich der Behringer DEQ so verhält wie er vorgibt<br />
[*]Minimalphasige Systeme wohl nur mit minimalphasigen Filtern automatisch auch in der Phase entzerrt werden<br />
[*]Akustische Messungen schwierig sind, aber sich mein noch total unausgegorenes Tool irgendwie verhält wie HOLM<br />
[*]keiner mitrudern wollte<br />
<br />
Will ich mal folgendes vorschlagen. Wir bauen erst die Box, dann wollen wir messen. Also erstmal ein Kasten mit Lautsprecher drin. Der Rest kommt dann.<br />
<br />
Einzige Vorgaben:<br />
[*]Keine unnötigen Resonatoren.<br />
[*]Gegebene Messmethoden &amp; Modelle werden erstmal als richtig betrachtet<br />
<br />
Vorschlag für Treiber:<br />
<a href="http://www.hobbyhifiladen.de/Lautsprecherchassis/Mivoc/Mivoc-AW-2000-Tieftoener::429.html" target="_blank">TT: AW2000</a> <br />
<a href="http://www.hobbyhifiladen.de/Lautsprecherchassis/Tang-Band/Breitbaender/Tang-Band-W4-655-Breitbaender::351.html" target="_blank">BB: W4-655</a> <br />
<br />
Hat jemand außer mir Interesse?]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Lautsprecherphysik]]></title>
			<link>https://stromrichter.org/showthread.php?tid=3546</link>
			<pubDate>Thu, 10 Oct 2013 11:41:20 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://stromrichter.org/showthread.php?tid=3546</guid>
			<description><![CDATA[Es soll hier darum gehen, die Physik hinter dem Lautsprecher mal wirklich zu beleuchten. Analogien zu schaffen. Etc.<br />
In den anderen Threads findet mir das gerade zu wenig Gehör.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Schallabstrahlung</span><br />
Was ich bisher gelernt habe: Der Lautsprecher beherrscht 2 Arten der Schallabstrahlung. Bei tiefen Frequenzen führt die Membran Hubbewegungen aus, die direkt in der Nutzgröße Schalldruck münden. Diese Vorgänge lassen sich mit den Thiele/Small-Parametern und einem Modell des Lautsprechers wunderbar beschreiben.<br />
<br />
Bei höheren Frequenzen dann, beginnt die Membran partiell zu schwingen, resonieren und was weißichwas. Das ist nicht vorhersehbar oder berechenbar. Man kann nur durch Modifikationen der Membran versuchen die Effekte einzudämmen.<br />
<br />
Man kann das im Amplitudengang des Lautsprechers schön nachvollziehen - ab 500Hz wird der in der Regel etwas unruhig.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Modelliereung Teil 1</span><br />
Im Folgenden geht es jetzt nur um diesen Bereich der tiefen Frequenzen.<br />
<br />
Betrachten wir zunächst einmal die Schwingspule alleine. Sie lässt sich zerlegen in einen ohmschen und einen induktiven Anteil. Zudem kann durch Induktion in der Spule eine Spannung entstehen, das wird durch eine Spannungsquelle beschrieben.<br />
Was ich also sehe, wenn ich in die Klemmen des Lautsprechers hineinsehe, ist ein Widerstand, eine Induktivität und eine Spannungsquelle in Reihe.<br />
Die führt zu einem elektrischen Ersatzschaltbild, das die Mechanik zunächst völlig ausblendet.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Physik Teil 1</span><br />
Alle zeitabhängigen Größen werden als solche erkenntlich gemacht.<br />
<br />
Die Spule liegt konstruktionsbedingt orthogonal in einem Magnetfeld. Fließt ein Strom durch die Spule, wirkt auf sie die Lorentzkraft mit der Beziehung:<br />
<div class="codeblock">
<div class="title">Code:<br />
</div><div class="body" dir="ltr"><code>F(t) = i(t) * (B x l)</code></div></div>
.<br />
Das Kreuzprodukt verkommt aufgrund der gegebenen Orthogonalität zu einer Multiplikation der Flussdichte im Spalt <div class="codeblock">
<div class="title">Code:<br />
</div><div class="body" dir="ltr"><code>B</code></div></div>
 und der Länge der Spule in diesem Feld <div class="codeblock">
<div class="title">Code:<br />
</div><div class="body" dir="ltr"><code>l</code></div></div>
.<br />
<br />
Diese Kraft wirkt nun auf die Spule und die mit ihr starr verbundene Membran. Spule und Membran erfahren durch die Kraft eine Beschleunigung proportional zu ihrer Masse. Durch die Aufhängung der Membran (Sicke, Zentrierspinne) wirkt allerdings noch eine auslenkungsabhängige Gegenkraft. Diese werde zunächst vernachlässigt.<br />
<div class="codeblock">
<div class="title">Code:<br />
</div><div class="body" dir="ltr"><code>a(t) = F(t) / m</code></div></div>
<br />
Diese Beschleunigung wirkt nun auf die "vor der Membran sitzende" Luft, welche eine "Kraft pro Fläche" erfährt - ein Druck entsteht.<br />
Die Beschleunigung wirkt allerdings auch auf den Spule-Membran-Komplex und dieser beginnt sich zu bewegen. Es gilt:<br />
<div class="codeblock">
<div class="title">Code:<br />
</div><div class="body" dir="ltr"><code>v(t) = int(a(t), dt)</code></div></div>
<div class="codeblock">
<div class="title">Code:<br />
</div><div class="body" dir="ltr"><code>s(t) = int(v(t), dt)</code></div></div>
<br />
Nach einer gewissen Zeit der Beschleunigung bewegt sich die Membran mit einer gewissen Geschwindigkeit im Magnetfeld. Es wird eine Spannung induziert, die der speisenden Spannung entgegenwirkt.<br />
<div class="codeblock">
<div class="title">Code:<br />
</div><div class="body" dir="ltr"><code>ui(t) = v(t) * (B x l)</code></div></div>
<br />
<span style="font-weight: bold;">Analogie Teil 1</span><br />
Die Gleichstrommaschine besteht aus einem Stator, und einem Rotor. Der Stator trägt entweder Magnete oder eine Feldwicklung und erzeugt ein konstantes Magnetfeld - In der Regel rechnet man hier mit dem Fluss PHI.<br />
Im Stator und damit auch im Magnetfeld liegt drehbar gelagert der Rotor (oder Anker). Er besteht im wesentlichen aus der Ankerwicklung, die wenn sie von Strom durchflossen wird, ein Magnetfeld erzeugt, das orthogonal zum Statorfeld steht.<br />
<br />
Dreht man den Rotor, wird eine Spannung induziert. Eine Wechselspannung. Daher verwendet man zwischen der/den Ankerwicklung(en) und den zwei Anschlussklemmen einen mechanischen Gleich-/Wechselrichter, den Kommutator. Er wird im Ersatzschaltbild nicht betrachtet, sorgt aber dafür, dass die Ankerwicklung(en) immer so umgepolt wird / weitergerschaltet werden, dass sich die Maschine beim Bestromen weiterdreht, bzw. beim Drehen an den Klemmen eine Gleichspannung anliegt.<br />
<br />
Wird nun  Rotor (mit Kommutator) gedreht, sehe ich an den Klemmen eine Gleichspannung. Diese hängt von der mechanischen Drehzahl, dem Fluss in der Maschine und einer Motorkonstanten ab:<br />
<div class="codeblock">
<div class="title">Code:<br />
</div><div class="body" dir="ltr"><code>ui(t) = OMEGA(t) * c * PHI</code></div></div>
das ist analog zu:<br />
<div class="codeblock">
<div class="title">Code:<br />
</div><div class="body" dir="ltr"><code>ui(t) = v(t) * (B x l)</code></div></div>
<br />
Wird an die Klemmen der Maschine eine Spannung angelegt, so wird die innere Spannung dieser entgegenwirken.<br />
<br />
Die Nutzgröße, die man der Gleichstrommaschine abringen will, ist in der Regel das Drehmoment. Es gilt:<br />
<div class="codeblock">
<div class="title">Code:<br />
</div><div class="body" dir="ltr"><code>M(t) = ia(t) * c * PHI</code></div></div>
das ist analog zu:<br />
<div class="codeblock">
<div class="title">Code:<br />
</div><div class="body" dir="ltr"><code>a(t) = (i(t) * (B x l)) / m</code></div></div>
<br />
Das Drehmoment <div class="codeblock">
<div class="title">Code:<br />
</div><div class="body" dir="ltr"><code>M(t)</code></div></div>
 und die mechanische Drehzahl <div class="codeblock">
<div class="title">Code:<br />
</div><div class="body" dir="ltr"><code>OMEGA(t)</code></div></div>
 sind über das Trägheitsmoment <div class="codeblock">
<div class="title">Code:<br />
</div><div class="body" dir="ltr"><code>J</code></div></div>
 verknüpft. Es gilt:<br />
<div class="codeblock">
<div class="title">Code:<br />
</div><div class="body" dir="ltr"><code>OMEGA(t) = int(M(t) / J, dt)</code></div></div>
das ist analog zu<br />
<div class="codeblock">
<div class="title">Code:<br />
</div><div class="body" dir="ltr"><code>v(t) = int(a(t), dt) = int(F(t) / m, dt)</code></div></div>
<br />
<span style="font-weight: bold;">Die Selbstregelung der Gleichstrommaschine im Drehzahlbetrieb</span><br />
Betrachten wir das Ersatzschaltbild der Gleichstrommaschine:<br />
<br />
Die Induktivität werde grob vernachlässigt.<br />
Zu Beginn sei die Maschine im Stillstand. Somit ist <div class="codeblock">
<div class="title">Code:<br />
</div><div class="body" dir="ltr"><code>ui = 0V</code></div></div>
. An die Klemmen legen wir nun eine Spannung von <div class="codeblock">
<div class="title">Code:<br />
</div><div class="body" dir="ltr"><code>100V</code></div></div>
 an. Über <div class="codeblock">
<div class="title">Code:<br />
</div><div class="body" dir="ltr"><code>Ra</code></div></div>
 fallen entsprechend <div class="codeblock">
<div class="title">Code:<br />
</div><div class="body" dir="ltr"><code>100V</code></div></div>
 ab und es fließt ein hoher Strom <div class="codeblock">
<div class="title">Code:<br />
</div><div class="body" dir="ltr"><code>Ia</code></div></div>
. Dieser erzeugt ein großes Drehmoment, das auf das Trägheitsmoment des Rotors wirkt und diesen in Bewegung versetzt. <div class="codeblock">
<div class="title">Code:<br />
</div><div class="body" dir="ltr"><code>Ui</code></div></div>
 steigt mit der Drehzahl nun so lange an, bis gilt <div class="codeblock">
<div class="title">Code:<br />
</div><div class="body" dir="ltr"><code>Ui = Ua = 100V</code></div></div>
. Dann fällt über <div class="codeblock">
<div class="title">Code:<br />
</div><div class="body" dir="ltr"><code>Ra</code></div></div>
 keine Spannung mehr ab, es fließt kein Strom mehr und der Rotor wird nicht weiter beschleunigt.<br />
Wird jetzt die Maschine extern belastet, sinkt die Drehzahl, damit auch <div class="codeblock">
<div class="title">Code:<br />
</div><div class="body" dir="ltr"><code>Ui</code></div></div>
, es fließt wieder ein Strom, die Maschine beschleunigt. So baut sich ein neues Gleichgewicht auf.<br />
<br />
Man sieht: Durch das Anlegen einer Spannung wird eine Drehazahlselbstregelung erreicht.<br />
 <br />
<span style="font-weight: bold;">Analogie Teil 2</span><br />
Hier stellt sich die Frage: Gibt es einen solchen Effekt der Selbstregelung auch beim Lautsprecher? Wenn ja bezieht er sich wegen der Analogie auf die Geschwindigkeit. Die muss mit zunehmender Auslenkung abnehmen um den Lautsprecher nicht zu zerstören - dafür sorgt die Aufhängung. Der Effekt muss somit um die Ruhelage maximal sein.<br />
Hier muss ich noch nachdenken, das kommt noch.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Messung der inneren Gegenspannung</span><br />
Wir haben gesehen, dass sowohl beim LS als auch bei der GSM die innere Spannung <div class="codeblock">
<div class="title">Code:<br />
</div><div class="body" dir="ltr"><code>ui(t)</code></div></div>
 eine Information über die aktuelle Geschwindigkeit trägt. Beim Lautsprecher kann man nun innerhalb des Bereiches, bei dem die Schallabstrahlung nur durch die Hubbewegung herbeigeführt wird daraus auf den produzierten Schalldruck schließen.<br />
Ein integrierter Sensor.<br />
<br />
Was man tun muss, um diese Spannung aus der Klemmenspannung zu erhalten, habe ich bereits gezeigt.<br />
<img src="https://stromrichter.org/d-amp/content/images/825_1381328467_modell.jpg" border="0" alt="[Bild: 825_1381328467_modell.jpg]" /><br />
<br />
Diese Gleichung kann man z.b. in einen Analogrechner aus ca. 4 OPs gießen. Oder man rechnet eben im Rechner. Denn:<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Das Problem ist, dass R von der Temperatur abhängt bzw. L und B x l (das wir brauchn um von ui(t) auf v(t) zu kommen) von der aktuellen Auslenkung s(t) abhängen.<br />
<br />
Wenn wir es aber schaffen, Den verwendeten Lautsprecher dahingehend einmal zu charakterisieren und die Ergebnisse z.B. als Tabelle im DSP ablegen, können wir die momentane Geschwindigkeit der Membran v(t) wunderbar bestimmen. Und dann regeln. DAS hielte ich für innovativ. </blockquote>
<br />
<hr />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Ersatzschaltbilder und Analogie</span><br />
<img src="https://stromrichter.org/d-amp/content/images/825_1381404868_esb.jpg" border="0" alt="[Bild: 825_1381404868_esb.jpg]" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Es soll hier darum gehen, die Physik hinter dem Lautsprecher mal wirklich zu beleuchten. Analogien zu schaffen. Etc.<br />
In den anderen Threads findet mir das gerade zu wenig Gehör.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Schallabstrahlung</span><br />
Was ich bisher gelernt habe: Der Lautsprecher beherrscht 2 Arten der Schallabstrahlung. Bei tiefen Frequenzen führt die Membran Hubbewegungen aus, die direkt in der Nutzgröße Schalldruck münden. Diese Vorgänge lassen sich mit den Thiele/Small-Parametern und einem Modell des Lautsprechers wunderbar beschreiben.<br />
<br />
Bei höheren Frequenzen dann, beginnt die Membran partiell zu schwingen, resonieren und was weißichwas. Das ist nicht vorhersehbar oder berechenbar. Man kann nur durch Modifikationen der Membran versuchen die Effekte einzudämmen.<br />
<br />
Man kann das im Amplitudengang des Lautsprechers schön nachvollziehen - ab 500Hz wird der in der Regel etwas unruhig.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Modelliereung Teil 1</span><br />
Im Folgenden geht es jetzt nur um diesen Bereich der tiefen Frequenzen.<br />
<br />
Betrachten wir zunächst einmal die Schwingspule alleine. Sie lässt sich zerlegen in einen ohmschen und einen induktiven Anteil. Zudem kann durch Induktion in der Spule eine Spannung entstehen, das wird durch eine Spannungsquelle beschrieben.<br />
Was ich also sehe, wenn ich in die Klemmen des Lautsprechers hineinsehe, ist ein Widerstand, eine Induktivität und eine Spannungsquelle in Reihe.<br />
Die führt zu einem elektrischen Ersatzschaltbild, das die Mechanik zunächst völlig ausblendet.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Physik Teil 1</span><br />
Alle zeitabhängigen Größen werden als solche erkenntlich gemacht.<br />
<br />
Die Spule liegt konstruktionsbedingt orthogonal in einem Magnetfeld. Fließt ein Strom durch die Spule, wirkt auf sie die Lorentzkraft mit der Beziehung:<br />
<div class="codeblock">
<div class="title">Code:<br />
</div><div class="body" dir="ltr"><code>F(t) = i(t) * (B x l)</code></div></div>
.<br />
Das Kreuzprodukt verkommt aufgrund der gegebenen Orthogonalität zu einer Multiplikation der Flussdichte im Spalt <div class="codeblock">
<div class="title">Code:<br />
</div><div class="body" dir="ltr"><code>B</code></div></div>
 und der Länge der Spule in diesem Feld <div class="codeblock">
<div class="title">Code:<br />
</div><div class="body" dir="ltr"><code>l</code></div></div>
.<br />
<br />
Diese Kraft wirkt nun auf die Spule und die mit ihr starr verbundene Membran. Spule und Membran erfahren durch die Kraft eine Beschleunigung proportional zu ihrer Masse. Durch die Aufhängung der Membran (Sicke, Zentrierspinne) wirkt allerdings noch eine auslenkungsabhängige Gegenkraft. Diese werde zunächst vernachlässigt.<br />
<div class="codeblock">
<div class="title">Code:<br />
</div><div class="body" dir="ltr"><code>a(t) = F(t) / m</code></div></div>
<br />
Diese Beschleunigung wirkt nun auf die "vor der Membran sitzende" Luft, welche eine "Kraft pro Fläche" erfährt - ein Druck entsteht.<br />
Die Beschleunigung wirkt allerdings auch auf den Spule-Membran-Komplex und dieser beginnt sich zu bewegen. Es gilt:<br />
<div class="codeblock">
<div class="title">Code:<br />
</div><div class="body" dir="ltr"><code>v(t) = int(a(t), dt)</code></div></div>
<div class="codeblock">
<div class="title">Code:<br />
</div><div class="body" dir="ltr"><code>s(t) = int(v(t), dt)</code></div></div>
<br />
Nach einer gewissen Zeit der Beschleunigung bewegt sich die Membran mit einer gewissen Geschwindigkeit im Magnetfeld. Es wird eine Spannung induziert, die der speisenden Spannung entgegenwirkt.<br />
<div class="codeblock">
<div class="title">Code:<br />
</div><div class="body" dir="ltr"><code>ui(t) = v(t) * (B x l)</code></div></div>
<br />
<span style="font-weight: bold;">Analogie Teil 1</span><br />
Die Gleichstrommaschine besteht aus einem Stator, und einem Rotor. Der Stator trägt entweder Magnete oder eine Feldwicklung und erzeugt ein konstantes Magnetfeld - In der Regel rechnet man hier mit dem Fluss PHI.<br />
Im Stator und damit auch im Magnetfeld liegt drehbar gelagert der Rotor (oder Anker). Er besteht im wesentlichen aus der Ankerwicklung, die wenn sie von Strom durchflossen wird, ein Magnetfeld erzeugt, das orthogonal zum Statorfeld steht.<br />
<br />
Dreht man den Rotor, wird eine Spannung induziert. Eine Wechselspannung. Daher verwendet man zwischen der/den Ankerwicklung(en) und den zwei Anschlussklemmen einen mechanischen Gleich-/Wechselrichter, den Kommutator. Er wird im Ersatzschaltbild nicht betrachtet, sorgt aber dafür, dass die Ankerwicklung(en) immer so umgepolt wird / weitergerschaltet werden, dass sich die Maschine beim Bestromen weiterdreht, bzw. beim Drehen an den Klemmen eine Gleichspannung anliegt.<br />
<br />
Wird nun  Rotor (mit Kommutator) gedreht, sehe ich an den Klemmen eine Gleichspannung. Diese hängt von der mechanischen Drehzahl, dem Fluss in der Maschine und einer Motorkonstanten ab:<br />
<div class="codeblock">
<div class="title">Code:<br />
</div><div class="body" dir="ltr"><code>ui(t) = OMEGA(t) * c * PHI</code></div></div>
das ist analog zu:<br />
<div class="codeblock">
<div class="title">Code:<br />
</div><div class="body" dir="ltr"><code>ui(t) = v(t) * (B x l)</code></div></div>
<br />
Wird an die Klemmen der Maschine eine Spannung angelegt, so wird die innere Spannung dieser entgegenwirken.<br />
<br />
Die Nutzgröße, die man der Gleichstrommaschine abringen will, ist in der Regel das Drehmoment. Es gilt:<br />
<div class="codeblock">
<div class="title">Code:<br />
</div><div class="body" dir="ltr"><code>M(t) = ia(t) * c * PHI</code></div></div>
das ist analog zu:<br />
<div class="codeblock">
<div class="title">Code:<br />
</div><div class="body" dir="ltr"><code>a(t) = (i(t) * (B x l)) / m</code></div></div>
<br />
Das Drehmoment <div class="codeblock">
<div class="title">Code:<br />
</div><div class="body" dir="ltr"><code>M(t)</code></div></div>
 und die mechanische Drehzahl <div class="codeblock">
<div class="title">Code:<br />
</div><div class="body" dir="ltr"><code>OMEGA(t)</code></div></div>
 sind über das Trägheitsmoment <div class="codeblock">
<div class="title">Code:<br />
</div><div class="body" dir="ltr"><code>J</code></div></div>
 verknüpft. Es gilt:<br />
<div class="codeblock">
<div class="title">Code:<br />
</div><div class="body" dir="ltr"><code>OMEGA(t) = int(M(t) / J, dt)</code></div></div>
das ist analog zu<br />
<div class="codeblock">
<div class="title">Code:<br />
</div><div class="body" dir="ltr"><code>v(t) = int(a(t), dt) = int(F(t) / m, dt)</code></div></div>
<br />
<span style="font-weight: bold;">Die Selbstregelung der Gleichstrommaschine im Drehzahlbetrieb</span><br />
Betrachten wir das Ersatzschaltbild der Gleichstrommaschine:<br />
<br />
Die Induktivität werde grob vernachlässigt.<br />
Zu Beginn sei die Maschine im Stillstand. Somit ist <div class="codeblock">
<div class="title">Code:<br />
</div><div class="body" dir="ltr"><code>ui = 0V</code></div></div>
. An die Klemmen legen wir nun eine Spannung von <div class="codeblock">
<div class="title">Code:<br />
</div><div class="body" dir="ltr"><code>100V</code></div></div>
 an. Über <div class="codeblock">
<div class="title">Code:<br />
</div><div class="body" dir="ltr"><code>Ra</code></div></div>
 fallen entsprechend <div class="codeblock">
<div class="title">Code:<br />
</div><div class="body" dir="ltr"><code>100V</code></div></div>
 ab und es fließt ein hoher Strom <div class="codeblock">
<div class="title">Code:<br />
</div><div class="body" dir="ltr"><code>Ia</code></div></div>
. Dieser erzeugt ein großes Drehmoment, das auf das Trägheitsmoment des Rotors wirkt und diesen in Bewegung versetzt. <div class="codeblock">
<div class="title">Code:<br />
</div><div class="body" dir="ltr"><code>Ui</code></div></div>
 steigt mit der Drehzahl nun so lange an, bis gilt <div class="codeblock">
<div class="title">Code:<br />
</div><div class="body" dir="ltr"><code>Ui = Ua = 100V</code></div></div>
. Dann fällt über <div class="codeblock">
<div class="title">Code:<br />
</div><div class="body" dir="ltr"><code>Ra</code></div></div>
 keine Spannung mehr ab, es fließt kein Strom mehr und der Rotor wird nicht weiter beschleunigt.<br />
Wird jetzt die Maschine extern belastet, sinkt die Drehzahl, damit auch <div class="codeblock">
<div class="title">Code:<br />
</div><div class="body" dir="ltr"><code>Ui</code></div></div>
, es fließt wieder ein Strom, die Maschine beschleunigt. So baut sich ein neues Gleichgewicht auf.<br />
<br />
Man sieht: Durch das Anlegen einer Spannung wird eine Drehazahlselbstregelung erreicht.<br />
 <br />
<span style="font-weight: bold;">Analogie Teil 2</span><br />
Hier stellt sich die Frage: Gibt es einen solchen Effekt der Selbstregelung auch beim Lautsprecher? Wenn ja bezieht er sich wegen der Analogie auf die Geschwindigkeit. Die muss mit zunehmender Auslenkung abnehmen um den Lautsprecher nicht zu zerstören - dafür sorgt die Aufhängung. Der Effekt muss somit um die Ruhelage maximal sein.<br />
Hier muss ich noch nachdenken, das kommt noch.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Messung der inneren Gegenspannung</span><br />
Wir haben gesehen, dass sowohl beim LS als auch bei der GSM die innere Spannung <div class="codeblock">
<div class="title">Code:<br />
</div><div class="body" dir="ltr"><code>ui(t)</code></div></div>
 eine Information über die aktuelle Geschwindigkeit trägt. Beim Lautsprecher kann man nun innerhalb des Bereiches, bei dem die Schallabstrahlung nur durch die Hubbewegung herbeigeführt wird daraus auf den produzierten Schalldruck schließen.<br />
Ein integrierter Sensor.<br />
<br />
Was man tun muss, um diese Spannung aus der Klemmenspannung zu erhalten, habe ich bereits gezeigt.<br />
<img src="https://stromrichter.org/d-amp/content/images/825_1381328467_modell.jpg" border="0" alt="[Bild: 825_1381328467_modell.jpg]" /><br />
<br />
Diese Gleichung kann man z.b. in einen Analogrechner aus ca. 4 OPs gießen. Oder man rechnet eben im Rechner. Denn:<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Das Problem ist, dass R von der Temperatur abhängt bzw. L und B x l (das wir brauchn um von ui(t) auf v(t) zu kommen) von der aktuellen Auslenkung s(t) abhängen.<br />
<br />
Wenn wir es aber schaffen, Den verwendeten Lautsprecher dahingehend einmal zu charakterisieren und die Ergebnisse z.B. als Tabelle im DSP ablegen, können wir die momentane Geschwindigkeit der Membran v(t) wunderbar bestimmen. Und dann regeln. DAS hielte ich für innovativ. </blockquote>
<br />
<hr />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Ersatzschaltbilder und Analogie</span><br />
<img src="https://stromrichter.org/d-amp/content/images/825_1381404868_esb.jpg" border="0" alt="[Bild: 825_1381404868_esb.jpg]" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[BOX13 Mechanik]]></title>
			<link>https://stromrichter.org/showthread.php?tid=3543</link>
			<pubDate>Sat, 05 Oct 2013 12:22:00 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://stromrichter.org/showthread.php?tid=3543</guid>
			<description><![CDATA[Hier der Speaker und Gehäusegekrempel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hier der Speaker und Gehäusegekrempel]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[BOX13 Elektronik]]></title>
			<link>https://stromrichter.org/showthread.php?tid=3542</link>
			<pubDate>Sat, 05 Oct 2013 12:21:14 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://stromrichter.org/showthread.php?tid=3542</guid>
			<description><![CDATA[Hier das Digitalgekrempel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hier das Digitalgekrempel]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[BOX13 Messungen]]></title>
			<link>https://stromrichter.org/showthread.php?tid=3541</link>
			<pubDate>Sat, 05 Oct 2013 12:20:25 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://stromrichter.org/showthread.php?tid=3541</guid>
			<description><![CDATA[Hier sollen die Messungen landen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hier sollen die Messungen landen]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[BOX13 Organisation]]></title>
			<link>https://stromrichter.org/showthread.php?tid=3539</link>
			<pubDate>Thu, 03 Oct 2013 19:36:57 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://stromrichter.org/showthread.php?tid=3539</guid>
			<description><![CDATA[Soll die beste Box unter der Sonne werden. Teamwork.<br />
<br />
Hier der Start:<br />
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite><span style="font-style: italic;">Original geschrieben von Rumgucker</span><br />
<br />
Wollen wir nicht mal alle zusammen <span style="font-weight: bold;">anständige</span> Wiedergabesysteme entwickeln? So ne Art Foren-Standard? Wo wir alle hinterstehen können?<br />
<br />
Mit folgenden Eckdaten<br />
<br />
[*] DEQ <br />
[*] lüfterfreie Endstufe<br />
[*] kleine Boxen<br />
[*] billige Komponenten - für Stereo alles zusammen allerhöchstens ? 500,-- <br />
[*] tadelloser Frequenz- und Phasengang ohne Kompromisse<br />
[*] ausreichende Lautstärke<br />
[*] kein Voodoo-Feinschliff sondern klare Wissenschaft<br />
[*] geniale Innovationen, die das restliche Internet aus den Socken haut</blockquote>
<br />
<a href="http://include.php?path=forum/showthread.php&amp;threadid=1445&amp;entries=948" target="_blank">http://include.php?path=forum/showthread...ntries=948</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Soll die beste Box unter der Sonne werden. Teamwork.<br />
<br />
Hier der Start:<br />
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite><span style="font-style: italic;">Original geschrieben von Rumgucker</span><br />
<br />
Wollen wir nicht mal alle zusammen <span style="font-weight: bold;">anständige</span> Wiedergabesysteme entwickeln? So ne Art Foren-Standard? Wo wir alle hinterstehen können?<br />
<br />
Mit folgenden Eckdaten<br />
<br />
[*] DEQ <br />
[*] lüfterfreie Endstufe<br />
[*] kleine Boxen<br />
[*] billige Komponenten - für Stereo alles zusammen allerhöchstens ? 500,-- <br />
[*] tadelloser Frequenz- und Phasengang ohne Kompromisse<br />
[*] ausreichende Lautstärke<br />
[*] kein Voodoo-Feinschliff sondern klare Wissenschaft<br />
[*] geniale Innovationen, die das restliche Internet aus den Socken haut</blockquote>
<br />
<a href="http://include.php?path=forum/showthread.php&amp;threadid=1445&amp;entries=948" target="_blank">http://include.php?path=forum/showthread...ntries=948</a>]]></content:encoded>
		</item>
	</channel>
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