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Horndesign für Hochtöner zum Zersingen von Glas.
#1
Einige unserer Studenten haben einen Demonstrator gebaut, womit sich Gläser durch Resonanz zum bersten gebracht werden können. Das Horn bzw. den Trichter haben sich nach Gusto ausgelegt was hierbei kein Vorteil sein muss.

Wie könnte man ein Horn designen, dass im Bereich 500-1000Hz die beste Ankopplung/Wirkungsgrad erreicht ohne sich selbst zu limitieren?

Treiber ist ein DN14.30T 1.4" HT

https://www.steinigke.de/de/mpn12602817-...eodym.html

Zwischen Amp und HT ist ein 12dB HP geschaltet mit ca. 580Hz.

   

Simulation ist ebenfalls im Anhang.

   

   


Angehängte Dateien
.asc   DN1430T_12dB_HP_Notch.asc (Größe: 3,75 KB / Downloads: 71)
 
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#2
"Standard" ist Expo-Horn ; 

-> einfach eins kaufen - wie den Treiber ja auch.
zb.
https://www.steinigke.de/de/mpn12603321-...mhorn.html

am Treiber herrschen relativ hohe Drücke, daher ist hier Metall am sinnigsten, wenn man möglichst viel Druck vorne raus haben will.


oder 
erst rechnen, zeichnen, fräsen/drehen.... Tongue

http://www.hifi-forum.de/viewthread-104-5294.html
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#3
Gehen Hornberechnungen bei der Transformation nicht immer davon aus ans Freifeld anzukoppeln?
Bei 800Hz könnte der kleine Raum schon eher als Druckkammer wirken...
 
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#4
right. 

wer kann das berechnen ? bitte melden.  Rolleyes

(ich nicht.)
+
nicht zu vergessen: die stehenden Wellen in der Kammer, die potentiell stärker wirken, als alles andere - bei den entsprechenden Frequenzen.
3d-Resonanz Effekte... (kann ich auch nicht berechnen.  Rolleyes )  melden, wers kann...
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#5
Hier Mal ein Video mit TPA3118 in PBTL bei 24V:





Bei 8R also um 36Wrms. Mit besserer Kopplung geht's sicher mit weniger. Ich habe das Gefühl, dass die Luft im Rohr resoniert aber vorne nicht viel herausbringt.
 
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#6
Challenge - zersingen mit minimaler Leistung  lachend

(02.03.2022, 11:01 PM)alfsch schrieb: die stehenden Wellen in der Kammer


wäre jetzt auch mein erster Gedanke gewesen, möglichst laut auf einer Frequenz geht so immer noch am besten.
Dazu müsste man aber die Kiste auf das Glas abstimmen, auch unpraktisch.

600Hz könnte vielleicht gerade so noch die erste Mode der Kiste sein?

Wie kriegt man die Energie dann eigentlich am besten ins Glas - ich vermute mal über Luftbewegung? Dann stünde das Glas idealerweise im Schnelleknoten, so wie eh schon, und nicht da wo es fürs Ohr am lautesten wäre, also in den Druckknoten.....oder?
 
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#7
dein "Gefühl" ist nicht ganz verkehrt  Wink
das einfachste "Horn" ist schlicht ein Rohr . Sieht hier sehr danach aus.
Die "Hornwirkung" ist eigentlich die Anpassung von Druck (am Lautsprecher) auf Bewegung ( am offenen Hornende  ).
Diese Anpassung macht auch ein gerades Rohr, aber nur auf seiner Resonanzfrequenz, dh es muss eine stehende Welle im Rohr sein;
somit funktioniert das perfekt, leider nur auf einer Frequenz (bzw auch deren Oberwellen) und ist für Musik Wiedergabe deshalb eher wenig zu empfehlen.
Da es also nur auf seiner durch die Länge bestimmten Frequenz gut "arbeitet", kann man es gleich auch noch breitbandig "anregen", es macht dann selbst durch die Resonanz einen Ton auf eben dieser Frequenz und so ergibt sich eine : Orgelpfeife. ( oder ähnlich auch für Sirenen gemacht).

[Bild: aufg2-of_geschlopfei_153.png]


Die verschiedenen Hornformen, konisch, exponentiell usw sind dann der Versuch, diese Anpassung Druck -> Bewegung auf einem breiten Frequenzband zu erreichen, sonst wird es halt immer wie ne Orgelpfeife "klingen".

Beim Expo-Horn ist nur das Problem, dass es relativ gross sein muss, um tiefe Frequenzen noch wirkungsvoll zu übertragen, kr ist das Stichwort...

[Bild: Wie-Fig-3-jedoch-fuer-das-Exponentialhor...pedanz.png]
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#8
Gerade gemessen, 75x25mm das Rohr
 
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#9
für 606Hz wäre die lamda/4 bei 13,5 cm . 
+
der Treiber ist ja völlig geschlossen, muss also nicht in der Kiste sein ; Rohr -> Loch in Kiste (abdichten) -> testen
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#10
Der Kasten dient dem Splitterschutz.

Ich würde auch eher ein Expohorn nehmen und dann rosa Rauschen drauf. (Oder doch Weiß?)

Das ganze soll ja für verschiedene Gläser funktionieren.
 
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#11
hast anscheinend falsch verstanden:
der Treiber ist ja völlig geschlossen, muss also nicht in der Kiste sein ; Rohr -> Loch in Kiste (abdichten) -> testen
also: Glas in der Kiste - klaro. aber Treiber bläst nur durch das Resonanzrohr in die Kiste - so wars gemeint.

+ Rauschen bringt vmtl nix - du willst die Energie ja genau auf der Resonanz des "Opfers" ! also :Sinus und vorab Resonanz messen

+ klar, Expo-Horn ist breitbandig, geht also auch für ganz andere "Ziele" ; muss aber für diese rel. tiefen Frequenzen entsprechend gross sein.
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