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TDA7377 2.1 Verstärker
#1
Da das TPA3116 2.1 Board aus China trotz Reduzierung der Verstärkung auf 20 dB immer noch nicht still ist und dies Quellen-/Versorgungsunabhängig ist, muss eine andere Lösung her.

Beim stöbern bin ich auf den STA540 aufmerksam geworden. Bei der Suche nach einem fertigen Bausatz, viel mir der TDA7377 auf. Dieser scheint gleich zu sein mit dem STA540 auf dem ersten Blick.
Für den TDA7377 gibt es in China einen Bausatz. Ein Bausatz war mir wichtig, sodass ich von Vornherein die Bauteile, die eine minderwertige Qualität aufweisen, austauschen kann.

[Bild: s-l500.jpg]

Sogar der Schaltplan wird mitgeliefert, leider fehlt die Platine mit dem Potis auf dem Plan.
   

Platinen von Unten
   
   

Beiliegende Potentiometer. Langsam habe ich das Gefühl, die Chinesen kennen keine logarithmischen Potentiometer. Diese werden auf jeden Fall gegen Logarithmische von Alps oder Bourns getauscht.
   

Beiligende Elkos. Kein Bekannter Hersteller -> kein Datenblatt auffindbar. Werden gegen günstige, mit nicht allzu geringer Lebensdauer getauscht.
   

Als Glättung sind nur 2200µF vorgesehen, was relativ wenig ist, wenn der Chip für den Subwoofer ~35W und für die Lautsprecher ~6W liefert. Da kaum Platz auf der Platine vorhanden ist, wird ein größerer Elko mit der Gleichrichtung auf die Netzteilplatine versetzt.


Bisherige Liste zum Austauschen:
- Alle Elkos gegen höherwertige Austauschen
- Potentiometer gegen Logarithmische austauschen
- Gleichrichtung auf externe Platine verlegen mit größerer Kapazität für die Glättung

Der TPA3116 lieferte ~50-60W an den Subwoofer, was in der wahrgenommenen Lautstärke keinen großen Unterschied machen sollte. 
Würdet ihr noch andere Bauteile austauschen, die sich als schlecht erwiesen haben?
 
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#2
Wenn du nen konventionellen Trafo nimmst, sollten es 1000uF pro Ampere sein, so übern Daumen. Bei nem Schaltnetzteil bauchts weniger, abhängig von der Schaltfrequenz.

35W vs. 60W sind weniger als 3dB Unterschied, das hört man sicher kaum.

Bzgl. Elkos, du kennst die "guten" Chenbin-Kondensatoren nicht? Big Grin Tausche den 2200uF gegen einen größeren der auf die Platine passt. Log. Potis kann man machen, wenn man oft dran dreht. Für einmalige Einstellung tun es auch die mitgelieferten.
 
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#3
Da man über Kondensatoren von Teapo teilweise sehr positives liest habe ich mich für diese Entschieden.
In vielen Mittelpreisigen PC-Netzteilen von namenhaften Herstellern sind diese verbaut. Private Heimserverbetreiber haben diese Rechner über 6 Jahre im Dauerbetrieb ohne Ausfall des Netzteiles.

Im Audiosignalweg sind Teapo S5 aufgrund der Größe (Lebensdauer >= 1000h bei 105°C).
In der Spannungsversorgung sind Teapo SY (Lebensdauer >=3000h bei 105°).
Der Pufferelko auf der Platine konnte nicht größer als 2200µF gewählt werden aufgrund der Größe. 
Zusätzlich habe ich noch einen 10.000µF Teapo LG Elko bestellt, der direkt hinter der Gleichrichtung auf eine extra Platine soll.

Als Versorgung soll ein Trafo genommen werden der im Leerlauf ~14V/AC liefert. Somit muss der Kondensator die langen Pausen(im Gegensatz zum SNT) Puffern. Hab mal eine Simulation in LT-Spice gemacht und bei 2200µF bei 1A Konstant ist die Welligkeit der Spannung bei fast 5V.

Das rauschen ist im Gegensatz zum TPA3116 deutlich geringer, aber noch nicht ganz verschwunden.(Auf 10cm Entfernung nicht mehr wahrnehmbar) Dies könnte aber an der Quelle selber liegen oder am Fake NE5532. Diesen habe ich extra nicht direkt auf der Platine gelötet sondern im Sockel gesteckt, sodass ich ihn bei Bedarf gegen einen 100% Originalen von Ti tauschen kann. Zudem gibt es aufgrund der Vorstufe im Subwooferzweig (wo der NE5532 liegt) ein nicht schönes Schwingen der Lautsprechermembran beim Einschalten. Über den SVR Pin des ICs soll dies einstellbar sein. Leider ist die Funktion nicht näher beschrieben, wodurch ich schätze größerer Kondensator -> längere Einschaltmutzeit.

Potentiometer sind noch keine eingelötet und die passive Filterschaltung auf der Extraplatine ist bei dem Test überbrückt worden.
 
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#4
Erstmal sind die chinesischen Potis auf die Platine gekommen und die Lautstärke lässt sich erstaunlich gut regeln.
Der Kondensator für die Einschaltverzögerung ist von 47µF auf 470µF gewachsen. Es ist nicht leicht einen Kondensator 25V/470µF mit geringem Durchmesser zu bekommen. Daher den kleinsten vom Durchmesser genommen -> Somit wurde es ein Panasonic FC

Gleichrichter ist mit einem dicken Pufferelko auf eine extra Platine gekommen. Auf der Platine wurde der Gleichrichter mit Brücken überbrückt.

Anbei Bilder:
   
   
   

Es ist kein Leistungsunterschied zu merken. Der 6,5" SLS ist bei voller Lautstärke am Limit.
Rauschen ist keins zu hören, was will man mehr. Big Grin

Wunschlos glücklich. Keine Ein/Ausschaltgeräusche und kein Rauschen. Dabei kein merkbaren Klanglichen unterschied zum TPA3116(beim Spielen).
 
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#5
Umzug der W3-933 in einem Gehäuse mit Versätker und Trafo.

Vom Design her sollte es in Richtung Sonos PLAY 1 gehen.
[Bild: play1-blk-front.png?sw=400&sh=400&sm=fit]

Derzeitiger Stand.
   
   
Da Trafo und Verstärkerplatine nicht in einem Lautsprecher passen, wird der Trafo+Gleichrichter+10.000µF ELKO auf einer Seite und der Verstärker mit Bedieneinheit auf der anderen Seite.

Stecker für die Versorgungsspannung von Lautsprecher zu Lautsprecher(kosten ~2€)
[Bild: p.jpg]

Wo das quadratische Loch ist soll eine Frontplatte hin.(Für die Potis+Schalter An/Aus) Nun bietet die schaeffer-ag an Frontplatten zu fertigen, doch mit beschriftung und allem landet man für so eine kleine Frontplatte locker bei 25-30 Euro + Versand. 
Hat jemand eine Idee welches Material leicht zu bearbeiten und günstig zu beziehen ist?
 
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#6
>Hat jemand eine Idee welches Material leicht zu bearbeiten und günstig zu beziehen ist?

kommt auf deine Vorstellung an :

zb Sperrholz (3,5 mm) , Lack/Spray drauf oder PVC-Farb-folie...

oder Stück von nem dünnen Laminat-Boden, wenn Holzdekor gewünscht

oder Alublech, Ausdruck vom Drucker drauf ( zb mit -> Sprühkleber ) und mit klarer Selbstklebefolie abgedeckt

oder "cool" : Plexiglas (Rest...), klar oder (durchsichtig) getönt,  dahinter/innen Papier, passend bedruckt aus dem Farb-Laser oder Tintenstrahl (oder als Sofortbild vom DM ) , evtl. mit Deko-LEDs von hinten...  Tongue

gibt viel nette Varianten  Cool
"It is hard to make a system idiot-proof because idiots are so ingenious."
 
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#7
Plexiglas/Acrylglas kann ich dir lasern, Löcher/Beschriftung. Musste nur Material schicken.

3mm GS ist "beste".
 
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#8
Danke für das Angebot. Ich werde alle Maße nehmen und dir dann Bescheid geben. Hab hier noch eine 3mm GS getönt liegen, geht so etwas?
Ist es auch möglich eine Folie mit dem Laser zu schneiden, sodass die Schrift beleuchtet ist?(Licht da hinter, Schrift in Folie herausnehmen)
 
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#9
Ich kann die Platten auch gravieren, von hinten, dann kannst du von unten reinleuchten. Alternativ rückseitig lackieren und dann gravieren.
 
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#10
Es geht voran.
Erstmal zusammengesteckt.

   
   

Jetzt muss nur noch die Frontplatte und der 2. Lautsprecher fertig.
 
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