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Guten Morgen
#1
Hallo zusammen,

ich beschäftige mich seit ca 1995 mit HiFi DIY, erst nur mit ein paar Renovierungen schon existierender Visaton Lautsprecher, dann privat Car Hifi, dann als Nebenjob Car Hifi in einem Dortmunder Fachgeschäft (gibt es nicht mehr), dann mehr und mehr LS-Selbstbau.
Dann kam ein Mono "The End Millenium" Verstärker (kennt die noch jemand...?), den ich bis heute für einen aktiven Subwoofer verwende.

Dann habe ich diyaudio.org für mich entdeckt und es folgten Gainclones, Rod Elliot P3A in ca. sechs Varianten, RE's Death of Zen, Pass Aleph X (hätte noch unbestückte Platinen übrig...  Big Grin), zig Gainclones (vor allem auf TI Basis).
Habe dann irgendwann meinen Hauptverstärker von P3A auf Hypex UcD180 umgebaut, danach nur noch Lautsprecherbau betrieben.

Zur Zeit möchte ich als Projekt einen sechs Kanal Verstärker bauen (als Ablösung von vier PA Verstärkern...), und da gibt es noch ein paar Klärungswürdige Dinge (siehe auch http://www.diyaudio.com/forums/class-d/3...upply.html).

Christian hat mich auf Anfrage auf das Forum hier verwiesen...
 
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#2
jo Hallo,
lass mal raus - was was zu klären gibt  Tongue
"It is hard to make a system idiot-proof because idiots are so ingenious."
 
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#3
Hier...

https://stromrichter.org/showthread.php?tid=4185
 
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#4
(22.03.2018, 08:49 AM)Cradle22 schrieb: Hier...

https://stromrichter.org/showthread.php?tid=4185

Die TPA3255 laufen üblicherweise in Vollbrücke.
Du findest hier u.a. mein TPA3255-Mono-Modul, das gegenüber dem TI-Ref-design einige Verbesserungen bietet.
Auch dieses ist mit SMD-Teilen aufgebaut, im Vergleich zu Christians designs aber eher Grobtechnik mit 0805 Bauteilen.
Als schwierigste Aufgabe verbleibt dann noch das fehlerfreie Einlöten des TPA, ohne Kurzschlussbrücken.
Wenn Du Dir das also zutraust, kannst Du von mir Leerplatinen, Schalt- und Bestückungspläne (KiCAD) bekommen.

Zum Thema Interferenzen naheliegender Taktfrequenzen bei mehreren Modulen habe ich bislang keine Erfahrungen gemacht.

Vom Gesamtaufwand würde ich die TPA3255 den IRS vorziehen:
-weniger Grundverbrauch
-kein Buspumping
-einfache Betriebsspannung und damit auch die Möglichkeit des Batteriebetriebes (36V Pedelec Akku)

Allerdings 300W/8Ohm sind mit den bisherigen TPAs nicht machbar, oder gibt es da inzwischen was Neues?
...mit der Lizenz zum Löten!
 
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#5
(22.03.2018, 09:42 AM)voltwide schrieb:
(22.03.2018, 08:49 AM)Cradle22 schrieb: Hier...

https://stromrichter.org/showthread.php?tid=4185

Die TPA3255 laufen üblicherweise in Vollbrücke.
Du findest hier u.a. mein TPA3255-Mono-Modul, das gegenüber dem TI-Ref-design einige Verbesserungen bietet.
Auch dieses ist mit SMD-Teilen aufgebaut, im Vergleich zu Christians designs aber eher Grobtechnik mit 0805 Bauteilen.
Als schwierigste Aufgabe verbleibt dann noch das fehlerfreie Einlöten des TPA, ohne Kurzschlussbrücken.
Wenn Du Dir das also zutraust, kannst Du von mir Leerplatinen, Schalt- und Bestückungspläne (KiCAD) bekommen.

Zum Thema Interferenzen naheliegender Taktfrequenzen bei mehreren Modulen habe ich bislang keine Erfahrungen gemacht.

Vom Gesamtaufwand würde ich die TPA3255 den IRS vorziehen:
-weniger Grundverbrauch
-kein Buspumping
-einfache Betriebsspannung und damit auch die Möglichkeit des Batteriebetriebes (36V Pedelec Akku)


Irgendwie bin ich zu blöd dazu Threads zu finden (zu Deinem Design)...
Aber stimmt, stereo TPA3255 ist ja auch schon gebrückt, da ein Vierkanal Chip, hatte ich ganz vergessen.

EDIT: Doof ist dann nur, daß ich keinen Mono-Kanal (den ".1 Teil" von "4.1") mit dem TPA3255 hinbekomme.
Laut Datasheet kann in PBTL (ein Kanal) kein 8 Ohm LS angeschlossen werden, was ich aber bräuchte. Oder ist es auch OK, im 2.0 Modus einen Kanal nur mit einer kleinen "Dummy-Last" zu betreiben?

Batteriebetrieb ist nicht interessant / relevant. Der Verstärker soll einen Turm von:

1 * the t.amp TA2400 MK-X (Thomann) (am Bass)
1 * the t.amp TA1400 MK-X  (Thomann) (an den Frontlautsprechern)
1 * the t.amp TA1050 MK-X (Thomann) (an den Readlautsprechern)
1 * Behringer iNuke Nu1000 (gebrückt am Center)

ablösen. Da die Lautsprecher (Die Mystery PA Serie von Udo Wohlgemuth) aber peu a peu weggehen (aus Platzgründen) ist nicht mehr ganz so viel Leistung gefragt.
Aber ich haue immer mehr Leistung drauf als nötig... Hatte auch mal in einer Wettbewerbsanlage im Auto 2 * 300 W Sinus (Soundstream) aktiv an Hochtönern... Sehr sinnvoll...

Grüße,

Arndt
 
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#6
(22.03.2018, 09:51 AM)Cradle22 schrieb:
(22.03.2018, 09:42 AM)voltwide schrieb:
(22.03.2018, 08:49 AM)Cradle22 schrieb: Hier...

https://stromrichter.org/showthread.php?tid=4185

Die TPA3255 laufen üblicherweise in Vollbrücke.
Du findest hier u.a. mein TPA3255-Mono-Modul, das gegenüber dem TI-Ref-design einige Verbesserungen bietet.
Auch dieses ist mit SMD-Teilen aufgebaut, im Vergleich zu Christians designs aber eher Grobtechnik mit 0805 Bauteilen.
Als schwierigste Aufgabe verbleibt dann noch das fehlerfreie Einlöten des TPA, ohne Kurzschlussbrücken.
Wenn Du Dir das also zutraust, kannst Du von mir Leerplatinen, Schalt- und Bestückungspläne (KiCAD) bekommen.

Zum Thema Interferenzen naheliegender Taktfrequenzen bei mehreren Modulen habe ich bislang keine Erfahrungen gemacht.

Vom Gesamtaufwand würde ich die TPA3255 den IRS vorziehen:
-weniger Grundverbrauch
-kein Buspumping
-einfache Betriebsspannung und damit auch die Möglichkeit des Batteriebetriebes (36V Pedelec Akku)


Irgendwie bin ich zu blöd dazu Threads zu finden (zu Deinem Design)...
Aber stimmt, stereo TPA3255 ist ja auch schon gebrückt, da ein Vierkanal Chip, hatte ich ganz vergessen.

EDIT: Doof ist dann nur, daß ich keinen Mono-Kanal (den ".1 Teil" von "4.1") mit dem TPA3255 hinbekomme.
Laut Datasheet kann in PBTL (ein Kanal) kein 8 Ohm LS angeschlossen werden, was ich aber bräuchte. Oder ist es auch OK, im 2.0 Modus einen Kanal nur mit einer kleinen "Dummy-Last" zu betreiben?

Batteriebetrieb ist nicht interessant / relevant. Der Verstärker soll einen Turm von:

1 * the t.amp TA2400 MK-X (Thomann) (am Bass)
1 * the t.amp TA1400 MK-X  (Thomann) (an den Frontlautsprechern)
1 * the t.amp TA1050 MK-X (Thomann) (an den Readlautsprechern)
1 * Behringer iNuke Nu1000 (gebrückt am Center)

ablösen. Da die Lautsprecher (Die Mystery PA Serie von Udo Wohlgemuth) aber peu a peu weggehen (aus Platzgründen) ist nicht mehr ganz so viel Leistung gefragt.
Aber ich haue immer mehr Leistung drauf als nötig... Hatte auch mal in einer Wettbewerbsanlage im Auto 2 * 300 W Sinus (Soundstream) aktiv an Hochtönern... Sehr sinnvoll...

Grüße,

Arndt

Die maximal erreichbare Ausgangsleistung ist praktisch vollständig bestimmt allein durch die Betriebsspannung und die Impedanz des LS.
Und da die bisherigen TPAs nur bis 51V können, wirst Du damit keine 300W an 8Ohm erreichen.
Du kannst aber an jede dieser Endstufen 8 Ohm anschließen, kriegst eben bloss nicht soviel Leistung dabei heraus.

Bei Deinen Vorgaben würde ich für die 300W/8Ohm eine Vollbrücke mit IRS... betreiben, dazu bräuchtest Du schätzungsweise +-70V Betriebsspannung aus einem eigenen Doppelnetzteil.
Den ganzen Rest mit TPA3255 und +48V Betriebsspannung.
guxtu:
https://stromrichter.org/showthread.php?...ght=2x300w
...mit der Lizenz zum Löten!
 
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#7
(22.03.2018, 01:38 PM)voltwide schrieb:
(22.03.2018, 09:51 AM)Cradle22 schrieb:
(22.03.2018, 09:42 AM)voltwide schrieb:
(22.03.2018, 08:49 AM)Cradle22 schrieb: Hier...

https://stromrichter.org/showthread.php?tid=4185

Die TPA3255 laufen üblicherweise in Vollbrücke.
Du findest hier u.a. mein TPA3255-Mono-Modul, das gegenüber dem TI-Ref-design einige Verbesserungen bietet.
Auch dieses ist mit SMD-Teilen aufgebaut, im Vergleich zu Christians designs aber eher Grobtechnik mit 0805 Bauteilen.
Als schwierigste Aufgabe verbleibt dann noch das fehlerfreie Einlöten des TPA, ohne Kurzschlussbrücken.
Wenn Du Dir das also zutraust, kannst Du von mir Leerplatinen, Schalt- und Bestückungspläne (KiCAD) bekommen.

Zum Thema Interferenzen naheliegender Taktfrequenzen bei mehreren Modulen habe ich bislang keine Erfahrungen gemacht.

Vom Gesamtaufwand würde ich die TPA3255 den IRS vorziehen:
-weniger Grundverbrauch
-kein Buspumping
-einfache Betriebsspannung und damit auch die Möglichkeit des Batteriebetriebes (36V Pedelec Akku)


Irgendwie bin ich zu blöd dazu Threads zu finden (zu Deinem Design)...
Aber stimmt, stereo TPA3255 ist ja auch schon gebrückt, da ein Vierkanal Chip, hatte ich ganz vergessen.

EDIT: Doof ist dann nur, daß ich keinen Mono-Kanal (den ".1 Teil" von "4.1") mit dem TPA3255 hinbekomme.
Laut Datasheet kann in PBTL (ein Kanal) kein 8 Ohm LS angeschlossen werden, was ich aber bräuchte. Oder ist es auch OK, im 2.0 Modus einen Kanal nur mit einer kleinen "Dummy-Last" zu betreiben?

Batteriebetrieb ist nicht interessant / relevant. Der Verstärker soll einen Turm von:

1 * the t.amp TA2400 MK-X (Thomann) (am Bass)
1 * the t.amp TA1400 MK-X  (Thomann) (an den Frontlautsprechern)
1 * the t.amp TA1050 MK-X (Thomann) (an den Readlautsprechern)
1 * Behringer iNuke Nu1000 (gebrückt am Center)

ablösen. Da die Lautsprecher (Die Mystery PA Serie von Udo Wohlgemuth) aber peu a peu weggehen (aus Platzgründen) ist nicht mehr ganz so viel Leistung gefragt.
Aber ich haue immer mehr Leistung drauf als nötig... Hatte auch mal in einer Wettbewerbsanlage im Auto 2 * 300 W Sinus (Soundstream) aktiv an Hochtönern... Sehr sinnvoll...

Grüße,

Arndt

Die maximal erreichbare Ausgangsleistung ist praktisch vollständig bestimmt allein durch die Betriebsspannung und die Impedanz des LS.
Und da die bisherigen TPAs nur bis 51V können, wirst Du damit keine 300W an 8Ohm erreichen.
Du kannst aber an jede dieser Endstufen 8 Ohm anschließen, kriegst eben bloss nicht soviel Leistung dabei heraus.

Bei Deinen Vorgaben würde ich für die 300W/8Ohm eine Vollbrücke mit IRS... betreiben, dazu bräuchtest Du schätzungsweise +-70V Betriebsspannung aus einem eigenen Doppelnetzteil.
Den ganzen Rest mit TPA3255 und +48V Betriebsspannung.
guxtu:
https://stromrichter.org/showthread.php?...ght=2x300w

Aha, daher sehe ich das nicht... Habe ich keine Berechtigung zu...
 
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#8
Ja, daran wird es wohl liegen, ein Fall für unser Immagrationskomitee.
Die +-70V 300W/8Ohm gelten allerdings für Halbbrücke, für Vollbrücke brauchst Du dann nur +-35V.

btw, ich werde in nächster Zeit zwei IRS-500W Module von Shure aus unserem Mini-PA ausbauen.
(wg Umrüstung auf TPA3255 Big Grin )
Die kann ich Dir bei Interesse zu nem fairen Kurs überlassen.
Ein passendes Netzteil (LLC, Eigenbau) könnte ich auch stellen.
...mit der Lizenz zum Löten!
 
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#9
Käme ich bei Gelegenheit drauf zurück.

Obwohl ein L30D Modul von LJM im Zulauf ist (sollte ja reichen, wenn ich eh nur den Kanal auf dem Netzteil habe, brauche ich für den Bass eh keine Brücke).

Was ist mit meiner Frage bzgl. TPA3255 im 2.0 (BTL) Modus, wenn ich nur einen der beiden Kanäle belaste.
Kann ich den zweiten Kanal einfach mit einer Last belegen?

Und warum wird der TPA3255 mit maximaler Belastbarkeit 4 Ohm bei PBTL (Mono Betrieb) angegeben, der TPA3251 hat in den Datasheets auch 8 ohm bei PBTL angegeben?
 
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#10
(22.03.2018, 03:48 PM)Cradle22 schrieb: Käme ich bei Gelegenheit drauf zurück.

Obwohl ein L30D Modul von LJM im Zulauf ist (sollte ja reichen, wenn ich eh nur den Kanal auf dem Netzteil habe, brauche ich für den Bass eh keine Brücke).

Was ist mit meiner Frage bzgl. TPA3255 im 2.0 (BTL) Modus, wenn ich nur einen der beiden Kanäle belaste.
Kann ich den zweiten Kanal einfach mit einer Last belegen?

Und warum wird der TPA3255 mit maximaler Belastbarkeit 4 Ohm bei PBTL (Mono Betrieb) angegeben, der TPA3251 hat in den Datasheets auch 8 ohm bei PBTL angegeben?

Diese Endstufen kannst Du ohne Last laufen lassen.
Dir ist klar, dass 8 Ohm halb so viel Last bedeuten als 4 Ohm , d.h. eine 4Ohm-Endstufe kann grundsätzlich an 8Ohm betrieben werden?
...mit der Lizenz zum Löten!
 
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#11
Das ist mir schon klar.

Aber häufig sind ja die Ausgangsfilter dann nicht auf eine solche Last optimiert (sprich Linearität des Frequenzganges vor allem im Hochtonbereich leidet), oder ist das bei den TI designs nicht so wichtig?

Welche Grund sollte es haben, daß TI im TPA3255 datasheet keine Meßkurven / tabellarischen Werte für PBTL in 8 ohm angibt, beim TPA3251 aber schon?

Oder einfach zu faul zum Messen / zu irrelevant in der Praxis?
 
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#12
Der Ausgangsfilter wird so bemessen, dass bei gegebenem Ausgangswiderstand der LC-Kreis aperiodisch gedämpft wird gemäß der Beziehung
R=Wurzel(L/C)
Wobei die Resonanzfrequenz typischerweise bei 50khz liegt, die mit einem reellen Widerstand von z.B. 4 Ohm bedämpft wird.
Soweit die Theorie.
Hierbei wird allerdings geflissentlich übersehen, dass übliche Lautsprecher bei 50Khz alles andere als eine reelle Impedanz vom Betrage des 1kHz-Nennwertes darstellen.
Die zugehörigen Messungen der  Frequenzgänge werden dementsprechend mit induktionsarmen Widerständen durchgeführt.

Dagegen können die sich ergebenden Frequenzgänge an realen Lautsprechern mit nicht zu vernachlässigender Eigeninduktivität im oberen FrequenzBereich durchaus Verwerfungen zeigen.
Letztendlich ist dies ein inhärentes Problem des pre-filter feedback, woran die auch die allgemeine Verbreitung durch TI et al nichts ändert.

Von daher halte ich diese "Optimierung" des Ausgangsfilter für ziemlich unzureichend.
Die errechneten Werte sind zwar nicht verkehrt, aber das ist erst die halbe Wahrheit.
Vor diesem Hintergrund baue ich in meine TPA-Module ein postfilter-feedback ein,
das den Frequenzgang am oberen Ende linearisiert und nahezu lastunabhängig macht.
...mit der Lizenz zum Löten!
 
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#13
Die fehlenden Plots sind wohl dadurch zu erklären, dass man PBTL eher für Lasten <=3R hernimmt und selten/nicht für >=8R - bringt ja auch keine Vorteile, da weniger Strom gefordert wird.

Ansonsten sind 3251 und 3255 intern gleich mit Ausnahme der FET-Fläche.
 
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