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LCR Meter
#1
Neues Schätzchen, das bei mir eingetroffen ist: LCR Meter DER EE DE 5000

Herstellerseite: https://de.deree.com.tw/de-5000.html
Teardown ist hier zu sehen: http://www.eevblog.com/forum/testgear/de...-teardown/

Gekauft habe ich es wegen der Möglichkeit bis 100kHz zu messen bei einem akzeptablen Preis. Leider nur aus Asien zu beziehen, also Einfuhrumsatzsteuer kommt zu den eBay Preisen noch drauf. 

   


Passende Tasche fehlt mir leider noch. Das Zubehör sollte auch rein gehen. Evtl. bestelle ich die vom Brymen DMM einfach noch einmal - das sieht auf den 1. Blick ganz brauchbar aus:

   


Gekauft bei b_rapid bei eBay. Hat sehr gut funktioniert: http://www.ebay.at/usr/b_rapid
Ich seh grad, der hätt auch einen Framemeister. Preislich aber schweineteuer leider die Dinger motz
 
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#2
für etwas größere L+C sicher eine gute Wahl.
Für die ganz kleinen Sachen regiert immernoch das Tek130 die Welt. (Altertümchen mit neun Röhren, bis 300pF , bis 300µH)
Für Perfektionisten : R+S LRT BN6.100 Resonanzprüfer, misst auch gleich den Q
Für Leute die einen Wobbelmessplatz haben: nimm ihn, der kanns am besten Smile
lG Martin
 
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#3
wobei es auch in D sowas zu kaufen gibt:
https://www.reichelt.de/Induktivitaets-K...ARCH=%252A

[Bild: PEAKTECH_2170_04.png]

hat auch gute Auflösung und Messfrequenz bis 100kHz
    Don't worry about getting older.  You're still gonna do dump stuff...only slower
 
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#4
   

der gelbe Anschluß Guard ist zum ausklammern. Das ist zB nützlich wenn man Gitterkapazitäten in Röhren messen will, dann kann man damit die unbeteiligten Teile der Röhre aus der Messung ausklammern.
Der kleine Bereich ist 3pF Ende Skala, es zeigt auch Kondensatörchen mit 0,5pF noch genau an Smile 
In diesem Bereich tut sich die Konkurenz extrem schwer, das ist eine Spezialität vom Tek130. Es wurde 21 Jahre lang gebaut, ist somit nicht selten. Allerdings werden auch heute noch gepfefferte Preise dafür aufgerufen, ich hab meins unrestauriert für 70,- +Porto erworben. Wichtig ist ein Zubehörteil 013.0001 (Meßklammeradapter für PL Buchse). Dieser wird mit dem Frontregler genullt, kleine Teile können direkt da reingeklammert werden. Das ist auch wichtig bei UKW Spulen und dergleichen, da sind Zuleitungen tabu. Tek130 hält 3% ein.
Messbereiche: 3/10/30/100/300 pF + µH die Messfrequenz beträgt 140kHz
Für größere Spulen und C ist dann ein Chinese zu nehmen, oder Oldies: KRT+LRT bzw älter: KARU+LARU

Wenn sich der Chinese schwertut mit sehr kleinen C schalte einen 47pF parallel zum Prüfling und mess die Differenz mit und ohne diesen. Das funktioniert häufig besser als einen Kleinstkondensator direkt zu prüfen.

Ausdrücklich warnen muß man vor Ringkernen. Die Messergebnisse sind nur dann glaubhaft wenn sie mit mehreren Frequenzen gemessen übereinstimmen. Die besten Ergebnisse liefert da immer der Resonanztest, also als LC Kreis wobbeln, zB mit einem SWOB

lG Martin
 
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#5
(03.06.2017, 10:39 AM)wellenkino schrieb: für etwas größere L+C sicher eine gute Wahl.
Für die ganz kleinen Sachen regiert immernoch das Tek130 die Welt. (Altertümchen mit neun Röhren, bis 300pF , bis 300µH)
Für Perfektionisten : R+S LRT BN6.100 Resonanzprüfer, misst auch gleich den Q
Für Leute die einen Wobbelmessplatz haben: nimm ihn, der kanns am besten Smile
lG Martin

300p/300uH sind heutzutage nun nicht mehr so beeindruckende Werte.

(03.06.2017, 11:58 AM)wellenkino schrieb: Ausdrücklich warnen muß man vor Ringkernen. Die Messergebnisse sind nur dann glaubhaft wenn sie mit mehreren Frequenzen gemessen übereinstimmen.  Die besten Ergebnisse liefert da immer der Resonanztest, also als LC Kreis wobbeln, zB mit einem SWOB

lG Martin

Kann ich bestätigen. Nimm eine 10mH Gleichtaktdrossel (gemessen bei 1kHz) und schau Dir die Impedanz bei 150kHz an. Da bleibt dann vlt noch eine 1mH-Drossel übrig.
...mit der Lizenz zum Löten!
 
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#6
das wird immer dann eigenartig wenn man sich mit der Messfrequenz ihrer Resonanz nähert.
Die Eigenschaften des Kernmaterials spielen auch große Rolle.
Das würde ich zusammen mit einem bekannt großen C als Parallelkreis testen, auf Resonanz.
Kontrolle auf Richtigkeit durch Tauschen gegen einen anderen bekannten C, beide Werte müssen plausibel sein.

die <300pF / µH sind der HF-Ecke zuzuordnen. Wenn man Tuner bastelt ist so ein 130 in seinem Element

lG Martin
 
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#7
(03.06.2017, 12:55 PM)wellenkino schrieb: das wird immer dann eigenartig wenn man sich mit der Messfrequenz ihrer Resonanz nähert.
Die Eigenschaften des Kernmaterials spielen auch große Rolle.
Das würde ich zusammen mit einem bekannt großen C als Parallelkreis testen, auf Resonanz.
Kontrolle auf Richtigkeit durch Tauschen gegen einen anderen bekannten C, beide Werte müssen plausibel sein.

die <300pF / µH sind der HF-Ecke zuzuordnen. Wenn man Tuner bastelt ist so ein 130 in seinem Element

lG Martin

Bei vielen FerritRingkernen nimmt die rel Permeabilität zwischen 10 und 100kHz schon deutlich ab.
Da mich aber meist die Sperreigenschaften oberhalb 150kHz interessieren, wähle ich Gleichtaktdrosseln vorzugsweise aus nach ihrem Impedanz- oder Dämpfungsverlauf. Der Nennwert der Induktivität ist dann nur noch ein Anhaltspunkt.
Oder ich messe sie aus am Rigol SA mit tracking-Oszillator.
...mit der Lizenz zum Löten!
 
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