• .
  • Willkommen im Forum!
  • Alles beim Alten...
  • Du hast kaum etwas verpasst ;-)
  • Jetzt noch sicherer mit HTTPS
Hallo, Gast! Anmelden Registrieren


Müllgeschichten v2
#21
Oh auch einer , wollte doch nur wissen was der Preamp mal gekostet hat.
Zitat:20.11.2011
Die Nedis GmbH mit Sitz in Willich-Münchheide ruft aktuell den Artikel mit unserer Bezeichnung PRE AMP-220 (Vorverstärker für Plattenspieler – Beschriftung: Stereo Phono Pre-Amplifier) zurück.

Als Grund für diesen Rückruf nennt das Unternehmen eine potentielle Gefahrenquelle und bittet eindringlich Verbraucher sowie Händler, die einen oder mehrere dieser Vorverstärker gekauft oder verkauft haben, sich umgehend unter info@nedis.de mit Nedis in Verbindung zu setzen.
morgen mal reinschauen Weih
 
Reply
#22
Ok, das was mir auffällt ist die rutschende Zugentlastung trotz Heißkleber.
Keine OPAs für meinen NOS CD Player. Rolleyes
Nagut, bekommt der Pre ein externes NT, Masseanschluß und gut ist's.

[Bild: 78_PreAmp1.jpg]
Der anstehende Philips PLS ohne Kabel - was haben die sich bei der Netzbuchse wohl gedacht motz

[Bild: 199_Philips308+1.jpg]

Aber stellt man die Haube hoch und nimmt den Teller ab sieht der Kleine erstaunlich gut aus Smile Smile

[Bild: 71_Philips308+2.jpg]

[Bild: 158_Philips308+3.jpg]

1. Riemen und Infos suchen ;fight

Edit;
Ja doch,
Fortsetzung folgt - es sei denn ihr könnt mein Geschwurbel nicht mehr ertragen misstrau
 
Reply
#23
lachend
Er hat mich schon vor Angst angepinkelt - also schnell.
#
Als ich die Haube aus den Schanieren gequält habe - musste ihn erst trockenlegen.
[Bild: 125_Philips308+5.jpg]
Hat wohl doch etwas länger im Regen gestanden aber zum Glück eine Kunstoffwanne und das Holz lag offenbar höher wie der Wasserspiegel.
Und, gut das ich erst etwas gestöbert habe
Zitat:Einen Hinweis verdient die Tatsache, daß man bei diesem Plattenspieler kein Spiritus und auch kein Glasrein für die Reinigung verwenden darf. Der Innenteller ist nicht aus PVC, sondern noch aus Bakeltit, und wird von Alkohol zerstört, ebenso geht die schwarze Brünierung vom Metall, wenn man Spiritus verwendet, zum Beispiel, um die Reste des zersetzten Riemens abzuwaschen. Für mich ist es leider zu spät:
Für mich (noch) nicht aber schwarze Finger und das Riemenflüssig verteilt sich zusehens, statt zu verspröden geht es wieder in die Urform überrascht
 
Reply
#24
Putzen ist nervend. Spiritus hat übrigens der Farbe auf dem Metall nicht geschadet und
war letztendlich die letzte Waffe gegen den Riemenschmier.,-
[Bild: 138_Philips+GA408+5.jpg]
Die Politur ist von 1981 also eine Anschaffung fürs Leben ~ allerdingst habe ich sie geerbt ...........
[Bild: 49_Philips+GA408+6.jpg]
Riemen ist bestellt Nadel oder System muss ich noch suchen,
hören und weg damit ?
Ich hätte nicht gedacht, das so ein gut erhaltenesTeil aus den 70er Jahren unterm Dreck zu finden ist Smile Smile
Weil er so hübsch geworden ist endet die Geschichte von 308er hiermit Sad



Aber die nächste Story ist in der Mache;whistling
 
Reply
#25
http://www.youtube.com/watch?v=s9MLPhTOps4
...mit der Lizenz zum Löten!
 
Reply
#26
motz
lachend
 
Reply
#27
Das folgende Gerät stammt zwar nicht aus dem Müll sondern von meiner Tante aus Berlin, ist aber auch so ein uraltes Schätzchen.
[Bild: 35_01_t1000_complete_IMG_3320.JPG]
[Bild: 34_02_ohne_rueckwand_IMG_3319.JPG]
[Bild: 47_03_herstelldatum_IMG_3663.JPG]

Schaltplan http://elektrotanya.com/braun_t1000_sch....nload.html

Das ist nun aus Irland zurück gekommen und bedurfte dringend einer Generalüberholung.
Vor allem der völlig verstimmte UKW-Teil war auf dem Plan denn die hörbaren Verzerrungen waren inzwischen unerträglich geworden.
...mit der Lizenz zum Löten!
 
Reply
#28
Das Problem war hier dass man UKW-Sender immer irgendwie "auf Flanke" abstimmen musste, statt eines Maximums gab es zwei dicht nebeneinander liegende Maxima.
Und es fand sich kein Punkt, an dem das auch nur einigermaßen sauber klang.

Vorab habe ich die wenigen 50Jahre Elkos gegen neuere (15Jahre?) getauscht. Hat nichts merkbares gebracht, die alten Frakos hatten immer noch wenigstens 1/3 ihrer Kapazität, was bei 10uF Nennwert offenbar ausreichte.

[Bild: 36_04_ratiodetektor_IMG_3670.JPG]
Hier der Ratio-Detektor mit neuzeitlichen Elkos


Der nächste Schritt ist der Abgleich des 10,7MHz ZF-Verstärkers inkl RatioDetektors.
Zu diesem Behufe hab ich mir von unserem EMV-Labor mal einen amtlichen Prüfsender ausgeliehen.
...mit der Lizenz zum Löten!
 
Reply
#29
Der Prüfgenerator wurde folgendermaßen eingestellt:

Trägerfrequenz = 10,734MHz
ModFrequenz = 300Hz
ModForm = Dreieck
ModHub = 100kHz

Den letzten ZF-Transistor entfernen (T304 - die sind hier noch gesockelt!).
Prüfsignal einkoppeln via 10-22pF auf den TunerAusgang = ZF-Eingang

HF-Pegelmessung mit Scope Y1 auf Basis von T304
Scope Y2 auf TonSignalausgang
Trigger auf Y2
Testsignal reduzieren so dass gerade noch ein gut erkennbarer Pegel sich aus dem Rauschen heraushebt.
Auf möglichst konstanten HF-Pegel abgleichen

Letzten ZF-Transistor wieder einsetzen.
Lautsprecher anschließen zum Mithören.
Testsignal Einkoppeln in ZF-Eingang/Tuner-Ausgang
Y1 auf demodulierten Tonausgang.
Den Ratio-Detektor auf bestes Dreieck abgleichen

Hört sich eigentlich nicht so schwierig an.
Die Wahrheit ist dass ich die beiden letzten Nächte nur an den Trimmern und Spulen rumgedreht habe um ein halbwegs lineares Signal am NF-Ausgang hin zu bekommen.

Im Ergebnis sieht das nun so aus:

[Bild: 41_05_detektorausgang_vs_300hz_triangle_...G_3672.JPG]
blau: Das 300Hz-Modulationsignal gelb: NF-Ausgang des Ratio-Detektors

...mit der Lizenz zum Löten!
 
Reply
#30
Und dann wollte ich mal eben schnell in die Kurzwelle reinhören und musste festellen dass der Wellenschalter sich nicht drehen ließ.
Die Nähere Untersuchung ergab, das 6 Segmente der Trommel ins Innere gefallen waren und so den Schalter blockierten.


[Bild: 102_Trommelschalter_defekt_IMG_3660.JPG]
Also erst mal alles herauspulen:

[Bild: 71_Trommelschalter_defekt_IMG_3658.JPG]
jetzt zeigt sich die Lücke zur Gänze

[Bild: 64_trommelschalter_nachher_IMG_3671.JPG]
Nun sind die Segmente wieder eingesetzt. Die Haltefedern (im Bild links) waren verbogen, deshalb ist das erste Segment rausgefallen und hat vmtl die anderen bei dem Versuch, den Schalter zu drehen, mit sich gerissen.

Da ich die Feder nicht zurückbiegen kann, hab ich den Bereich mit Heißkleber gefixt.
(dafür wird mich die vintage-Polizei sicherlich noch lynchen Tongue )





...mit der Lizenz zum Löten!
 
Reply
#31
kleines Resumée

Der Klang ist jetzt wieder ok für mich, eigentlich michts Spezielles, sondern "normal".
Immerhin höre ich das jetzt schon den ganzen Abend im Hintergrund, es nervt nicht sondern man kann sich das gut anhören. Hab ich schon lange nicht mehr erlebt! Heart

Der verbaute Lautsprecher sieht übrigens sehr nach Isophon aus.

Ansonsten zeigt das Studium des Schaltplans, dass hier nicht gekleckert wurde:
FM 10,7MHz ZF mit 4 Transistorstufen, selbstverständlich separat vom AM-Filter-Teil. Dazu Abgleichelemente ohne Ende. Da hat man wirklich alle verfügbaren Möglichkeiten ausgeschöpft, einen ultimativen Empfänger zu bauen.

Bin schwer beeindruckt von dieser Pionierleistung!
...mit der Lizenz zum Löten!
 
Reply
#32
Smile die vintage-Polizei drückt bestimmt ein Auge zu!
........ist zudem unter monetären Gesichtspunkten gut investierte Zeit.

Braunes
 
Reply
#33
Ja, die Preise kenne ich. Meine Frau schielt auch schon nach so einem Gerät Big Grin
...mit der Lizenz zum Löten!
 
Reply
#34
Fürs Nach-tischradio den Lautsprecher ausrupfen misstrau
 
Reply
#35
Neee. diese Gedanken hatte ich auch schon, aber nur ganz kurz lachend
...mit der Lizenz zum Löten!
 
Reply
#36
Was tut man nicht alles des Friedens willen Tongue
Hast du ein Bild vom LSP ?
~ in Ebay welche abchießen die Kleinen kosten fast nix !?
 
Reply
#37
Wie versprochen eine weitere kleine Folge der extrem spannenden Serie Big Grin

Diesen Dual 728Q habe ich seit mindestens zwei Jahren rumstehen, kann ihn nicht mehr sehen......
(Will endlich schöner wohnen) motz
[Bild: 50_728+2.jpg]
Das Blutdruckmessgerät für einen erneuten Versuch lag bereit ;fight

In grauer Vorzeit ist er mir mit defekten Tonabnehmer und fehlender Plattentellerauflage zugelaufen.

Bei dieser Ultra Low Mass Serie ist leider ein spezieller Tonabnehmer gefragt.......
(ist leider nicht mein Bild - TKS390)
Also habe ich mir die Freiheit genommen, das System abzusägen, so das nur die Platte mit Halteklammern und Kontakten verbleibt.

[Bild: 113_Dual+728Q+org+system.JPG]

Dann eine Spende eines Flachfieberglastonarmträgerarmes bearbeitet und mit 2K am Restträger angebebbt Tongue
(Rechts sieht man den frischen Gr/Fund dafür, den Dual wieder auf den Küchentisch zu zerren, nur passt das leider nicht zusammen Rolleyes )
[Bild: 90_728+TAs.jpg]
Die Hoffnung, mit unterschiedlich dicken Plattentellerauflagen die Höhe passend zu bekommen, hatte sich schnell zerschlagen und bevor ich gleiches mit dem Dual tat, ist er eine kleine Kapitalrückstellung geworden.,-
 
Reply
#38
Ja, da stand er nun wieder auf dem Tisch, letzte Woche...............

Meine neue Idee den Motor tieferlegen mit Distanzring aus einer Festplatte;

[Bild: 124_728+Motor+2mm+tiefer.jpg]

Daraufhin passt es zusammen mit der Filzauflage, der Arm steht endlich waagerecht Smile
[Bild: 130_728+TA+3.jpg]

Nur ~ einmal den Startknopf gedrückt startet der Dual nun in Endlosschleife motz
Obwohl die Mechanik dafür noch immer zu passen scheint;
[Bild: 93_728+Motor+2mm+tiefer+Zahnrad.jpg]
Der kleine Messinghebel schiebt sich von selbst (?) immer an die Zahnradnase und löst die Wiederholung aus - warum konnte ich nicht ergründen.

Aber Heute ? ;fight
 
Reply
#39
Neu entstandene Problemstelle ist erkannt aber nicht gebannt;
[Bild: 172_728+Starthebel.jpg]
Hatte Mühe zu sehen, das das ein fast zufälliger auftretender Fehler geworden ist, manchmal läuft die Kiste normal und dann wieder ständiger Neustart.........
Je nach dem wie das Motorzahnrad stehen bleibt, kann es bei erneuten Anlauf, "zufällig" sein das dessen Nase den kleinen Starterhebel trifft.
Trifft er die Nockenrolle (dort wo er schon vorher auf alter Motorhöhe treffen konnte) macht das nichts, weil in der Position des großen Zahnrades der Rückstellstift des Starterhebels noch nicht über seinen Blechnocken am Gehäuse geführt worden ist.

Wenn die tiefergelegte Nase nur wenige mm später den Hebel unten am Blech trifft, ist die Rückstellung schon durchlaufen, die Nase stellt wieder auf Start und das Spiel geht von vorne los.............
Was nun, weitere Jahre auf passendes System warten / kaufen oder direkt am Plattenspieler feilen, was ich eigentlich vermeiden wollte ;think

Blutdruck senken ~ Futtern Tongue
 
Reply
#40
So, kurz vor Nervenende scheint zumindest die Startautomatik ok.
Ein Distanzscheibchen auf der Motorwelle hat Teller + Zahnrad etwas angehoben und eine etwa 1/2mm dünnere Tellerauflage kommt der Bastelei entgegen misstrau

Die ersten Töne sind schon mal recht vielversprechend Smile Smile

Jetzt noch den Tonabnehmer einstellen - so weit ich das kann und das noch passt klappe
 
Reply