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30W (10,30,50,100W) LED Treiber (Step-Up/Boost) mit Strombegrenzung
Supi. Zuerst sollten wir uns überlegen, wie ein Trafo arbeitet.

Das ist nämlich ganz anders als bei der (bisherigen) Speicherspule. Die hat Strom gespeichert und danach abgegeben.

Ein Trafo nimmt jedoch (fast) keinen Strom auf wenn keine Last dranhängt. Um das zu erreichen, muss man höhere Induktivitäten oder höhere Frequenzen verwenden.

Was für einen Al-Wert hat Dein Ringkern?
 
90nH.
 
Für Flussübertrager sind (verteilte) Luftspalte kontraprodukitiv, denn die resultierenden niedrigen AL-Werte treiben Windungszahlen und Kupferverluste in die Höhe.
Wo kein Luftspalt gebraucht wird, sollte man ihn weg lassen.
Also ist ein derartiger Eisenpulverring hierfür denkbar ungeeignet.
...mit der Lizenz zum Löten!
 
Jepp. Ferrit wäre sinnvoller. Hast Du sowas rumliegen, Christian? Muss kein Ringkern sein.
 
Also wie von Gucki vorgeschlagen geht es hier weiter.

Nochmal zur Übersicht: Ich hatte eine Schaltung gezeigt, die ich als "selbst schwingender, selbst geregelter (ohne I-Anteil), hybrider (Q1 = linear, Q3 = switchmode), current-mode Buck-Converter mit sehr sauberer Ausgangsspannung" beschrieb.

[Bild: 825_1402509228_buck.png]



Die Idee war nun einen ähnlich simplen Step-Up zu bauen. Meinen ursprünglichen Vorschlag habe ich überarbeitet. Gleich viele aktive Bauteile, aber eine Regelschleife mehr Big Grin

[Bild: 825_1402741380_stepup.png]
Pffffffffft. "Da entwich das Vakuum" - Heinrich Physik, 1857.
 
Ich frage mich ernsthaft, warum ich schon für UC3842 Geld ausgegeben habe, wenns auch so geht motz motz

[Bild: 825_1402757805_stepup.png]

Q2 funktioniert als Stromregler. Ist der Sollwert (Spannung zw. R6 und R8) kleiner als die "gemessene" Spannung (über R1), dann leitet Q2. Durch Q2 wird das Gate von M2 geladen. Der Spulenstrom steigt an und somit fällt über R1 mehr Spannung ab, bis Q2 wieder sperrt.

Q1 dient zur aktiven Entladung des Gates von M2.

Über Q3 kann der Stromsollwert in Richtung kleineren Strömen verändert werden. Dies geschieht, wenn die über R4 / R5 geteilte Ausgangsspannung gerade eine Diodenvorwärtsspannung größer als die Versorgungsspannung ist.


Sprich: Spannungsregelung mit unterlagerter Stromregelung.
Pffffffffft. "Da entwich das Vakuum" - Heinrich Physik, 1857.
 
Die Schaltung gefällt schon ziemlich gut! Smile

Jetzt darfst Du schon die erste Halbzeit und die in der Pause eingeschobenen Nachrichten und Werbung sehen! Big Grin

Und weil die Schaltung eigentlich wirklich gut ist, auch noch 15 Minuten der zweiten Halbzeit. Heart

Jaja... so bin ich: immer großzügig... lachend
 
Ich lehne mich jetzt mal zurück und schaue obs noch andere Ideen gibt. Meine scheint mir nun ausgereizt. lachend
Pffffffffft. "Da entwich das Vakuum" - Heinrich Physik, 1857.
 
Zitat:Original geschrieben von woody
Ich lehne mich jetzt mal zurück und schaue obs noch andere Ideen gibt.

Jepp. Ich streng mich ja auch schon ganz doll an. Hab schon nen ganz roten Kopf vom Nachdenken... Angry
 
Der gute alte Sperrschwinger erscheint mir - als Anregung - zielführend:

[Bild: 1_1402773617_led_drive1.png]

Simul: https://stromrichter.org/d-amp/content/i..._drive.asc


Man kann ihn spannungskonstant machen, wenn man die negative Basisspannung mit Zenerdiode auf die Sollspannung klemmt. Das hab ich schon erfolgreich simuliert. 100 Watt geht auch mühelos.

Mir ist allerdings noch nicht eingefallen, wie man den LED-Strom stabilisiert. Muss auch irgendwie auf die Basis zurückwirken.
 
Anmerkungen:

Die LED kann man natürlich vorteilhaft zwischen +Ub und out verschalten. Dann hat man schonmal die Batteriespannung gewonnen.

Wenn die Schaltung überlastet wird, so schaltet sie stromfrei.
 
Dein eff report hat R_load nicht gefunden, liegt wohl an der Bezeichnung.
...mit der Lizenz zum Löten!
 
Wie kommt man eigentlich an diesen Wirkungsgradrechner heran?
Pffffffffft. "Da entwich das Vakuum" - Heinrich Physik, 1857.
 
Zitat:Original geschrieben von voltwide
Dein eff report hat R_load nicht gefunden, liegt wohl an der Bezeichnung.
Macht nix. Steht in der Liste. War ja auch nur mal als Anregung gedacht.
 
Zitat:Original geschrieben von woody
Wie kommt man eigentlich an diesen Wirkungsgradrechner heran?

http://include.php?path=content/download...ntentid=31
 
Herrje - jetzt bin ich schon eine ganze Weile dabei - aber das war mir entgangen überrascht
Pffffffffft. "Da entwich das Vakuum" - Heinrich Physik, 1857.
 
Macht Euch keinen Kopf darum, dass ich den BJT so unüblich als Emitterfolger verwendet hab. Ich wollte nur die Basissteuerung der Stromregelung vorbereiten. Aber das haut noch nicht so hin, wie ich mir das erhofft hatte.

Wichtig ist der Basiswiderstand für die Kollektorstromsättigung. Den ganzen Rest kann man wenden und drehen wie man will. Werden trotzdem nicht mehr Bauteile Wink

 
Eines verstehe ich nicht so ganz. Die LEDs brauchen ja eigentlich nur Konstantstrom - wozu dann noch eine Spannungsregelung (bei dir mit Z-Diode, bei mir mit Transistor)?
Pffffffffft. "Da entwich das Vakuum" - Heinrich Physik, 1857.
 
Zitat:Original geschrieben von woody
Eines verstehe ich nicht so ganz. Die LEDs brauchen ja eigentlich nur Konstantstrom - wozu dann noch eine Spannungsregelung (bei dir mit Z-Diode, bei mir mit Transistor)?
Idealerweise sollten wir beides können: Strom- und Spannungsbegrenzung.

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Mir schwebt beim Sperrwandler eine trickreiche Ausnutzung der Rückkopplungsspule in der Sperrphase vor. Aber ob ich das noch rechtzeitig zum Spiel morgen schaffe? misstrau
 
Ich finde Sperrwandler immer besser...

[Bild: 1_1402852507_led_wand7.png]

Vom Aufwand her unschlagbar. Wirkungsgrad bei Ub=8V ist eigentlich auch nicht so schlecht.

Nur leider, leider fällt mir keine kluge Regelung ein.