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Neues Projekt - OTL Kopfhörerverstärker
#61
Weiter mit der Unterhaltung...

Vielleicht ist das ja so eine Art Kopierschutz klappe. Die Originalschaltung:
[Bild: 1916_1375382479_6n1pNT.jpg]

Wenn der 1000uF-Kondensator auf 10000uF aufgebläht wird, stehen 6,2V an den Heizfäden. Zwar auch noch mit nennenswertem Ripple, aber immerhin. Diese Grössenordnung war mir auch in Erinnerung bei derartigen Schaltungen.

Der 369AX ist ideal für Wechselstromheizung, insofern Perlen vor die Säue.
[SUP]Nimm den Trafo von Gerd.[/SUP]
klappe lachend
 
#62
Noch einen...

Mit einem 1000uF-Ladekondensator werden die Dioden tatsächlich mit Spitzenströmen von 3,5A belastet. Das ist nicht schön. Solltest du 10000uF einsetzen wollen, müssen die Dioden schon 6,5A aushalten. Die Anodenspannung wird aus demselben Trafo gespeist, was die wohl davon hält?
 
#63
Kann nicht schlafen, noch was.

Der Kondensator zwischen Masse und Minuspol der Heizung stört mich. Wie soll die Heizungsspannung ein akzeptables Potential finden? Durch Überschläge zur Katode?

---

Hat jemand Lust, sich die Betriebsspannung von 348V/27mA vorzuknöpfen?
 
#64
Was beim AC-Heizen passieren kann ist folgendes:

Durch einen ungünstigen Stromflusswinkel in der Anodenwicklung können Störungen in der Heizungs-AC entstehen. Die hätte man dann voll in der Röhre.

Warum eigentlich (wenn die Heizung wirklich DC sein soll) nicht mit Spannungsverdoppler gleichrichten und dann per Stepdown sauber herunterregeln?
Pffffffffft. "Da entwich das Vakuum" - Heinrich Physik, 1857.
 
#65
Zitat:Original geschrieben von woody
Durch einen ungünstigen Stromflusswinkel in der Anodenwicklung können Störungen in der Heizungs-AC entstehen. Die hätte man dann voll in der Röhre.
Da muss man sich aber sehr geschickt anstellen. Obwohl - hier ist alles möglich lachend .
 
#66
Ich hatte das schonmal Rolleyes

Siehe: http://www.tubeland.eu/index.php/bausaet...33v-max-2a

Die Oszibilder sind mit Amp im Leerlauf gemacht worden. Vom Nennstrom des Trafos auf der Anodenseite war ich meilenweit entfernt.

Die ersten beiden Bilder zeigen die 6,3V - einmal Anodenwicklung offen und einmal angeschlossen.

Der Glättungskondensator war wirklich nicht zu groß. Über den Dioden lagen 100nF. Nach dem Gleichrichter kam ein Längsregler - daher habe ich den Kondensator direkt am Gleichrichter verhältnismäßig klein gemacht und dann einfach 40V im MOSFET verbraten...

Ich habe bis heute keine Ahnung, was da schief ging.
Pffffffffft. "Da entwich das Vakuum" - Heinrich Physik, 1857.
 
#67
Es ist vielleicht zu früh. Ich verstehe weder den Text auf der Seite von Tubeland noch deinen Text.
 
#68
Hi kahlo. Das heißt ich sollte dann auf alle Fälle besser eine stabilisierte Heizspannungsversorgung einsetzen.

Z.B. Sowas hier machen ....
http://www.tubecad.com/july2000/page6.html

Aber dann muss ich ja ,wie Woody meint , bie Spannung vorher erhöhen/verdoppeln um sie dann wie oben im Link gezeigt auf 6.3V runterzukriegen ...

Bischen viel Aufwand. Dann lieber gleich mit AC heizen?
Rolleyes
 
#69
Zitat:Original geschrieben von dreier3
Hi kahlo. Das heißt ich sollte dann auf alle Fälle besser eine stabilisierte Heizspannungsversorgung einsetzen.
Ich denke, dass Du kahlo erstmal dahingehend verstehen solltest, dass die Heizfäden auf irgendeine Weise galvanisch mit den Katoden verbunden sein müssen.

Der maximal zulässige Widerstand zwischen Heizkreis und Katode steht in den Datenblättern.

Und danach kann man sich dann weitere Dinge überlegen....
 
#70
Netzteil, mit einigermassen nachgebildetem Trafo (nach DB):

KHV_NT_01.asc

 
#71
Zitat:... erstmal dahingehend verstehen solltest, dass die Heizfäden auf irgendeine Weise galvanisch mit den Katoden verbunden sein müssen.

Der maximal zulässige Widerstand zwischen Heizkreis und Katode steht in den Datenblättern.....

ähem wo wie?

http://www.radiovilag.hu/images/6N1P.pdf

please help!
 
#72
Das ist kein Datenblatt, sondern ein Werbeflyer.

Das ist ein Datenblatt: http://www.mif.pg.gda.pl/homepages/frank...6/6N1P.pdf

Nach U[sub]kh[/sub] suchen.
 
#73
Ukh -> +100 / -250 V ...
 
#74
Genau. Und wie sorgst Du nun dafür, dass diese Potentialverhältnisse auch dann garantiert bleiben, wenn ein ganz klein wenig Strom zwischen Heizer und Katodenröhrchen fließt? Denn beide sind nur durch eine mehr oder minder schlecht isolierende temperaturinstabile Oxydschicht getrennt.

Wer leitet die dadurch (oder sonstwie) entstandenen Aufladungen sicher ab?

Weißt Du, was eine "galvanische Verbindung" zwischen zwei Potentialen ist?
 
#75
Zitat:Original geschrieben von Rumgucker

Wer leitet die dadurch (oder sonstwie) entstandenen Aufladungen sicher ab?

Weißt Du, was eine "galvanische Verbindung" zwischen zwei Potentialen ist?
. Rolleyes
Jetzt geht's dem Schlosser an den Kragen...

Also ich weiß jetzt momentan nur , das z.B. ein Netztrafo galvanisch getrennt ausgeführt ist/wird.

Wer leitet die dadurch (oder sonstwie) entstandenen Aufladungen sicher ab? -> öööh... Masseverbindung ?

Jetzt gibts sicher Haue ....


misstrau
 
#76
Zitat:Original geschrieben von Rumgucker

Der maximal zulässige Widerstand zwischen Heizkreis und Katode steht in den Datenblättern....

Was hat das mit dem Widerstand zu tun? Es kommt ja auf die Spannung an.

Ich würde die Heizung an einer Seite auf ca. 85V über einen Spannungsteiler von der Anodenspannung legen.
 
#77
Zitat:Original geschrieben von MAZ
Zitat:Original geschrieben von Rumgucker
Der maximal zulässige Widerstand zwischen Heizkreis und Katode steht in den Datenblättern....
Was hat das mit dem Widerstand zu tun? Es kommt ja auf die Spannung an.
Ich hatte nach dem maximal zulässigen Widerstand zwischen Heizer und Katode gefragt.

Kahlo hatte die Angabe aber nicht im Werbeflyer der Röhre gefunden.Sondern nur die maximale Spannung.

Daraufhin hab ich diese Frage gestellt:

Zitat:Und wie sorgst Du nun dafür, dass diese Potentialverhältnisse auch dann garantiert bleiben, wenn ein ganz klein wenig Strom zwischen Heizer und Katodenröhrchen fließt?... Wer leitet die dadurch (oder sonstwie) entstandenen Aufladungen sicher ab?... Weißt Du, was eine "galvanische Verbindung" zwischen zwei Potentialen ist?

Fällt Dir eine bessere didaktische Lösung des Flyer-Problems ein? misstrau
 
#78
Zitat:Original geschrieben von dreier3
Wer leitet die dadurch (oder sonstwie) entstandenen Aufladungen sicher ab? -> öööh... Masseverbindung ? Jetzt gibts sicher Haue ....

Keineswegs Haue sondern großes Lob!

Eine Verbindung zwischen Katode und Heizer leitet auf Dauer Elektronen ab, die - aus welchen Gründen auch immer - das Potential zwischen Heizer und Katode verschieben. Da wir nur ganz wenige "Fehlelektronen" erwwarten, kann man (und sollte das auch) mit einem Widerstand durchführen. Die Größe dieses Widerstands wird oft in Datenblättern angegeben.

Ein Kondensator kann das nicht. Jedenfalls nicht auf Dauer, weil er irgendwann vollständig geladen ist. Diese Schaltung ist also schlecht:

[Bild: 1916_1375382479_6n1pNT.jpg]

Welchen Kondensator könnte ich meinen?

Das wollte Kahlo Dir verklickern.

------------------

Da wir den Widerstand im Flyer nicht ablesen können, stellt sich nun natürlich die Frage, wie hochohmig er sein darf. Warum soll er möglichst hochohmig sein?
 
#79
ich denke du meinst da diesen mit 0,01-0,22uf im schema angeg. Kondensator..?
 
#80
Zitat:Original geschrieben von dreier3
ich denke du meinst da diesen mit 0,01-0,22uf im schema angeg. Kondensator..?

Heart Heart Heart Heart

Genau!

Der kann gerne drinbleiben. Aber parallel dazu sollte ein Widerstand geschaltet werden.

Nun müssen wir uns gedanken machen, wie groß wir diesen Widerstand wählen.

Dazu müssen wir erstmal ahnen, was er für Ströme ableiten muss und welche Spannung sich bei der Ableitung (Ohmsches Gesetz) einstellen darf.

Nehmen wir mal an, dass der Isolationsfehlerstrom 1mA beträgt und wir eine Potentialverschiebung von "Ukh -> +100 / -250 V" dulden wollen.

Wie hoch dürfte dann der Widerstand sein?