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Nixie Uhr
Zitat:Original geschrieben von kahlo

Die Uhr soll die Zeit anzeigen. Warum bekommen alle Nixiekatoden einen Ausgang der MAX6922?

Ich will mir die möglichkeit zur umschaltung auf eie Datums-Anzeige offen halten.
"Je sorgfältiger die Planung, desto wirkungsvoller trifft einen die Realität!"
 
Das PDF kann nicht richtig dargestellt werden. überrascht
 
Stimmt, online gehts irgendwie nicht. Offline schon. Also erst abspeichern.
"Je sorgfältiger die Planung, desto wirkungsvoller trifft einen die Realität!"
 
Firefox-User müssen seit einiger Zeit mit einem schrottigen Viewer auskommen. Da musst du noch einen richtigen installieren... ich nehm Foxit Reader.
 
I see.

Die ATMega328 laufen ohne C's am Quarz? Die AVCC Filterung ist schon rudimentär. Big Grin

Wenn man sich da ein bischen mehr Mühe gibt, kann man die interne Temp-Diode nutzen um die Systemtemperatur abzuschätzen. Enable sollte einen "Hardware-Pullup" bekommen. Für den Schaltwandler ein bischen Kapazität nah am Gehäuse vorsehen.
 
Zu dem stepup-Wandler fehlt noch die "slope compensation".
Die beste Erklärung zu diesem thema liefert imho Mr Venable:
http://www.venable.biz/tp-05.pdf
...mit der Lizenz zum Löten!
 
Max1771 ... Big Grin

Als Sample immer verfügbar.

 
@volti: Spass mit dem L6561. Alle Datenblattlimits sind eingehalten, auch der Maximalstrom am Output des L6561 Tongue .

[Bild: 376_1369693697_L6561_SNT_17.png]

Schaltfrequenz beim Hochfahren ist 26kHz, sonst je nach Last höher. Bei 20mA sind es etwa 35kHz, bei offenem Ausgang 110kHz. Wirkungsgrad bei 175V/20mA etwa 90%. Bei dieser Dimensionierung sind 30mA die Obergrenze.

@Gucki: Die Spule wird immer brav entladen, dann geschaltet. Kein Rumgeklingele...

Leider noch nie aufgebaut Big Grin .
 
Genau mein Reden - den UC3843 kannste in der Tonne rauchen
...mit der Lizenz zum Löten!
 
So schlimm ist es nun wieder auch nicht... Und eine Slope-Kompensation braucht man auch nicht, wenn ripplige ungefähre 170V gefordert sind.

Da ist die L6561-Schaltung überkandidelt klappe .
 
Zitat:Original geschrieben von Rumgucker

Zitat:Original geschrieben von woody
Ich habe sie hier, die russischen machen locker 250V.

Dann sind sie kaputt. Denn laut Datenblatt sollte sich ab 60V eine Zenerdiode einschalten.

Richtig. Mann kann aber tasächlich 250V an die Nixie-Anoden klemmen und dann die Kathode mit dem Russen-Chip nach Masse schalten... Auch öfters Wink
Pffffffffft. "Da entwich das Vakuum" - Heinrich Physik, 1857.
 
Zitat:Original geschrieben von kahlo
@Gucki: Die Spule wird immer brav entladen, dann geschaltet. Kein Rumgeklingele...
...
Da ist die L6561-Schaltung überkandidelt klappe .
Ich kenne einen Thread, wo einer ZCD mit nem Atmel hinbekommen hat klappe Wink

-----------

Zitat:Original geschrieben von woody
Richtig. Mann kann aber tasächlich 250V an die Nixie-Anoden klemmen und dann die Kathode mit dem Russen-Chip nach Masse schalten...
Mal abgesehen davon, dass dabei alle Glimmstrecken gleichzeitig laufen, wird trotzdem kein einziger Chip-Pin mehr als 60V sehen. Denn alle höheren Spannungen werden von den internen 60V-Zenerdiode(n) abgefangen.

Allerdings auch nur kurzzeitig. Denn wenn pro Katode auch nur 2mA fließen, so entstehen im Chip Verluste von (10 Katoden * 2mA * 60 Volt =) 1.2 Watt. Selbst ein Russenchip kommt da ins Schwitzen.

Tatsächlich ist das ein 60V-Schutzsystem und kein Betriebsmittel. Denn es kann an einer "Sonde" (= inaktiver Katode) im Plasma einer aktiven Katode zu hässlichen Spannungsabfällen im Gas kommen, vor denen man die Ausgangs-BJT schützen muss.
 
Ich berichte ja von meinen praktischen Erfahrungen... Die 170V gehen im Dauerbetrieb, 250V zumindest kurzzeitig.
Pffffffffft. "Da entwich das Vakuum" - Heinrich Physik, 1857.
 
Ey... das hatte ich gar nicht so dumm formuliert..... ! Cool Das will ich nochmal verdeutlichen.

Stellt Euch vorne das Anodengitter vor. Und dann nach und nach in die Tiefe die gestaffelten Ziffernkatoden.

Wenn ich die hintere Katode zünde, so entsteht zwischen dieser und der vorderen Katode ein Spannungsgefälle im Gas. In diesem Spannungsgefälle sind die inaktiven Katoden (= "Sonde") eingetaucht.

Die Spannung innerhalb dieses Gefälles sollte bis zu 30V betragen. Kann aber auch ansteigen, wenn die aktive Katode bei zunehmender Betriebsdauer mehr und mehr vergiftet wird.

Wenn ich jetzt auf die Idee käme, eine positive Spannung von 68V an eine Sonde zu legen, so muss diese Sonde nicht mehr extra zünden. Denn sie ist ja praktisch schon gezündet (sie leuchtet nur nicht). Um sie herum schwirren schon die ganzen Ionen der bestehenden Entladung der aktiven Katode.

Schutzdioden zwischen Nixie-Katode und Bembels Chips müssen also in jedem Fall sein. Dioden-Anode auf Nixie-Katode. Es genügen 1N4148, weil ja nur 68V - 30V zu sperren sind.

DANN allerdings sollten Bembels Chips genauso gut (oder genauso schlecht) wie jeder 74141 auch funktionieren.
 
Zitat:Original geschrieben von woody
Ich berichte ja von meinen praktischen Erfahrungen... Die 170V gehen im Dauerbetrieb, 250V zumindest kurzzeitig.

Wenn Du den Strom entsprechend begrenzt, kannst Du auch 1000V an die Anoden legen. Der 74141 KANN trotzdem nur 60V sehen. Dem ist nur der Strom wichtig. Die Spannung begrenzt er doch.
 
Da ist was dran...
Pffffffffft. "Da entwich das Vakuum" - Heinrich Physik, 1857.
 
ich verstehe es eben einfach nicht.

Zitat:Schutzdioden zwischen Nixie-Katode und Bembels Chips müssen also in jedem Fall sein. Dioden-Anode auf Nixie-Katode. Es genügen 1N4148, weil ja nur 68V - 30V zu sperren sind.

Habs mir mal aufgezeichnet damit wir auch nicht aneinander vorbei reden:
[Bild: 925_1369922280_100_Nixie_MAX_Ausgang1.jpg]

Wie soll die von dir beschribene Diode Schützen?

Und warum meinst du ist ein Schutz überhaupt nötig? Der 74141 besitzt eine 60V Z-Diode nach Masse. Mein MAX 6922 schaltet nach VBB=68V. Aus Sicht der Nixie Katode stellt das doch keinen Unterschied da?

Einer von uns beiden Steht auf dem Schlauch. (vermutlich ich lachend )
"Je sorgfältiger die Planung, desto wirkungsvoller trifft einen die Realität!"
 
Die von Dir völlig richtig gezeigte Diode (es genügt 1N4148) verhindert, dass Strom aus dem IC raus fließt. Denn damit würde die zugehörige "Sonde" zur Anode und ungebremster Strom zu einer gerade auf Masse liegenden Katode fließen.

Prinzipiell hast Du mit Dioden an allen Ausgängen einen 74141 simuliert.

Du musst dann bitte nur noch in der Software aufpassen, dass immer mindestens eine Katode auch wirklich auf Masse liegt.
 
ah, jetzt ja...
kapiert Rolleyes
"Je sorgfältiger die Planung, desto wirkungsvoller trifft einen die Realität!"
 
Ich wage es einfach mal zu intervenieren.

Die Brennspannung einer Nixie liegt deutlich über den 68V. Ein Versuch des Nixieuhrbauers hilft vielleicht. Ich erinnere mich an ein komplettes Verlöschen der Glimmentladung bei etwa 120V.

Der Vorwiderstand der Z-Diode sollte so dimensioniert werden, dass sowieso nur wenige mA durch die Z-Diode fliessen. Falls wirklich eine Entladung zwischen den Katoden stattfinden sollte, bricht die Spannung über der Z-Diode sofort zusammen - und damit die Entladung.