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Extrembasteln
Zitat:Charles hatte mal was über Kugeln referiert. Er fand das nicht so toll. Ich find den Beitrag aber nicht.

Hat da jemand geklopft ????

Mag mich im Moment nicht mehr erinnern.

Aber Servodrives habe ich auch schon gehört. Diese haben eine Menge Wumms gemacht. Als Danley diese konzipierte gab es nicht viele PA Chassis, welche auch eine anständige Menge Luft verschieben konnten, deshlab die Servomotoren, welche übrigens zu dieser Zeit auch noch billig zu haben waren. Sein sogenanntes LAB horn, welches für DIY entwickelt wurde, hat praktisch dieselbe Hornfaltung wie die Servodrive und benutzt den Sogenannten LAB driver, welcher extra für dieses DIY Horn designed wurde und von Eminence in Serie hergestellt wird:

http://www.parts-express.com/pe/showdetl...er=290-570

Dieser Woofer ist inzwischen auch beliebt bei Erbauern anderer Subwoofer als dem LAB horn.

Danley war schon immer bassverrückt. Das grösste Tapped Horn, das er bis jetzt gebaut hat ist diese Einzelstück hier:

http://www.youtube.com/watch?v=o36Kp6veJ6c

Wäre genau richtig für die tieferen Töne meiners ERB.

Gruss

Charles
 
Das Labhorn und die Eminence Labs sind mir hinlänglich bekannt Big Grin
Pffffffffft. "Da entwich das Vakuum" - Heinrich Physik, 1857.
 
Daher kommen die LAb`s also, ich hatte mich schon gewundert, das Design passt so sonst ja eher nicht zu Eminence Produktpalette....

 
Die basteln Dir alles was Dein Herz begehrt (soweit es die Physik erlaubt), solange Du bezahlen kannst und die Stückzahl gross genug ist.
Man kann die sogar mit einem anderen Label als Eminence haben.

Gruss

Charles
 
Ich hab mir mal die Servodrve Teile angesehen, ich denke das der Ansatz verdammt praktikabel ist um die Effizienz des Antribes in die Regionen von normalen Elektromotoren zu bringen.

Somit würde mit einem Horn das den Strahlungswidesrtand bei tiefen Frequenzen anpasst ein System entstehen, welches Effizienztechnisch sopziemlich alles in den Schatten stellt.

Das einzige Problem ist das solche Chassis eine Sicke brauchen die verdammt kräftig sein muss um die Schwingeinheit wieder zurück zu drücken, oder geregelt sein müssen.

Ich lass mir das mal weiter durch den Kopf gehen misstrau
 
Ich liebe Superlative Heart
 
Jep ^^ Icc hab nun nemlich endlich erkannt wo mein Fehler lag und was da uns versucht hast klar zu machen. Die Effizienz des Systems an sich ist allein vom Motor abhängig, hier gilt hat Viele Windungen + Starkes Magnetfeld= Gute Effizienz.

Das fehlende Bindeglied, bzw. die einbringung der Anpassung an die Luft hat einen anderen Hintergrund ! Und zwar verhält es sich schließlich wie folgt.

Wenn ich mit einem Ruderboot über einen See paddle, und 50 mal die Minute mit meiner Hand paddel, werde ich kaum vorran kommen, das Medium fließt einfach um meine Hand, ich bekomme keine Kraft aufgebaut.

Wenn ich jetzt ein Paddel nehme, ist die Anpassung besser bei gleichen Kraftaufwand und ich komme vorwärts.

Das Horn ist also nicht als Effizienzverbesserer im eigentlichen Sinne zu sehen, sondern eher als Getriebe, was das Medium bei tiefen Frequenzen dadran hindert uns zu "umströmen" und so keine Kraft aufbauen zu können.

Die Kombination aus beidem, Effizienter Antrieb und bessere Anbindung an das Medium, sollte die Wirkungsgradfrage beseitigen.

Ich werd mir mal was überlegen wie ich das umsetzen kann, erste Ideen hab ich schon misstrau
 
Ich liebe auch unpassende Vergleiche Heart

Kurzum: ich liebe Polemik in allen denkbaren Inkarnationen.

klappe Wink
 
Weis ich doch Wink

Hier mal ein grober Funktionsentwurf.

Unser Elektromotor (rot) bewegt über seine Achse den gelben Balken der über das grüne Verbinduntgsstück die Rotationsbewegung in eine Hubbewegung des Konus, hier blau, umformt.

So hat man das mit den alten Servodrives gemacht, nur das auf der anderen Seite auch noch ein Konus war, ich würde aber lieber den Ansatz verfolgen das mit nur einem Konus zu machen.

Oder hat jemand ne bessere Idee wie man das Prinzip umsetzen kann ?

Jetzt muss ich erstmal mit Elektromotoren schlau machen, da funktioniert ja leider nicht jeder misstrau
 
Ich hab mal einen Antrieb aus einem alten Positionierungsmotor aus einer Festplatte gebaut. Das Problem war die leichtgängige (Haftreibung) und trotzdem spielfreie Mechanik.
 
Hab ich doch glatt das Bild vergessen:

[Bild: 1482_1372022680_servodrive1.jpg]

@ E_Tobi

Genau das meine ich, dieses einrasten können wir hier nemlich nicht gebrauchen ;deal2
 
Was du da zeichnest ist doch genau der Servodrive-Antrieb, nur halbiert....aber mit der vollen Anzahl der bekannten Problemen mit denen sich der Hersteller rumschlägt, und aufgrund deren sich das Ding nicht durchsetzt...

(Edit: Die Servodrives haben auch "nur" 102dB-104dB Wirkungsgrad....)
 
Zitat:Original geschrieben von E_Tobi

Was du da zeichnest ist doch genau der Servodrive-Antrieb, nur halbiert....aber mit der vollen Anzahl der bekannten Problemen mit denen sich der Hersteller rumschlägt, und aufgrund deren sich das Ding nicht durchsetzt...

(Edit: Die Servodrives haben auch "nur" 102dB-104dB Wirkungsgrad....)

Hab ja auch geschrieben das es nur die Hälfte ist.

Was sind denn die bekannten Probleme ?
 
Niedrige Grenzfrequenz, doch nicht so guter Wirkungsgrad und sie gehen wohl schnell kaputt, bei Clipping.
(Edit: Ich frag mich grad wie Gucki darauf gekommen ist der Antrieb würde den Wirkungsgrad bestimmen...ich finde den Thread aber nicht mehr...hat den jemand grad parat?)
 
Zitat:Original geschrieben von E_Tobi
(Edit: Ich frag mich grad wie Gucki darauf gekommen ist der Antrieb würde den Wirkungsgrad bestimmen...ich finde den Thread aber nicht mehr...hat den jemand grad parat?)

Ich hatte so argumentiert, dass der wenige Wicklungsdraht einer gewichtssparenden Lautsprecherspule auch wenig Kraft bewirken kann.

Im Gegensatz dazu können die vielen hundert Windungen eines Elektromagneten oder eines Motors wesentlich größere Kräfte bei weniger Strom bewirken. Motoren haben wesentlich (ein bis zwei Dekaden) höhere Wirkungsgrade.

Wir hatten daraus abgeleitet, dass man nur mehrere Speaker-Antriebe parallel schalten müsse, um den Wirkungsgrad zu steigern. Bei gleicher Membranfläche.

3eepoint hatte - trotz fester Zusage - die Messungen an einen Kumpel übertragen und es kamen keinerlei verwertbare Messungen aus seiner Ecke.

Zum Glück hatte Onkel_S dann dazu einige vielversprechende Versuche gemacht, die leider nicht ganz zum Abschluss kamen. Er zeigte mit mehreren Breitbändern und Messmikrofon, dass der Wirkungsgrad tatsächlich immer besser wurde.

Nachdem die Indizien soweit in eine Richtung zeigten, wussten plötzlich alle, dass man so den Wirkungsgrad von Lautsprechern steigert.

Mich hatten die Messungen (es fehlte noch eine wichtige Absicherungsmessung von Onkel_S) nicht in letzter Konsequenz überzeugt!

Da aber das Interesse an konzentrierter, konsequenter und erschöpfender Messarbeit hier im Forum nicht sehr groß war, zog ich mich aus dem Thread zurück. Denn allein reproduzierbare Messungen machen den feinen Unterschied zwischen wilder Spekulation und seriöser Wissenschaft aus.

Zur Zeit scheint es wieder um Spekulationen zu gehen.


Hier übrigens der bezogene Thread:

http://include.php?path=forum/showthread...ntries=222
 
Der MOTOR eines Speakers hat keinesfalls einen schlechten Wirkungsgrad. Es ist nur so, dass der Speaker einen Hochpass bildet, dessen Polfrequenz (und damit ein mitbestimmendes Element der unteren Grenzfrequenz) durch dessen Resonanzfrequenz gebildet wird. Diese ist wiederum abhängig von der Membranmasse. Und genau da liegt der Hase im Pfeffer: Die Membran, welche hin-und her beschleuniugt werden muss ist, zumindest wenn wir tiefe Töne wiedergeben wollen, ist immer schwerer als die Luftmasse, welche wir damit bewegen können. D.h. wir haben einen krassen Fall von Fehlanpassung. Diese können wir mit einem akustischen Impedanzwandler verbessern.
Solche Impedanzwandler gibt es einerseits in breitbandiger Form, z.B. ein Transformator und dieser heisst normalerweise HORN.
Es gibt auch schmalbandige Verfahren zur Impedanztransformation und das wären dann Resonatoren aller Art.
Die Servomotren haben ein nicht unerhebliches Massenträgheitsmoment und deshalb ist damit auch nicht unbedingt ein höherer Wirkungsgrad möglich als mit herkömmlichen Lautsprechern. Danley hat damals diese Dinger entwickelt, weil es keine robusten PA Chassis mit anständig viel Hub gab. Das hat sich inzwischen deutlich geändert.
Danley hat übrigesn zwar auch ein Patent mit einer Kostruktion wie oben gezeichnet angemeldet aber die Servodrives hatten einen Mechanismuss, wo mittels Walzen und Riemen die Rotation in einen lineare Bewegung umgewandelt wird. Ein Mechanismus wie oben würde die Gefahr bergen, dass nach einer anständigen Uebersteuerung der Antrieb plötzlich invertiert !

Gruss

Charles
 
Die Massenträgheit des Motors ist in meinen Augen ein riesiges Problem, insbesondere beim Reversieren und beim direkten Betrieb an einer Spannungsquelle.
Alternative: Feldorientierte, permanenterregte Synchronmaschine??

Es wurde ja schon ein Prinzip mit Luftdruck angesprochen.
Stellen wir uns vor, dass ein Pneumatikzylinder mit 2 Kammern auf eine ultraweich eingespannte Membran arbeitet.
Es gibt für jede Kammer ein 3/1-Ventil mit den Stellungen Füllen, Leeren, Sperren.

Kennt man nun die Position der Membran, (und evt. die Drücke in den Kammern) kann man durch geeignetes Öffnen und Schließen der Ventile eine Regelung hinbekommen.

Wie schnell sind Magnetventile??
Pffffffffft. "Da entwich das Vakuum" - Heinrich Physik, 1857.
 
Zitat:Original geschrieben von phase_accurate
Der MOTOR eines Speakers hat keinesfalls einen schlechten Wirkungsgrad.
Dem widersprech ich. Ich kenn hochdynamische Spulenantriebe auch aus dem Bereich der Rütteltische. Die kommen lange nicht so hoch, wie Motoren. Lange nicht!

Nur liefern Motoren halt nicht die Dynamik. Bzw. wenn sie hochdynamisch werden (eisenlose Scheibenläufer etc.), dann geht der Wirkungsgrad in den Keller.
 
Zitat:Original geschrieben von woody
Wie schnell sind Magnetventile??

Keinesfalls schneller als 10 ms.
 
Schade eigentlich Wink
Pffffffffft. "Da entwich das Vakuum" - Heinrich Physik, 1857.