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Millereffekt
#21
Die Dramatisierung des Millereffekts wurde von Hoppi ins Forum gebracht. Jahrelang brabbelte er immer dieses eine Wort. In fast jedem seiner wortkargen Beiträge. Irgendwann geht einem halt mal die Hutschnur hoch. Das wird jetzt genauso ausgebadet, wie Hoppi uns das Salz in die Suppe ausgeschüttet hat ;deal2 .... oder so ähnlich. Wink
 
#22
Ich hab mich nie für den Miller-Effekt interessiert ... nur um dessen Vermeidung. Confused
Je obstruser eine Verschwörungstheorie klingt, desto wahrscheinlicher ist es, daß es sich bewahrheitet.
 
#23
Zitat:Original geschrieben von Rumgucker
Trotz der nachgewiesenen gleichartigen Wirkung findet Onestone in #10 die Verwendung des Begriffes "Millereffekt" bei einer Kollektorschaltung als schamlos falsch.

Du hast nachgewiesen, dass ein Längs-R mit einem Quer-C einen Tiefpass ergibt, MEHR NICHT.

Der Millereffekt bezeichnet NICHT, dass hier ein Tiefpass entsteht, sondern er bezeichnet die "Kapazitätsverstärkung", die auftritt, wenn - wie ich oben schrieb - mittels einer Kapazität gegenphasig auf den Eingang rückgekoppelt wird.

Das hat mit Massepunkten usw gar nichts zu tun, sondern lediglich damit, dass bei einer Kollektorschaltung das Kollektorpotential konstant ist und somit der Kondensator eine mit einem, der statt gegen +Ub gegen Masse geht, identische Wirkung zeigt.

Und die Diskussuionen von wegen "Es ist egal, wo Masse ist" können wir auch lassen, denn das sind nur Verwirrspiele, die die eigentliche Diskussion verschleiern. Natürlich interessiert sich Kirchhoff nicht dafür, wo jetzt 0V definiert sind, aber es ist einfach ab einem gewissen Punkt unnötig verkomplizierend, das irgendwie anders als in der üblichen Art zu definieren.

MfG Stephan
 
#24
Zitat:Original geschrieben von Rumgucker

wie Hoppi uns das Salz in die Suppe ausgeschüttet hat ;deal2 .... oder so ähnlich. Wink

Und mit seinen Suppen versteht Gucki keinen Spass ;deal2
 
#25
Zitat:Original geschrieben von Hoppenstett

Ich hab mich nie für den Miller-Effekt interessiert ... nur um dessen Vermeidung. Confused

L in Reihe zur Basis schalten Smile
 
#26
Zitat:Original geschrieben von 3eepoint
Und mit seinen Suppen versteht Gucki keinen Spass ;deal2

[SUP]Triodensuppe mit Millergemüse........[/SUP] klappe
 
#27
Zitat:Original geschrieben von OneStone
Du hast nachgewiesen, dass ein Längs-R mit einem Quer-C einen Tiefpass ergibt, MEHR NICHT.
Der Millereffekt bezeichnet NICHT, dass hier ein Tiefpass entsteht, sondern er bezeichnet die "Kapazitätsverstärkung",....
Dann lies Dir noch mal den ersten Beitrag hier im Thread durch und guck Dir mal ganz genau die Dimensionierung der Kondensatoren an.
 
#28
@ OneStone:

habe vor einiger Zeit Deine Abhandlung
über das "Teufelchen" gelesen....
Donnerwetter Big Grin Big Grin Big Grin ,
was für eine gründliche Arbeit !
 
#29
Interessiert man sich denn hier nun eigentlich für einen millerfreien Impedanzwandler? misstrau
 
#30
Zitat:Original geschrieben von urs
@ OneStone:
habe vor einiger Zeit Deine Abhandlung
über das "Teufelchen" gelesen....
Donnerwetter Big Grin Big Grin Big Grin ,
was für eine gründliche Arbeit !

Will ich auch lesen Smile

Wo? misstrau
 
#31
Zitat:Original geschrieben von OneStone
Und die Diskussuionen von wegen "Es ist egal, wo Masse ist" können wir auch lassen, denn das sind nur Verwirrspiele, die die eigentliche Diskussion verschleiern. Natürlich interessiert sich Kirchhoff nicht dafür, wo jetzt 0V definiert sind, aber es ist einfach ab einem gewissen Punkt unnötig verkomplizierend, das irgendwie anders als in der üblichen Art zu definieren.

Für den Millereffekt ist einzig und allein die Phasenlage der Anoden-Katodenspannung vs. Gitter-Katodenspannung wichtig. Wenn die (große) Anoden-Katodenspannung sinkt, während die (kleine) Gitter-Katodenspannung steigt, so gibts über die interne Anoden-Gitterkapazität eine gegenkoppelnde Wirkung. Basta.

In dieser Erklärung gibts keine Verwirrungen. Erklärungsversuche unter Einbeziehung eines Massepotentials dagegen sind höchst verwirrend, wie Ihr ja anlässlich der Verunsicherung über den Millereffekt der Anodenschaltung optimal gezeigt habt.
 
#32
Zitat:Original geschrieben von Rumgucker

Interessiert man sich denn hier nun eigentlich für einen millerfreien Impedanzwandler? misstrau

Selbstverständlich !! Smile
 
#33
Zitat:Original geschrieben von urs

@ OneStone:
habe vor einiger Zeit Deine Abhandlung
über das "Teufelchen" gelesen....
Donnerwetter Big Grin Big Grin Big Grin ,
was für eine gründliche Arbeit !

Damals hatte ich noch keine Ahnung. Und ich bitte auch darum, dass das NICHT hier verlinkt oder via Schlüsselwörtern zugänglich gemacht wird, weil das meine zumindest oberflächlich vorhandene Anonymität ziemlich zerstören würde Big Grin

Zur Miller-Geschichte: Gucki, die Sache ist die, dass bei einer Kollektorschaltung der Kondensator eben nur mit seiner einfachen Kapazität wirkt und dies gegen ein konstantes Potential (KEIN Millereffekt!) tut.

In Emitterschaltung findet dagegen eine frequenzabhängige Gegenkopplung statt, die in Kollektorschaltung absolut nicht existiert.

Und das ist durchaus ein Unterschied!

MfG Stephan
 
#34
Zitat:Original geschrieben von OneStone
Gucki, die Sache ist die, dass bei einer Kollektorschaltung der Kondensator eben nur mit seiner einfachen Kapazität wirkt und dies gegen ein konstantes Potential (KEIN Millereffekt!) tut.

Eventuell muss ich zurückrudern.... misstrau
 
#35
Zitat:Original geschrieben von Rumgucker

Zitat:Original geschrieben von OneStone
Gucki, die Sache ist die, dass bei einer Kollektorschaltung der Kondensator eben nur mit seiner einfachen Kapazität wirkt und dies gegen ein konstantes Potential (KEIN Millereffekt!) tut.

Eventuell muss ich zurückrudern.... misstrau

Nö. Ich muss nicht zurückrudern.

[Bild: 1_miller3.png]
 
#36
Hier liegen allerdings die Verhältnisse derart, dass der in der zweiten Schaltung gezeigte 22nF Kondensator nicht an Signalgeber-Rückleitung,
sondern am Emitter endet. Über diesem Kondensator liegt also nur ein Bruchteil der Generator = Eingangsspannung.
Könnte man als "bootstrap" - Effekt bezeichnen.
Somit wirkt er wie ein Eingangskondensator von ca 100pF.
...mit der Lizenz zum Löten!
 
#37
Spezifizier doch BITTE mal die Transistoren und nimm identische Kapazitäten.

Edit: Das zweite Bild kann ich mir vor allem dadurch erklären, dass Vu kleiner 1 ist und die Phase 0° ist, also Mitkopplung...

EDIT 2: Kannst du den Transistoren auch mal nen brauchbaren Arbeispunkt verpassen? Wenn SPICE das im Ursprung linearisiert (Ub = 0V), dann ist die ganze Simulation fürn Hintern.
Gib der Quelle mal 6V DC Offset und gib ein Transistormodell an (2N2222 oder sowas)
 
#38
Zitat:Original geschrieben von OneStone
Spezifizier doch BITTE mal die Transistoren und nimm identische Kapazitäten.
Die Transistoren sind Spice-Default und in allen Fällen gleich.

Die 100pF vs. 22nF ist der Millereffekt.

Zitat:Original geschrieben von OneStone
Edit: Das zweite Bild kann ich mir vor allem dadurch erklären, dass Vu kleiner 1 ist und die Phase 0° ist, also Mitkopplung...
Das zweite Bild beweist, dass die 100pF Millerkapazität zwischen Kollektor und Basis einer scheinbaren Kapazität von 22nF zwischen Basis und Emitter entsprechen. Es findet also auch in der Kollektorschaltung ein Millereffekt statt.
 
#39
Zitat:Original geschrieben von OneStone
EDIT 2: Kannst du den Transistoren auch mal nen brauchbaren Arbeispunkt verpassen? Wenn SPICE das im Ursprung linearisiert (Ub = 0V), dann ist die ganze Simulation fürn Hintern.
Gib der Quelle mal 6V DC Offset und gib ein Transistormodell an (2N2222 oder sowas)

Alle Quellen haben 6V offset.
 
#40
Zitat:Original geschrieben von voltwide
Hier liegen allerdings die Verhältnisse derart, dass der in der zweiten Schaltung gezeigte 22nF Kondensator nicht an Signalgeber-Rückleitung,
sondern am Emitter endet. Über diesem Kondensator liegt also nur ein Bruchteil der Generator = Eingangsspannung.
Könnte man als "bootstrap" - Effekt bezeichnen.
Somit wirkt er wie ein Eingangskondensator von ca 100pF.

Jein....

Erstmal beweisen beide Schaltungen, dass ein Millereffekt besteht. Auch in Kollektorschaltung. Die 100pF zwischen Kollektor und Basis entsprechen 22nF zwischen Basis und Emitter. Das ist der ultimative Beweis für den Millereffekt.

Für die gesamte Schaltung jedoch wirkt der Millerkondensator genauso wie ein 100pF-Kondi gegen Masse, weil Ub wechselstrommäßig auf Masse liegt.

Das spricht aber nicht gegen die Existenz des Millereffekts.