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Bakensender
Ok.

[Bild: 1_loop3.JPG]

Bakensender vor magnetischer Antenne aufstellen, Antennenabgriff auf Lautstärkemaximum abgleichen.
 
Im Keller liegt noch ein Stück Biegerohr aus Kupfer, hoffe das Stück ist lang genug. Dann muss auch ein vernünftiger Ständer her. Improvisieren macht immer Spaß, fühlt man sich glatt wie Mc Gyver. lachend
 
Welchen Durchmesser hat denn dein Probeaufbau?
 
Es kommt auf eine glatte Oberfläche an. Kratzer sind Güte-Killer. Hier ist nicht Mc Gyver sondern echte Präzision gefragt. Es muss der beste Schwingkreis werden, der je von Menschenhand erschaffen wurde ;deal2
 
Zitat:Original geschrieben von Moki
Welchen Durchmesser hat denn dein Probeaufbau?

Das soll ich jetzt noch erinnern? Wenn ich nichts geschrieben hab, weiß ichs nicht mehr. 80 cm? Keine Ahnung....
 
In #81 steht doch alles.... misstrau
 
Okay, thx...... ;pop;corn;

Dann lassen wir den Kreis mal schwingen, vielleicht poliere ich die Oberfläche auch noch. Bei Kupfer gibt das nur immer grüne Hände. lachend
 
Mal überlegen....

Der Bakensender feuert einen Träger neben den anderen. Breitbandfunk sozusagen.

Die Antenne filtert davon einen Träger heraus.

Dein Empfänger muss dieses maximale Antennensignal finden.

Danach müssen Antenne, Kabeleinspeisung und Empfänger feinfühlig aufs Maximum abgeglichen werden.

Hast Du Dir schon ne Strategie überlegt?

;pop;corn;
 
Zitat:Original geschrieben von Rumgucker

Mal überlegen....

Der Bakensender feuert einen Träger neben den anderen. Breitbandfunk sozusagen.

Die Antenne filtert davon einen Träger heraus.

Dein Empfänger muss dieses maximale Antennensignal finden.

Danach müssen Antenne, Kabeleinspeisung und Empfänger feinfühlig aufs Maximum abgeglichen werden.

Hast Du Dir schon ne Strategie überlegt?

;pop;corn;

Mooooment, erstmal muss das Pfeifchen richtig glimmen, dann noch einen Schluck Pils.......hmmmmm, ja so lässt's sich überlegen. Wink

Im Grunde zäumt man das Pferd immer von der anderen Seite auf, also die Antenne auf der jeweiligen Empfangsfrequenz mit dem Drehko auf Signalmaximum abstimmen. Die kleine Spule des Senders muss jetzt immer auf gleichem Abstand bleiben damit wir Änderungen in der Signalstärke auch bemerken. Zur Not kann noch der Abschwächer zugeschaltet werden, dadurch wird die Empfindlichkeit um einige dB reduziert.
Die Selektivität der Antenne bemerkt man meistens schon beim Suchempfang auf den Bändern, wenn die Güte optimal ist sollte man alle paar kHz den Drehko nachstimmen müssen. Das wäre ein optimales Ergebnis, leider aber auch "Arbeit" beim hören. Wink
Wenn der Abstand und die Position des Senders gleich bleibt, sollte man durch drehen der Loop die Richtwirkung testen können.

Einen genauen Plan habe ich allerdings noch nicht. Sad
 
Hmmm, oder soll ich die Antenne zuerst mit einem festen C aufbauen, also ohne Drehko? Dann kann man die Frequenz aus dem Durchmesser der Spule und der eingefügten Kapazität berechnen.
Aber wem erzähle ich das? Mein Gucki ist ja schon weg, ohne tschüs zu sagen...... Sad
 
Sooo, Biegerohr erfolgreich aus den tiefen der Katakomben geborgen.
Oberfläche glatt, keine Riefen oder Kratzer.
Einziges Problem, in der Mitte des Rings befindet sich eine Lötstelle. Sad

Da habe ich zwei kürzere Stücke zusammengefügt, wenn wir den Drehko allerdings oben anbringen, befindet sich an dieser Stelle der Fußpunkt, hier kann sogar geerdet werden.
Ob das tragisch ist, müsst Ihr entscheiden, edler Herr.
Ansonsten muss sich der Hofnarr auf sein schwarzes Aluroß schwingen und den nächstgelegenen Baukrämer nach geeigneten Optionen befragen. Wink

Durchmesser des Rings: 80 Zentimöööter...... Heart
 
Im Ring fließt Strom. Im südlichen Erdungspunkt fließt der maximale Strom bei geringster Spannung. Im nördlichen Kondensator ist es gerade umgekehrt.

Bei einer perfekten Antenne sollte man keine Kompromisse machen. Hier ein dB weniger, dort ein dB weniger. Und schnell hat man die Antennenspannung halbiert.

Wir sollten um jedes dB kämpfen. Insofern wäre ein Rohr aus einem Stück optimal.

Kostenoptimal ist allerdings das Verlöten und insofern würde ich das erstmal so verwenden. Ist ja nur der erste Prototyp.
 
Zitat:Original geschrieben von Moki
Hmmm, oder soll ich die Antenne zuerst mit einem festen C aufbauen, also ohne Drehko? Dann kann man die Frequenz aus dem Durchmesser der Spule und der eingefügten Kapazität berechnen.
Aber wem erzähle ich das? Mein Gucki ist ja schon weg, ohne tschüs zu sagen...... Sad

Es kommen zwar im 1kHz-Abstand die Träger vom Bakensender. Das heißt aber nicht, dass die Antenne genau auf einem Träger steht. Ein Abgleich wäre also sinnvoll.

Mit der abstimmbaren Antenne bekommt Dein Empfänger sozusagen einen weiteren Dreher. Dieser Dreher muss mit Deiner Frequenzeinstellung am Empfänger "gleichlaufen". Die Antenne ist also sozusagen ein abgestimmter Vorverstärker.

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Ich würde das so machen. Erstmal den Empfänger auf Breiband stellen und dann die Antenne so abstimmen, dass Du Deinen zu empfangenden Sender schon mal ahnen kannst.

Ggfls. den Antennenabgriff auf höchste Lautstärke stellen.

Und dann den Empfänger auf Schmalband stellen und optimal auf die Antenne abgleichen
 
Zitat:Original geschrieben von Rumgucker
Es kommen zwar im 1kHz-Abstand die Träger vom Bakensender. Das heißt aber nicht, dass die Antenne genau auf einem Träger steht. Ein Abgleich wäre also sinnvoll.

Mit der abstimmbaren Antenne bekommt Dein Empfänger sozusagen einen weiteren Dreher. Dieser Dreher muss mit Deiner Frequenzeinstellung am Empfänger "gleichlaufen". Die Antenne ist also sozusagen ein abgestimmter Vorverstärker.

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Ich würde das so machen. Erstmal den Empfänger auf Breiband stellen und dann die Antenne so abstimmen, dass Du Deinen zu empfangenden Sender schon mal ahnen kannst.

Ggfls. den Antennenabgriff auf höchste Lautstärke stellen.

Und dann den Empfänger auf Schmalband stellen und optimal auf die Antenne abgleichen

Mit eingestellter Amplitudenmodulation beträgt die Breite des Filters 4kHz, damit können die Träger des Senders im 1kHz-Abstand nicht getrennt werden.
Bei SSB sind es immer noch 2,7kHz, auch noch etwas breit. Die einzige Möglichkeit wäre CW, da sind es bei dem schmalen Filter nur noch 0,5kHz.
Kommt jetzt auf die Flankensteilheit der Filter an ob wirklich eine saubere Trennung gelingt....... ;deal2

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Bevor aber weiter gebastelt wird, muss ich erst das gestrige Chaos beseitigen, so kann ich nicht arbeiten.
Das hat man nun davon wenn man seine Katze nicht ordentlich erzieht. motz Sad klappe
 
Missverständnis.

Beim Abgleich der Antenne muss der Empfänger breitbandiger als die Antenne eingestellt sein. Also meinetwegen auf 20kHz, wenn das überhaupt geht.

Erst, wenn die Antenne optimale Spannung bei dem gesuchten Senderträger abgibt, dann wird der Empfänger auf Schmalband gestellt und genau auf das Antennensignal abgeglichen.
 
Zitat:Original geschrieben von Rumgucker

Missverständnis.

Beim Abgleich der Antenne muss der Empfänger breitbandiger als die Antenne eingestellt sein. Also meinetwegen auf 20kHz, wenn das überhaupt geht.

Erst, wenn die Antenne optimale Spannung bei dem gesuchten Senderträger abgibt, dann wird der Empfänger auf Schmalband gestellt und genau auf das Antennensignal abgeglichen.

Hmmm, 20kHz geht mit FM, aber da höre ich den Piepton irgendwie nicht.
Leider sind die Filter nicht gesteckt, sonst ginge diese Änderung schnell. misstrau
 
Zitat:Original geschrieben von Moki
Hmmm, 20kHz geht mit FM, aber da höre ich den Piepton irgendwie nicht.
Ist auch nur ein AM-Sender.

Ich meinte ja auch nur "maximal mögliche Bandbreite", damit man die Antenne bequem einstellen kann, ohne den Empfänger immer mitdrehen zu müssen.
 
Zitat:Original geschrieben von Rumgucker

Zitat:Original geschrieben von Moki
Hmmm, 20kHz geht mit FM, aber da höre ich den Piepton irgendwie nicht.
Ist auch nur ein AM-Sender.

Ich meinte ja auch nur "maximal mögliche Bandbreite", damit man die Antenne bequem einstellen kann, ohne den Empfänger immer mitdrehen zu müssen.

Maximale Bandbreite sind bei AM nur 4kHz. Leider schalten sich die Filter immer "passend" zur Betriebsart um. Änderungen sind nur durch Austausch des Filters möglich und da sie eingelötet sind ist mir das zu kriminell. Sad
 
Also nochmal....

es geht mir darum, dass man einen praktikablen Weg findet, sowohl Antenne als auch Empfänger "gleichlaufend" abzustimmen.

In der Praxis geht das nicht. In der Praxis wird man den Empfänger erstmal "so ungefähr" abstimmen und sich erstmal auf die Abstimmung der Antenne konzentrieren. Damit man dabei aber überhaupt was hören kann, muss der Empänger möglichst breitbandig arbeiten.

Dann kann man in Ruhe erstmal die Antenne abgleichen (erst Drehko und dann Abgriff). Und wenn man das auf Maximum abgeglichen hat, dann wendet man sich dem Empfängerabgleich zu.

...mehr will ich doch gar nicht sagen. Das war nur ne Abgleichstrategie. Mehr nicht. Nagel mich doch nicht auf meine laienhaften kHz-Angaben fest.

 
Zitat:Original geschrieben von Rumgucker

Also nochmal....

es geht mir darum, dass man einen praktikablen Weg findet, sowohl Antenne als auch Empfänger "gleichlaufend" abzustimmen.

In der Praxis geht das nicht. In der Praxis wird man den Empfänger erstmal "so ungefähr" abstimmen und sich erstmal auf die Abstimmung der Antenne konzentrieren. Damit man dabei aber überhaupt was hören kann, muss der Empänger möglichst breitbandig arbeiten.

Dann kann man in Ruhe erstmal die Antenne abgleichen (erst Drehko und dann Abgriff). Und wenn man das auf Maximum abgeglichen hat, dann wendet man sich dem Empfängerabgleich zu.

...mehr will ich doch gar nicht sagen. Das war nur ne Abgleichstrategie. Mehr nicht. Nagel mich doch nicht auf meine laienhaften kHz-Angaben fest.

Das muss ich sehen und anfassen, sonst kapier ich dat wieder nicht. lachend
Festnageln wollte ich Dich doch auch gar nicht, wenn die Antenne läuft sehe ich was Du meinst, s.o. Wink