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Current Drive amp
#1
von
Zitat:Current Drive amps, aber hätten diese prinzipiell weniger Probleme Strom im Hochtonbereich bei induktiver Last zu liefern?
nee, probleme hat (sollte) kein amp damit.
aber: bei strom-gegenkopplung ist die impedanz, speziell die induktivität der schwingspule, fast bedeutungslos, dh man bekommt keinen abfall im hochtonbereich durch die elektrischen eigenschaften des speakers
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#2
Aber die Dinger dämpfen den Speaker nun mal nicht. Ein idealer current Amp hat einen unendlichen Ausgangswiderstand. Könnte allerdings sein, dass das im Hochtonbereich nicht so wichtig ist.
 
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#3
ich würde etwa so machen:
[Bild: 18_cfbamp.png]
dann hat man im bass die nötige dämpfung (spannungs-gegekopplung) und bei hohen frequenzen cfb (Gucki: richtig, im hochton gibts kaum sinnvolle effekte durch die magnetische dämpfung des antriebs)
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#4
Genauso war doch der von Dir angegebene Marshall gebaut, wenn ich mich recht entsinne... misstrau
 
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#5
sagen wir, so ähnlich Rolleyes
aber naheliegend, da es die einfachste möglich keit ist,
vfb im bass und cfb im mittel-hochton zu bekommen
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#6
Ich würde noch in Reihe mit R3 nen Koppelkondi setzen, damit die DC-GK optimal arbeitet.
 
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#7
Ich baue Breitbänder nach Pfleid nach und bin noch in der Testphase. Funktionierende (und gut klingende) Lautsprecher habe ich aber schon.

Das Problem dabei ist Treiber zu finden die vor allem von der Schwingspuleninduktivität niedrig sind und trotzdem dem Treiber erlauben langhubig zu sein. Beides gibt es so gut wie nicht am Markt zu kaufen und ich habe lange recherchiert. Bzw müssen die Treiber erschwinglich sein. Also hunderte von Euro dürfen sie nicht kosten.

Daher verwende ich einen 20er Treiber mit 0,7 mh Schwingspuleninduktivität. Deswegen muß ich mit einem EQ ca. 25 db "reindrehen" im Hochtonbereich. Für den Thomann D-1600 Digitalamp ist das leistungsmässig kein Problem, allerdings spricht die Übersteuerung sehr leicht an, wenn die Musik hochtonlastig, bzw. wenn flachgebügelte Pop-Produktionen laufen. Weil die PA - Amps eben tausend Schutzschaltungen besitzen.

Ich kriege in eineinhalb Monaten aus Asien Treiber mit nur einlagiger Wicklung statt zweilagiger. Danach wird die Induktivität schätzungsweise nur noch ein Viertel betragen. Wie der Wirkungsgrad dann ist wird sich zeigen, da aber wahrscheinlich der Luftspalt nicht angepasst wird, wird es wohl trotzdem Wirkungsgradverlust geben. (Man spart einige Gramm am Kupfer - die schwingende Masse wird geringer, aber auch der Antrieb wird schwächer)

Falls ich nun einen Amp hätte, dem das völlig Schnuppe wäre oder der von sich aus den HT-Abfall kompensiert, dann hätte ich einen an die Box angepassten Amp ohne aufwändig mir von einer Firma Spezialanfertigungen machen zu lassen. Und könnte auf die Standard-Treiber zugreifen.

Current-Drive Amps gibt es nicht zu kaufen. Bisher trug ich mich mit dem Gedanken ein Chassis selbst zu fertigen so dass ich die Wicklung (Induktivität) kontrollieren kann.

Könnte denn ein Digitalamp so angepasst werden, dass ihm der Hochtonabfall nicht schadet. Oder wäre ein current drive amp geradezu Ideal??

Gruß






 
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#8
Zitat:Original geschrieben von Freedom666

Daher verwende ich einen 20er Treiber mit 0,7 mh Schwingspuleninduktivität. Deswegen muß ich mit einem EQ ca. 25 db "reindrehen" im Hochtonbereich. Für den Thomann D-1600 Digitalamp ist das leistungsmässig kein Problem, allerdings spricht die Übersteuerung sehr leicht an, wenn die Musik hochtonlastig, bzw. wenn flachgebügelte Pop-Produktionen laufen. Weil die PA - Amps eben tausend Schutzschaltungen besitzen.

25dB das geht nicht gut! Mich wundert es nicht, dass da die Schutzschaltung anspricht. 25dB d.h. 18fache Spannung mehr als 300fache Leistung. Das hält kein Lautsprecher aus. Zudem ist das völlig unnötig, und wenn doch ist der Breitbänder max. ein Mitteltöner.
 
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#9
Hier ist ein interessanter Thread zum Thema: http://www.aktives-hoeren.de/viewtopic.php?f=37&t=1492

Es gibt noch diverse andere Vorteile mit current-drive. Die Lektüre lohnt in jedem Fall.
 
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#10
Anhebung kein Problem.

Das Chassis macht das auch mit. Klanglich gibt es keine Probleme.

Die Elektronik verkraftet das auch (Equalizer). Bei Tonabnehmern werden sogar extrem schwache Signale um 20 db und mehr verstärkt.

Lediglich Verstärker verlieren ihren Headroom.

Beim Pfleid-Konzept selbst werden 20 db Anhebung als tolerabel bzw. technisch handhabbar bezeichnet.

Natürlich sollte es noch besser gehen.

Das Pfleid-Konzept beinhaltet aber die Opferung der Breitbandigkeit des Chassis zugunsten der Parameter Dämpfung und Stabilität. Beides haben "normale" Breitbänder eben nicht.

Ich besitze ja ein Paar Pfleid Originale als auch Fostex Breitbänder und sogar eine Heimkinoanlage mit herkömmlichen Breitbändern.

Klanglich können "normale" Breitbänder keinesfalls mit einem Pfleid-Chassis mithalten.
 
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#11
Zitat:Original geschrieben von Freedom666
Die Elektronik verkraftet das auch (Equalizer). Bei Tonabnehmern werden sogar extrem schwache Signale um 20 db und mehr verstärkt.

Lediglich Verstärker verlieren ihren Headroom.

Die Verstärkung ist kein Problem, aber der Headroom....was ECC83 vermutlich meint ist, dass bei einem gegebenen Verstärker mit 50V Versorgungsspannung und weißem Rauschen als Wiedergabesignal im nicht-angehobenen Bereich gerade mal 2.7V (~1.3W) übrig bleiben, von 400W (!!) bevor der angehobene Bereich an die Grenze der Betriebsspannung stößt...

Bei Musik mag das nicht unbedingt gehörtechnisch sofort auffallen weil das Spektrum Pegelmäßig ganz anders verteilt ist, und halt wegen den Eigenarten des Gehörs, aber die Schutzschaltung bemerkt das schon.

Wenn der HT-Pegelabfall in etwa umgekehrt proportional zum Impedanzanstieg passiert, dann wird sich genau dieses Problem auch bei einem Stromquellen-Verstärker einstellen...ausser man verpasst ihm exorbitant hohe Versorgungsspannungen, so dass immer genug Luft da ist.


Nur so als Idee, vielleicht könnte man sich so eine Art Bi-Amping-Konstruktion überlegen....nur an einem Chassis. Für obenrum einen Stromquellen-Verstärker mit sehr hoher Versorgungsspannung, für weiter unten einen normalen Spannungsquellen-Verstärker...dann hätte man die Vorteile beider Welten unter einen Hut gebracht Big Grin

(Edit: Irgendwie bräuchte man da eine schlaue Gegenkopplung zwischen den Amps, um die Phasenbezüge im Übernahmebereich zwischen Strom und Spannungsamp zu sichern...)

Könnte das gehen?


Gruß Tobi
 
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#12
Das was Du Bi-Amping nennst hat doch Alfsch schon mehrfach dargelegt hinterhältig
...mit der Lizenz zum Löten!
 
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#13
Ja genau, nur dass man vielleicht zwei Amps nehmen könnte um in jedem Bereich die Betriebsspannungen entsprechend sinnvoll wählen zu können...


Gruß Tobi
 
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#14
Zitat:Original geschrieben von E_Tobi

Die Verstärkung ist kein Problem, aber der Headroom....was ECC83 vermutlich meint ist, dass bei einem gegebenen Verstärker mit 50V Versorgungsspannung und weißem Rauschen als Wiedergabesignal im nicht-angehobenen Bereich gerade mal 2.7V (~1.3W) übrig bleiben, von 400W (!!) bevor der angehobene Bereich an die Grenze der Betriebsspannung stößt...

Das ist natürlich alles richtig. Aber in erster Linie hab schlicht an eine Überlastung der Schwingspule gedacht. Der FE208ESigma ist mit 40W Dauerbelastung angegeben. Wenn die Höhen um 25dB anhebe, dann hab ich die Belastungsgrenze ganz schnell erreicht.


 
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