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GT-Ionofon
#41
Ablenken - ja. Aber elektrostatische Volumenänderung von Plasma ..... da braucht man so was Ähnliches wie einen Farnsworth Fusor - mit Kugel(-netz) Aussen und Innenelektrode, oder elektromagnetisch wie beim Tokamak Prinzip.

LG Benno


 
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#42
Allerdings.. Wenn man auf eine bestehende Gasflamme eine Plamaentladung am gleichen Ort mittels Elektroden aufmodulieren könnte, dann spart man eventuell (teilweise) die Grundstrich HF Leistung zum Aufrecht erhalten des Plasmas.


LG Benno


 
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#43
...mit Einseitenband Modulation - SSB ?
 
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#44
So... Butter bei die Fische...

Gegentakt-BJT-Wandler schwingt auf 1 MHz oder so. Spannungshub 24Vss bei 12V-Versorgung. Vor den beiden Elektroden jeweils zwei (Tesla)-Spülchen zur Spannungsüberhöhung. Zwei Spitzenelektroden lassen die Funken sprühen. AM-Modulation der 12V.

Fettig.
 
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#45
Ein Projekt, dass mangels spice-Modell der Corona Entladung wohl kaum zu simulieren ist. Spannend überrascht
...mit der Lizenz zum Löten!
 
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#46
Eigentlich dienen unsere "vielen kV" erstmal nur dazu, die Ionisationsstrecke einmal zu zünden. Wenn sie erstmal gezündet hat, sind genug freie Ionen unterwegs und die Flamme sollte erhalten bleiben. Es wird sich ne Brennspannung von vielleicht tausend Volt einstellen.

Prinzipiell könnte man das Modell der Glimmlampe vergewaltigen.
 
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#47
Sch.. Neonbulb Model bei LTSpice - zündet erst bei 15kV und die Zündspannung ist abhängig vom Strom . Simuliere mir nen Wolf damit.
Cry

Vstrike=100 Vhold=50

...bedeutet doch Zündspannung und Brennspannung ?

[Bild: Entladeschwinger.png]

LG Benno
 
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#48
Also ich versuch mal Deine Schaltung zu erläutern:
Ausgangspunkt ist ein Rechteck-Leistungspulser
Der gezeigte PowerMOSFET arbeitet hier als Modulator, d.h. er vernichtet
im Linearbetrieb mehr oder weniger Spannung, je nach Höhe
der am gate anliegenden Modulationsspannung.
Dessen Ausgangsspannung wird durch zwei hintereinandergeschaltete
Serien-Resonanzkreise in zwei Stufen hochtransformiert.
Mithilfe eines npn-Transistors wird der Primärstrom begrenzt.
Soweit richtig?
...mit der Lizenz zum Löten!
 
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#49
Benno: korrekt!

------

Voltwide: ich sehe da was ganz anderes. L3 und L4 mit den parasitären Kapazitäten C5 und C6 bilden die beiden Serienresonanzkreise (Tesla-Spulen), die Benno auf Eigenresonanz schwingen lässt. Anfachen WILL er die beiden Spulen mit seinem 2-Transistor-Oszillator, von denen M1 zusätzlich moduliert wird.

Da das IMHO so noch nicht optimal schwingen kann, zeigt er uns nur eine gedämpfte Schwingung, die aber nicht durch den Oszillator sondern durch seine I1-Kurzschlusschaltung angefacht wurde... Wink

Egal... erstmal wichtig sind die Serienresonanzkreise am Ausgang, die Tesla-Spulen. Die können nur dann einwandfrei arbeiten, wenn sie nierderohmigst angefacht werden. Dazu MUSS der Oszillator einen Gegentaktausgang haben, der die hohe Spulenfrequenz und Ströme problemlos leiten kann. Mit nur einem MOS kann das nicht gelingen. Ich bin sogar im Zweifel, ob Power-MOS überhaupt als HF-Schalter geeignet sind.
 
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#50
Ich glaube auch nicht, dass die Schwingung der Teslaspulen soooooo langsam abklingt, wie in der Simu. In der Praxis gibt es immer allerlei Nebeneffekte, Koronaentladung, Cu-Drahtwiderstände in Serie mit der Generatorimpedanz, parasitäre Kapazitäten, die die Verluste erheblich ansteigen lassen.

Ich denke, wenn die Tesla-Spulen beispielsweise bei 10 MHz resonieren, dass wir die Dinger dann schon mit mindestens 1 MHz anstoßen sollten.

Und wenn das Plasma erstmal gezündet hat, sind 1 MHz bestimmt auch nicht schlecht, um eine kontinuierliche Flamme aufrecht erhalten zu können.
 
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#51
Die Aufwärtstransformation in zwei Stufen führt zu hoher Eingangsblindleistung, also hohem Primär-Wechselstrom.
Pack doch mal ne Stromsonde in die Simu.
Von daher denke ich, dass ein echter (Tesla-) Transformator effizienter arbeitet.
Und ich glaube auch, dass der Gütefaktor im laufenden Betrieb garnicht sooo hoch sein wird.
...mit der Lizenz zum Löten!
 
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#52
Beim "echten" Tesla sind Resonanz- und Anregungskreis eigenständig. Das halte ich auch für vorteilhaft, weil der Innenwiderstand des Generators sich dann nicht dämpfend auswirken kann.
 
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#53
Das ist wohl nur halbwahr. Immerhin gibt es eine Kopplung zwischen Primär- und Sekundärkreis.
...mit der Lizenz zum Löten!
 
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#54
Entschuldigung, die Schaltung von mir hier oben ist totaler Müll, ich hätte das nicht so unkommentiert zeigen sollen. Die Entladungsstrecke bekommt die HF nicht ab. Statt dessen gibts ne schöne Antenne.

Ziel war jedoch ein Anderes: aktiver Teil regelt mit NF- modulierter Gleichspannung nur die Brennspannung indem es den verbrauchten Strom misst mit einer großen Zeitkonstante (1/3 fu). Das NF Signal wird auf dieses Regelsignal aufmoduliert. Wenn die Entladung eine negative Kennlinie hat muss sie einen Oszillator bilden können, wie z.B. eine Tunneldiode.
Das an diesen aktiven Teil angeschlossene erste Spulenpaar ist ein EMV Übertrager, der hier das Massepotential für HF von asym (NF-Teil) auf symetrisch bringt. Dann zwei (ungekoppelte) LC Schwingkteise die zusammen genügend Güte haben um die Entladung im negativen Kennlinienbereich zu betreiben und als Oszillator zu schwingen. Die 2x5p sind angenommene Schaltungskapazitäten. Die Schaltung funktioniert jedoch leider nicht so.

LG Benno
 
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#55
Zitat:Original geschrieben von voltwide
Das ist wohl nur halbwahr. Immerhin gibt es eine Kopplung zwischen Primär- und Sekundärkreis.

Aber der Quellwiderstand des Generators mindert nicht die Güte des sekundären Resonanzkreises.
 
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#56
Warum denn nicht? Solange die Kopplung >0 ist, gibt es auch eine gegenseitige Beeinflussung der Kreise.
...mit der Lizenz zum Löten!
 
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#57
Ja. Aber die Beinflussung durch den Generatorquellwiderstand ist komplett gegensätzlich:

Im normalen Serienresonanzkreis (Generator, L, C) vermindert der Generatorquellwiderstand die Güte des Serienresonanzkreises. Je höher der Widerstand desto größer die Verluste.

Bei den gekoppelten Kreisen ist es genau andersrum: je höher der Quellwiderstand des primären Generators, desto weniger wird der sekundäre Resonanzkreis bedämpft.
 
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#58
Ich weiss wohl was Du meinst, bezweifle dennoch, dass Du richtig liegst.
Nimmt man mal 100% magnetische Kopplung an, dann kann man auch gleich den Trafo weglassen (natürlich nur bei Nsec:Nprim=1:1), und den Sekundärkreis aus der Spannung über der Primärwicklung speisen. Das ist ja der Punkt wo der Serienkreis die Spannungsüberhöhung liefert, also mehr oder weniger in den Parallelkreis übergeht.

Die wirksame Bedämpfung für den Sekundärkreis ergibt sich aus dem wirksamen
Dämpfungswiderstand just an diesem Knoten.
Und der ist nicht unbedingt gleich zu setzen mit dem Innenwiderstand des speisenden Generators.

...mit der Lizenz zum Löten!
 
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#59
Zitat:Original geschrieben von voltwide
Ich weiss wohl was Du meinst, bezweifle dennoch, dass Du richtig liegst.

Ich irre mich doch nie... lachend

[Bild: 1_tesla1.png]

Oben und unten hab ich Stromquellen eingesetzt, also Generatoren mit größtmöglichem Ausgangswiderstand.

Man sieht, dass der obere Kreis nicht schwingt. Er wird durch den Generator maximal bedämpft.

Unten wird der Kreis dagegen kaum gedämpft. Trotz K=1 und N1=N2.
 
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#60
Wenn Du (untere Schaltung) I2 direkt einspeist in HV2, müsste dasselbe rauskommen wie in der oberen Simulation
...mit der Lizenz zum Löten!
 
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