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Netzeinspeise-Wechselrichter
Zitat:Original geschrieben von ChocoHolic
Aber die groben Feindseeligkeiten in diesem Forum schockieren mich immer wieder, obwohl ich üblicherweise gar nicht betroffen bin.

Jaja... dieses Forum ist nur für die Härtesten der Harten hinterhältig

Eine Weichspülung des Forums würde immer auch Zensur bedeuten. Und das wollen wir ja - hoffentlich misstrau - alle nicht.

Also hilft nur: "weggucken und austoben lassen"... Rolleyes
 
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Zitat:Original geschrieben von ChocoHolic

Mir ist das Lachen schon wieder im Hals stecken geblieben,
nachdem ich etwas im Forum gestöbert habe.
überrascht

Auch ich wünsche mir kontroverse Diskussionen, die auf naturwissenschaftlich-technischen Überlegungen und Erfahrungen fußen. Und eben nicht nur Kondensatormodifikationsthreads fuer UcD.
Aber die groben Feindseeligkeiten in diesem Forum schockieren mich immer wieder, obwohl ich üblicherweise gar nicht betroffen bin.

da sagst Du was...
und "glücklicherweise" wäre das treffendere Wort.
Du bist allerdings nur solange nicht betroffen, bis sich ein bestimmter Giftspritzer durch Dich nicht bedroht fühlt...
Die fachlichen Diskussionen sind das einzige, was mich hier festhält. Und das fände ich ohne die Anfeindungen, Lügen und Unterstellungen wesentlich interessanter.
Laß Dich davon bitte nicht abschrecken, ich fände es schade, wenn Deine Beiträge hier fehlten...
 
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Zitat:Original geschrieben von Gerd
Du bist allerdings nur solange nicht betroffen, bis sich ein bestimmter Giftspritzer durch Dich nicht bedroht fühlt...

Manchmal bewundere ich Deine Fähigkeit zur ehrlichen Selbstkritik. überrascht

Respekt! Smile
 
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Zitat:Original geschrieben von Rumgucker
Eine Weichspülung des Forums würde immer auch Zensur bedeuten. Und das wollen wir ja - hoffentlich misstrau - alle nicht.

das ist Unsinn! Es würde schon reichen, wenn Du nicht selbst immer wieder Darius anstacheln würdest und gegen einige Teilnemher, mich eingeschlossen, auf niedrigem Niveau hetzen würdest.!

Reiß Dich einfach mal zusammen und versuche wenigstens ein wenig objektiveres Verhalten an den Tag zu legen.

Anarchie ist nicht die einzige Alternative....
 
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Zitat:Original geschrieben von Gerd
.... und versuche wenigstens ein wenig objektiveres Verhalten an den Tag zu legen.

Ich soll also weniger objektiv sein? misstrau

Nö! Cool

-------

BTW: ist es eigentlich gut, wenn wir jetzt diesen Sachthread auch noch zuspammen, Gerd? misstrau
 
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Zitat:Original geschrieben von Rumgucker

Zitat:Original geschrieben von Gerd
.... und versuche wenigstens ein wenig objektiveres Verhalten an den Tag zu legen.

Ich soll also weniger objektiv sein? misstrau

Nö! Cool

-------

BTW: ist es eigentlich gut, wenn wir jetzt diesen Sachthread auch noch zuspammen, Gerd? misstrau

Verdrehungstaktik bei Darius gelernt????
 
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Zitat:Original geschrieben von Gerd
Verdrehungstaktik bei Darius gelernt????
[SUP]Vollzitate bei Holm gelernt?[/SUP]
 
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Was ich als Laie im Web an rechtlichen Vorschriften nachlesen konnte entspricht in Etwa Folgendem:
-Anlage muss VDE entsprechen.
-darf nicht über 5kW bei Einphasen und nicht über 30kW bei 3-phasigem Betrieb liefern.
Und als schlimmste anzunehmende Maßnahme bei nicht VDE bzw. falscher Einspeisung gegen ein privates Einspeisen ist vom Versorger das zwangsweise Trennen vom Netz möglich.

Kein Knast, keine Klage etc. - und keine Feile im Kuchen nötig.

Enorm schädlicher als das private Einspeisen von ca. 30...3000 Watt netzsyncronen, blindleistungsfreien 50Hz Sinus Wechselstrom ins öffentliche Netz - so wie ich das vor habe- sind für den Energieversorger wohl Gleichstrom-Verbraucher am Wechselstrom Netz (Allstom Geräte) und große Ladekondensatoren hinter Gleichrichtern (mit und ohne Netztrafo), die nur in der Nähe der Wechselspannungs Amplituden Maxima Strom aus dem Netz aufnehmen.
Diese sind dabei sogar die Regel, sind erlaubt und wurden bisher von keinem Versorger als Problem angesehen. Wenn zwischen privater Generator Anlage und öffentlichem Netz eine Sicherung und ein Stromzähler ist, kann ja auch im schlimmsten Fall Nichts passieren, was den Versorger oder Nachbarn beeinträchtigen könnte. Selbst wenn Wirkleistung aufgenommen wird und diese durch einen fehlerhaften Wechselrichter als Blindleistung zurück ins Netz gespeist wird, ist das nicht "schlimm" und das Gleiche, als ob man größere Kondensatoren oder Induktivitäten direkt am Netz anschließt.
Mir fällt als theoretisch schlimmster anzunehmender Fehler Fall dazu ein, das der Wechselrichter Hochfrequenz von erheblicher Leistung ins öffentliche Netz einspeist. Das könnte wirklich die Nachbarn und den Versorger beeinträchtigen. Ist aber rechtlich wohl nicht schlimmer als ein selbstgebauter Radio Sender, der Sendeleistung ins 230V Netz drückt. Eine - Bagatelle, da nicht mit der Absicht gehandelt wurde Andere zu schädigen, im Gegenteil.
Anders sieht es sicher beim Haftpflicht Versicherungsschutz aus, der hier sicher nicht greift. Daher sind Schäden die durch die selbstgebastelte Windkraft- oder PV - Anlage entstehen nicht abgesichert und müssen ggf. bei einem Schaden selbst bezahlt werden. Das gleiche trifft aber auch für Alle selbstgebastelten Elektronik Schaltungen zu.

Von daher meine ich Viele von uns denken hier zu konservativ und zu "brav" und habem "Angst" davor, selbst Netzwechselstrom in verhältnismäßig kleinen Mengen herzustellen und netzsyncron einzuspeisen.

Ich sehe das hier auch als reines Hobby mit enormen Lerneffekt. So wie der Eine Monster Endverstärker baut, hat der Andere Freude daran, kleine Mengen Energie aus Licht oder Wind in Netzwechselstrom umzuwandeln. Manchen wird warm ums Herz wenn Sie Elekronenröhren glühen sehen, Anderen wird warm ums Herz, wenn sie die Energie die sie verbrauchen zum Teil selbst herstellen und wieder Andere backen Ihr Brot selbst, obwohl es viel teurer ist als ein fertiges Brot zu kaufen.
Manche Bastler experimentieren privat mit Teslatrafos oder Marxgeneratoren, manch Andere sogar mit Deuterium/Tritium Gemischen und Kernverschmelzungsabsichten in der eigenen Wohnung (siehe http://www.fusor.net ). Da sind wir als potentielle Energieeinspeiser wohl in jedem Falle die weniger Verrückten.

LG Benno
 
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Zitat:Original geschrieben von Benno
Enorm schädlicher als das private Einspeisen von ca. 30...3000 Watt netzsyncronen, blindleistungsfreien 50Hz Sinus Wechselstrom ins öffentliche Netz - so wie ich das vor habe- sind für den Energieversorger wohl Gleichstrom-Verbraucher am Wechselstrom Netz (Allstom Geräte) und große Ladekondensatoren hinter Gleichrichtern (mit und ohne Netztrafo), die nur in der Nähe der Wechselspannungs Amplituden Maxima Strom aus dem Netz aufnehmen.
Diese sind dabei sogar die Regel, sind erlaubt und wurden bisher von keinem Versorger als Problem angesehen.

Hallo,

das ist nicht ganz richtig. Die PFC sind nicht ohne Grund bei höheren Leistungen Pflicht, um eben nicht unbegrenzt die Spitzen per Gleichrichtung abzuschneiden....
 
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Aber ich zum Beispiel wusste bis Dato von zwingend notwendigen PFC's in NF-Endstufen Netzteilen mit 100000 µF Lade C's und 25A Dioden Nichts. Im Gegenteil es werden Softstart Schaltungen entwickelt das beim einschalten solcher großen Lade C die Sicherung nicht sofort rausfliegt.
Mich persönlich stören viel mehr VDE-gerechte Dimmer der Nachbarn, oder VDE-gerechte HiFi Verstärker mit großen Lade C, die mir den AM Empfang trotz Ihrer vorschriftsmäßigen Zulassung vermiesen.
LG Benno
 
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Die PFC sind nur wenigen Teilbereichen vorgeschrieben.
Es sind erhebliche Lasten ohne PFC mit großen Elkos direkt hinter dem Gleichrichter am Netz. In manchen Städten kann man sogar eine per Scope sichtbare Abplattung der Netzspannungsmaxima bzw. Minima beobachten.

Die von mir vorgeschlagene Einspeisung ist in dieser Hinsicht eine Hilfe für das Netz. Selbst wenn die Netzspannung bereits von üblen Verbrauchern verzerrt wurde, wird durch den Bandpass wieder einer oberschwingungsarmer Sinus als Stromwertsollvorgabe generiert und ein Netzstrom eingespeist der sauberer ist als die Netzspannung. Der HF-Anteil wird durch die Filterwirkung des Kondensator am Wechselrichterausgang und den Trafo weitestgehend rausfiltert. Sollte das noch reichen um die Funkstörvorschriften einzuhalten, kann man der EMV natürlich noch etwas mehr Liebe angedeihen lassen. Sollten die Y-Störungen ein Problem sein, kann man die Kondensatoren zwischen Generator und PE vergrößern.
 
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Zitat:Original geschrieben von ChocoHolic

Die PFC sind nur wenigen Teilbereichen vorgeschrieben.

na ja, wenige Teilbereihe würde ich das nicht nennen, was da in EN 61000-3-2 beschrieben wird....
 
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Zitat:Original geschrieben von Gerd

na ja, wenige Teilbereihe würde ich das nicht nennen, was da in EN 61000-3-2 beschrieben wird....

...an der Norm häng' ich in der Arbeit natürlich auch dran.
Aber irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass es wenig PFC-Knechte gibt.
PC geöffnet - Fehlanzeige, sind ja nur ein paar.. und ziehen auch nur 200W... Eigentlich muessten die inzwischen doch Klasse D einhalten?
Audio-Equipment: "PFC??? - Unsere Kabel sind aus hoechstreinem und kohlenstofffreiem Kupfer!!"
Handylader: Auch noch nicht mit PFC gesehen, obwohl es hier fast kostenneutral möglich wäre nen PFC-Flyback zu bauen.
Dimmer für's Licht: Meistens Phasenanschnitt...

Drum' empfinde ich PFC als eher wenig verbreitet.
Könnte aber schon sein, dass sich das langsam ändert und sich mehr gesittete Geräte durchsetzen. Kommt Zeit, kommt Sinus.
 
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Zitat:Original geschrieben von ChocoHolic
...an der Norm häng' ich in der Arbeit natürlich auch dran.
Aber irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass es wenig PFC-Knechte gibt.
PC geöffnet - Fehlanzeige, sind ja nur ein paar.. und ziehen auch nur 200W... Eigentlich muessten die inzwischen doch Klasse D einhalten?

eigentlich ja, und es gibt auch viele, die das tun. Sieht man nur nicht, wenn man da reinschaut. Da gibts Drosseln, denen man das einfach gar nicht zutraut.
Richtig interessant finde ich Passiv-PFC. Einfach eine Drossel in der Netzzuleitung...

Zitat:Audio-Equipment: "PFC??? - Unsere Kabel sind aus hoechstreinem und kohlenstofffreiem Kupfer!!"

überrascht

Die 50Watt-Grenze wurde ja wieder auf 75Watt zurückgenommen, gab wohl zuviel Mecker der Industrie, speziell die elektronischen Vorschaltgeräte 2 x 36W und die 58W der Standard-Leuchten hatten da echte Preisprobleme.
Für größere Leistungen werden aber PFC verwendet. Hat ja auch vorteile, speziell bei größeren Leistungen schadet eine stabile Zwischenkreisspanung ja nicht..
 
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Nee, die elektronischen Vorschaltgeräte muessen seit Urzeiten Klasse C einhalten. Zumindest bei Netzleistungen über 25W.

Passiv-PFCs mit nur 'ner Drossel in der Netzleitung liefern bei Weitem keine Ergebnisse, die für Klasse C reichen würden. Ob es für D reicht - kann ich weder bestätigen noch negieren.

Passiv-PFC mit HF-Pumpschaltungen dagegen können auch Klasse C einhalten und sind auch kleiner + kostenguenstiger als die fetten Eisenklötze in der Netzleitung. Der Nachteil ist allerdings die Leistungsabhängigkeit...
 
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Zitat:Original geschrieben von Benno

Aber ich zum Beispiel wusste bis Dato von zwingend notwendigen PFC's in NF-Endstufen Netzteilen mit 100000 µF Lade C's und 25A Dioden Nichts. Im Gegenteil es werden Softstart Schaltungen entwickelt das beim einschalten solcher großen Lade C die Sicherung nicht sofort rausfliegt.
LG Benno

Hi Benno,
die Einschaltstrombegrenzung brauchst du sogar schon, wenn du größere Trafos (z.B. 1kVA) ohne jegliche Last aufs Netz aufschaltest.
Nehmen wir als Trafoersatzschaltbild für einen unbelasteten Trafo vereinfacht mal eine RL-Serienschaltung an.
Es wird kein Strom zur Sekundärseite übertragen. Es fließt lediglich Magnetisierungsstrom.
Wenn man die DGL einer RL-Serienschaltung löst und folgende Voraussetzungen hat:
-R niedrig
-Strom bei t=0 sei 0A
-Einschaltmoment sei der Nulldurchgang einer Sinusspannungsquelle
Dann ergibt sich ein Einschwingvorgang dessen Strommaxima auf dem doppelten Wert liegen gegenüber dem eingeschwungenen Zustand.
Ein Magnetisierungsstrom, der doppelt so hoch ist wie der in der Auslegung zugrundegelegte Magnetisierungsstrom fuer den eingeschwungenen Zustand, führt dazu, dass der Kern saettigt. Und dann fließt plötzlich nicht nur der doppelte Strom wie bei einer linearen RL-Serienschaltung, sondern erheblich mehr.

Zu dem gleichen Ergebnis kommt man auch bei Betrachtung der Spannungszeitfläche.
Die Spannungszeitfläche einer Sinushalbschwingung von 0 bis 180 Grad ergibt im eingeschwungenen Zustand den vollen Peak-Peak-Flußdichtenhub. Wenn nun aber der Anfangszustand der Flußdichte nicht der negative Flußdichtenscheitelpunkt ist, sondern Null, dann treibt man den Kern in die Saettigung.

Mit Last, oder gar stark nichtlinearer Last, werden noch die tansformierten jeweiligen Lade- und Laststroeme mehr oder minder nichtlinear dazu überlagert. ...üblicherweise verschlimmert sich dadurch der Einschaltstrom nochmals...
 
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Der Mann hat Recht, da gibt es nichts zu deuteln.
...mit der Lizenz zum Löten!
 
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Zitat:Original geschrieben von voltwide
Der Mann hat Recht, da gibt es nichts zu deuteln.

Boah... wie ich sowas hasse! motz
 
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ich weiß ;baeh
...mit der Lizenz zum Löten!
 
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Für die nicht Eingeweihten: Ein MPP Tracker (englisch: -Maximum Power Point Tracker -) Ist eine Elektonik, die die Belastung der Wasser- bzw. Windgeneratoren oder Solarzellen durch den Wechselrichter so einstellt bzw. nachregelt dass immer die maximale Leistungsausbeute erreicht wird. Das erreicht man indem man den aufgenommenen Strom des Wechselrichters so lange langsam steigert, bis die Ausgangsleistung nicht mehr weiter steigt und gerade anfängt abzufallen. An diesem Punkt wird die Anstiegsrichtung umgekehrt und der aufgenommene Strom wieder langsam verringert, bis die Ausgangsleistung wieder leicht abfällt, nun wird wieder die Anstiegsrichtung umgekehrt und der aufgenommene Strom wird damit wieder erhöht. Damit soll ein ständiges pendeln um den MPP erreicht werden. Professionelle Geräte nutzen dazu meist eine Microprozessor Steuerung.
Da die Ausgangsspannung in unserer Anwendung nahezu konstant 230V~ ist (bzw. die herunter transformierte "Primär" Niederspannung) müssten wir theoretisch nur den Ausgangsstrom z.B. mit der abfallenden Spannung über R24 in ChocoHolics Schaltung hochohmig abgreifen, gleichrichten und integrieren und damit R23 steuern.
Habe nun versucht, das mit zusätzlichem Miller Integrator in ChocoHolics Schaltung einzubauen, leider ist dabei totaler Mist raus gekommen, die geänderte Simu läuft überhaupt nicht mehr los "Singular Matrix...".
Habe ich hier einen Denkfehler ? Brauchen wir vielleicht eine Art "DeltaU Abschaltung" wie sie bei Akku Ladegeräten verwendet wird um den Miller Integrator am Eingang zu steuern und umzuschalten ?

LG Benno
 
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