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SNT für 150W D-Amp
#41
Das mit den Werkzeugkisten ist ein persönlicher Flitz von mir.
Hier geht es nicht um High End Hifi sondern
um transportable und besonders leichte Fun-Lösungen.
Wer einmal einen Fender Twin Reverb mit 2xJBL D120 ein
Stück weit getragen hat, weiß was ich nicht will.
Natürlich fehlt hier eigentlich die Stabilität der Wände,
aber bei "Zimmerlautstärke" ist es schon mal ein echter
Fortschritt gegenüber den Notbookspeakern.
Schnarrgeräusche treten vor allem auf an den Verbindungskanten
Deckel / Bodenteil. In einem Fall habe ich die Nut
mit einer Ader Kabel 1,5qmm inkl Isolierung
verfüllt so dass die Teile nun gegenananderdrücken
und Ruhe ist.

...mit der Lizenz zum Löten!
 
#42
Super Artikel, voltwide. Wirklich super! überrascht Heart
 
#43
Zitat:Original geschrieben von Rumgucker

Super Artikel, voltwide. Wirklich super! überrascht Heart

Allerdings ...

BTW:
Nun gut, wenn der Koffer so geplant war und das tut was er soll, klasse. Tongue
"Ich hab Millionen von Ideen und alle enden mit Sicherheit tödlich."
 
#44
Zitat:Original geschrieben von Rumgucker

Es ist wirklich köstlich, wie bei den Dingern der Laststrom die Basisströme aufrecht erhält. Und wie die Wandler 100 mal in der Sekunde erneut mit einem Diac angestoßen werden, weil ja kein (ausreichender) Siebkondensator enthalten ist. Feinste Schaltungskunst.

[Bild: 1_topol6.png]

....und noch mehr, der lediglich winzige Kondensator direkt hinterm Gleichrichter spart nicht nur Kosten, sondern ermöglicht auch nen hohen Powerfaktor...
Allerdings muss man da wirklich alle Bauteile schön aufeinander abgestimmt hintuefteln und die Fertigungstoleranzen im Griff haben.
Insbesondere Rückkoplungstrafo, BJTs & Basiskreis muessen wirklich passen.

Aber für unsere Zwecke hier in diesem Thread halte ich die Schaltung für ungünstig, da sie ohne weitere Modifikation/Erweiterung erstmal ein 100Hz-Moduliertes HF-Rechteck als Ausgangsgröße liefert.
Und man kann nicht einfach nen Gleichrichter mit dickem Elko anklinken.
 
#45
Zitat:Und man kann nicht einfach nen Gleichrichter mit dickem Elko anklinken.

Doch, es geht, hab ich schon ausprobiert. Wink

Allerdings hast Du recht was die Abstimmung betrifft, ich hatte einige Prototypen erfolglos entworfen. Dabei muss ich dazu sagen, dass ich mit Übertragern und Ferriten wenig Erfahrung habe.
Entweder starben die Transistoren spektakulär oder es tat sich gar nix.

Mit LT-spice habe ich einige Schaltungen simuliert, die funktionieren und ich würde auch noch einen Versuch wagen die praktisch umzusetzen.

Als Trafo hab ich bei Reichelt einen großen Ferritringkern im Sinn.

Ebenso als Schalttransistoren 2SC5302 von Sanyo, auch bei Reichelt erhältlich.
 
#46
Ich brauchte 24V für ne "gaaanz zufällige ad-hoc-Vorführung" aus der Westentasche.

Damit das SNT nicht verdächtig aufträgt, war ich auf der Suche nach was kleinerem.

5 Watt-Lastwiderstand zur Aufrechterhaltung der Rückkopplung und Brückengleichrichter und 100Hz-Siebung hinter dem Gleichrichter. Und natürlich ein paar mehr Sekundärwindungen. Ging wunderbar. lachend

Zack, zack, zack hatte ich aus den Jackentaschen einen kompletten Analyseautomaten auf dem Tisch des Kunden ausgebreitet. Man sah alle Kabel, alle Schläuche. Notebook steuerte sämtliche Komponenten (Ventile, Pumpen, Displays, Relais, Interfaces) über ein 3-Ader-System. Eine Ader machte Kommunikation. Die beiden anderen Adern waren eben mit der winzigen 24V-Versorgung verbunden.

Zwar starb während der Vorführung eine Pumpensteuerung, aber da die Leistungselektronik wasserdicht eingebaut war, konnte keiner was riechen. L293D verglühte regelrecht. Ich schwitze Blut und Wasser, weil ich ja am Steuer-PC sah, dass das halbe Netzwerk zusammengebrochen war. Aber es lief noch genug. Überall bewegte sich was und klickerte.

Und auf dem Notebook ratterten die Meldungen durch (die Hälfte davon Fehlermeldungen).

Aber wir bekamen den Auftrag. Big Grin
 
#47
Ich hoffe, dass Du daraus lernst, diese L293-Kacke nie wieder zu verbauen:
Die sind berühmt für ihre Feuerwerke!
...mit der Lizenz zum Löten!
 
#48
Zitat:Aber wir bekamen den Auftrag.

Für AKW Krümmel ? klappe
"Ich hab Millionen von Ideen und alle enden mit Sicherheit tödlich."
 
#49
Die Pumpen waren mit Synchronmotoren bestückt. Die Elektronik hatte kaum Platz im Pumpengehäuse. Von Kühlung ganz zu schweigen. Besonders bei den Spülvorgängen ging ich auf volle Drehzahlen. So schnelle Spülungen hatte der Kunde mit seinen Pumpen noch nie gesehen. Er war ganz fasziniert. Dabei wurde aber der L293D weit über 600mAs belastet. Wir hatten 2.4As gemessen. Mit ordentlicher Kühlung hätte ers vielleicht überlebt. Bei den Tests hatten wir die Pumpen immer offen (um hot-spots zu entdecken). Die L293D wurden schon etwas "schwer"... Rolleyes

Egal.. bei der Auftragsbeschaffung muss man halt hoch pokern. Der Erfolg zählt. Cool
 
#50
Mit ner gewissen ohmschen Minimallast kann ich mir schon vorstellen, dass es geht.
Aber ohne, wie bei Captain-Chaos, - braucht man schon viel Glück. Ich würde da eher so einen Hick-Up-Betrieb mit zeitweiligen Überlastsituationen erwarten.
 
#51
Sorry, stimmt, es ist nur schon so lange her, dass ich es fast vergessen hatte. Auch ich brauchte eine Grundlast.
Jetzt erinnere ich mich wieder, damals hatte ich mit dem Netzteil ein Autoradio betrieben und mich gefragt, warum die Spannung immer wieder einbricht, so ca. mit 1Hz. Als ich eine kleine Halogenlampe parallel geschaltet habe gings, wie gesagt, hab ich voll vergessen.
 
#52
Zitat:Original geschrieben von Onkel_S.

Zitat:Original geschrieben von Onkel_S.

Könnte mir jemand helfen, für den L6565 das LTspice model zu finden?

Oder vllt hat jmd das Model schon?

Ich hab längere Zeit gesucht, ich bin unfähig die richtige Seite zu finden Rolleyes


...und ich befinde mich auch nicht als fähig, dieses Modell selbst herzustellen Cry (ich weiß nichtmal, wie man in spice ein grafisches Symbol erstellt)

Ein kleiner Fehler im eigenem Modell und die ganze Schaltung könnte abbrennen motz
Das Projekt sollte nicht schon in der Planung scheitern.

Kennt ihr äquivalente ICs, für die ich ein Modell finden kann, vllt sogar noch von LT?
Ein Hoch auf die Pulsweitenmodulation!
 
#53
Zitat:Original geschrieben von Onkel_S.
...und ich befinde mich auch nicht als fähig, dieses Modell selbst herzustellen Cry (ich weiß nichtmal, wie man in spice ein grafisches Symbol erstellt)

Das zweite kann man üben. Und beim ersten Punkt denken bestimmt viel weniger begabte Entwickler ganz anders als Du... und überschwemmen uns mit Schrott-Modellen. Man muss also JEDEM Modell gegenüber misstrauisch sein, egal ob selbst- oder fremdgemacht.

Beides also keine Argumente, diese sehr sinnvolle Arbeit nicht anzugehen. Selbst wenns ne Woche kostet. Wir machens ja gemeinsam. Ich lass Dich nicht im Regen stehen Wink
 
#54
Zitat:Original geschrieben von Onkel_S.
....und die ganze Schaltung könnte abbrennen motz

Das wird sie sowieso. klappe
 
#55
Zitat:Original geschrieben von Rumgucker
Ich lass Dich nicht im Regen stehen Wink
Danke! Smile

Dann soll es so sein. Nächste Woche(n) wird es angekeilt. ;fight

Weiterer Vorteil ist, dass ich nach Fertigstellung den IC auswendig kennen müsste.

Vllt gibts sogar nen neuen Thread, um den hier nicht so zu vermüllen.
Ein Hoch auf die Pulsweitenmodulation!
 
#56
Zitat:Original geschrieben von Rumgucker

Zitat:Original geschrieben von Onkel_S.
....und die ganze Schaltung könnte abbrennen motz

Das wird sie sowieso. klappe

Wenn ich rausfinde warum, und dran lerne, ist das zu tolerieren lachend
Ein Hoch auf die Pulsweitenmodulation!
 
#57
Zitat:Original geschrieben von Onkel_S.
Vllt gibts sogar nen neuen Thread, um den hier nicht so zu vermüllen.

Das macht Sinn. Wir haben ja nen extra Spice-Bereich.

Zuerst mal sollten wir sichten, ob wir im datenblatt überhaupt genügend genaue Infos finden. Ich hab ja zur Zeit das Datenblatt vom ADS830 am Wickel und da stehen nicht mal banalste Angaben drin.

Wenn das Datenblatt nicht reicht, können wir auch kein Modell machen.
 
#58
Wenn ich mir den Thread-Titel so anschaue...

...wie wärs damit?

http://www.datasheetcatalog.org/datashee...yzytzt.pdf

Trickreiches geregeltes aber simples SNT auf Seite 5.

Ich hab mit dem Chip schonmal gearbeitet. Mir erschien er völlig problemlos. Allerdings war der Trafo schon fertig.

Gibts als "STR58041" gerade für ? 2.70 bei Pollin.
 
#59
Das sieht mir nach einem klassischen "blocking oscillator" aus,
eine selbstschwingende Schaltung. Ähnliches findet sich heute
noch in kleineren Ladegeräten (<3W). Ja, das müsste
quasiresonant schalten, indem der Haupttransistor eingeschaltet
wird in dem Moment wo der Trafokern vollständig entmagnetisiert ist.
Allerdings halte isch es für suboptimal, einen Sperrwandler für
150W mit einem bjt-Leistungsschalter zu bestücken wg der zu
erwartenden Eigenverluste: Allen voran der current tail
unmittelbar nach dem harten Abschalten.
...mit der Lizenz zum Löten!
 
#60
Der Computer-Monitor, wo der drin war, war ein uralter NEC, wenn ich mich recht erinnere. Mit relativ kleinem Kühlblech für den Chip bei relativ großer Leistungsaufnahme um die 100+ Watt. Ich denke mal, dass der nur mit ein paar zig Kilohertz arbeitete. Da bleiben die Verluste überschaubar.

Niedrige Frequenzen, problemloser Trafo, geringe Umschaltverluste, simple Schaltung, robuste Technik. Why not?