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high end design...
Ich denke, dass ich zur Zeit besser für eine andere Sache wäre: ich sollte mich kahlo zur Seite stellen und Röhrenmodelle mithelfen. Was wäre zum Beispiel, wenn Kahlo sich beim Angeln in den Fjorden verirrt? überrascht Und sein Norwegisch ist vielleicht noch nicht gut genug, um den Weg nach Hause zu erfragen. Dann popeln wir in der Nase oder wir daddeln weiterhin mit nachweislich praxisfernen Duncan-Modellen rum.

Nun hab ich nur ein multiples Problem: im Studium war ich krank als Vierpole dran waren, von Mathe hab ich auch keine Ahnung und das, was kahlo da treibt, ist für mich schlichtweg schwarze Magie. Ich befürchte also, dass ich schlichtweg zu dumm für die Modellerstellung bin.

Aber egal... ich werde die Probleme mit eisernem Willen zu kompensieren versuchen.... hinterhältig
 
Ich denke, dass das EL34-Modell steht. Modifiziertes Duncan. Nun auch geeignet, um g2-Konstantstrom zu simulieren. Mir ist aufgefallen, dass der g2-Konstantstrom tatsächlich eine äußerst starke Gegenkopplungswirkung auslöst. Die Aussteuerung geht - bei gleicher Steuerspannung - völlig in den Keller, rund Faktor 1:10. Die Verstärkung einer EL34-Triode mit der Hochohmigkeit einer Pentode? misstrau

Naja... das muss alles noch untersucht werden. Wir stehen ja noch am Beginn der Pentoden-Verwendung für high-end Wink
 
Kahlo schimpft zwar noch, aber grundsätzlich bin ich guter Hoffnung, dass wir die noch unzureichenden Kennliniendeckungen etwas nachbessern können, perfekt wirds aber wohl nicht werden. Während kahlo und ich noch im Modell-Thread arbeiten, können wir uns ja schon mal Gedanken machen, was uns eine Pentode im high-end-Bereich bringen könnte.

Grundsätzlich nervt es, dass der Katoden- und Anodenstrom nicht im direkten Zusammenhang stehen. Zwar könnte man in Reihe mit dem Schirmgitter eine Konstantstromquelle anordnen, aber die mindert die Verstärkung der Röhre ganz erheblich. Da kann man mit weniger Aufwand gleich das g2 mit der Anode verbinden. Nene... das mit dem konstanten g2 halte ich für nicht zielführend.

Den Anodenstrom können wir also nicht katodenseitig messen.

Wie auch immer: wir geben dem Kind erstmal nen Namen. Wir beginnen die Entwicklung des PENTOPTIMATORs Wink
 
Zitat:Original geschrieben von Rumgucker

Den Anodenstrom können wir also nicht katodenseitig messen.

Wie auch immer: wir geben dem Kind erstmal nen Namen. Wir beginnen die Entwicklung des PENTOPTIMATORs Wink

Man könnte ihn katodenseitig messen, wenn man G2 aus einer getrennten Quelle versorgt. Das wäre sogar noch etwas günstiger hinsichtlich Hai-Ent, Einkopplung stabilisierte Spannung direkt an Katode und G2. Das sollte für den Pentoptimator eine Grundvoraussetzung sein, damit er seinen Namen auch verdient Cool

und dabei gleich noch eine Strombegrenzung vorsehen, damit es im Fehlerfall nicht knallt.
 
Hey.. der Gerd macht richtig mit! überrascht

Aber ich verstehs nicht, Gerd. g2-Strom und Anodenstrom vereinigen sich doch zum Katodenstrom. Wenn Ig2 unbekannt ist, so kann ich durch Messung des Katodenstroms doch nicht den Anodenstrom berechnen.
 
Zitat:Original geschrieben von Rumgucker

Hey.. der Gerd macht richtig mit! überrascht

Aber ich verstehs nicht, Gerd. g2-Strom und Anodenstrom vereinigen sich doch zum Katodenstrom. Wenn Ig2 unbekannt ist, so kann ich durch Messung des Katodenstroms doch nicht den Anodenstrom berechnen.

es wäre schön, wenn Du auch so gut mitmachen und alles lesen würdest Angry
wieso berechnen? miß ihn doch einfach... natürlich im Anodenstromkreis. Was im G2-Stromkreis passiert, interessiert ja nicht mehr, seit der getrennt läuft.
 
Ich verstehs immer noch nicht. Die bisherigen Trioden-Optimatoren haben den Katodenstrom gemessen und so ausgeregelt, dass der Anodenstrom "hinhaut". Wie soll das bei einer Pentode gehen?
 
Vielleicht sollten wir mal zusammenstellen, was wir überhaupt für Vorteile haben, wenn wir die Pentode als Pentode benutzen. Unter der Voraussetzung, dass wir sie in etwa so ansteuern wie mit Trioptimator oder Bioptimator...

Mir gefællt das mit dem Bioptimator næmlich sehr gut. Einziger Nachteil: bei als Trioden geschaltete EL34 entstehen nennenswerte Verluste in den Mosfets. Die liegen aber - grob überschlagen - im unteren einstelligen W-Bereich. So what?

Grüsse,
Kahlo.
 
Wie ich schon sagte, hat für mich die Pentode erstmal den Charme, dass man eine neue Elektrode zum Spielen hat. Ich hab eben mal bei Darius "geluschert"... der koppelt die NF über g2 ein und steuert die Lautstärke einer linearen Pentode mit g1. Ungewöhnlich... aber sowas inspiriert einen doch.

Was bewirkt g2? Nun... erstmal macht es den Stromfluss in der Röhre unabhängig von der Anodenspannung. Dadurch steigt die Verstärkung gegenüber einer Triode. Wenn man jetzt noch obendrein g2 gegenphasig zur Anode mit NF versorgt (also das Gegenteil einer Ultralinearschaltung), so müsste die Pentode IMHO der Verstärkungs-Hammer sein.

Andererseits haben wir aber auch bei der Modelldiskussion gesehen, wie uns das g2 die schön überschaubare "Mathematik" unser Optimatoren kaputt macht, einfach weil die gegenseitige Beeinflussung zwischen Anode und g2 doch ganz erheblich ist.

Grundsätzlich ist die Pentode also ein Super-Verstärker. Ein unlinear bockiger Stier neben unseren Trioden-Hamstern. Lasst uns den Stier an den Hörnern packen und ihn einreiten Wink
 
Zitat:Original geschrieben von Rumgucker

Ich verstehs immer noch nicht. Die bisherigen Trioden-Optimatoren haben den Katodenstrom gemessen und so ausgeregelt, dass der Anodenstrom "hinhaut". Wie soll das bei einer Pentode gehen?

mmmhhhhh!!!

Die G2-Versorgung wird direkt an K und G2 geschaltet, direkt an die Anschlüsse an der Fassung.
Dann herrschen definierte Verhältnisse, gegen Schaltungsmasse fließt nur noch der Anodenstrom. Meinetwegen G3 direkt an Masse schalten, dann ist das auch raus (aber da fließt eh nichts nenneswertes)....
 
Ahhhhh.... JETZT versteh ich. Wow!!!!! überrascht überrascht

Entweder ist das genial oder Schwachsinn. Im Moment erscheint mir Deine Idee noch äußerst genial.

Mensch Gerd... dass ich das noch erleben durfte... Du beglückst mich! Smile
 
alles scheint auf einmal einfach misstrau . Krieg ich jetzt doch meinen Bioptimator?
überrascht
 
Es sieht zumindest - dank Gerds Idee - nicht mehr ganz hoffnungslos aus, kahlo lachend
 
Hmmm... ich sträube mich gegen drei Netzteile... zwei nur für die g2-Versorgung.

Was wäre, wenn wir die g2-Spannungen aus zwei Hilfswindungen des Ausgangstrafos gewinnen? Und zwar direkt ohne jeden Gleichrichter und Kondensator-Firlefanz. Höchstens ein Widerstand in Reihe mit g2.

Ug2 sollte dann am höchsten sein, wenn Ia am höchsten ist, also - wie ich schon sagte - das Gegenteil einer Ultralinearschaltung. Wir wollen nicht linear sein. Wir wollen Power, brutale Power.

Habt Ihr ne Ahnung, wie weit man Ug2 negativ ansteuern darf? misstrau
 
Andererseits stellen die g2-Lasten (es wirkt aber immer nur eine zur Zeit) für den Amp natürlich eine unlineare Last dar, es wird also ein Stück vom mühsam berechneten Anodenstrom für "Verwaltungszwecke" (g2-Versorgung) verheizt.

Aber haben wir nicht auch das gleiche Problem bei der Eisensättung? Auch dafür müssen wir Kraft bereitstellen, die unsere Optimatoren nicht kompensieren konnten, einfach weil eine Gegenkopplung fehlte.

Parallel zur Eisensättigung erwarte ich auch bei den Aussteuerungsgrenzen g2-Stromspitzen.

Da stellt sich dann natürlich die Frage, was ich gewinne, wenn ich die g2-Ströme aus dem Anodenstrom beziehe. Dann kann ichs ja gleich die g2-Ströme über den Pentoptimator leiten, was wahrscheinlich dann sogar wegen der geringeren Verluste eine geringere Verfälschung bringt.

Ähem... das war nicht druckreif... das war eher ein Monolog...
 
Zitat:Original geschrieben von Rumgucker

Andererseits stellen die g2-Lasten (es wirkt aber immer nur eine zur Zeit) für den Amp natürlich eine unlineare Last dar, es wird also ein Stück vom mühsam berechneten Anodenstrom für "Verwaltungszwecke" (g2-Versorgung) verheizt.

na und? das passiert immer, egal wie Du die Versorgung organisierst, wenn sie aus dem anodenstrom kommt, greift mein Ansatz nicht.
Und für je 2 Röhren eine G2-Versorgung ist nicht der Hit, bei der relativ geringen leistung.

Zitat:Aber haben wir nicht auch das gleiche Problem bei der Eisensättung? Auch dafür müssen wir Kraft bereitstellen, die unsere Optimatoren nicht kompensieren konnten, einfach weil eine Gegenkopplung fehlte.

da wird kein Eisen gesättigt!

Zitat:Parallel zur Eisensättigung erwarte ich auch bei den Aussteuerungsgrenzen g2-Stromspitzen.

keine Sättigung! Und die Stromspitzen sollte die versorgung locker aufbringen können. Wenn da kurzzeitig wirklich mal 12mA fließen, was solls..

Zitat:Da stellt sich dann natürlich die Frage, was ich gewinne, wenn ich die g2-Ströme aus dem Anodenstrom beziehe. Dann kann ichs ja gleich die g2-Ströme über den Pentoptimator leiten, was wahrscheinlich dann sogar wegen der geringeren Verluste eine geringere Verfälschung bringt.

Ähem... das war nicht druckreif... das war eher ein Monolog...

hmm, der letzte Satz erklärt es... ansonsten ist es nämlich Quatsch....
 
Zitat:Original geschrieben von Rumgucker
Was wäre, wenn wir die g2-Spannungen aus zwei Hilfswindungen des Ausgangstrafos gewinnen? Und zwar direkt ohne jeden Gleichrichter und Kondensator-Firlefanz. Höchstens ein Widerstand in Reihe mit g2.
Das finde ich nicht so toll. Wenn es nur die Spannung wære, ok. Aber da fliessen Strøme...

Dann bekommt halt jede EL34 einen Glimmstabi oder Z-Diode mit separaten Vorwiderstænden. Oder zwei lachend . Oder Z-Diode + Mosfet... Angesichts der verbratenen Energie und der Zahl der Bauteile bin ich versucht, G2 wieder mit der Anode zu verbinden ;fight
 
Jaja.... der Pentoptimator wird wohl eine schwere Geburt werden .... Rolleyes
 
Zitat:Original geschrieben von kahlo

Zitat:Original geschrieben von Rumgucker
Was wäre, wenn wir die g2-Spannungen aus zwei Hilfswindungen des Ausgangstrafos gewinnen? Und zwar direkt ohne jeden Gleichrichter und Kondensator-Firlefanz. Höchstens ein Widerstand in Reihe mit g2.
Das finde ich nicht so toll. Wenn es nur die Spannung wære, ok. Aber da fliessen Strøme...

Dann bekommt halt jede EL34 einen Glimmstabi oder Z-Diode mit separaten Vorwiderstænden. Oder zwei lachend . Oder Z-Diode + Mosfet... Angesichts der verbratenen Energie und der Zahl der Bauteile bin ich versucht, G2 wieder mit der Anode zu verbinden ;fight


Hallo,

ich bin auch für eigene Versporgung. Der Aufwand hält sich doch in Grenzen.
Die beiden Röhren können ja mit Katode und G2 zusammengeschaltet werden, also eine Wicklung pro Endstufe auf dem Netztrafo, Widerstand in die Zuleitung zum Gleichrichter, und nach dem Glr. Elko und Z-Diode zur Stabilisierung.

Gruß Gerd
 
Wenn wir die Katoden miteinander verbinden würden, so kann unsere bisherige katodenseitige Steuerung nicht mehr funktionieren.

Bei Gegentakt bräuchten wir echt 3 unabhängige Versorgungen, für Stereo insgesamt fünf.