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Mein Class-D Vollbrücken-Amp PLÄNE
#21
Holzauge sei wachsam....das sind UF4007 !!
Sind schnelle 1N4007 !, sind aber schei***. nimm MUR160.
Und für Vollbrücke, ja 4xIRFP260N.
"Ich hab Millionen von Ideen und alle enden mit Sicherheit tödlich."
 
#22
Achsooo!!! Ich dachte nicht das das schnelle sind sondern SMD Typen oder sowas... Na dann! Big Grin Hab jetzt erstmal weitestgehend deine Eingangsbeschaltung mit Generator und so geklaut... Meine Ansteuerung war ja Mist. Und wenn ich deinen Vorschlägen folge, kann ich auch gleich deins nehmen. Smile

Funktioniert das denn so wies auf deinem Plan steht? 2,5kW Endstufe mein ich!
 
#23
so, habs alles geändert. in heimarbeit an der arbeit... Big Grin an zwei 21" monitoren lässt sich SUPER zeichnen, einfach nur geil! hinterhältig wenn ich daheim bin, werde ich die pläne posten! bis dann!!!!
 
#24
sooo... ich hoffe, dass es diesmal nicht so schlecht is. Wink

[Bild: 177_CLD1.jpg]


[Bild: 177_CLD2.jpg]


[Bild: 177_CLD3.jpg]


...die Ähnlichkeit zu Basstlers Amp is unübersehbar, aber wie gesagt, ich halte es für besser, sich an ein funktionierendes Design anzulehnen.

@Basstler
bitte sag mir bescheid, falls sich irgendwelche werte bei den Bauteilen inzwischen verändert haben sollten!


Christian
 
#25
Japp, hat sich etwas geändert, aber nur marginal.
Also der Leistungsteil haut hin.
Nur die Modulation ist etwas aufgeräumt, poste ich etwas später.
"Ich hab Millionen von Ideen und alle enden mit Sicherheit tödlich."
 
#26
Mann, da bin ich aber froh! Also der Leistungsteil haut auch so hin
wie ich ihn (zwar gaaanz wenig) anders hab?
Wäre dir voll dankbar, wenn du die aktuelle Version vom Modulator usw.
bald reinstellen würdest. Wenn Zeit is...

DANKE DIR!!! Confused


Christian
 
#27
Sorry, schaffe es heute nicht mehr.
Bis eben noch bei Vater Holzbank zusammen gebaut. Mit Hammer und viel gewalt.
Morgen hab ich aber mehr Zeit. Kommt dann, habs ja aufgebaut und in Betrieb, also funktioniert auch gut.
"Ich hab Millionen von Ideen und alle enden mit Sicherheit tödlich."
 
#28
Sehe grad, die Dioden über den MosFets...haben die nen besonderen Sinn ?
Wenn sie langsamer als die internen sind...schlecht.
Sind sie schneller, nützt das leider rein gar nix.
Erzähl mal wo für die gedacht waren ...
"Ich hab Millionen von Ideen und alle enden mit Sicherheit tödlich."
 
#29
ok, ich vertrau dir da ja voll und ganz... Smile

die waren dafür gedacht um die FETs zu schützen. naja, dann mach ich die halt
da hin wo du die hast. wofür sind die denn an der stelle gedacht? um spitzen
an den gates zu "löschen" vielleicht? und die dioden über den gate-widerständen?
bin nicht so der HF und HV profi. Wink

naja, morgen sagst du es mir ja bestimmt. Confused und vergiss die pläne nicht! Wink

bin da sooooooooo wild drauf!!! hinterhältig

bis dann!!!


Christian
 
#30
aha! hab mal bisschen tiefer nachgedacht und bin drauf gekommen, dass
die dioden über den gate-widerständen dafür gedacht sein könnten, die DE-aktivierung
zu beschleunigen. oder? weils rückwärts den widerstand kurzschließt und somit das gate
schneller "entladen" werden kann. cool... Smile

vergiss nicht die plääääne!!! mach dir auch das layout (die layouts),
versprochen!


Christian
 
#31
Jepp erkannt. Da die Fets ohne hin langsamer abschalten, wird das ganze ohne Gatewiderstände gemacht, also über die Dioden geführt.
Zu den Dioden über den Fets...Bei IRF sind die internen Inversdioden so ausgelegt, dass sie den selben Strom (betragsmässig) tragen können, wie der Fet selbst.
Daher ist es für die meisten Anwendungen nicht nötig dort extra welche einzusetzen.
Als Überspannungsschutz sind nur Transildioden geeignet. Das sind im Prinzip Zenerdioden, die auf hohe Impulsleistung getrimmt sind.
Die sind recht schnell und als Überspannungsableiter bestens geeignet.
Nur in einer Brückenschaltung haben sie einen bösen Nachteil, da sie ziemlich schlagartig leitend werden, schützen sie zwar den betroffenen Fet
zuverlässig vor Überspannung, aber bilden einen Kurzschluss der den Fet gegenüber zerschiesst.
Ist die Spannung wieder runter gehts dem bis eben geschützten Fet an den Kragen.....
Äusserst suboptimal....
Abhilfe, ist als vorerst letzte Änderung geplant, ich packe zu den Dioden einen 5 Ohm Widerstand in Reihe.
Der begrenzt den Strom und die Fets dürfen weiter leben.
Selbige Typen (nur mit entsprechender Spannung) packe ich immer direkt beim Fet zwischen Gate und Source um selbiges zu schützen.
Das Gate eines Mosfets ist der grösste Schwachpunkt. Eine recht dünne Oxidschicht bildet dort die Isolation und die reagiert sehr empfindlich auf
Überspannungen (>30V).

So, hänge mich erstmal an OrCad und aktualisiere den Plan.
Bis später
"Ich hab Millionen von Ideen und alle enden mit Sicherheit tödlich."
 
#32
So, hier isses nun....

[Bild: 130_mod_new.jpg]

Der Audiopfad ist DC gekoppelt, sollte also keine Gleichspannung mit drauf liegen.
Der Offset wird nur noch mit dem Dreieck Signal eingestellt.
Mit Oszi das Dreiecksignal erstmal mittig auf Nulllinie.
Dann am Audioeingang nen Sinus packen 1Vrms.
Den Sinus auf den zweiten Kanal vom Oszi holen, aber direkt am Komparator messen, wie das Dreieck.
Nun mit dem Trimmer über den zweiten Audio-OP die Amplitude so einstellen, dass oben und unten
das Dreieck rund 5-10% grösser ist, als das Sinussignal.
Vermutlich hast Du auch kein Oszi mit zweiter Zeitbasis Cool, aber nicht das Problem.
Es reicht ja aus, dass man das Dreieck sauber sieht und der Sinus mit 250Hz macht nen schönen Schleier drüber.
Lässt sich super erkennen.

Ausserdem ist die Frequenz jetzt fix, ca 65kHz. Und das Audiosignal bleibt symmetrisch.
Das ganze funktioniert so gut, da der Komparator ja gegen Masse schaltet.
Der Pullup-Widerstand von 560 Ohm kann auch kleiner sein (1-10K), ist bei mir nur so ausgelegt, da er direkt die LED
vom Optokoppler treibt.

Nun denn....
"Ich hab Millionen von Ideen und alle enden mit Sicherheit tödlich."
 
#33
Hey, vielen Dank für den superschnellen Service!!! Smile Wenn du
in der Nähe wohnen würdest, würd ich dich mal aufn paar Bierchen
einladen! Big Grin Wo wohnstn überhaupt?
Werd mich dann gleich mal dran machen, den Plan abzumalen und dann
bestell ich am Montag die Teile & Lochrasterplatinen und dann gehts ab!
Oder soll ich lieber gleich n Layout machen? Funktioniert ja.
Achso, dass mit dem messen is garkein Problem, hab da so ein affengeiles Oszi an
der Arbeit, welches ich mir ab und zu ausleihe, wenns mein älteres Tektronix 2225
nicht bringt... Smile Durch den Akkubetrieb kann man so auch massefrei messen.

Kannst ja mal gucken und sabbern Big Grin Kostet inkl. Mwst. 10.710 ?uros die geile Sau!

http://www.datatec.de/cgi-bin/shop/lshop...onix%20tds

...ohne Scheiß, dass Ding lieb ich! Das bessere Tektronix mit Windows drauf krieg ich nicht
unbeobachtet da raus. Big Grin

Das Forum hier is echt sehr lehrreich, nur schade das hier kaum was
los is. Lauter geniale Entwickler hier... Smile
Nochmal danke für den genialen Service, werde dich auf jeden Fall auf
dem Laufenden halten.

...das mit dem Bier war übrigens ernst gemeint! Smile

Wie gesagt, ich meld mich dann!

Schönes WE!

Christian
 
#34
Scheisse, noch nen kleiner Fehler drinn.
Pin 1 vom LM311 U39 muss nicht auf GND sondern -12V.
Werde das mal später noch ändern.
Weiss nicht, wollteste den Modulator gleich zur Endstufe packen ? Fallste den extra aufbaust kannste ja nen layout machen.
Bei der Brücke ... hem ... vielleicht kann man das ding noch vereinfachen wäre schade um die Platine.

Messtechnisch haste definitiv die Nase vorn. Ich hab nur "zugelaufende" Geräte im Besitz.
Zum einem ein (leider kaum brauchbares) Gould 2608 Speicheroszi, hat zwar 8 Eingänge und die sogar differentiel, aber mit einer Bandbreite
von 20MS/s kann man nicht viel reißen. da ist in der Regel bei 30kHz schluss. Getaktete sachen mag das gar nicht.
Dann wäre da noch ein Hameg 208, kann speichern und ohne Speicher bis 20MHz...immerhin.

Ja Bier ist immer klasse ;-)
Ich sitze in Berlin.
So nun erstmal zu hier, muss heute mal das Wetter geniessen. Sitze seit nem halben Jahr entweder in er Technikerschule oder im Keller
und bastel rum...ICH MUSS MAL WIEDER RAUS... Smile
"Ich hab Millionen von Ideen und alle enden mit Sicherheit tödlich."
 
#35
hi

lese mich seid ein paar tagen durch das forum und hab mir so gedacht muss dich doch mal anmelden
sind ja wohl ein paar sehr fähige leute hier. Da ich so einiges ausprobiere und baue (ob ichs später brauch ist was anders) hab ich gleich mal ne frage zu diesen amp. Kann man da die schaltfrequenz nicht auf 200-300kHz hoch drehen und den dann als full-range-amp laufen lassen? Könnten dann auch andere fets sein, eine leistung von 100-200W würden ausreichen. Ach und kann ich den LT1360 in der steuerung durch ein andern ersetzen weil ich den nicht bei reichelt kriege und für einen amp bei drei oder mehr versandhäusern bestellen wollt ich nicht umbedingt. Hab ich dann ja mehr versandkosten als was der amp wert ist!?.

Tobi
 
#36
Wilkommen im Forum !

Im Prinzip erstmal ja. Für die 100-200W braucht man weder eine Vollbrücke, noch die dicken IRFP260N Fets.
Für höhere Frequenzen haben sich bei mir die IRFB4710 (150V) oder IRFB31N20D (200V) ganz gut bewährt.
Der LT1360 ist ein sehr schneller Op, optimal für den Integrator vom Dreieck Rechteck Generator.
Ich bin auf den durch Simulation bzw. Datenblatt Recherchen gekommen. Aber im Prinzip ist jeder schnelle Op
geeignet. Am besten man schaut auf die Spannungsanstiegsgeschwindigkeit. Umso höher die ist, umso präziser wird das Dreieck, gerade bei hohen Frequenzen. Aber Video-Ops fallen wieder raus, rauschen zu stark.
Einfach mal suchen....
"Ich hab Millionen von Ideen und alle enden mit Sicherheit tödlich."
 
#37
Wegen Shop...

Kann da auf Darisus verweisen, der hat ansich alles da...

http://www.darisus.de/index.php

"Ich hab Millionen von Ideen und alle enden mit Sicherheit tödlich."
 
#38
ja das hört sich ja schon mal nicht schlecht an aber wie schnell sollte der op den sein?
Weil einen mit 800V/us hab ich noch nicht gesehen. Würden es 25V/us auch tun oder ist das
zu wenig? Welche slew-rate hat eigentlich der lm311 hab da in den datenblättern nichts zu gefunden,
und der op27 ist ja auch nicht der schnellste. Ist das denn überhaupt der entgültiege schaltplan?
Also steuerung und leistungsteil oder lohnt das bestellen der bauteile noch nicht.

Tobi
 
#39
Wie gesagt, ich hab mich da mit Simulationen ran getastet.
Schnell sollte auch nur der OP vom Integrierer des Dreieck-Rechteckgenerator sein.
Da der Schmitttrigger da bei nur schalten muss, tut es dahinter ein schneller Komparator (LM311).
Im Audio Zweig reichen natürlich "normale" Typen.
Beim Komparator ist es vorallem wichtig, das er einen niedrigen Offset hat und schnell reagiert.
Der LM311 reagiert innerhalb von 100-200ns. Dort sind die meisten OPs schon Bandbreiten begrenzt.

Der Thread hier, bezieht sich auf den Verstärker, den PSCP-AUDIO.de bauen möchte. Hier gibts noch keine kompletten Pläne.
Ist noch in der Entwicklung.
"Ich hab Millionen von Ideen und alle enden mit Sicherheit tödlich."
 
#40
ok, dann wird das mit dem bier leider nichts, glaub ich. wohn nämlich
in der nähe von frankfurt a.M., is bisschen weit weg... Smile