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Rumguckys "25ns Ecke"
#21
https://stromrichter.org/d-amp/content/images/351_

Was hältst du von diesem Schaltungsprinzip. Die Mosfets schalten eine vom Signal- und Ansteuerteil unabhängige Spannungsquelle. Die Totzeitproblematiken erledigen sich, da beide Mosfets beim Nulldurchgang sperren. Die Totzone braucht nur steil genug durchlaufen werden. Der Ausgang liegt entweder auf GND gegenüber der Ansteuerspannungsquelle und auf Plus gegenüber der Leistungsspannungsquelle oder auf 12V gegenüber der Ansteuerspannungsquelle und auf Minus gegenüber der Leistungsspannungsquelle. Da die Gates eine gemeinsame Ladung haben entfällt auch die Problematik, daß der P-Kanal-Mosfet eine höhere Gatekapazität hat und damit langsamer reagiert als der N-Kanal-Mosfet.
 
#22
@eooa
Kleiner Tipp, beim Bild hochladen die Endung mit angeben (.png).

Ansich ne gute Idee, ist ja quasi doppel PushPull....
"Ich hab Millionen von Ideen und alle enden mit Sicherheit tödlich."
 
#23
Versteh ich nicht. "MT2" kriegt am Ausgang über M1 und M2 die volle Versorgungsspannung aufgeschaltet. Das macht "puff" und riecht komisch.

überrascht

 
#24
Dachte ich auch erst, aber mit galvanisch getrennter Versorgung ist es möglich....
"Ich hab Millionen von Ideen und alle enden mit Sicherheit tödlich."
 
#25
Stimmt! Mit schwebender Versorgung klappt es tatsächlich.

Nicht dumm, die Schaltung. Wo ist der Pferdefuß? misstrau
 
#26
Was ist überhaupt mit 25 ns schaltstufe gemeint ? Das Delay oder die rise- und fall-time ?

Also 40 ns rise- und falltime habe ich vor 15 Jahren ohne exotische Bauteile schon geschafft.

Zweite Frage: Wofür will man überhaupt so eine schnelle Schaltstufe (eigentlich kenne ich die Gründe warum jemand so etwas wollen könnte, aber zu jedem kommt mir ein Gegenargument in den Sinn !) ?

Gruss

Charles

P.S.: Der folgende IXYS Treiber kostet bei uns noch etwa umgerechnet 5 Euro:

https://www.distrelec.com/distrelec/data...643038.pdf

P.P.S: Source-Folger als Endstufe von Class-D ist von irgend einer "Franzosenbude" schon patentiert.
 
#27
Zitat:Original geschrieben von phase_accurate
Das ist überhaupt mit 25 ns schaltstufe gemeint ? Das Delay oder die rise- und fall-time ?
....
Zweite Frage: Wofür will man überhaupt so eine schnelle Schaltstufe (eigentlich kenne ich die Gründe warum jemand so etwas wollen könnte, aber zu jedem kommt mir ein Gegenargument in den Sinn !) ?

Es geht um die Aussteuerbarkeit bei 500kHz Träger. Für hohe Aussteuerung werden die Schaltzyklen sehr kurz (Summe aller von Dir genannten Zeiten).

Bei 500 kHz und 1us Schaltzeit passiert noch nichts, weil das Schaltverhältnis 50:50 ist, also 0 Watt.

Bei einer Austeuerung bis runter auf 500ns erzielt die Endstufe 50% der Maximalspannung, also 25% der Maximalleistung.

Bei 250ns erreichen wir 75% der Spannung, also 56% der möglichen Leistung.

Knapp 50% der Leistungsabgabe spielen sich bei 500kHz Träger bei Schaltzeiten unter 250ns ab!

Je schneller, desto mehr Power.
 
#28
@Gucki

Warte mal meine neue Ansteuerung ab...
Was sie wirklich leistet, weiss ich nur in Worst-Case.
Aber beim Aufbau wird schon schnell gedacht daher, kurze Verbindungen, Ferritperlen zum MHz dämpfen, Treiber IXDD409 (Ip9A, 15ns@4nF), Puffer für Treiber, Hightech Keramik-Cs (gibt nur in SMD) 2x100nF + 2,2uF + 47µF alles in super schneller Keramik (unglaublich, 47µ 25V 5x5x5mm Würfel), Trennung über die Magneto-Koppler HCPL 9031, DCDC Wandler für die Treiber, Highside hat somit Power auch bei 100% Modulation, Gates werden mit 2,35 Ohm (2x4,7Ohm Minimelf) geladen, High-Lowside PWM kommt aus LT1013, eventuelle Todzeit wird hier eingefügt, nicht am Gate.
An die "Füsse" der Fets bzw. Bypassdioden kommen Ferritperlen, sollen die Ströme der Kapazitäten bändigen, die umgeladen werden müssen.

Und, alles auf Lochraster... Tongue
"Ich hab Millionen von Ideen und alle enden mit Sicherheit tödlich."
 
#29
Aussteuerbarkeit, d.h. es wirklich nur um die Umschwingzeiten???
...Also da wunder ich mich auch, warum 25ns ein besonderes Target sein sollte...
Die 25ns Rise time bzw. Fall time haben wir doch schon laengst in der Tasche. Sogar bei "fetten Enstufen". Als Weichei-Charakter habe ich meine Stufe sogar absichtlich auf knapp 20ns eingebremst....
http://d-amp.org/include.php?path=forum/...&entries=0


Basstler,
au ja lass uns unbedingt deine Erfahrungen mit den HCPLs wissen.
...hab mir naemlich einige HCPL9030 besorgt, kann aber erst in ein paar Monaten wieder messen....
Insbesondere bin ich gespannt was die HCPLs bei kurzen Pulsen anstellen!!!
 
#30
Ist ja bald Ostern.... Big Grin
Dann wird der Lötkolben durch arbeiten.
"Ich hab Millionen von Ideen und alle enden mit Sicherheit tödlich."
 
#31
Ich versteh die Fragen nicht. Ich hatte in 2005 diesen Thread eröffnet, um das Forum voranzutreiben. Damals hatten wir gerade 100ns erreicht. Dass das heute nicht mehr Stand Eurer Technik sein mag, das kann ich glauben.

Hier nochmal mein damaliger Eröffnungsbeitrag:

Zitat:Original geschrieben von Rumgucker

Die 100ns-Powerstage ließ sich noch mit Bauteilen aus dem letzten Jahrtausend realisieren. Vermutlich hätte es, statt der diskreten Lösung, auch mit modernen Gate-Treibern geklappt.

Aber der Hammer sind leider auch "100ns" noch nicht. Denn bei 1MHz Trägerfrequenz läßt sich eine 100ns-Endstufe nicht besonders weit aussteuern, es ist eben nur ein Tastverhältnis 1:10. So richtig wirkungsvoll werden D-Amps aber erst bei Tastverhältnissen von 1:20.

Für uns heißt das, daß wir nun Neuland betreten müssen. Eine 50ns-Endstufe überschreitet die Möglichkeiten, die uns die Gate-Driver-Hersteller heutztage anbieten. Sie übersteigt auch die Möglichkeiten, die uns BJT-Hersteller an die Hand geben.

Wenn wir die 50ns-Stufe erklimmen wollen, müssen wir gänzlich neuartige Denkansätze verfolgen. Mit unserer vertrauten Wald- und Wiesenelektronik kommen wir dabei nicht mehr weiter.

Also los gehts! Laßt uns realistisch sein. Laßt uns das Unmögliche fordern.

Laßt uns die schnellste Class-D-Endstufe konstruieren, die es im öffentlichen Netz gibt.
 
#32
tschuldigung, bin mitunter etwas langsam.... Rolleyes
"Ich hab Millionen von Ideen und alle enden mit Sicherheit tödlich."
 
#33
Gucki, guck mal...

[Bild: 130_IXDD_FAST.png]

Ist zwar noch nicht der Fet, aber an seinem Gate KANN es so aussehen
Big Grin
"Ich hab Millionen von Ideen und alle enden mit Sicherheit tödlich."
 
#34
...na dann bin ich ja mal gespannt auf meine Ergebnisse mit meinen HCPL-Isolatoren lachend
Hast du es wirklich noch nicht geschafft, die HCPLs mit kurzen oder 'schlechten' Pulsen zu Fehlfunktionen zu verleiten???
 
#35
Naja, bisher nicht.
Gut, ist noch keine Endstufe dran und kürzer bekomme ich die Impulse noch nicht, mein Dreieck muss erst über arbeitet werden.
Das Bild ist am Treiber Ausgang....am Koppler sieht die Flanke besser aus.
"Ich hab Millionen von Ideen und alle enden mit Sicherheit tödlich."
 
#36
Hmmmm.....

...haut mich nicht um. 10ns Anstieg. 10ns Abfall. Da bleibt für die Leistungsstufe nicht mehr viel übrig. misstrau
 
#37
Zitat:...haut mich nicht um. 10ns Anstieg. 10ns Abfall. Da bleibt für die Leistungsstufe nicht mehr viel übrig.

Viel schlimmer noch: Falls die Gate-Kapazität 1 nF ist, sollte man zur Simulation mit einer viel höheren Kapazität fahren, da der Treiber via Miller-Effekt eine viel grössre Kapazität sehen wird als der statisch definierte Cgs.

Gruss

Charles
 
#38
Vielleicht sollte mal bedacht werden, das ich werder ein >500MHz Scope geschweigeden die passenden Tastköpfe habe....
Gerade letztere bremsen ungemein !-> Also nicht alles auf den Treiber schieben...
"Ich hab Millionen von Ideen und alle enden mit Sicherheit tödlich."
 
#39
500Mhz Tastkopf: Isoprobe II von Bürklin für 33,30. Hatte ich ja schonmal empfohlen.

Das mit dem Scope ist allerdings ein Problem.
 
#40
Sobald alles läuft, schleppe ich den Müll in die Firma und messe am 500MHz Tek oder Yokogama.
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