• .
  • Willkommen im Forum!
  • Alles beim Alten...
  • Du hast kaum etwas verpasst ;-)
  • Jetzt noch sicherer mit HTTPS
Hallo, Gast! Anmelden Registrieren


Grundig Fernauge FA1002 als Monitor für Videosignal nutzen.
#1
Moin,

ich habe mir des Nachts ein Grundig Fernauge FA1002 geschossen und möchte es gerne für ein ebenso altes Videospiel (Pong in a Chip) nutzen.

   

Es ist dieses hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/AY-3-8500

Datenblatt von den Teilen im Anhang, mein Spiel ist ziemlich so wie auf Seite 4 beschrieben, es kommt auch ein Videosignal heraus, den Antennenmodulator nutze ich nicht.

Nun steht hier geschrieben:

https://www.technikschrott.de/Fernauge_FA_1002.htm

dass der Monitor nur mit der Kamera zu nutzen ist, da sonst Monitor oder Kamera kaputt gehen? Ich würde die Kamera nicht verbinden und das Videosignal am 75Ohm Widerstand einspeisen? Das ist am Steckkontakt wohl Pin7?

   


Angehängte Dateien
.pdf   GIMINI1978.pdf (Größe: 1,92 MB / Downloads: 10)
 
Reply
#2
Okay, Bild geht erstmal, aber es mangelt noch an der Synchronisation - das Bild läuft durch.
 
Reply
#3
Lustig, die Ablenkspulen von Kamera und Monitor werden anscheinend von einer Schaltung angetrieben. Vielleicht muss da etwas kompensiert werden, wenn die Kamera nicht angeschlossen ist.
Leider hab ich mich für Elektronik noch nicht interessiert, als diese Art Technik modern war klappe .
 
Reply
#4
(28.01.2026, 05:15 PM)christianw. schrieb: Okay, Bild geht erstmal, aber es mangelt noch an der Synchronisation - das Bild läuft durch.

DER Mangel wird bleiben....bzw ist halt Gewohnheit, irgendwann.  Cool

Weil der Monitor H/V-Signale erzeugt, die dann auch die Kamera steuern.
Wenn da also was ein stehendes Bild erzeugen soll, muss es sync zum Monitor das Signal erzeugen.....das ist wohl eher nie der Fall,
somit müsste der Monitor eine Erweiterung bekommen, die ihn sync zum input h+v starten lässt.
    Don't worry about getting older.  You're still gonna do dumb stuff...only slower.
 
Reply
#5
Naja, es rollt schon sehr schnell durch.. Aber dafür ist es gerade. Das Telespiel hat ja variablen Kondensator um den Takt einzustellen, damit das Bild zumindest gerade ist. An einem normalen Monitor funktioniert es problemlos, da steht das Bild (alter Hitachi Kamerabildschirm).

Gemini sagt:

2. Wie bekommen wir das Bild zum Stehen? (V-Sync)
Du hast das Problem perfekt erkannt: Du konntest die horizontale Frequenz am Telespiel anpassen, aber das Bild läuft vertikal durch ("rollt"), weil die vertikale Frequenz nicht stimmt.

Da der Monitor ein "Master" ist (er gibt den Takt vor), hört er nicht auf das Signal des Telespiels. Er läuft stur in seinem eigenen Rhythmus (z. B. 48 Hz), während das Telespiel 50 Hz liefert.

Lösung A: Die einfache Einstellung (R405) Du musst den Monitor zwingen, im gleichen Takt wie das Telespiel zu laufen. Dafür gibt es einen Regler auf der Platine.

Suche auf der Haupt-Platte (aus Datei 1000034043.png) das Potentiometer R405.

Es ist im Schaltplan mit "V-FREQ" beschriftet.

Vorgehensweise:

Lass das Telespiel laufen (rollendes Bild).

Drehe vorsichtig an R405.

Du veränderst damit die Eigenfrequenz des Monitors. Irgendwann triffst du exakt die Frequenz des Telespiels, und das Bild bleibt stehen.

Lösung B: Wenn das Bild trotzdem langsam "wandert" Da der Monitor keine echte Synchronisation (Sync-Separator) hat, kann es sein, dass das Bild auch nach der Einstellung von R405 langsam nach oben oder unten wegdriftet (weil analoge Bauteile warm werden und Werte ändern).

Um es "einzurasten" (echter Sync), müsstest du eigentlich das Sync-Signal aus dem Video extrahieren und in den Oszillator einspeisen.

Der "Bastel-Hack" (Injection Locking): Manchmal reicht es, das Videosignal über einen sehr kleinen Kondensator (wenige pF) direkt an die Basis des Transistors T401 (Vertikal-Oszillator) zu koppeln. Die starken Sync-Impulse im Videosignal "schubsen" den Oszillator dann in den richtigen Takt. Das ist aber experimentell.

Empfehlung: Versuche erst einmal nur R405 (V-FREQ). Meistens bekommt man das Bild damit stabil genug für den Spielspaß. Falls das Bild steht, aber nicht mittig ist (schwarzer Balken in der Mitte), nimm R420 (V-LAGE) zum Verschieben.
 
Reply
#6
Das Teil scheint wie neu.

   

   

   

   

So soll es sein, aber läuft halt durch, links/rechts, oben/unten.
 
Reply
#7
Soweit ich das verstehe, erzeugt er das V-Signal über R401 aus der Netzspannung als Quelle.
 
Reply
#8
Der Tip :
Der "Bastel-Hack" (Injection Locking): Manchmal reicht es, das Videosignal über einen sehr kleinen Kondensator (wenige pF) direkt an die Basis des Transistors T401 (Vertikal-Oszillator) zu koppeln. Die starken Sync-Impulse im Videosignal "schubsen" den Oszillator dann in den richtigen Takt. Das ist aber experimentell.
...ist wohl einen Versuch wert - du brauchst ja irgendeinen sync zur Quelle.
+
zwar für h + v Frequenz ....voll freilaufend wird das nix. Ausser Unterhaltung/Zeitvertreib...
    Don't worry about getting older.  You're still gonna do dumb stuff...only slower.
 
Reply
#9
Ich hab beim Radiomuseum noch gefunden:

"Bemerkung
Grundig Fernauge FA1002;
s/w Fernsehanlage mit Gegensprechverbindung bestehend aus 23 cm Kontrollmonitor, Fernsehkamera, Wetterschutzgehäuse mit Montagearm für Fernsehkamera und Ruf-Sprechstelle.
315 Zeilen bei 50 Vollbildern ohne Zeilensprung, 32 W Betrieb/8 W Bereitschaftsleistungsaufnahme,
Kameraeinheit 145 x 57 x 85 mm, 0.9 kg, arbeitend ab 50 - 10.000 Lux Beleuchtung.
Die Bauart wie auch verwendeten Bauelemente verweisen auf die japanische Herkunft.
Als Bildröhrenhersteller dient Sharp, Hitachi Transistoren, Noritar Norita Kogaku Optik.
2/3" Vidicon Bildaufnahmeröhre.
Ein japanischer No-Name Hersteller kann nicht ausgeschlossen werden. Auch wird dies eine europäische 50 Hz/220 V Variante eines auch anderweitig international verkauften Sets sein.
Vergleiche mit u.a. der "Tatung" Taiwan Bauart.
Wiewohl Grundig auch Eigenentwicklungen bis in die 1990er Jahre im Überwachungsbereich erfolgreich anbot, ist dieser Zukauf zum Abrunden der Produktreihe oder als Testprodukt für eine neue bzw. andere Käuferschicht zu verstehen bzw. zu hinterfragen."

Der Punkt mit 315 Zeilen und 50 Vollbilder ist natürlich etwas anderes als normales PAL mit 625Zeilen interlaced.
 
Reply
#10


 
Reply