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Boombox (again), mehr Leistung, viel Wirkungsgrad.
Nein, die Polizei hat sich dem angenommen. Mit einem angetrunkenen (Wut)Zimmermann mit Werkzeug (Zimmermannspickl) in der Hand rede ich nicht.
 
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Da ein Neubau des Bassspeakers ansteht mal eine Laienfrage. Ich habe den Bassport derzeit auf der Rückseite der Box. Nun ist es so, dass auf eben dieser Seite subjektiv mehr Bass ist als vor der Box. Sollte der Bassport somit besser auf der Seite des Chassis sein - für mehr Ompf?

Der Bass soll so gebaut werden, dass er die Bodenatte des Hängers integriert um ca. 8Kg zu sparen.
 
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na, du Laie, du ---  sag doch mal: welcher speaker , Ziel-volumen....ein bischen Info halt Wink
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Na den Speaker den wir hier besprochen haben. 15" in 120l BR.
 
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ok , der hat ja irgendwie "Stoff" ... Tongue 

da gibts mehrere Punkte, wenn Gewicht ne Rolle spielt....
ist zwar nicht direkt Raketenwissenschaft, aber doch recht nahe dran: ein Teil lässt sich gut berechnen, der (grössere (?)) Teil ist einfach Erfahrung Cool 

ich sag jetzt einfach mal den eher subjektiven Teil (sprich: Erfahrung):  die Sache mit dem Loch auf der "anderen" Seite habe ich immer bevorzugt, da hier wirklich erstaunlich tiefe Frequenzen noch hörbar wiedergegeben werden; weil: der Reflex-"Effekt" , also zusätzliche Resonanz des Volumens mit der Masse (der Luft) im Kanal oder Rohr, ergibt sich genau so , wie mit Loch neben dem speaker, aber zusätzlich gibt es nen Laufzeit-effekt rund um die Box herum, der auch tiefere Frequenzen noch abstrahlen lässt;  Nachteil der Sache: die exakte Berechnung stimmt nur, wenn speaker und Loch am selben Fleck sind (geht natürlich nicht, deswegen stimmts sowieso nicht wirklich (ausser es wäre mit einer 3d-finite -elemente-Berechnung gemacht) von daher.........den meisten Schub bekommste vor der Box, also zb für PA /Bühne, mit Reflex neben speaker, den tieferen Bass in der Umgebung der Box mit Loch gegenüber --- ymmv
bzw was halt eher gewünscht ist !
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Allein vom rein physikalischen: die wellen breiten sich kreisförmig vom ende des bassreflexkanal aus. Das gleiche fürs chassi. Da die bündelung sicherlich bei den Frequenzen kaum eine rolle spielt, würde ich sagen beides auf einer seite bringt am meisten. Dann kann man sich noch fragen ob bei einer bestimmten Frequenz interferenzen entstehen.

Jedoch spielt der Körper fürs empfinden auch eine Rolle. Bassreflexkanal gegen den boden gerichtet würde für mehr gefühl sorgen, da der Boden mehr in schwingung gerät.

Alles in allem würde ich für Outdooreinsatz beides auf einer seite anbringen, was aber wieder heißt alle die auf der anderen seite stehen bekommen nicht ganz so viel mit.

Hatte über das gleiche Thema mal ein sehr aufklärungsreiches Gespräch mit einem Professor der Musikinstrumente gebaut hat oder eher entwickelt.

Gesendet von meinem ALE-L21 mit Tapatalk
 
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+ wie soll der Boden verbunden werden ?  wenn das nicht "fix" ist , ist es zwecklos !

+
Material für "Leichtbau" : nur Multiplex , evtl 3-Schicht Sperrholz-Styrodur-Sperrholz  (viel Arbeit...viel Klebstoff...Presse ist hilfreich Wink  )

an was denkste ?
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Die jetzige Situation ist:

Box aus 19mm Spanplatte mit Doppelkreuz innen
Bodenplatte auf Hänger 22mm Siebdruckplatte (Multiplex beschichtet)

Allein diese wiegt 8Kg.

Letzte Simulation der aktuellen Box:

   

Wenn ich etwas kleiner bauen würde, fehlten ca. 3dB - ob man das verschmerzen kann?

   

Baumaterial, keine Ahnung. Es sollte für den Anwendungszweck hinreichend stabil und Resonanzarm sein. (Mit Verstrebung)

Eine andere Frage ist, kann ich, zur Verringerung des Schwerpunkts, auch so bauen?

   

   

Oder mutiert das dann zu einem Hybridhorn?
 
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>19mm Spanplatte mit Doppelkreuz innen
so hab ich auch angefangen Tongue  - kannste für deine Ziele vergessen !
Sperrholz bzw Multiplex ist ab jetzt dein Freund ! Cool 
(ist schon ne Weile her, meine "Profi-Zeit" mit dem audio-Zeugs ) glaube ,
Birke-Sperrholz , wasserfest,  zb 7-Schicht, 12mm dick, war unschlagbar ....aber auch nicht umsonst Rolleyes 
zb
https://expresszuschnitt.de/12mm-Multipl...oC3azw_wcB

+ blau is 75 L + 70 Hz Berechnung ? dann mach die !  (120 L sind too much ))-:



>Eine andere Frage ist, kann ich, zur Verringerung des Schwerpunkts auch so bauen?

Frage zurück: was soll "so" sein ??
aaa---Bilg kam erst später dazu...

jepp, würde die obere Variante nehmen, etwas Horn-effekt gratis , sozusagen Wink

[Bild: attachment.php?aid=639]

achja: die Platte, in die das Chassis geschraubt wird, muss massiv sein !  also 22mm Multiplex oder sowas , weil hier wirken enorme Kräfte + die Masse zählt auch ! (ja, auch wenns da etwas mehr Gewicht dazu bringt, muss es sein )
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So siehts aus:

   
   
   

12mm meinste ist ausreichend stabil?


Wer sich fragt, wie die Topteile befestigt sind..

Gewindestange, Rampamuffe, Querleiste oben. Big Grin

Edit: Der Vorteil der jetzigen Bauhöhe ist natürlich die Abstrahlung der Topteile.
 
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lies mal oben---hatte noch edit.


+ jo 12mm is ok, aber mit einigen Streben natürlich !!!!! und vor allem : massiven, umlaufenden Kanthölzern in allen Kanten !

guck mal, wie die Instrumentenbauer das machen (die machen das nach jahrhunderte alten Regeln bzw Erfahrung)
so sieht ne Rückwand in nem Klavier aus ->
[Bild: Digitalpiano-kaufen10.jpg]


+
Edit:> Der Vorteil der jetzigen Bauhöhe ist natürlich die Abstrahlung der Topteile.
du könntest auch die beiden Tops aufeinander auf die Basskiste stellen...die Bremer Stadtmusikanten lassen grüssen Smile
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Ne, das wird mir zu hoch dann. Big Grin

(Oder noch 2 Topteile.. Oder nochn Bass.)

Eventuell kann/muss ich garnicht schräg bauen, damit ich mit den Top noch über die hintere Strebe komme wenn diese gedreht montiert werden. Gerade ist ja kein Problem.

(Eigentlich sollte der Schwerpunkt unter der Achse sitzen. Das ginge für die Tops dann nur mit Spacer/Sockel.)

Zitat:ich sag jetzt einfach mal den eher subjektiven Teil (sprich: Erfahrung):  die Sache mit dem Loch auf der "anderen" Seite habe ich immer bevorzugt, da hier wirklich erstaunlich tiefe Frequenzen noch hörbar wiedergegeben werden; weil: der Reflex-"Effekt" , also zusätzliche Resonanz des Volumens mit der Masse (der Luft) im Kanal oder Rohr, ergibt sich genau so , wie mit Loch neben dem speaker, aber zusätzlich gibt es nen Laufzeit-effekt rund um die Box herum, der auch tiefere Frequenzen noch abstrahlen lässt;

Sollte das nicht anders herum genauso funktionieren? Es ist wirklich so, dass auf der Seite des Lochs mehr/tieferer Bass ist, das auf der Chassis-Seite. Einfach umdrehen? lachend
 
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hey mit was für nem Programm simulierst du denn da? Danke.
 
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WinISD.
 
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(04.01.2017, 11:43 PM)christianw. schrieb: Sollte das nicht anders herum genauso funktionieren? Es ist wirklich so, dass auf der Seite des Lochs mehr/tieferer Bass ist, das auf der Chassis-Seite. Einfach umdrehen? lachend

naja - die Bandpass-Kisten machen das ja so ; du bekommst im Bereich der Resonanz viel/mehr Druck, aber das Ganze wird schmalbandiger, dh kann nur noch einen sehr kleinen Bereich vom Spektrum abdecken, zb 60 - 100Hz;

und guck mal deine simu an: die zeigt ne schöne Anhebung im Bereich 80...100Hz , somit sollte schon von daher (= theoretisch) die Resonanz mehr Druck bringen, als das chassis selbst/alleine , sprich: im Bereich unter 100Hz kommt mehr Druck aus dem Loch, als vom Chassis selbst.
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gibts da ne neue version, oder nachfolger?
 
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Ja, hier:

http://www.linearteam.org/

(05.01.2017, 12:10 PM)alfsch schrieb: und guck mal deine simu an: die zeigt ne schöne Anhebung im Bereich 80...100Hz , somit sollte schon von daher (= theoretisch) die Resonanz mehr Druck bringen, als das chassis selbst/alleine , sprich: im Bereich unter 100Hz kommt mehr Druck aus dem Loch, als vom Chassis selbst.

Achso, der Gewinn kommt immer nur vom "Loch", ich verstehe. Danke. Smile

Hmm, je ein Chassis zur Seite mit 2 Löchern als Bipol. misstrau Big Grin
 
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jepp, der "Gewinn" ist ganz einfach eine bessere Anpassung an das Medium Luft;
bei der "Reflex-Resonanz" kommt die "Anpassung" durch das angekoppelte resonante System,
Masse - Feder im Prinzip, schwingende Masse ist Masse der Luft im Reflexkanal/Loch , Feder die komprimierbare Luft in der Kiste;
das erste Masse-Feder-System , `= speaker , = Membranmasse - Zentrierfeder, kann bei der Resonanz des Reflex-systems maximal Energie
an dieses abgeben, das bewirkt (wie ein Horn) eine bessere Ankopplung an die Luft bzw es geht mehr Energie in das "Umgebungs-Luft-System"
als in die speaker-eigene Masse , um die hin und her zu bewegen; somit bewegt sich der speaker bei dieser Frequenz tatsächlich deutlich weniger !

zu der Idee mit gegenüberliegenden chassis kann ich nicht viel sagen, weil ich so nur ein einziges Mal einen Versuch gemacht hatte:
wunderschöne, schlanke Box mit den Basschassis l+r an den Seiten, Mitte+ Hochton vorn; ging auch gut...
nur: damals ja "professionell" angegangen, wurde natürlich zum Vergleich genau dieselbe Bestückung in etwas weniger schlanke Box gebaut, aber alle Chassis vorne, wie "üblich" halt - tja, diese doofe Version ging leider deutlich besser ! (linearer Frequenzgang zwischn Bass und Mittelton, mehr "Druck" im Bass --- einfach rundum besser)
damit war für mich das Thema "gegnüberliegende Chassis" komplett erledigt.   warum das soviel schlechter war, als chassis einfach neben bzw übereinander, k.a. ,
evtl liegt der "Dreh" in einer inneren Unterteilung des Volumens in zwei "innere" Boxen - hab ich aber nie erforscht bzw verifiziert.

wenn schon offen, dann als Dipol !  das geht (mit der richtigen Idee zur Form der Boklappe wirklich gut ! aber eher "rundum", als gerichtet. wäre zu überlegen....
(bzw man müsste beides bauen und das bessere nehmen.... Rolleyes  )
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Na dann bleibt es bei einem Chassis, Sperrfeuer nach hinten. Smile
 
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jepp.
einzig ne echte Dipol-variante wäre evtl auch interessant, ist aber als eher experimentell zu sehen;
wenn du den Versuch machen willst...
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