27.03.2010, 10:37 PM
Letztendlich ist so etwas ähnliches in jedem voll integrierten class-d
amp enthalten. Das hier ist also die diskrete DIY-Nachbau-Version.
Extreme Tastverhältnisse sind hierbei grundsätzlich ein Problem.
Und es treten schon recht verzwickte DetailProbleme in der Praxis auf, z.B.
-Der Aufladeimpuls, der die HiSide-Versorgung auffrischt während
loside durchschaltet, kann die loside-Strombegrenzung auslösen
-Die positive Gateflanke triggert den Thyristor "ein wenig",
die gate-Spannung erreicht nur einen Bruchteil,
der MOSFET schaltet nicht vollständig durch und überhitzt
-Beim Entmagnetisieren der spike Drossel entsteht eine
pos gate-source-Spannung, die den Koppelkondensator auflädt
wodurch in der anschließenden Aus-Phase der MOSFET wieder
halbwegs durchgesteuert wird. Das gibt dann cross-conduction
und Überhitzung der MOSFETs
Also jede Menge "special effects"!
Es erscheint sinnvoll, das Tastverhältnis zu begrenzen auf
z.B. 5-95%, damit das ganze unter allen Bedingungen rund läuft.
Die cycle-by-cycle Begrenzung ermöglicht z.B das Aufladen von
Auskoppelkondensatoren oder größeren Filterkondensatoren.
wogegen ein shutdown zwar maximalen Schutz liefert,
aber bei kapazitiver Last überhaupt nicht starten kann
("hiccup-mode").
Ich habe inzwischen auch eine hardware gefädelt die die
ersten Tests bestanden hat.
In den nächsten Tagen wird es eine aktualisierte Version geben.
amp enthalten. Das hier ist also die diskrete DIY-Nachbau-Version.
Extreme Tastverhältnisse sind hierbei grundsätzlich ein Problem.
Und es treten schon recht verzwickte DetailProbleme in der Praxis auf, z.B.
-Der Aufladeimpuls, der die HiSide-Versorgung auffrischt während
loside durchschaltet, kann die loside-Strombegrenzung auslösen
-Die positive Gateflanke triggert den Thyristor "ein wenig",
die gate-Spannung erreicht nur einen Bruchteil,
der MOSFET schaltet nicht vollständig durch und überhitzt
-Beim Entmagnetisieren der spike Drossel entsteht eine
pos gate-source-Spannung, die den Koppelkondensator auflädt
wodurch in der anschließenden Aus-Phase der MOSFET wieder
halbwegs durchgesteuert wird. Das gibt dann cross-conduction
und Überhitzung der MOSFETs
Also jede Menge "special effects"!
Es erscheint sinnvoll, das Tastverhältnis zu begrenzen auf
z.B. 5-95%, damit das ganze unter allen Bedingungen rund läuft.
Die cycle-by-cycle Begrenzung ermöglicht z.B das Aufladen von
Auskoppelkondensatoren oder größeren Filterkondensatoren.
wogegen ein shutdown zwar maximalen Schutz liefert,
aber bei kapazitiver Last überhaupt nicht starten kann
("hiccup-mode").
Ich habe inzwischen auch eine hardware gefädelt die die
ersten Tests bestanden hat.
In den nächsten Tagen wird es eine aktualisierte Version geben.
...mit der Lizenz zum Löten!