07.04.2008, 01:06 PM
Zitat:Original geschrieben von Rumgucker
Warum meckerst Du mit mir?![]()
ich meckere doch nicht, das überlaß ich gern den Ziegen
![Cool Cool](https://stromrichter.org/images/smilies/cool.gif)
Zitat:Es "sollte" nichts fließen. Aber die Elektronen, die nunmal zufällig das Gitter treffen, müssen auch wieder abgeführt werden. Bei Elektrometerröhren sind das pA bis hin zu wenigen nA.
Bei Vorstufenröhren gehts bis in die uA. Bei Leistungsröhren noch höher. Und wenn die Röhren besonders steil sind, dann fließt halt noch mehr neg. Gitterstrom.
Das sind aber recht grobe Schätzungen. Bei Vorstufenröhren sind 0,3-0,5µA ein kriterium für das Lebensdauerende, und selbst für die EL34 ist ein Maximum von 0,3µA angegeben, für Ug -1,3V. Bis auf wenige ausnahmen liegen die Realen Werte wesentlich niedriger, sonst würden die Hersteller kaum 2,2M als Ableitwiderstand angeben, wenn gleichzeitig bei -2V Ug gearbeitet wird
![misstrau misstrau](https://stromrichter.org/images/smilies/icon9.gif)
Selbst für die wirklich steile E130L spricht das Datenblatt von max 1µA als EOL-Kriterium.
Zitat:1uA an einem Poti-Schleifkontaktwiderstand von beispielsweise 100 Ohm bewirkt nunmal eine Spannungsschwankung am Eingang eines NF-Verstärkers im mV-Bereich, also im Bereich des Nutzsignals.
wirklich? gleich mal nachrechnen: EL34, Poti direkt am Gitter, 0,3µA Gitterstrom macht an 100 ohm 30µV, das entspricht, auf Vollaussteuerung bezogen ( ca. 25Vss Ug~ ) etwa -118dB ..
![Rolleyes Rolleyes](https://stromrichter.org/images/smilies/rolleyes.gif)
Zitat:Wenn man dagegen über das Poti keinerlei Gleichstrom führt, dann äußert sich der Kontaktwiderstand lediglich in einer Schwankung der Lautstärke, nicht aber in Form eines ohrenbetäubenden Krachens. Der Preis dafür ist allerdings hoch, wenn man nur an den Frequenzgang und den Aufwand denkt.
-118dB bei einer 8W-Endstufe ohrenbetäubend ?
kopfschüttel