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Nixie Uhr
Zitat:Original geschrieben von Bembel
Maxim Sampels sind da!!!

Ich bin fasziniert. Heart
 
Die Sache aus #229

http://include.php?path=forum/showthread...ntries=228

geht nicht verloren, sondern wird hier:

http://include.php?path=forum/showthread...ntries=285

...eingesetzt werden. Allerdings nicht als Uhr, sondern als Leistungsmessgerät.

Dazu werden die während der Darstellungszeit unbenutzten Pins 7 und 6 (für den MOS ist bei Ub=18V alles zwischen 0 und 5V "low") hochohmig und auf Analogwandlerbetrieb umgeschaltet, um so Wechselstrom und Wechselspannung zu messen und darzustellen. Die Messspannungen werden einfach mit Entkopplungswiderständen auf die beiden Pins. geschaltet.

Mit dem Taster kann man dann zwischen Strom-, Spannungs- und Leistungsmessung umschalten.
 
BTW @ Bembel: wie gehts den Nixies? misstrau
 
Ich hatte irgendwie zwischendurch die Motivation für das Projekt verloren. Habe es aber noch im Kopf und möchte es nach wie vor durchziehen.

Ich poste mal meinen Letzten stand des Schaltplans.

https://stromrichter.org/d-amp/content/i...ch_V00.pdf

Jemand der sich in das "Checked" Feld eintragen möchte???

Was mir noch ein wenig gedanken macht ist die genaue Bauteileauswahl auf der HV seite. Also alles nach dem Step-Up switscher. Bin erst kürzlich auf effeckte wie Kapazitätsderating gestoßen.

Was nimmt man am besten für Kondensatoren auf der HV seite? Insbersondere der für den Switcher (C14)?
"Je sorgfältiger die Planung, desto wirkungsvoller trifft einen die Realität!"
 
Kannst Du mit LTSpice simulieren?
Z.B. den StepUp-Wandler?
1.Problem: Das Tastverhältnis nähert sich 100%
Da brauchst Du "slope compensation"
2.Du kannst den feedback -Spannungsteiler nicht mit einem Kondensator von 100n abblocken - die Regelschleife wird dadurch eher instabil

Der Ausgangskondensator C14 ist eher unkritisch - irgendein Folienkondensator, z.B. X-Kondensator mit ausreichend Spannungsfestigkeit tut es
...mit der Lizenz zum Löten!
 
Danke für das schon sehr professionelle Schaltbild, Bembel.

Auch ich hab mal schnell drübergeguckt:
  • Wie Volti schon schreibt: C2 muss weg

  • T1 macht IMHO genau das Gegenteil: wenn er schaltet, so wird FB kurzgeschlossen und die Spannung steigt unermesslich

  • Man sollte - angesichts der kleinen Leistung - überlegen, ob nicht ein 3845 mit seinem maximalen 50%-Tastverhältnis die bessere, weil sicherere - Wahl wäre.

  • Die pullup-Widerstände am Ausgang des Atmels sind IMHO unnötig.

  • das ganze Kondensatorzeugs an den Anoden würde ich komplett weglassen. EIn Kondensator im SNT wird ja locker reichen.

  • Warum ein teurer Oszillator am Atmel? Warum nicht einfach ein Quarz?



Insgesamt gefällt mir die Schaltung sehr. Vier kleine Chips und fertig ist die gesamte Uhr. Gott, was waren das früher immer für Chipgräber....
 
Danke Ihr beiden.

Simulieren Mit LT-Spice sollte kein Problem darstellen.
Dazu werfe ich euch gleich mal was zum Fraß vor. Wink

An die angesprochenen Punkte mache ich mich bald.
"Je sorgfältiger die Planung, desto wirkungsvoller trifft einen die Realität!"
 
Zitat:Original geschrieben von voltwide

Kannst Du mit LTSpice simulieren?
Z.B. den StepUp-Wandler?
1.Problem: Das Tastverhältnis nähert sich 100%
Da brauchst Du "slope compensation"
2.Du kannst den feedback -Spannungsteiler nicht mit einem Kondensator von 100n abblocken - die Regelschleife wird dadurch eher instabil

Der Ausgangskondensator C14 ist eher unkritisch - irgendein Folienkondensator, z.B. X-Kondensator mit ausreichend Spannungsfestigkeit tut es

LTSpice Simus sollten kein Problem darstellen.
Das sich das Tastverhältnis 100% nähert leuchtet mir ein und zeigt auch die Simu.: KLICK Das Problem daran leuchtet mir allerdings nicht ein. Für meine Zwecke reichts doch noch (gerade so) auch wenn ich natürlich keine großartigen reserven habe. Oder?
Mit dem begriff "slope compensation" kann ich nichts anfangen. Kann mir einer erklären wie das in dem Zusammenhang gemeint ist?

Der 100n muss weg. Ist klar. war ein Überbleibsel aus der ehemaligen Elektroschaltung mit dem MC34063. Siehe Seite: 1 (wen es interessiert).

Bemerkung zum Ausgangskondensator C14 ist registriert. Danke!






Zitat:Original geschrieben von Rumgucker
T1 macht IMHO genau das Gegenteil: wenn er schaltet, so wird FB kurzgeschlossen und die Spannung steigt unermesslich
Stimmt! der kollektor sollte an den "comp" anschluss. -> Beim verdrahten vertan.

Zitat:Original geschrieben von Rumgucker
Man sollte - angesichts der kleinen Leistung - überlegen, ob nicht ein 3845 mit seinem maximalen 50%-Tastverhältnis die bessere, weil sicherere - Wahl wäre.
Schaue ich mir noch genauer an. Wollte nur nicht noch länger auf meine Antwort warten lassen. Von daher nach hinten verschoben.

Zitat:Original geschrieben von Rumgucker
Die pullup-Widerstände am Ausgang des Atmels sind IMHO unnötig.
Pullup's braucht es IHMO???
Allerdings hat der Atmega programmierbare Pullup's intern. Da ich nicht weiß wie ich aus der Arduino Programmiersprache auf solch hardwarenahe dinge zugreife, sehe ich die widerstände mal vor. Mal sehen ob ich sie Bestücken muss.


Zitat:Original geschrieben von Rumguckerdas ganze Kondensatorzeugs an den Anoden würde ich komplett weglassen. EIn Kondensator im SNT wird ja locker reichen.
habe keine Ahnung davon, vertraue ich mal auf diese Aussage und schmeiß sie raus. Wink.

Zitat:Original geschrieben von RumguckerWarum ein teurer Oszillator am Atmel? Warum nicht einfach ein Quarz?

Ich will ne möglicht genaue Uhr. Auch an Stellen an denen ich das Zeitzeichensignal eventuell nur selten rein bekomme.


Zitat:Original geschrieben von RumguckerInsgesamt gefällt mir die Schaltung sehr. Vier kleine Chips und fertig ist die gesamte Uhr. Gott, was waren das früher immer für Chipgräber....
Danke! Smile
"Je sorgfältiger die Planung, desto wirkungsvoller trifft einen die Realität!"
 
Du hast mich missverstanden. Ich hab ja nichts gegen nen Quarz. Ich hab nur was gegen nen teuren Quarz-Oszillator. Genauigkeitsmäßig ist beides gleich.

---------

Das Problem mit der kurzen Spulenentladezeit liegt genau in der Kürze dieser Zeit. Wenn die Zeit zu kurz wird (weil die Regelung das so fordert), dann ist die Spule noch nicht ganz entladen wenn eine neue Aufladung startet. Dadurch wird die Spule nach und nach in die Sättigung getrieben und es geschehen böse Dinge, weil die Induktivität verschwindet..

Daher meine Idee mit dem 3845. Der wurde extra dafür erfunden, damit sowas nicht passiert.
 
Die Widerstände R7...R12 sollen laut Datenblatt bei 170V-Versorgung nur 10k gross sein (bei dir sind sie 22k).

Vermutlich ist die HV-Schaltung völlig unkritisch (wenn C2 und FB erledigt sind). Ich würde empfehlen, es mal kurz auf dem Steckbrett zu probieren, bevor du es komplizierter machst.
 
Ha! Puff! lachend

Wenn du 170V an den Vbb-Anschluss des MAX6922 legst, macht es vermutlich einmal kurz "Puff". Meiner Meinung nach brauchst du da eine Spannung unter 80V. Glücklicherweise ist das nur ein Potential ohne nennenswerten Stromfluss. Ich würde aus den 170V mittels Z-Diode eine Spannung von 68V an den Pin bringen.
 
Zitat:Original geschrieben von Bembel
Ich poste mal meinen Letzten stand des Schaltplans.

https://stromrichter.org/d-amp/content/i...ch_V00.pdf

Jemand der sich in das "Checked" Feld eintragen möchte???
Nee lachend !

Aber wenn du ein Update des Schaltplans machst, mit den empfohlenen Änderungen (sind ja inzwischen viele), wäre ein "geprüft vom D-Amp-Forum" drin Confused .
 
Zwar ist Bembel an die tollen Chips relativ problemlos rangekommen. Aber ich hab Zweifel, ob das nochmal gelingen würde. Also sollte man sehr vorsichtig mit den Chips umgehen.

Kann man nicht einfach urs Spannungsvervielfacher bauen? Bei den vorliegenden geringen Strömen würde dessen Kondi-Kaskade doch recht klein ausfallen. Und man kann sich direkt aus der Kaskade auch die 68V rausziehen.

Im Gegensatz zum Sperrwandler (bei dem jeden Moment FB ausfallen könnte) ist Urs Wandler "eigensicher". So lange er mit 12V versorgt wird, kann da keine Spannung aus dem Ruder laufen. Und kurzschlussfest ist die Kiste auch noch. Und übertemperatur- und überspannungsgesichert auch noch.

Angesichts der kostbaren Chips und Nixies sollte es da IMHO keine zwei Meinungen geben.... misstrau
 
Die Chips gibt es bei Digikey und Mouser für knapp 7 Euro, wenn ich mich recht erinnere.

Beim Ausfall der FB-Schleife hat die von mir dimensionierte Schaltung nur geringe Reserven, solange die Grundlast der Nixies da ist.

Bei vernünftiger Dimensionierung der Z-Diode und ihres Vorwiderstandes sollten die 68V sicher sein, auch bei Problemen mit den 170V.
 
Wenn an dem MAX 6922 Vbb=68V anliegt und an den Nixie-Anoden bis zu 170V, so werden IMHO die Glimmentladungen nicht sicher stoppen, denn selbst im ausgeschalteten Zustand liegen dann ja an der Röhre noch stolze 100V an. Das Zeugs wird also weiterglimmen....

...oder seh ich da was falsch?
 
Man wird Teile der Schaltung von #2 verwenden müssen.

1. Anodenspannung abschalten: alle Glimmstrecken gehen aus
2. Treiber-ICs weiterschalten
3. Anodenspannung wieder einschalten (und hoffen, dass bei 100V noch keine ungewollte Glimmstrecke zündet).

Diese Ab- und Anschaltung muss schnell geschehen. Also nach der Siebung des Spannungswandlers. Genau wie in Beitrag #2 gezeigt.

Vbb muss dagegen dauerhaft in die Chips gespeist werden.
 
Diese Teile Sind bei allen Nixie-Bastlern sehr beliebt. Ich habe noch 5 Stück herumliegen...
Pffffffffft. "Da entwich das Vakuum" - Heinrich Physik, 1857.
 
MAX1771 als Step-Up wäre meine Empfehlung.

http://www.desmith.net/NMdS/Electronics/NixiePSU.html


Ich hab hier eins in PDIP aufgebaut für 140V.
 
Zitat:Original geschrieben von woody
Diese Teile Sind bei allen Nixie-Bastlern sehr beliebt. Ich habe noch 5 Stück herumliegen...

Davon bräuchte man sechs Stück zzgl. Zählern und Latches. Also 18 ICs. Also ein Chip-Grab. Und außerdem können die Chips nur 60V ab. Also noch weniger als die 80V von Bembels hochintegrierten Chips.
 
Zitat:Original geschrieben von christianw.
MAX1771 als Step-Up wäre meine Empfehlung.

Warum? Was spricht gegen den handelsüblichen 384x-Chip, der nur ein paar Cent kostet? Maxim-Teile sind oft schwer zu bekommen. Und teuer sind sie obendrein. Es wird ja auch nichts gefordert. Das SNT soll doch nur ein paar mA bringen. Früher hat man sowas mit einem einzigen BJT ohne weiteren Schnickschnack hinbekommen.