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noch ein sodfa
...und den Batterien einen Innenwiderstand einprägen, damit man Querströme im Klirren sehen kann.
 
Mir ist der Eintakt-Klirr sehr sympathisch lachend .
 
Ich würde sagen: "Voltis Ucd-Simu kaputt"... Wink
 
Ich war es nicht überrascht .
 
Hab auch mal simuliert. Aber mit IRF530, MBRS360 und R3=1.2k.

2-Spulen-Schaltung: kges=0.1%, I(M1) zwischen +3As und -7.5As

Beide Endstufen parallel: kges=0.15%, I(M1) zwischen +5.5As und -10As


Anm: bei der Endstufenparallelschaltung müssen beide Spulen parallel bleiben sonst fließen unterschiedliche HF-Ströme über C6 und man vergleicht Äpfel mit Birnen. Ich hatte mich geirrt als ich sagte, dass man dannn eine Spule weglöschen muss.
 
Jawoll Ja, außerdem scheint der Betrag der Induktivität auch Auswirkungen auf den Klirr zu haben, zumindest in der Simulation
...mit der Lizenz zum Löten!
 
Der in der FFT gezeigte noise-floor ist in dem Fall wohl eher LTSpice-Eigenrauschen.
Macht man den timestep kleiner, wirds deutlich besser.
Das kann man am generischen UCD recht schnell verifizieren.
...mit der Lizenz zum Löten!
 
Wie auch immer: auch Voltis UcD-Simulation zeigt bei mir klar....

...bei der 2-Spulen-Endstufe geht der Querstrom bei Totzeit=0 signifikant runter, die Verluste (*) sinken, der Klirrfaktor sinkt.

Man kann es jederzeit dadurch in der Realität und der Simulation auf einfachste Weise beweisen, dass man die beiden Halbendstufen der 2-Spulen-Endstufe einfach miteinander verbindet. Mehr ist nicht zu tun und man kann direkt vergleichen.


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(*) wie die Spulenverluste sich verhalten, wenn man sie einmal parallel und einmal an den beiden Halbendstufen betreibt, das muss ich noch durchdenken.

Die Kupferverluste müssten in der Summe gleich bleiben. Aber bei den Eisenverlusten würde ich beim Halbendstufenbetrieb in der Summe etwas höhere Verluste als bei der Spulenparallelschaltung erwarten. Aber sicher bin ich mir nicht.

 
Zitat:Original geschrieben von Rumgucker

Wie auch immer: auch Voltis UcD-Simulation zeigt bei mir klar....

...bei der 2-Spulen-Endstufe geht der Querstrom bei Totzeit=0 signifikant runter, die Verluste (*) sinken, der Klirrfaktor sinkt.

In allen bisherigen Simulationen ist bei geteilter Spule der Klirrfaktor leicht angestiegen.
[IMG] https://stromrichter.org/d-amp/content/i...tchoke.png[/IMG]
Simulation mit geteilter Drossel bei 1% Aussteuerung
...mit der Lizenz zum Löten!
 
Im übrigen ist der Verzerrungszuwachs marginal und von daher sehe ich derzeit keine Erkenntnisse, die gegen die geteilte Drossel sprechen (sieht man mal vom erhöhten Aufwand ab)
...mit der Lizenz zum Löten!
 
Zitat:Original geschrieben von voltwide
In allen bisherigen Simulationen ist bei geteilter Spule der Klirrfaktor leicht angestiegen.
Sowas könnte ich mir in der Realität bei kleinen Aussteuerungen vorstellen.

Die Drosseln werden ja nur halbseitig ausgenutzt. Folgerichtig sättigen sie schneller.
 
LTSpice Klirranalyse.
Im Vergleich
[Bild: 800_1375636399_ucd200ns.png]
200ns-delay und feedforward Kompensation
Im ersten Fall zeigt die FFT k3=-30dB, das errorlog gibt THD=0,16%
[Bild: 800_1375636517_ucd20ns.png]
und 20ns-delay o. Kompensation.
und hier k3=-40dB, das errorlog gibt THD=0,04%
...mit der Lizenz zum Löten!
 
Offenbar entstehen weniger Verzerrungen, wenn man die Frequenzkompensation des Gegenkoppelnetzwerkes wegläßt und stattdessen die Durchlaufzeit verkürzt.
Wobei in etwa gleiche Taktfrequenzen herauskommen.
...mit der Lizenz zum Löten!
 
Unterbricht man nun die Kurzschlußbrücke, so stellt sich der Doppel-Drossel-Betrieb ein.
K3 steigt von -40 auf -30dB, der Klirrfaktor von 0,04 auf 0,13%

Das ist immerhin der 3-fache Verzerrungspegel.

https://stromrichter.org/d-amp/content/i...cd20ns.asc
...mit der Lizenz zum Löten!
 
Volti... ich kann mühelos genau das Gegenteil simulieren. Aber "3-facher Verzerrungspegel" bei Verzerrungssimulation im Sub-Prozent-Bereich und sogar noch per klirrfreudigem UcD ist so tendenziös, dass mir das einfach zu unentspannt ist. Wenn Du die Schaltung nicht magst, dann lass sie doch in Frieden.

Wenn Du aber ernsthaft an Simulation der Vorteile interessiert bist, dann simulier besser SODFA. Der hat ein problemloses Timing. Der Ucd dagegen macht schon bei winzigen Änderungen in der Endstufe ganz andere Frequenzen und gaukelt Dir deswegen falsche Ergebnisse vor.
 
Ich hatte den UCD gewählt, weil ich der Meinung bin, dass damit die kleinsten Klirrgrade möglich sind.
und weil ich erklärter Freund des post-filter feedback bin.
Es geht mir nicht darum, die Doppelspulenschaltung mit Gewalt madig zu machen.
Ich will nur mal etwas genauer hinschauen.
Aber Deine Simu des Gegenteiles würde mich schon mal interessieren.
...mit der Lizenz zum Löten!
 
Zitat:Original geschrieben von voltwide
Aber Deine Simu des Gegenteiles würde mich schon mal interessieren.

Ich hatte doch schon einmal simuliert. Parallele Spulen k=0,15%, 2-Spulen k=0,1%. Bei den Querströmen waren die Vorteile noch deutlicher.

Der Ucd ist bei solchen Simulationen schlecht, weil auch der Querstrom Einfluss auf die Schaltverzögerung der MOSFETs bewirken kann und damit die ganze Arbeitsfrequenz verschiebt. Die Endstufe geht halt mit rein in die Phase.

Wenn da nicht exakt gleiche Ströme fließen, gibts falsche Frequenzen und Äpfel mit Birnen.

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Um die Simulationsaussage ins Gegenteil zu verkehren, würde ich an Deinen Options rumbiegen (besonders am Gear), die Kompressionen rauswerfen (sowieso beim Klirren!!!!) und die mir unbekannten Bauteile durch mir bekannte Teile ersetzen. Außerdem würde ich die Aussteuerung etwas zurücknehmen (wenn Du weit aussteuerst und dann noch leicht erhöhre Querströme hast, dann geht die Frequenz wie blöde runter).

Und dann würde ich fluchen und immer und immer wieder rumprobieren bis ich eine Einstellung gefunden hab, bei der ein umgekehrtes "Ergebnis" herauskommt.

Naja... wir können uns den Schabernack auch schenken. Es hat keine Aussage. Nicht im Sub-Prozent-Bereich beim Ucd. Beim Sodfa vielleicht....

Noch besser wäre ein ganz normaler D-Amp wie auf unserer Startseite. Bei dem kann man die Auswirkung der Endstufenderivate direkt und unverfälscht bewundern.
 
Ich habe auch ein bisschen simuliert.

Einmal mit "normaler" Brücke und einmal mit "geteilter" Brücke - in einer Simu und dann die FFTs von den Ausgangssignalen in einem Fenster geplottet.

Totzeit war keine im Spiel. Ergebnis war: Noisefloor +10dB, Klirr etwas rauf.

Dummerweise habe ich keine Screenshots gemacht.
Pffffffffft. "Da entwich das Vakuum" - Heinrich Physik, 1857.
 
... es ist eigentlich nicht meine Baustelle.... ..unter Protest:

[Bild: 1_1375654944_no_totzeit10.png]

Out1 ist 2-Spulenschaltung. Out2 ist konventionell.

Gleiche Treiber. Gleiche Power. keinerlei Gegenkopplung.

Simuldatei: https://stromrichter.org/d-amp/content/i...aft321.asc
 
überrascht überrascht überrascht überrascht


Ach ja mach mal bitte 10 Perioden...
Pffffffffft. "Da entwich das Vakuum" - Heinrich Physik, 1857.