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noch ein sodfa
Während ich noch ein paar Messungen vor mir her schiebe hier schon der nächste Schritt:

Ich habe mich entschlossen, dass am Ende Aktiv-Boxen hier herauskommen sollen. Breitbänder sollen es werden - evt. noch ein kleiner Sub dazu. Aber ich bin noch völlig unentschlossen. Will ich Hörner? Oder was kleines? Von der Größe der LS hatte ich an 8-10" gedacht. Hat jemand Vorschläge mit Erfahrungsberichten?
Pffffffffft. "Da entwich das Vakuum" - Heinrich Physik, 1857.
 
Beyma 8AG/N.

Gehen super, sehr "live" und direkt mit Übersteuerungsreserve. Unten herum abkoppeln wegen x-max. "Früher" kamen die um 33?.

Bei weniger Leistung kann man sich den Monacor SP-205/8 ansehen, mit 94dB/m.
 
Die Teile kenne ich - wollte evt. eine Klasse höher gehen. Big Grin
Pffffffffft. "Da entwich das Vakuum" - Heinrich Physik, 1857.
 
...also der Beyma klingt schon etwas sehr krätzig, wenn man ihn nicht kräftig entzerrt (was passiv schon ein ganz schön heftiger Aufwand ist).

Ich würde mir an deiner Stelle eher was in richtung Visaton B200 oder Sica/Ciare (da gibts auch ein paar "bessere" BB) anlachen.
 
Messtechnische Darlegung von "sehr krätzig" verfügbar? Ansonsten ist diese Aussage (für mich) wertlos.

Zusätzlich hätte ich gerne eine Definition von "krätzig". Man kann odch immer wieder staunen, welcher "Müll" in den Ing.-Büros dieser Welt erforscht/entwickelt/hergestellt wird. Noch verwunderlicher, dass sich diese Firmen sogar am Markt halten und Menschen diesen "Müll" kaufen. misstrau Rolleyes
 
Der Beyma ist und bleibt ein PA-Lautsprecher, wenn du den in ein Horn steckst und nur vollgas hörst ist der Ok, in meinem Wohnzimmer standen die nur 2Wochen dann habe ich sie verkauft.

Viel besser mehr HiFi ist dieser .

Noch Besser aber teurer dieser , aber schon zu schade zum prügeln.

Gruß
 
Ich habe mich auch mal in Richtung Sica umgesehen, habe aber noch keinen überzeugenden Kandidaten gefunden.

Visaton B200 soll nach Aussage eines Bekannten sein Geld nicht ganz wert sein.

Was am Visaton BG20 im Vergleich zum Beyma 8AGN weniger PA sein soll weiß ich zwar nicht, im direkten (Datenblatt-) Vergleich wirkt der 8AGN allerdings überzeugender.

Den Fostex hatte ich auch im Blick - aber evt. ist mir das schon zu viel HiFi....

Sowas wäre eventuell auch interesnt (wenn auch etwas teuer für meinen Geschmack)
Pffffffffft. "Da entwich das Vakuum" - Heinrich Physik, 1857.
 
Wieder zum SODAFA:

Volti schrieb hier:

Zitat:Original geschrieben von voltwide

Zitat:Original geschrieben von woody

Der Integrator-OP braucht ja nicht schnell sein. "INTEGRATORS" Cool

Das stimmt so nicht ganz.
Zwar sind die Anforderungen an die Slew-Rate eher gering,
aber die open-loop-Bandbreite darf schon etwas höher sein,
damit auch die Umschaltspitzen unverzerzerrt verarbeitet werden können.

Also habe ich einmal OPA2134 (8MHz) und LT1361 (50MHz) verglichen (Bilder in Reihenfolge der Nennung):

[Bild: 825_1374649581_mess1.png]

[Bild: 825_1374649626_mess2.png]

So hatte ich mir das in etwa auch vorgestellt.
Pffffffffft. "Da entwich das Vakuum" - Heinrich Physik, 1857.
 
Hier noch eine Messung zum Thema Filterklingeln (wieder OPA eingebaut):

Einmal Ausgang offen, Einmal Ausgang mit 10Ohm belastet - Signal=1kHz Rechteck.

[Bild: 825_1374650698_mess3.png]

[Bild: 825_1374651283_mess4.png]
Pffffffffft. "Da entwich das Vakuum" - Heinrich Physik, 1857.
 
Zitat:Original geschrieben von woody
So hatte ich mir das in etwa auch vorgestellt.

Ich mir nicht.

Beim OPA2134 hätte ich eine sanfte Rundung erwartet. Und beim LT1361 eine Kante. Aber in beiden Fällen keinen Überschwinger, denn das heißt ja, dass da was differenziert.

Layoutproblem?
 
Das muss ich noch herausfinden - daher "in etwa". Vor dem Sprung sehe ich beim OPA den Ansatz einer Rundung...


EDIT:

Irgendwie ist der Sprung beim LT1361 aber auch kleiner. Nur am Layout liegts eventuell auch nicht.
Pffffffffft. "Da entwich das Vakuum" - Heinrich Physik, 1857.
 
Ich würde dem nicht weiter nachgehen, wenn der Spike zeitkonstant ist. Aber witzig ist der Piddel schon. Hab ich noch nie gesehen. Nicht bewusst jedenfalls... misstrau
 
Spice sagt das allerdings auch vorraus:

[Bild: 825_1374654785_simu.png]
Pffffffffft. "Da entwich das Vakuum" - Heinrich Physik, 1857.
 
Zitat:Original geschrieben von woody
Spice sagt das allerdings auch vorraus:
Interessant! überrascht

Liegt das an diesen OPVs oder ist das was prinzipbedingtes, worauf ich nur nie geachtet hatte? misstrau
 
jo....
1. muss am "Wendepunkt" im opamp einiges umgeschaltet werden: alle Transistoren im output, welche + strom liefern, aus, alle die - strom liefern, ein ; das dauert natürlich eine endliche Zeit (im Prinzip ne Art crossover-verzerrung)
2. der opamp hat ne endliche Bandbreite und nen Ausgangs-widerstand; kommt auf den input ein schneller spike (von den digtalen Stufen), wird der erstmal direkt über den Integrations-C auf den output gekoppelt und dort "nur" mit der inneren output-impedanz des opamp gedämpft....bis die -nach Umschaltung-aktiven Transistoren den "neuen" Strom im Griff haben....dazwischen gibts nen kurzen spike am output Wink
    Don't worry about getting older.  You're still gonna do dump stuff...only slower
 
1. Das erklärt IMHO aber nicht den Überschwinger, alfsch. Nach dieser Erklärung sollte der Anstieg lediglich etwas weiter gehen - aber mit unveränderter Steigung.

2. Der Eingang eines Sodfa-Integrators ist gegenphasig zum Ausgang. Demnach müsste es einen zur Nulllinie gerichteten Spike geben. Hier wird aber das Gegenteil gezeigt.

Ne. Überzeugt mich beides noch nicht so recht.... misstrau
 
Es handelt sich imho um einen kurzzeitigen Übersteuerungseffekt.
Kleiner Tip: schau Dir mal das "Fehlersignal" am inv- Eingang an.
Das ist normalerweise Null, es sei denn, eine Übersteuerung liegt vor
Wink
...mit der Lizenz zum Löten!
 
ich kann mir was ganz anderss vorstellen. Und zwar eine ausgangsseitige Störung des Integrators. Da fließt über R3 fast 1mAs rein oder raus, wenn die Endstufe umschaltet.

Das könnte man in der Simu ganz leicht durch eine spannungsgesteuerte Spannungsquelle mit V1=1 als Buffer zwischen Integratorausgang und R3 validieren.
 
Der OPV hat eine endliche Bandbreite.
Ausserdem steigt die Ausgangsimpedanz über der Frequenz an.
Also
Im ersten Moment reagiert der OPV garnicht,
sondern das am inv-Eingang anliegende Signal wird über den Intregratorkondensator direkt auf den Ausgang durchgeleitet,
So kommt es zum "phasenverkehrten" Spike!
...mit der Lizenz zum Löten!
 
Das werde ich mal überprüfen.
Pffffffffft. "Da entwich das Vakuum" - Heinrich Physik, 1857.